Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Tourism - Miscellaneous

Events als imagebildender Faktor im Stadtmarketing am Beispiel der 1. Lüneburger Sülfmeistertage

Title: Events als imagebildender Faktor im Stadtmarketing am Beispiel der 1. Lüneburger Sülfmeistertage

Diploma Thesis , 2003 , 108 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Sarah Schulz (Author)

Tourism - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In den vergangenen Jahren hat sich der Wettbewerb deutscher Städte und Regionen untereinander als Anbieter von Wirtschafts-, Tourismus-, Wohn- und Freizeitstandorten erheblich verschärft. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Stadtmarketing belegen dies. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Fragestellung, wie Städte den Konkurrenzkampf untereinander bestehen können, einen erhöhten Stellenwert.

Veränderungen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereich ergeben neue Herausforderungen, denen sich die Städte im Sinne eines zukunftsorientierten Handelns stellen müssen. Daher sind viele Kommunen auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um für ihre Zielgruppen (z.B. Bürger, Besucher; siehe auch Kapitel 2.4) attraktiv zu bleiben und sich im Wettbewerb der Städte durchzusetzen. Das Instrument „Stadtmarketing“ wird oft als neue, zukunftsweisende Möglichkeit gesehen.

Das Image einer Stadt und dessen Vermarktung werden für die Städte immer bedeutender, um die Attraktivität einer Stadt zu gewährleisten und zu bewahren. Denn durch objektive Kriterien und harte Standortfaktoren lassen sich die Städte in Deutschland heute kaum noch unterscheiden. Um eine gute Positionierung und Verankerung in den Köpfen der Bevölkerung zu erreichen, ist daher heute ein positives Image besonders ausschlaggebend.

Verschiedene Instrumente des Marketing-Mix können zum Aufbau und zur Unterstützung eines positiven Stadtimages genutzt werden. Als neues Instrument haben sich in den letzten Jahren die Events etabliert. Bei einer entsprechenden strategischen Ausrichtung können diese einen wesentlichen Beitrag zur Imagebildung leisten.

Mit der vorliegenden Arbeit soll anhand eines konkreten Beispiels untersucht werden, welche Möglichkeiten es gibt, um mit einem strategisch ausgerichteten Event das Image einer Stadt bzw. den Prozess der Imagebildung im Rahmen des Stadtmarketings zu unterstützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen zum Stadtmarketing

