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Geschichte und Entwicklung autonomer und verbandlicher Frauenhäuser in Deutschland

Título: Geschichte und Entwicklung autonomer und verbandlicher Frauenhäuser in Deutschland

Presentación (Redacción) , 2004 , 31 Páginas , Calificación: Grundstudium keine Benotung : B

Autor:in: Anja Schumacher Antonijevic (Autor)

Trabajo social
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Diese Arbeit stellt die Entstehung und Entwicklung der deutschen Frauenhäuser seit den 70er Jahren bis heute vor sowie die Hilfsangebote und verschiedene Daten und Zahlen. Es werden die zwei unterschiedlichen Arten von Frauenhäusern, die Autonomen und die Verbandlichen, dargestellt, wobei ihre verschiedenen Konzepte, Arbeitsweisen und politischen Ansätze sowie die desolate Finanzsituation erörtert werden .
Die Frage, ob Frauenhausarbeit Erfolg hatte und ob Vorstellungen von Frauenhausgründerinnen im Laufe der letzten 30 Jahre realisiert und umgesetzt werden konnten, wird im Fazit ausführlich bearbeitet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition Frauenhaus

2. Kennzeichnende Hilfsangebote in Frauenhäusern

3. Zahlen und Daten zu Frauenhäusern

4. Historie, Entstehung der Frauenhäuser

5. Besonderheiten der autonomen Frauenhäuser

5.1. Politische Arbeit

5.2. Arbeit mit den misshandelten Frauen

5.3. Aufbau und Aufgaben des Teams

6. Besonderheiten der verbandlichen Frauenhäuser

6.1. Politische Arbeit

6.2. Arbeit mit den misshandelten Frauen

6.3. Aufbau und Aufgaben des Teams

7. Vergleich der verschiedenen Frauenhaustypen

7.1. Finanzierung

8. Fazit

9. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entstehung und die Entwicklung deutscher Frauenhäuser seit den 1970er Jahren bis zur heutigen Zeit, mit einem Fokus auf die Konzepte, Arbeitsweisen und Finanzierungsmodelle verschiedener Trägerschaften.

  • Historische Entwicklung der autonomen und verbandlichen Frauenhausbewegung
  • Vergleichende Analyse der organisatorischen Strukturen und Arbeitsansätze
  • Die Rolle der politischen Arbeit in der Frauenhausarbeit
  • Herausforderungen der Finanzierung und deren Einfluss auf die Konzeption
  • Reflexion über den gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit häuslicher Gewalt

Auszug aus dem Buch

4. Historie, Entstehung der Frauenhäuser

Das erste Frauenhaus Europas wurde nicht gezielt gegründet, sondern entwickelte sich Anfang der 70er Jahre in London aus einem Frauenzentrum, das ursprünglich Raum für Sozialkontakte bieten sollte. Die Gründerin Erin Pizzey wurde sehr schnell mit misshandelten Frauen konfrontiert, die sie spontan aufnahm, um ihnen Schutz zu gewähren.

“ Von diesem Haus ging eine Signalwirkung aus, die den Nerv der Zeit traf“ (zit. Glahn, 1998, S. 22) und es bildeten sich weltweit Initiativen, die die Neueröffnungen von Frauenhäusern durchsetzten. In Deutschland entstanden Frauenhäuser durch das Engagement der Neuen Frauenbewegung. Ihr Anspruch ging nicht nur in Richtung von Fürsorge und Hilfestellung, sondern hatte einen zentralen politischen Hintergrund. Die weit verbreitete, aber totgeschwiegene Gewalt an Frauen durch Ehemänner und Partner wurde öffentlich thematisiert und skandalisiert. Dadurch erhielten einerseits die Betroffenen die Möglichkeit, ihre Situation zu reflektieren und das ihnen widerfahrene Unrecht zu erkennen. Andererseits führte die Sensibilisierung der Bevölkerung zu einer öffentlichen Anerkennung der Problematik und ebnete den Weg für die Eröffnung des ersten Frauenhauses Deutschlands.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor erläutert den Aufbau der Arbeit und die Untersuchung der Entwicklung von Frauenhäusern seit den 70er Jahren.

1. Definition Frauenhaus: Es wird definiert, dass Frauenhäuser Zufluchtsstätten für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder sind, die Schutz und Unterstützung bieten.

2. Kennzeichnende Hilfsangebote in Frauenhäusern: Das Kapitel beschreibt das Spektrum der Hilfen, von Einzelfallberatung bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und spezialisierten Angeboten.

3. Zahlen und Daten zu Frauenhäusern: Hier werden statistische Daten über die Dichte, Nutzung und die demografische Zusammensetzung der Frauenhausbewohnerinnen dargelegt.

4. Historie, Entstehung der Frauenhäuser: Dieses Kapitel zeichnet die Ursprünge der Bewegung in London und die Etablierung in Deutschland nach.

5. Besonderheiten der autonomen Frauenhäuser: Es werden die politischen Ansätze, die Teamstruktur ohne Hierarchie und das Konzept der Selbstbestimmung bei autonomen Trägern analysiert.

6. Besonderheiten der verbandlichen Frauenhäuser: Das Kapitel thematisiert die konzeptionellen Unterschiede und die professionelle Sozialarbeits-Struktur verbandlicher Häuser.

7. Vergleich der verschiedenen Frauenhaustypen: Es wird die Annäherung beider Systeme im Zeitverlauf sowie die gemeinsame Problematik der Finanzierung beleuchtet.

8. Fazit: Der Autor reflektiert, ob Frauenhäuser ihre Ziele erreicht haben und diskutiert die verbliebene politische und finanzielle Abhängigkeit.

Schlüsselwörter

Frauenhaus, Häusliche Gewalt, Neue Frauenbewegung, Autonome Frauenhäuser, Verbandliche Frauenhäuser, Finanzierung, Schutz, Selbstbestimmung, Sozialarbeit, Politischer Hintergrund, Frauenhausarbeit, Gewalt gegen Frauen, Deutschland, Entwicklung, Hilfsangebote

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung, Konzepte und Entwicklung der deutschen Frauenhäuser von den 1970er Jahren bis zur Gegenwart.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Vergleich zwischen autonomen und verbandlichen Frauenhäusern, deren jeweilige Arbeitskonzepte sowie die Schwierigkeiten bei der Finanzierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, ob die Arbeit der Frauenhäuser erfolgreich war und ob ihre Anfangsvorstellungen in den letzten 30 Jahren realisiert werden konnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentationsanalyse sowie der Auswertung von Fachberichten und Gesetzestexten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entstehung, die spezifischen Merkmale der verschiedenen Frauenhaustypen (autonom vs. verbandlich) sowie deren Arbeitsweisen und Finanzierungsstrukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Frauenhaus, häusliche Gewalt, Autonomie, Finanzierung, soziale Arbeit und gesellschaftlicher Wandel.

Warum haben sich die beiden Frauenhaustypen im Laufe der Zeit angenähert?

Die Annäherung resultierte unter anderem aus der Notwendigkeit, sich an veränderte Rahmenbedingungen und Anforderungen sowie an die Realität der knappen Finanzierung anzupassen.

Welche Bedeutung hat das Schleswig-Holsteinische Modell?

Schleswig-Holstein gilt als Vorreiter, da es als erstes Bundesland eine gesetzliche Grundlage für eine direkte Zuschussfinanzierung geschaffen hat, was den bürokratischen Aufwand für die Häuser reduziert.

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Detalles

Título
Geschichte und Entwicklung autonomer und verbandlicher Frauenhäuser in Deutschland
Universidad
University of Applied Sciences Hanover
Calificación
Grundstudium keine Benotung : B
Autor
Anja Schumacher Antonijevic (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
31
No. de catálogo
V32550
ISBN (Ebook)
9783638332408
ISBN (Libro)
9783638651882
Idioma
Alemán
Etiqueta
Geschichte Entwicklung Frauenhäuser Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anja Schumacher Antonijevic (Autor), 2004, Geschichte und Entwicklung autonomer und verbandlicher Frauenhäuser in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32550
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