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Psychobilly - eine jugendliche Subkultur

Title: Psychobilly - eine jugendliche Subkultur

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nicolas Widera (Author)

Sociology - Children and Youth
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Summary Excerpt Details

Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges gibt es besonders in der westlichen Welt eine bunte Fülle von jugendlichen Subkulturen, unter denen die zu untersuchenden Psychobilly lediglich eine Gruppierung darstellen. Während zeitlich parallel entstandene Subkulturen inzwischen längst wieder verschwunden sind, haben sich die Psychobilly seit über zwanzig Jahren behauptet und sind darüber hinaus zu einem international expandierten Subkulturstil gewachsen. Angesichts dieser Tatsache ist es verwunderlich, wie wenig diese Subkultur in der wissenschaftlichen Literatur erwähnt wird. Diese Arbeit gibt einen groben Überblick über die Subkultur der Psychobilly. Zuerst wird auf die Entstehung und die historischen Einflüsse dieser Musikrichtung eingegangen, des weiteren stelle ich eine repräsentative Musikgruppe vor. Danach erläutere ich die Entstehung von Subkulturen im Allgemeinen und gebe eine mögliche Antwort auf die Frage, warum Jugendliche diese Art von Jugendkulturen brauchen bzw. sich von ihnen angezogen fühlen. Diese Denkansätze beziehe ich direkt auf die von mir untersuchte Subkultur der Psychobilly. Hier gehe ich noch einmal auf die Besonderheiten dieser Subkultur und ihrer Anhänger ein. Die Arbeit endet mit Auszügen und aktuellen Beispielen dieser Subkultur. Das eigentliche Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser die grobe Konstruktion der Subkultur der Psychobilly transparent zu machen und erste wissenschaftliche Interpretationsansätze und Deutungen zu geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1. Begriffsdefinition

1.1 Die Musikrichtung

1.1.1 Die Entstehung

1.2 Die Bandgeschichte von the Meteors

2. Jugendliche Subkultur und ihre Entstehung

2.1 Abweichendes Verhalten von Jugendlichen

2.1.1 Jugendliche Teilkultur

2.2 Jugendkulturen bei der Identitätsbildung

2.2.1 Die Peer Groups

2.2.2 Alltagsbewältigung mit Hilfe von Musik

2.2.3 Jugendkulturen und ihre Gefahren

2.3 Die Bedeutung von Stil

3. Die Besonderheiten der Subkultur der Psychobilly

3.1 Konzerte und Treffen

3.1.1 Pogo

3.1.2 Fanzines

3.2 Dress Code

3.3 Haare

3.3.1 Kleidung

3.3.2 Tätowierungen

3.4 Psychobilly im Jahre 2003

4 Fazit

Zielsetzung und thematischer Fokus

Die vorliegende Arbeit untersucht die jugendliche Subkultur des Psychobilly, beleuchtet ihre historischen Wurzeln in der Verknüpfung von Punk und Rockabilly und analysiert die soziologische Bedeutung von Jugendkulturen bei der Identitätsbildung. Ziel ist es, dem Leser die Konstruktion dieser speziellen Szene transparent zu machen und wissenschaftliche Interpretationsansätze für ihre Entstehung und Fortdauer zu liefern.

  • Historische Entstehung und Einflüsse des Psychobilly-Stils
  • Die Rolle der Band "the Meteors" als prägende Kraft
  • Subkulturelle Identitätsbildung durch Peer Groups
  • Die Funktion von Musik als Ausdrucksmedium und Alltagsbewältigung
  • Die Bedeutung von Stil, Dresscode und symbolischen Ausdrucksmitteln

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Die Entstehung

Ende der 70er Jahre gab es einer Vielzahl von Subkulturen in Europa. Die meisten davon musikalischer Herkunft wie Rockabilly, Teddy Boys, Anhänger des Glam-Rock, Mods, Psychedelics, Punks, Skinheads, um nur die Bekannteren zu nennen. Besonders wild trat damals die englische Jugend in Erscheinung, die geprägt war durch die Rebellion, die mit der Punk-Bewegung ausgelöst wurde. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch das Phänomen Psychobilly ebenfalls seinen Ursprung in Großbritannien fand. Ted Polhemus, renommierter Autor und Trend Guru, beschreibt in seinem Buch Street Style die Subkultur der Psychobilly als eine Mischung aus zwei verschiedenen Gangre - 70er Jahre britisch Punk mit amerikanischem Rockabilly der fünfziger Jahre. Verbunden durch den typischen Rhythmus Rock 'n' Roll in seiner reinsten Form. Die erste wirkliche Psychoband benennt er mit the Meteors, gegründet 1980 in London. Die Band begann in einer Konstellation aus einem Rockabilly, einem Punk und einem Psychedelic Horror Enthusiasten. In kürzester Zeit schafften es the Meteors, einen subkulturellen Microkosmos um sich herum aufzubauen, dem sich immer mehr Bands anschlossen.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Psychobilly-Subkultur ein, umreißt die wissenschaftliche Relevanz und definiert das Ziel der Arbeit, diese jugendliche Gruppierung soziologisch einzuordnen.

1. Begriffsdefinition: Dieses Kapitel erläutert den soziologischen Subkulturbegriff und stellt die spezielle Musikrichtung Psychobilly sowie die maßgebliche Bandgeschichte von "the Meteors" dar.

2. Jugendliche Subkultur und ihre Entstehung: Hier werden theoretische Ansätze zur Entstehung von Subkulturen, die Bedeutung der Identitätsbildung im Jugendalter und die Funktion von Peerkulturen wissenschaftlich diskutiert.

3. Die Besonderheiten der Subkultur der Psychobilly: Dieses Kapitel analysiert die konkreten Merkmale der Szene, darunter Konzerte, den Pogo-Tanz, die Bedeutung von Fanzines sowie den spezifischen Dresscode und das visuelle Erscheinungsbild.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert, wie Subkulturen als Antwort auf gesellschaftliche Missstände entstehen und welche Rolle das Internet für die heutige Organisation der Psychobilly-Szene spielt.

Schlüsselwörter

Psychobilly, Subkultur, Identitätsbildung, Rockabilly, Punk, the Meteors, Peerkultur, Bricolage, Jugendkultur, Musik, Pogo, Wrecking, Fanzines, Dresscode, Mediengesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der jugendlichen Subkultur "Psychobilly", ihrer historischen Entstehung sowie ihren soziologischen Merkmalen und Funktionen für die beteiligten Jugendlichen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die soziologische Definition von Subkulturen, die Bedeutung von Musik und Stil für Jugendliche, die Identitätsbildung in Peer Groups sowie die spezifischen Praktiken der Psychobilly-Szene.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die grobe Konstruktion der Psychobilly-Subkultur transparent zu machen und erste wissenschaftliche Ansätze zu liefern, um zu deuten, warum sich Jugendliche von solchen Kulturen angezogen fühlen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit soziologischer Fachliteratur sowie einer deskriptiven Analyse der Merkmale der Psychobilly-Subkultur, ergänzt durch Fallbeispiele und Medienberichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Subkulturen und Identitätsbildung sowie die detaillierte Darstellung der Psychobilly-Besonderheiten wie Musik, Tanzform (Pogo), Dresscode und Mediennutzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Psychobilly, Subkultur, Identitätsbildung, Peerkultur, Musik und Lifestyle charakterisiert.

Warum spielen die "Meteors" eine so große Rolle für die Szene?

Die Band "the Meteors" gilt als erste wirkliche Psychoband, die maßgeblich dazu beigetragen hat, einen subkulturellen Mikrokosmos um sich herum aufzubauen und den Stil sowie das Selbstverständnis der Szene entscheidend zu prägen.

Welchen Stellenwert hat das Internet für die Psychobilly-Szene im Jahr 2003?

Das Internet fungiert als zentrales Organisationsmedium, das nicht nur Informationen über Konzerte bietet, sondern durch den "Psychobilly Webring" auch die internationale Kommunikation und Vernetzung der Anhänger sowie die Verbreitung von Musik fördert.

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Details

Title
Psychobilly - eine jugendliche Subkultur
College
University of the Arts Berlin
Course
Label & Rebellion
Grade
1,0
Author
Nicolas Widera (Author)
Publication Year
2003
Pages
32
Catalog Number
V32557
ISBN (eBook)
9783638332460
Language
German
Tags
Psychobilly Subkultur Label Rebellion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicolas Widera (Author), 2003, Psychobilly - eine jugendliche Subkultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32557
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