2.1 Begriffliche Abgrenzung von Stadtmarketing

2.1.1 Stadtmarketing

2.1.2 City-Marketing

2.1.3 Regional-Marketing

2.2 Notwendigkeit von Stadtmarketing

2.3 Transfer des Marketinggedankens auf den kommunalen Bereich

2.4 Zielgruppen und Akteure im Stadtmarketing

2.5 Ziele des Stadtmarketing

2.6 Der Ablauf des ganzheitlichen Stadtmarketingprozesses

2.6.1 Analysephase

2.6.2 Konzeptionsphase

2.6.3 Umsetzungsphase

2.7 Probleme im Umgang mit Stadtmarketing und Lösungsansätze

2.7.1 Unzureichendes Marketingverständnis

2.7.2 Rahmenbedingungen

2.7.3 Personelle und organisatorische Voraussetzungen

3. Imageplanung von Städten

3.1 Definition des Begriffs Image

3.2 Entstehungsweise und Vermittlung von Stadtimages

3.2.1 Entstehungsweise von Stadtimages

3.2.2 Vermittlung von Stadtimages

3.3 Einflussfaktoren auf die Imagebildung

3.4 Bedeutung und Zielsetzung der Imageplanung von Städten

3.5 Entwicklung und Pflege eines Stadtimages

4. Strategien zur Vermarktung einer Stadt

4.1 Angebotsgestaltung

4.1.1 Stadtbild und Sehenswürdigkeiten

4.1.2 Kultur- und Freizeitangebot

4.2 Corporate Communication

4.2.1 Öffentlichkeitsarbeit

4.2.2 Werbung

4.2.3 Verkaufsförderung

5. Events als Instrument zur Positionierung

5.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs Event

5.2 Gründe für die Nachfrage nach Events

5.2.1 soziodemographische Entwicklung

5.2.2 mehr Freizeit und höhere Wertschätzung der Freizeit

5.2.3 Wertewandel in der Bevölkerung

5.2.4 Konsum in der Freizeit

5.3 Imagebildung und Identitätsförderung durch Events

5.4 Probleme bei der Konzeption und Organisation von Events

5.4.1 Eventkonzeption

5.4.2 Eventorganisation

5.5 Events als Bestandteil eines Stadtmarketingkonzeptes

5.6 Die touristische Bedeutung von Events

5.7 Events zur Unterstützung des Stadtimages in Lüneburg

6. Die 1. Lüneburger Sülfmeistertage

6.1 Das Konzept der Lüneburger Sülfmeistertage

6.1.1 Partizipation einzelner Akteure an Konzeption und Organisation

6.1.2 Programm der Sülfmeistertage

6.1.3 Projektfinanzierung

6.1.4 Kommunikationspolitik für die Sülfmeistertage

6.2. Die niedersächsische City-Offensive „Ab in die Mitte!“

7. Imagebefragung in Lüneburg

7.1 Organisation der Erhebung

7.2 Methodik der Befragung

7.2.1 Auswahlverfahren

7.2.2 Erhebungsmodus

7.2.3 Aufbau des Fragebogens

7.3 Befragungsergebnisse

7.3.1 allgemeine Fragen

7.3.2 Image Lüneburgs

7.3.3 Ergebnisse zu den Sülfmeistertagen

8. Die Sülfmeistertage als Imagefaktor im Stadtmarketing

8.1 Integration der Sülfmeistertage in das Stadtimage

8.2 Verbesserungsvorschläge für die Konzeption der Sülfmeistertage

9. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit ein strategisch ausgerichtetes Event einen Beitrag zur Imagebildung einer Stadt leisten kann. Am Beispiel der „1. Lüneburger Sülfmeistertage“ wird analysiert, ob solche Veranstaltungen geeignet sind, das Image einer Stadt zu unterstützen und eine aktive Identifikation bei Einwohnern und Besuchern zu fördern.

  • Theoretische Grundlagen des Stadtmarketings und der ganzheitlichen Stadtentwicklung.
  • Bedeutung der Imageplanung als zentrales Element der Stadtkommunikation.
  • Rolle von Events als Instrument der Positionierung und Imagebildung.
  • Empirische Untersuchung der Auswirkungen der Lüneburger Sülfmeistertage mittels einer Imagebefragung.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung von Eventkonzeptionen im Stadtmarketing.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Stadtmarketing

Der Begriff Stadtmarketing umfasst sowohl die Förderung der lokalen Wirtschaft und des Tourismus als auch Öffentlichkeitsarbeit, Kulturförderung und die Steigerung der Einwohnerzahlen. Werden jedoch nur die im Rahmen dieser Definition genannten Ziele im Stadtmarketing verfolgt, wird man dem ganzheitlichen Denkansatz des Stadtmarketing allerdings nicht gerecht. Denn dieser umfasst weit mehr als nur Werbung für eine Stadt oder nur Wirtschaftsförderung.

Konken definiert Stadtmarketing als

„die Bündelung aller Kräfte einer Stadt, die gemeinsam und parteiübergreifend an einem Ziel arbeiten, nämlich der positiven Entwicklung des Gesamtbildes Stadt mit all seinen unterschiedlichen Facetten. Stadtmarketing stellt sich die Aufgabe, Zukunftsperspektiven in konkretes Handeln umzusetzen.“

Wie die Definition von Konken verdeutlicht, soll durch das Stadtmarketing eine ganzheitliche Stadtentwicklung vorangetrieben werden. Im Rahmen eines ständig fortlaufenden Kommunikationsprozesses werden zahlreiche Akteure in den Prozess eingebunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den verschärften Wettbewerb zwischen deutschen Städten und definiert die Forschungsfrage, wie Events als strategisches Instrument zur Imagebildung im Stadtmarketing eingesetzt werden können.

2. Grundlagen zum Stadtmarketing: Dieses Kapitel definiert den Begriff Stadtmarketing, erörtert dessen Notwendigkeit und erläutert den ganzheitlichen Prozess sowie die Herausforderungen bei der Implementierung in kommunalen Verwaltungen.

3. Imageplanung von Städten: Hier wird die Bedeutung der Imageplanung als zentrales Element der Stadtentwicklung dargelegt, wobei Faktoren wie Wahrnehmung, Entstehungsweise von Stadtimages und die Relevanz der Stadtidentität analysiert werden.

