Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Geography / Earth Science - Economic Geography

Bocholt - Ein Beispiel für praxisorientiertes Stadtmarketing

Title: Bocholt - Ein Beispiel für praxisorientiertes Stadtmarketing

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 15 Pages , Grade: 1

Autor:in: Joerg Geuting (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Mit diesem Slogan stellt sich die Stadt Bocholt auf ihrer Internetseite vor. Bocholt ist eine
Mittelstadt in Nordrhein-Westfalen mit rund 75.000 Einwohnern. Sie liegt im Kreis Borken im
westlichen Münsterland und bildet im Norden der Stadt die Landesgrenze zwischen
Deutschland und den Niederlanden. Die westliche Stadtgrenze ist gleichzeitig die Grenze
zwischen Westfalen und dem Niederrhein. Von den 11.937ha Stadtfläche entfallen nur 23,6
Prozent auf bebaute und sonstige Flächen. Knapp zwei Drittel der Stadtfläche (65,9 Prozent)
werden für die Landwirtschaft genutzt und rund 10 Prozent entfallen auf Wald-, Wasser- und
Erholungsflächen sowie Grünanlagen (Deutsche Enzyklopädie). Das Stadttheater, das
Stadtmuseum, das Handwerksmuseum, das Westfälische Industriemuseum – Textilmuseum
Bocholt, die Musikschule, die St.-Georg Kirche, der Wasserturm, sowie das Schulmuseum
des St.-Georg Gymnasium zeigen nur einen kleinen Teil des gesamten kulturellen Angebots
der Stadt mit einer Geschichte von über 750 Jahren. Bocholt ist in der Region die größte
Stadt und übernimmt deshalb auch viele zentrale Funktionen für die Region. Die nächste
vergleichbar größere Stadt ist
Wesel, die ca. 20 Kilometer südlich
von Bocholt liegt. Östlich ist
erst Münster die nächst größere
Stadt, die ca. 70 Kilometer entfernt
liegt. Im Norden und Westen
sind es die niederländischen
Städte Enschede und Nijmegen,
die beide ca. 50 Kilometer entfernt
liegen, welche die Größe
Bocholts überschreiten (siehe
Abb.1).Bei Betrachtung dieser
Fakten, kann man sagen, dass
der Slogan „grenznah.
Ländlich.kulturell.Metropol“
wie geschaffen für Bocholt ist.
Inhalt dieser Arbeit soll es sein die Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG.,
sowie ausgewählte Projekte, die von ihr initiiert wurden vorzustellen, und unter dem Aspekt
„Nutzen für das Image Bocholts“, zu bewerten. Dazu soll das Open Air Festival 2003 und der
Internetauftritt der Stadt genauer untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG

2.1. Gründung der Stadtmarketing Gesellschaft

2.2. Aufgaben der Stadtmarketing Gesellschaft

3. Das Open Air Festival am 11. Juli 2003 im Stadion „Am Hünting“

3.1. Einführende Informationen

3.2. Werbung für das Event

3.3. Rückblick auf das Open Air Festival 2003

4. Internetauftritt der Stadt Bocholt

4.1. Bewertung des Internetauftritt der Stadt Bocholt

5. Bedeutung der Stadtmarketing Gesellschaft für den Standort Bocholt

6. Fazit

7. Quellennachweis

8. Internetquellen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Arbeit der Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG als praxisorientiertes Modell der Standortentwicklung. Das primäre Ziel besteht darin, durch die Analyse ausgewählter Projekte – konkret das „Open Air Festival 2003“ und der städtische Internetauftritt – den messbaren Nutzen für das Image der Stadt Bocholt kritisch zu bewerten.

  • Strukturelle Analyse und Entstehungsgeschichte der Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt.
  • Evaluation von Großveranstaltungen als Instrument des Stadtmarketings am Beispiel des Open Air Festivals.
  • Untersuchung der digitalen Standortpräsenz und der E-Government-Strategie der Stadt.
  • Messung der Akzeptanz und Bedeutung des Stadtmarketings bei lokalen Unternehmen durch Umfrageergebnisse.

Auszug aus dem Buch

2.1. Gründung der Stadtmarketing Gesellschaft

Mitte der 90er Jahre wurde ein Trend in die Ballungsräume, aktive Wirtschaftsförderung in den umliegenden Kommunen, ein wachsender Konkurrenzkampf der Städte untereinander sowie eine gewisse Betriebsblindheit in der Stadt Bocholt wahrgenommen. Der damalige „Initiativkreis Stadtmarketing Bocholt“ wollte diesen Entwicklungen wirkungsvoll begegnen. Man wollte aber nicht nur reagieren können sondern aktiv agieren, um Probleme zu vermeiden und Chancen zu entwickeln. Aus diesen Überlegungen heraus wurde im Jahre 1996 die Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG gegründet. Ihre eigentlichen operativen Tätigkeiten nahm die Stadtmarketing Gesellschaft aber erst zu Beginn 1997 auf (Dieckhues 2005).

Im Rahmen einer Anschubfinanzierung brachten die Stadt Bocholt sowie 29 weitere Gesellschafter aus Handel, Industrie, dem Dienstleistungsbereich und Verbänden eine Millionen DM Stammkapital auf. Diese Anschubfinanzierung wurde auf eine Laufzeit von vier Jahren angelegt (Oktober 1996 bis September 2000). Nach Ablauf dieses Zeitraums sollte die Stadtmarketing Gesellschaft sich ihre Wirtschaftlichkeit selber sichern. Bei der Finanzierung konnten keine Fördergelder in Anspruch genommen werden, da die Gründung der Stadtmarketing Gesellschaft in Bocholt vor den, vom Ministerium für Stadtentwicklung, in ganz NRW eingeleiteten Stadtmarketing-Prozessen erfolgte. Der Vorteil dieses zeitlichen Vorsprungs bereitet der Stadtmarketing Gesellschaft heute noch Vorsprünge, gegenüber anderen Kommunen, bei der praktischen Umsetzung von Stadtmarketing Strategien (Dieckhues 2005).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Stadt Bocholt als Mittelstadt und Definition des Untersuchungsgegenstandes sowie der Zielsetzung der Arbeit.

2. Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG: Erläuterung der Gründungsumstände, der Finanzierung und des organisatorischen Aufbaus als Public-Private-Partnership-Modell.

3. Das Open Air Festival am 11. Juli 2003 im Stadion „Am Hünting“: Detaillierte Betrachtung der Planung, Finanzierung durch Sponsoren, Bewerbung und die Bilanz des Musikevents.

4. Internetauftritt der Stadt Bocholt: Analyse des Webportals als Informations- und Interaktionsplattform sowie die Bewertung des Online-Service-Angebots durch externe Studien.

5. Bedeutung der Stadtmarketing Gesellschaft für den Standort Bocholt: Evaluation der Arbeit mittels einer Unternehmensbefragung zur Bedeutung weicher Standortfaktoren.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der professionellen Stadtmarketing-Aktivitäten und deren positiver Einfluss auf die regionale Attraktivität.

7. Quellennachweis: Auflistung der im Text verwendeten Literaturquellen.

8. Internetquellen: Verzeichnis der genutzten digitalen Ressourcen und Links.

Schlüsselwörter

Stadtmarketing, Bocholt, Standortentwicklung, Public-Private-Partnership, Open Air Festival, Internetportal, Virtuelles Rathaus, Wirtschaftsförderung, Standortfaktoren, Imagebildung, Eventmanagement, Stadt Bocholt, Sponsoring, Kommunale Dienstleistungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Stadtmarketing in Bocholt und untersucht, wie die Stadtmarketing Gesellschaft durch gezielte Projekte das Image und die Attraktivität der Stadt erfolgreich fördert.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Mittelpunkt stehen die Entstehung der Stadtmarketing Gesellschaft, die Durchführung von Großveranstaltungen sowie die Digitalisierung städtischer Dienstleistungen im Rahmen des E-Governments.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Evaluierung des Nutzens spezifischer Initiativen für das Image von Bocholt und die Analyse der Akzeptanz dieser Maßnahmen bei der lokalen Wirtschaft.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Projektdokumentationen und Ergebnissen aus Unternehmensbefragungen und externen Vergleichsstudien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Stadtmarketing Gesellschaft, eine detaillierte Fallstudie zum Open Air Festival 2003, die Analyse des Internetportals sowie eine Evaluation der Arbeit durch Bocholter Unternehmen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stadtmarketing, Standortfaktoren, Public-Private-Partnership, Virtuelles Rathaus und Imagebildung.

Wie erfolgreich war das Open Air Festival im Jahr 2003 aus Sicht der Veranstalter?

Das Festival wird als voller Erfolg gewertet, da es trotz kleinerer organisatorischer Probleme eine überregionale Resonanz erzeugte und die Erwartungen an die Besucherzahlen übertraf.

Welchen Stellenwert nimmt das „Virtuelle Rathaus“ für Bocholt ein?

Es dient als Aushängeschild der Stadt, wurde in Fachstudien als vorbildlich bewertet und bündelt zahlreiche Behördendienstleistungen, um den Bürgerservice effizienter zu gestalten.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Bocholt - Ein Beispiel für praxisorientiertes Stadtmarketing
College
University of Münster  (Institut für Geographie)
Course
Wirtschaftsgeographische Perspektiven auf aktuelle Tendenzen in Stadtmarketing und regionaler Wirtschaftsförderung
Grade
1
Author
Joerg Geuting (Author)
Publication Year
2004
Pages
15
Catalog Number
V32983
ISBN (eBook)
9783638335669
ISBN (Book)
9783640843473
Language
German
Tags
Bocholt Beispiel Stadtmarketing Wirtschaftsgeographische Perspektiven Tendenzen Stadtmarketing Wirtschaftsförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joerg Geuting (Author), 2004, Bocholt - Ein Beispiel für praxisorientiertes Stadtmarketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32983
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  15  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint