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Die Wortarten

Title: Die Wortarten

Term Paper , 2003 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Thomas Mrotzek (Author)

Didactics for the subject German - Grammar, Style, Working Technique
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Die Wortartbestimmung in der deutschen Sprache stellt für Schüler und Studenten immer wieder ein Problemfeld dar. Trotzdem kann sich der Schulgrammatik kaum jemand entziehen.
Diese ist aber in einigen Fällen häufig unübersichtlich und nicht nachvollziehbar. Der Hauptkritikpunkt ist die Uneinheitlichkeit und die Inkonsequenz der Kriterien. Dieses führt oft zu Problemen bei der Bestimmung der richtigen Wortart.
Es ist natürlich bekannt, dass es kein Wortartensystem gibt, das sich nur auf eines der drei Kriterien (semantisch, syntaktisch oder morphologisch) beschränkt. Die Frage, ob die Schwierigkeit bei der richtigen Bestimmung in den Kriterien liegt, möchte ich nur bedingt betrachten.
In meiner Seminararbeit möchte ich zunächst das Wortartensystem der deutschen Schulgrammatik vorstellen und anderen Systemen, wie dem von Walter Flämig oder dem von Hans Glinz gegenüberstellen. Im Mittelpunkt meiner Betrachtung stehen vor allem einige Zweifelsfälle bei der Wortartenbestimmung. Ich möchte die alternativen Systeme, die sich bewusst durch Wertebestimmung oder stark semantischen Kriterien von dem gängigen und breit gelehrten System der deutschen Schulgrammatik unterscheiden, vorstellen. Hierbei möchte ich bei der Vorstellung jedoch keine Empfehlung aussprechen, sondern vielmehr auf die Vorzüge, aber vielleicht auch Nachteile der anderen Systeme hinweisen. Am Ende meiner Betrachtung werde ich die Ergebnisse noch einmal zusammenfassen und eine kleine Bewertung abgeben.
In der Seminararbeit stütze ich mich hauptsächlich auf die Grammatik von Karl- Ernst Sommerfeldt und Günter Starke „Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache“ sowie auf die Ausführungen von Peter Eisenberg „Grundriss der deutschen Grammatik“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Allgemeines

1.1 Traditionelles Wortartensystem- Schulgrammatik

1.2 Das Substantiv

1.3 Das Verb

1.4 Das Adjektiv

1.5 Der Artikel

1.6 Das Pronomen

1.7 Das Adverb

1.8 Die Präposition

1.9 Die Konjunktion

1.10 Numeralia

1.11 Die Interjektion

1.12 Streitpunkte- Bewertung der Schulgrammatik

2. Wortartensystem nach Flämig

3. Wortartensystem nach Glinz

4. Zusammenfassung der Betrachtungen

5. Anhang

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Wortartenbestimmung in der deutschen Sprache. Ziel ist es, das traditionelle Wortartensystem der Schulgrammatik kritisch zu beleuchten und mit alternativen Ansätzen, insbesondere den Modellen von Walter Flämig und Hans Glinz, zu vergleichen, um Stärken und Schwächen der jeweiligen Klassifikationskriterien aufzuzeigen.

  • Analyse der semantischen, morphologischen und syntaktischen Kriterien bei der Wortarteneinteilung.
  • Gegenüberstellung des Schulgrammatik-Systems mit den Modellen von Flämig und Glinz.
  • Untersuchung von Zweifelsfällen und Überschneidungen bei der Wortartenbestimmung.
  • Bewertung der praktischen Anwendbarkeit und Systematik verschiedener Grammatiktheorien.

Auszug aus dem Buch

1.1 Traditionelles Wortartensystem- Schulgrammatik

Die deutsche Schulgrammatik geht bei der Einteilung der Wortarten vorwiegend nach dem semantischen Kriterium vor. Für viele weitere Theorien gibt sie den Begriffsapparat vor. Die Schulgrammatik liefert bis heute die Grundlagen für den Muttersprachunterricht. Im Gegensatz zu anderen Grammatiken geht die Schulgrammatik nach allen drei Kriterien der Wortartenbestimmung vor. Zehn Wortarten liegen dem traditionellen Wortartensystem zu Grunde: Substantiv, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Adverb, Präposition, Konjunktion, Numeralia und Interjektion.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeines: Grundlagen der Wortartenbestimmung werden erläutert, wobei insbesondere die drei Kriterien (semantisch, morphologisch, syntaktisch) und deren Anwendung in der Schulgrammatik sowie in anderen theoretischen Modellen diskutiert werden.

1.1 Traditionelles Wortartensystem- Schulgrammatik: Beschreibung der zehn Wortarten der traditionellen Schulgrammatik, die primär nach semantischen Aspekten klassifiziert werden.

1.2 Das Substantiv: Detaillierte Darstellung der Eigenschaften und Deklinationsformen von Substantiven.

1.3 Das Verb: Erläuterung der Funktionen von Verben, ihrer Konjugation sowie der Unterscheidung in starke, schwache und gemischte Formen.

1.4 Das Adjektiv: Analyse der Verwendung von Adjektiven als Attribut oder Adverb sowie deren Komparationsmöglichkeiten.

1.5 Der Artikel: Erörterung der Funktion von Artikeln als Begleiter von Substantiven und deren Kennzeichnung des Geschlechts.

1.6 Das Pronomen: Auflistung und Beschreibung der sieben Unterarten der Pronomen, die Substantive ersetzen oder begleiten.

1.7 Das Adverb: Definition von Adverbien als Angabewörter und deren Differenzierung nach funktionalen Kategorien.

1.8 Die Präposition: Untersuchung der Funktion von Präpositionen als Verhältniswörter, die den Kasus nachfolgender Satzglieder bestimmen.

1.9 Die Konjunktion: Erläuterung der koordinierenden und subordinierenden Konjunktionen zur Verbindung von Wörtern und Sätzen.

1.10 Numeralia: Darstellung von Zahlwörtern als eigene Wortart zur Mengen- oder Reihenbestimmung.

1.11 Die Interjektion: Betrachtung von Interjektionen als Ausdrucksmittel für Empfindungen oder Klänge.

1.12 Streitpunkte- Bewertung der Schulgrammatik: Kritische Auseinandersetzung mit der Systematik der Schulgrammatik und dem Problem der Kriterienüberschneidung.

2. Wortartensystem nach Flämig: Vorstellung des morphologisch orientierten Modells von Walter Flämig, welches das Modalwort als zusätzliche Kategorie einführt.

3. Wortartensystem nach Glinz: Beschreibung des auf fünf Wortarten reduzierten Modells von Hans Glinz, das auf semantischen Kriterien basiert.

4. Zusammenfassung der Betrachtungen: Synthese der Ergebnisse, die die Notwendigkeit des Verständnisses des traditionellen Begriffsapparats trotz der Vorteile alternativer Modelle unterstreicht.

Schlüsselwörter

Wortarten, Schulgrammatik, Substantiv, Verb, Adjektiv, Morphologie, Syntax, Semantik, Flämig, Glinz, Klassifikation, Deklination, Konjugation, Partikel, Grammatiktheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Klassifizierung und Bestimmung von Wortarten in der deutschen Sprache und untersucht dabei sowohl traditionelle als auch alternative wissenschaftliche Ansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Schulgrammatik, die Kriterien der Wortartenbestimmung (semantisch, morphologisch, syntaktisch) sowie die spezifischen Modelle von Walter Flämig und Hans Glinz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist der Vergleich des traditionellen Wortartensystems mit alternativen Modellen, um aufzuzeigen, wie unterschiedliche theoretische Ansätze mit der Bestimmung von Wortarten umgehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse, in der verschiedene grammatische Theorien gegenübergestellt und auf ihre Konsistenz sowie Anwendbarkeit geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Wortarten einzeln definiert, die Schulgrammatik detailliert vorgestellt sowie die alternativen Systeme von Flämig und Glinz analysiert und kritisiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wortarten, Grammatiktheorie, Klassifikation, Morphologie, Syntax und Semantik charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem Wort „wie“ als Konjunktion und Pronomen problematisch?

Die Problematik liegt darin, dass ein und dasselbe Wort je nach syntaktischem Kontext unterschiedlichen Wortarten zugeordnet wird, was die Systematik der Wortartenbestimmung in der Schulgrammatik uneinheitlich erscheinen lässt.

Welchen Vorteil bietet das System von Hans Glinz?

Das Modell von Hans Glinz zeichnet sich durch eine starke Reduzierung auf nur fünf Wortarten aus, was eine übersichtlichere Darstellung ermöglicht und durch die Einführung der „Partikel“ schwer zuordenbare Wörter besser abdeckt.

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Details

Title
Die Wortarten
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Institut für Deutsche Philologie)
Course
Orthografie und Grammatik
Grade
2,0
Author
Thomas Mrotzek (Author)
Publication Year
2003
Pages
14
Catalog Number
V32956
ISBN (eBook)
9783638335430
ISBN (Book)
9783656467632
Language
German
Tags
Wortarten Orthografie Grammatik Glinz Wortartensystem Vergleich Wortartensystem Übersicht Zuordnung Klassifikation wieviele Wortarten flektierbar nicht flektierbar Wortartenbestimmung Adverb Einteilung Grammatik Wortarten Eisenberg morphologisch semantisch syntaktisch Unterschied flektierbar nicht flektierbar Verben stark schwach Bestimmung diese dort welche hinten gestern dort gern sowie aber doch mittels sonst Pronomen Sustantiv Nomen Verben Formenbildung Schulgrammatik Flämig Wortarten kurze Übersicht Überblick
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Thomas Mrotzek (Author), 2003, Die Wortarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32956
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