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Skript: Qualitätsmanagement

Title: Skript: Qualitätsmanagement

Script , 2004 , 68 Pages , Grade: 1

Autor:in: Rolf Mohr (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Summary Excerpt Details

Woher kommt die Qualität? Vereinfacht ausgedrückt: von guten Werkstoffen, genauer Einhaltung der Fertigungsmaße der aus diesen Werkstoffen hergestellten Einzelteile und dem sorgfältigen Zusammenbau aller Einzelteile zu einem fertigen Produkt. Woher kommen aber die guten Werkstoffe und wieso können die Fertigungsmaße so genau eingehalten werden? Weil während der Produktion ständig die sog. Statistische Prozessregelung im Einsatz ist. Am besten hat die statistische Prozessregelung aber dann funktioniert, wenn wir nichts merken, und zwar in dem Sinne, dass alles tadellos funktioniert, was wir im Alltagsleben brauchen und gebrauchen. Da lassen sich Dinge nennen wie ein Küchenquirl, ein Staubsauger oder unser Auto. Was heißt aber „nichts merken“? Für die Elektrogeräte heißt das z.B. ruhiger Lauf der Motoren, einfacher Wechsel der Aufsätze, für das Auto geringer bzw. nahezu unmerklicher Ölverbrauch.

Speziell für den Kfz- Bereich lässt sich feststellen, dass durch die statistische Prozessregelung im Verbund mit immer besser gewordenen Werkstoffen, die mit immer besser gewordenen Prüfmethoden auch genauer geprüft werden können, die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Fahrzeuge kontinuierlich gestiegen ist. Die Inspektions- und Ölwechselintervalle sowie die Garantie gegen Durchrostung sind in den letzten Jahren immer länger geworden. Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten, deswegen noch einige kritische Gedanken speziell zum Kfz-Bereich:

Die Fahrzeuge werden immer besser und zuverlässiger, das lässt sich nicht von der Hand weisen, jedoch ist jede Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied, und das sind eindeutig die Werkstätten, die den PKW nach seinem Verkauf betreuen. Die Branche stellt sich selber ein Bein durch die Vermischung von Richtzeitenvorgabe und den sog. Leistungslöhnen. Qualitativ hochwertige Reparaturausführung und schnelle Ausführung schließen sich in den meisten Fällen aus. Dazu kommt, dass in vielen Werkstätten nach dem Leistungslohnprinzip gearbeitet wird, welches bedeutet, arbeitet der Mechaniker in den 8 Stunden seiner Anwesenheit für 9 Stunden, erhält er auch Lohn für 9 Stunden. Das Resultat ist dann oft die „Zettelinspektion“, die so heißt, weil sie nur auf dem Papier stattfand. Der Kunde bezahlt die große Inspektion; gemacht wurde ein Ölwechsel und viele Kreuzchen auf dem Inspektionszettel. Die Bestätigung für diese Behauptung liefert die Fachpresse ( AMS, Auto Bild, Stiftung Warentest usw. ) in Form von Werkstättentests.

Excerpt


Inhalt

1. Grundlagen

1.1. Vorwort

1.2. Entwicklung des Qualitätsmanagements

1.3. TQM (Total Quality Management)

2. Qualitätswerkzeuge/ „Instrumente“

2.1. Quality Funktion Deployment (QFD)

2.2. Fehler- Möglichkeits- und Einfluss- Analyse (FMEA)

2.3. Pareto - Analyse

2.4. Ishikawa- Diagramm

3. Statistische Methoden zur Prozesskontrolle (SPC)

3.1. Gegenüberstellung Endkontrolle/ SPC

3.2. Ziele und Anwendungsfelder

3.3. Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz

3.4. Grundlagen zur Normalverteilung

3.5. Vertrauensbereich:

3.6. Prozessfähigkeit

3.7. Arten von Regelkarten

3.8. Ablaufschema zur Durchführung von statistischen Untersuchungen

4. Begriffe und Hilfsmittel

4.1. DIN EN ISO 9000:2000ff

4.2. CE- Kennzeichnung (Conformite’ Europe’enne)

4.3. Produkthaftung

4.4. Benchmarking

5. Implementierung der ISO 9000:2000ff in Ihrem Unternehmen

5.1. Nebeneffekte und Motivation

5.2. Leistungspotenziale und Visionen

5.3. Vorarbeit und Projektplanung

5.4. Qualitätsmanagementhandbuch (QMH)

5.5. QM- Dokumentation

5.6. Elemente der DIN EN ISO 9001:2000ff

5.7. Organigramm und Prozesslandkarte

6. Motive für ein digitales Managementsystem

6.1. Hemmende Faktoren konventioneller QM-Systeme

6.2. Gegenüberstellung Herkömmliche/ Digitale Systeme

6.3. Softwaregrundlagen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vermittelt fundiertes Wissen über die Grundlagen und Methoden des modernen Qualitätsmanagements, um Prozesse effizient zu gestalten, Fehler zu vermeiden und die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu sichern.

  • Grundlagen des Qualitätsmanagements und TQM-Philosophie
  • Einsatz von Qualitätswerkzeugen wie FMEA, QFD und Pareto-Analyse
  • Statistische Prozesskontrolle (SPC) und Normalverteilung
  • Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen nach DIN EN ISO 9000
  • Vorteile der Digitalisierung im Qualitätsmanagement

Auszug aus dem Buch

2.2. Fehler- Möglichkeits- und Einfluss- Analyse (FMEA)

Die FMEA ist eines der wirksamsten Mittel, um bereits in der Vorphase der Serienfertigung potentielle Fehler und Zuverlässigkeitsmängel zu orten und vorbeugend zu vermeiden. Die Methode ist immer dann einsetzbar, wenn es darum geht, das potenzielle Ausfall- und Fehlerverhalten zu untersuchen. Ihre beste vorbeugende Wirkung entfaltet sie vor der Serienfertigung.

FMEA Ziele: Risiken frühzeitig erkennen und Vorsorge zu dessen Vermeidung treffen.

Einsatz: Die Methode ist immer dann einsetzbar, wenn es darum geht, das potenzielle Ausfall- und Fehlerverhalten von Teilen, Baugruppen oder ganzen Systemen zu untersuchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen: Vermittlung der Basis für Qualität, den Wandel in der Qualitätsphilosophie und die Einführung in das Total Quality Management.

2. Qualitätswerkzeuge/ „Instrumente“: Detaillierte Vorstellung analytischer Methoden wie QFD, FMEA, Pareto-Analyse und dem Ishikawa-Diagramm zur systematischen Fehlervermeidung.

3. Statistische Methoden zur Prozesskontrolle (SPC): Darstellung statistischer Verfahren zur Prozessüberwachung unter Verwendung von Normalverteilung und Regelkarten.

4. Begriffe und Hilfsmittel: Erläuterung regulatorischer Rahmenbedingungen wie ISO 9000, CE-Kennzeichnung und gesetzlicher Aspekte wie der Produkthaftung.

5. Implementierung der ISO 9000:2000ff in Ihrem Unternehmen: Praktischer Leitfaden zur Einführung eines QMS, von der Projektplanung bis zur Dokumentation.

6. Motive für ein digitales Managementsystem: Vergleich zwischen klassischen papierbasierten Ansätzen und modernen digitalen Systemen sowie deren Vorteile für die Effizienz.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, TQM, FMEA, QFD, SPC, DIN EN ISO 9000, Prozessfähigkeit, Fehlervermeidung, Kundenzufriedenheit, Produkthaftung, Benchmarking, Digitalisierung, Prozesslandkarte, Null-Fehler-Prinzip, Regelkarte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Einführung in die Konzepte und Werkzeuge des Qualitätsmanagements mit einem Fokus auf Prävention und Prozessoptimierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen methodische Qualitätsinstrumente, statistische Prozesskontrolle, regulatorische Anforderungen sowie die praktische Implementierung von Managementsystemen.

Was ist das primäre Ziel?

Das Ziel ist die Vermittlung von Kompetenzen, um durch kontinuierliche Verbesserung und strukturierte Vorgehensweisen die absolute Kundenzufriedenheit zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden methodisch-analytische Ansätze aus der Qualitätssicherung sowie statistische Methoden zur Datenanalyse und Prozessbeherrschung angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Anwendung spezifischer Qualitätswerkzeuge, die statistische Prozesssteuerung (SPC) sowie die strategische Implementierung von ISO-konformen QM-Systemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Qualitätsmanagement, FMEA, SPC, ISO 9000 und das Null-Fehler-Prinzip.

Welchen Stellenwert nimmt die Fehlervermeidung ein?

Fehlervermeidung ist zentral, da die Kosten für Fehlerbehebungen mit fortschreitendem Produktlebenszyklus exponentiell steigen (Faktor-10-Regel).

Warum ist die Digitalisierung im QM wichtig?

Digitale Systeme bieten Vorteile bei der Dokumentenlenkung, Auswertung von Reklamationsdaten und der Transparenz, die mit konventionellen Papierlösungen nur aufwendig realisierbar sind.

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Details

Title
Skript: Qualitätsmanagement
College
Rhenisch Academy Cologne
Course
Vorlesung
Grade
1
Author
Rolf Mohr (Author)
Publication Year
2004
Pages
68
Catalog Number
V32706
ISBN (eBook)
9783638333610
ISBN (Book)
9783638703963
Language
German
Tags
Skript Qualitätsmanagement Vorlesung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rolf Mohr (Author), 2004, Skript: Qualitätsmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32706
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