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Die Liberalisierung der Energiemärkte in der Europäischen Union

Título: Die Liberalisierung der Energiemärkte in der Europäischen Union

Trabajo de Seminario , 2004 , 29 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Simone Fischer (Autor)

Economía - Teoría y política de la competencia.
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Zunächst werden theoretische Grundlagen (Kapitel 2) erläutert und auf natürliche Monopole, Markt- und Wettbewerbsversagen sowie Besonderheiten der Strommärkte eingegangen. Es folgen Ausführungen zur Liberalisierung der Energiemärkte (Kapitel 3). Liberalisierungsgründe werden herausgearbeitet, anschließend wird die europäische Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie vorgestellt. Den Abschluss des dritten Kapitels bildet eine Übersicht über die verschiedenen Marktöffnungsgrade ausgewählter EU-Länder sowie weitere wirtschaftspolitische Entwicklungen zur Beschleunigung der Marktöffnung. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Liberalisierung. Da die Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie den Mitgliedsstaaten relativ große Freiheit bei der Ausgestaltung des nationalen Ordnungsrahmens gewährt, erfolgt ihre Umsetzung in den einzelnen Ländern recht unterschiedlich. Im Bereich des Netzzugangs nahm Deutschland bisher aufgrund des verhandelten Netzzugangs eine Sonderstellung ein, die hier näher erläutert wird. Von der Liberalisierung sind auch regenerative Energien positiv betroffen. Die sich daraus ergebenden Chancen zum Einsatz erneuerbarer Energien einschließlich neuer Techniken zur Stromerzeugung werden zum Ende des vierten Kapitels erläutert. Den Schluss der Arbeit bildet eine kurze Zusammenfassung mit abschließendem Ausblick.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Begriffserklärung Deregulierung und Liberalisierung

2.2 Natürliche Monopole

2.3 Markt- und Wettbewerbsversagen

2.4 Besonderheiten der Elektrizitätsmärkte

3. Auf dem Weg zu einem europäischen Binnenmarkt für Energie

3.1 Liberalisierung: Kompetenzen und Gründe der EU

3.2 Die Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie der EU

3.3 Marktöffnung in der EU

3.4 Novellierung der Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie 96/92/EG

4. Auswirkungen der Liberalisierung

4.1 Unterschiedliche Umsetzung der Liberalisierung in den EU-Ländern

4.2 Konsequenzen für die regenerativen Energien

4.3 Neue Technologien zur Energiegewinnung

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit analysiert den Prozess und die Auswirkungen der Liberalisierung der Strommärkte in der Europäischen Union unter Berücksichtigung ökonomischer Grundlagen und regulatorischer Rahmenbedingungen.

  • Theoretische Fundierung von natürlichen Monopolen und Marktversagen
  • Strukturanalyse der europäischen Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinien
  • Untersuchung des Liberalisierungsgrades in ausgewählten EU-Mitgliedstaaten
  • Evaluation der Auswirkungen auf den Wettbewerb und erneuerbare Energien
  • Herausforderungen durch technologische Entwicklungen und Versorgungsstruktur

Auszug aus dem Buch

2.2 Natürliche Monopole

Unter einem natürlichen Monopol versteht man die Marktsituation, in der ein einzelnes Unternehmen auf einem Markt effizienter produzieren kann als mehrere Unternehmen. Ableiten lässt sich der Begriff natürliches Monopol daraus, dass sich in einem Markt, in dem signifikante Größenvorteile vorherrschen, auch bei Wettbewerbsbedingungen monopolistische Strukturen herausbilden können.

Ursachen für monopolistische Märkte können sowohl Economies of scale (Größenvorteile) als auch Economies of scope (Verbundvorteile) sein. Für das Vorliegen eines natürlichen Monopols im Einproduktfall sind Größenvorteile ausreichend. Im Mehrproduktfall stehen Bündelungsvorteile aufgrund von Größen- und Verbundvorteilen der Leistungserstellung im Vordergrund. Möglich ist dann eine kostengünstigere Bedienung der Nachfrage in einer Region durch einen einzigen Netzanbieter, als durch eine Mehrzahl von Anbietern und damit das Vorliegen eines natürlichen Monopols.

Formales Charakteristikum der Monopolsituation ist eine subadditive (Gesamt-) Kostenfunktion im relevanten Bereich der Nachfrage. Für diese muss eine kostendeckende Produktion möglich sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Stromversorgung als Netzsektor ein und erläutert die wirtschaftspolitische Notwendigkeit der Liberalisierung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Grundlagen: Hier werden theoretische ökonomische Konzepte wie Deregulierung, natürliche Monopole sowie Markt- und Wettbewerbsversagen erläutert, um die Besonderheiten der Elektrizitätsmärkte zu definieren.

3. Auf dem Weg zu einem europäischen Binnenmarkt für Energie: Dieses Kapitel behandelt die rechtliche Ausgangslage der EU-Kompetenzen und die Entwicklung der Binnenmarktrichtlinien zur Öffnung des Stromsektors.

4. Auswirkungen der Liberalisierung: Das Kapitel analysiert die heterogene Umsetzung in den Mitgliedstaaten, die Folgen für regenerative Energien sowie die Rolle neuer Technologien.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst den aktuellen Status der Liberalisierung zusammen und skizziert die zukünftigen Herausforderungen für Verbraucher und Netzinfrastruktur.

Schlüsselwörter

Liberalisierung, Strommarkt, Europäische Union, natürliche Monopole, Netzzugang, Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie, Wettbewerb, Regulierung, regenerative Energien, Netzinfrastruktur, Marktöffnung, Energiepolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der europäischen Strommärkte von staatlich regulierten Monopolstrukturen hin zu einem liberalisierten europäischen Binnenmarkt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die ökonomische Theorie natürlicher Monopole, die rechtliche Rahmengebung durch EU-Richtlinien sowie die praktische Umsetzung der Marktöffnung in den Mitgliedstaaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe für die Liberalisierung aufzuzeigen, den regulatorischen Prozess nachzuvollziehen und die Auswirkungen auf Wettbewerb sowie erneuerbare Energien zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Seminararbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von EU-Richtlinien und Benchmarking-Berichten basiert.

Was steht im Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die ökonomische Herleitung des Marktversagens bei Netzsektoren, die detaillierte Vorstellung der 96/92/EG sowie 2003/54/EG Richtlinien und die Analyse der länderübergreifenden Unterschiede.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Elektrizitätsbinnenmarkt, Entbündelung, Netzmonopole, Sunk Costs und regenerative Energieförderung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das nTPA- vom rTPA-Modell laut Dokument?

Beim nTPA (verhandelter Netzzugang) erfolgen die Konditionen durch Verhandlungen zwischen Marktteilnehmern, während beim rTPA (geregelter Netzzugang) eine Regulierungsbehörde die Tarife und Bedingungen festlegt.

Welche besondere Herausforderung stellt der Ausbau der Windenergie laut Autor dar?

Die unvorhersehbare Einspeisung erfordert den verstärkten Einsatz teurer Regelenergie und die Bereitstellung von Schattenkraftwerken zur Sicherung der Versorgung bei Windstille.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Liberalisierung der Energiemärkte in der Europäischen Union
Universidad
University of Göttingen
Calificación
1,3
Autor
Simone Fischer (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
29
No. de catálogo
V32724
ISBN (Ebook)
9783638333764
ISBN (Libro)
9783640617647
Idioma
Alemán
Etiqueta
Liberalisierung Energiemärkte Europäischen Union
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Simone Fischer (Autor), 2004, Die Liberalisierung der Energiemärkte in der Europäischen Union, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32724
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