4. Strategien zur Vermarktung einer Stadt: Dieses Kapitel behandelt die strategische Gestaltung des Angebots einer Stadt sowie die Corporate Communication als Instrument zur Vermarktung und Imagepflege gegenüber verschiedenen Zielgruppen.

5. Events als Instrument zur Positionierung: Der Hauptteil des theoretischen Rahmens befasst sich mit der Definition, der steigenden Nachfrage nach Erlebnissen und der Rolle von Events bei der Imagebildung und Identitätsförderung.

6. Die 1. Lüneburger Sülfmeistertage: Dieses Kapitel führt in das konkrete Praxisbeispiel ein, beschreibt das Konzept, die Akteure, die Finanzierung und die Kommunikationsstrategie der Veranstaltung.

7. Imagebefragung in Lüneburg: Die methodische Vorgehensweise und die Ergebnisse der Primärerhebung werden hier detailliert präsentiert, inklusive der Bewertung von Lüneburg als Stadt und der spezifischen Resonanz auf die Sülfmeistertage.

8. Die Sülfmeistertage als Imagefaktor im Stadtmarketing: Auf Basis der Befragungsergebnisse wird analysiert, wie das Event in das Stadtimage integriert wurde und welche Verbesserungsmöglichkeiten für zukünftige Konzeptionen bestehen.

9. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass Events als moderne Instrumente des Stadtmarketings einen wesentlichen Beitrag zur Imageverbesserung und Stärkung der Wirtschaftskraft leisten können.

Schlüsselwörter

Stadtmarketing, Imageplanung, Stadtimage, Eventmarketing, Lüneburger Sülfmeistertage, Stadtentwicklung, Standortwettbewerb, Kommunikation, Besucherbefragung, Positionierung, Eventmanagement, Stadtidentität, Tourismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Veranstaltungen (Events) als Instrument im modernen Stadtmarketing, um das Image einer Stadt zielgerichtet zu entwickeln und zu festigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Stadtmarketing, Imageplanung, Eventmanagement sowie die praktische Untersuchung durch eine Imagebefragung anlässlich der Lüneburger Sülfmeistertage.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob und in welchem Umfang ein strategisch geplantes Event wie die Sülfmeistertage dazu beitragen kann, das Image der Stadt Lüneburg bei Bürgern und Besuchern positiv zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine Primärerhebung in Form von 100 persönlichen Interviews mit Besuchern der Sülfmeistertage durch, um Erkenntnisse über deren Wahrnehmung von Lüneburg und die Wirkung des Events zu gewinnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Stadtmarketing und der Imageplanung sowie in einen praktischen Teil, der das Konzept, die Durchführung und die Evaluierung der Lüneburger Sülfmeistertage umfasst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Stadtmarketing, Imagebildung, Eventmarketing, Standortwettbewerb und Lüneburger Sülfmeistertage charakterisiert.

Inwiefern hat die "Salzsauparade" das Eventkonzept beeinflusst?

Die Salzsauparade aus dem Jahr 2000 diente als Vorläufer und Beleg für eine bewusste, strategische Ausrichtung von Veranstaltungen auf das Thema Salz, um ein unverwechselbares Lüneburger Profil zu schaffen.

Welche konkrete Handlungsempfehlung gibt die Autorin für künftige Sülfmeistertage?

Die Autorin empfiehlt unter anderem eine Verkürzung der Veranstaltungsdauer auf zwei bis drei Tage, um Höhepunkte zu komprimieren, die Aufmerksamkeit in den Medien zu bündeln und die Professionalität der Umsetzung zu erhöhen.

Excerpt out of 108 pages  - scroll top

Details

Title
Events als imagebildender Faktor im Stadtmarketing am Beispiel der 1. Lüneburger Sülfmeistertage
College
University of Applied Sciences Bremen
Grade
1,5
Author
Sarah Schulz (Author)
Publication Year
2003
Pages
108
Catalog Number
V32617
ISBN (eBook)
9783638332910
Language
German
Tags
Events Faktor Stadtmarketing Beispiel Lüneburger Sülfmeistertage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Schulz (Author), 2003, Events als imagebildender Faktor im Stadtmarketing am Beispiel der 1. Lüneburger Sülfmeistertage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32617
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  108  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint