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Wirtschaftpolitik - Grenzen des Wachstums

Title: Wirtschaftpolitik - Grenzen des Wachstums

Presentation (Elaboration) , 2004 , 50 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ralf Babuke (Author)

Economics - Economic Cycle and Growth
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Einleitung

Mit dem Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft vom 08.06.1967 wurde das Wirtschaftswachstum verbindlich zum politischen Ziel der Bundesrepublik Deutschland erklärt. Dort heißt es im § 1: „Bund und Länder haben bei ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Die Maßnahmen sind so zu treffen, dass sie im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung gleichzeitig zur Stabilität des Preisniveaus, zu einem hohen Beschäftigungsstand und außenwirtschaftlichen Gleichgewicht bei stetigem und angemessenem Wirtschaftswachstum beitragen.“ Auf der anderen Seite stellen sich seit jeher Wirtschaftswissenschaftler bei Wachstumseinbrüchen, die auf den ersten Blick nicht mit Konjunkturschwankungen begründet werden konnten, die Frage nach den möglichen Grenzen des Wachstums.

Diese grundlegende Frage soll nachfolgend untersucht werden. Beginnend wird im Abschnitt 2 das Wirtschaftswachstum mit seinen Auswirkungen auf die individuelle Güterversorgung erklärt und betrachtet, ob bereits die Bestimmungsfaktoren des Wachstums begrenzt sind oder begrenzend wirken. In der weltweiten Diskussion, ob Wirtschaftswachstum begrenzt ist oder begrenzt werden sollte, werden unterschiedliche Thesen vertreten. Der Anschnitt 3 beschreibt das Problem anhand der neoklassischen Wirtschaftstheorie und als Gegenpool die Sichtweisen des Club of Rome, welche man als ökologische Ökonomik bezeichnen könnte. Darüber hinaus soll erörtert werden, wie es sich mit einem nachhaltigen Wachstums, als Konsens beider Sichtweisen verhält. Abschließend wird aufgezeigt, welche Ansatzpunkte es für eine auf Quantität oder Qualität des Wachstums ausgerichtete Politik gibt und wie sich die aktuelle Nachhaltigkeitspolitik dem Problem stellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wachstum

2.1 Begriff des Wachstums

2.2 Probleme der Messung des Wirtschaftswachstums

2.3 Bedeutung des Wachstums

2.3.1 Allgemeine Betrachtung

2.3.2 Wachstum als wirtschaftspolitisches Ziel

2.4 Einflussfaktoren des Wachstums

2.4.1 Produktivität und Bevölkerung

2.4.2 Bestimmungsfaktoren

2.4.3 Faktor: Kapital

2.4.4 Faktor: Arbeit

2.4.5 Faktor: Boden / Natürliche Ressourcen

2.4.6 Technologisches Wissen

2.4.7 Bevölkerungsanzahl

3 Wirtschaftswachstum und Umwelt

3.1 Sichtweise der neoklassischen Wirtschaftstheorie

3.2 Sichtweisen des Club of Rome

3.2.1 Der Club of Rome

3.2.2 Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ (1972)

3.2.3 Bericht „Jenseits der Grenzen des Wachstums“ (1988)

3.2.4 Bericht „Die neuen Grenzen des Wachstums“ (1992)

3.2.5 Bericht „Faktor Vier“ (1995 + 1997)

3.3 Nachhaltiges Wachstum

4 Ansatzpunkte für Wachstumspolitik

4.1 Quantitatives Wachstum

4.1.1 Begriff Quantitatives Wachstum

4.1.2 Faktor: Kapital

4.1.3 Faktor: Arbeit

4.1.4 Faktor: Boden / Natürliche Ressourcen

4.1.5 Technologisches Wissen

4.1.6 Bevölkerungsanzahl

4.1.7 Eigentumsrechte schützen

4.1.8 Freihandel fördern

4.2 Qualitatives Wachstum

4.2.1 Begriff des Qualitatives Wachstum

4.2.2 Internalisierung durch Haftungsrecht

4.2.3 Internalisierung durch Steuern und Subventionen

4.2.4 Umweltauflagen

4.2.5 Internalisierung durch Eigentumsrechte

4.3 Nachhaltigkeitspolitik

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Fragestellung nach den möglichen Grenzen des Wirtschaftswachstums. Dabei wird analysiert, inwieweit das Streben nach quantitativem Wachstum mit ökologischen Notwendigkeiten vereinbar ist und welche politisch-ökonomischen Strategien zur Erreichung eines qualitativen, nachhaltigen Wachstums existieren.

  • Grundlagen des Wirtschaftswachstums und dessen Messung.
  • Die Kontroverse zwischen neoklassischer Theorie und den Thesen des Club of Rome.
  • Die Rolle der Produktionsfaktoren Kapital, Arbeit und natürliche Ressourcen.
  • Methoden der Internalisierung externer Effekte in der Umweltpolitik.
  • Die Transformation zur nachhaltigen Entwicklung durch technologische und politische Ansätze.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Der Club of Rome

Seit den siebziger Jahren wird das Thema Wachstum kontrovers diskutiert. Es stellt sich die Frage, ob die Zunahme des Sozialproduktes (quantitativen Wachstum) oder die Zunahme der Lebensqualität (qualitativen Wachstum) im Vordergrund stellen sollte.

Der Club of Rome wurde 1968 von etwa 70 Mitgliedern in der Accademia dei Lincei in Rom gegründet. Es handelt sich um eine Gruppe von national bzw. international auf den Gebieten der Wissenschaft, Wirtschaft oder Politik anerkannten Persönlichkeiten, die ihre unterschiedlichen Erfahrungen vereinigen, um zu einem tieferen Verständnis der Weltproblematik zu kommen.

Zur Zeit der Gründung des Club of Rome hatten die Industrieländer den Höhepunkt des schnellen Wirtschaftswachstums der Nachkriegsgeschichte erreicht. Aber schon damals traten viele beunruhigende Zeichen der Disharmonie auf. Nun wurde man sich langsam in der Bevölkerung bewusst, dass die Umwelt zunehmend Schaden nimmt. Es begann sich auch die Erkenntnis auszubreiten, dass ein solches globales Problem nicht von einzelnen Nationen allein gelöst werden kann. Zum damaligen Zeitpunkt kam man zu der Überzeugung, dass die Regierungen dieser Bedrohung nur unzureichende Aufmerksamkeit widmeten. Der Club of Rome untersucht aus diesem Grund die Weltsituation und präsentierte ihre Schlussfolgerungen der Öffentlichkeit, um auf die globale Problematik der Menschheit aufmerksam zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die gesetzlichen Ziele des Wirtschaftswachstums in Deutschland ein und skizziert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Frage nach Wachstumsgrenzen.

2 Wachstum: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Wirtschaftswachstums, erläutert die BIP-Messung und analysiert die wesentlichen Einflussfaktoren wie Kapital, Arbeit und Technologie.

3 Wirtschaftswachstum und Umwelt: Es werden die gegensätzlichen Sichtweisen der neoklassischen Theorie und des Club of Rome gegenübergestellt sowie das Konzept des nachhaltigen Wachstums diskutiert.

4 Ansatzpunkte für Wachstumspolitik: Hier werden staatliche Maßnahmen zur Förderung von quantitativem und qualitativem Wachstum sowie Strategien zur Nachhaltigkeitspolitik detailliert erörtert.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit stellt fest, dass theoretische Grenzen bestehen, diese jedoch durch technologisches Wissen, Effizienzsteigerungen und eine solidarische internationale Politik verschoben werden können.

Schlüsselwörter

Wirtschaftswachstum, BIP, Club of Rome, Nachhaltigkeit, Umweltpolitik, Kapitalakkumulation, Humankapital, natürliche Ressourcen, technischer Fortschritt, ökologische Ökonomik, nachhaltige Entwicklung, Ressourcenproduktivität, externe Effekte, Internalisierung, Weltbevölkerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen ökonomischem Wirtschaftswachstum und den physischen sowie ökologischen Grenzen unseres Planeten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Bestimmungsfaktoren von Wachstum, die Positionen des Club of Rome zur Begrenztheit der Ressourcen und die Möglichkeiten staatlicher Nachhaltigkeitspolitik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, ob Wirtschaftswachstum als politisches Ziel uneingeschränkt sinnvoll ist oder ob die Grenzen des Wachstums einen Paradigmenwechsel hin zu einer qualitativen, nachhaltigen Entwicklung erfordern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer wirtschaftswissenschaftlicher Ansätze und vergleicht diese mit den Berichten und Prognosen des Club of Rome.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Fundierung der Wachstumsfaktoren, eine kritische Auseinandersetzung mit Umweltbelastungen durch industrielles Wachstum und die Diskussion politischer Lösungsansätze wie die Internalisierung externer Effekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit, Club of Rome, Ressourcenproduktivität und ökologische Ökonomik stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Untersuchung.

Welche Rolle spielt die Bildung in diesem Kontext?

Bildung wird als Investition in das Humankapital gesehen, das die Produktivität steigert und zudem langfristig dazu beitragen kann, das Bevölkerungswachstum zu dämpfen.

Warum betont die Arbeit die Bedeutung des Strukturwandels?

Der Strukturwandel wird als notwendiger Prozess gesehen, um eine nachhaltige Gesellschaft zu bilden, die ihre Wirtschaftsweise so anpasst, dass sie über Generationen hinweg existenzfähig bleibt.

Excerpt out of 50 pages  - scroll top

Details

Title
Wirtschaftpolitik - Grenzen des Wachstums
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Wolfsburg
Grade
1,7
Author
Ralf Babuke (Author)
Publication Year
2004
Pages
50
Catalog Number
V32583
ISBN (eBook)
9783638332613
Language
German
Tags
Wirtschaftpolitik Grenzen Wachstums
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ralf Babuke (Author), 2004, Wirtschaftpolitik - Grenzen des Wachstums, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32583
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