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Touristische Themenrouten - Der Ostseeküsten-Radfernweg

Title: Touristische Themenrouten - Der Ostseeküsten-Radfernweg

Presentation (Elaboration) , 2004 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Joerg Geuting (Author), Nele Afschrift (Author)

Geography / Earth Science - Tourism Geography
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Im März 2003 wurde von Ulf Keutemann und Thomas Froitzheim im Namen des ADFC Bundesverband eine bundesweite Erhebung zur Beliebtheit von Radfernwegen durchgeführt, bei der auch der Ostseeküstenradweg beurteilt wurde. In der Bewertung der Benutzer, kam der Ostseeküstenrad weg an vierter Stellen in der Beliebtheitsrangliste, hinter dem Weserradweg, dem Donauradweg und dem Elberadweg. Als einer von zwei Wegen unter den ersten Zehn konnte der Ostseeküstenradweg Punkte dazu gewinnen. In der Bewertung der beliebtesten Radregion lag Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze, während Schleswig-Holstein im Mittelfeld rangierte.

All diese Ergebnisse der ADFC Umfrage spiegeln ein hohes Potenzial für den Ostseeküstenradweg wieder. Allerdings liegt der schlechtbeschilderte Teil des Weges in der deutlich beliebtesten Radfahrregion, was für diese mittelfristig einen Abbruch in der Beliebtheit bedeuten könnte.

Kap. 4. Sehenswürdigkeiten entlang des Ostseeküstenradweges Entlang des Radfernweges wird dem Nutzer ein breites Angebot an Sehenswürdigkeiten gemacht, von Angeboten aus dem Bereich Wellness über Naturdenkmäler bis hin zu einem reichhaltigen Kulturangebot. Der Radweg steht nicht unter einem Thema, wie etwa „die Route der Industriekultur“ im Ruhrgebiet, dadurch gibt es nicht einen thematischen „Roten Faden“ entlang der Route. Die Angebote entlang der Route sind nicht direkt auf den Ostseeküstenradweg gemünzt, sie entsprechen den örtlichen Gegebenheiten der durchfahrenen Ortschaften.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Informationen zum Ostseeküstenradweg

1.1. Beschilderung

2. Landschaft auf dem Fernradweg & Charakter des Weges

3. Beurteilung des Ostseeküstenfernradweges

4. Sehenswürdigkeiten entlang des Ostseeküstenradweges

4.1. Kulturelle Angebote

4.2. Angebote zum Thema Schifffahrt

4.3. „Natur erleben“ auf dem Fernradweg

4.4. „Erlebniswelten“ auf dem Fernradweg

5. Verknüpfung des Ostseeküsten-Radfernweges mit anderen Radfernwegen

6. Vermarktung des „Ostseeküsten-Radfernweges“

7. Kriterien für Radfernwege

8. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Ostseeküsten-Radfernweg im Kontext touristischer Themenrouten. Dabei wird analysiert, inwieweit der Weg die Kriterien für Radfernwege erfüllt, wie er touristisch vermarktet wird und welche Rolle er als thematische Route für den Radtourismus einnimmt.

  • Strukturelle Analyse und Beschilderung des Ostseeküsten-Radfernwegs
  • Evaluation anhand der ADFC-Qualitätskriterien für Radfernwege
  • Vergleich der touristischen Vermarktungsstrategien von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern
  • Untersuchung des touristischen Potenzials durch kulturelle und landschaftliche Angebote
  • Verknüpfung des Hauptwegs mit angrenzenden regionalen Radfernwegen

Auszug aus dem Buch

Kap. 1.1. Beschilderung

Der Ostseeküstenradweg ist nicht durchgängig gekennzeichnet: In Schleswig-Holstein wurde in den 90er Jahren ein Piktogramm sowohl als auch ein Wegweiser entworfen, der den Radweg in Schleswig Holstein markiert. In Mecklenburg-Vorpommern hat man den Wegweiser und das Piktogramm übernommen. Dennoch ist die Beschilderung in Mecklenburg-Vorpommern noch sehr lückenhaft, teilweise muss der Benutzer des Ostseeküstenradweges den Beschilderungen anderer Radfernwege folgen, was stellenweise sehr verwirrend ist. Die unterschiedliche Beschilderung ist dadurch zu erklären, dass es keine gemeinsamen Dachverband gibt der den Ostseeküstenradweg betreut.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Informationen zum Ostseeküstenradweg: Einführung in den Verlauf und die Länge des Radwegs zwischen Flensburg und Ahlbeck inklusive einer Erläuterung zur mangelhaften Beschilderungssituation.

2. Landschaft auf dem Fernradweg & Charakter des Weges: Beschreibung der landschaftlichen Attraktivität und der Beschaffenheit des Weges, der primär für eine breite Zielgruppe gut befahrbar ist.

3. Beurteilung des Ostseeküstenfernradweges: Auswertung einer ADFC-Umfrage zur Beliebtheit des Radwegs im bundesweiten Vergleich.

4. Sehenswürdigkeiten entlang des Ostseeküstenradweges: Überblick über das vielfältige Angebot an kulturellen Sehenswürdigkeiten, Schifffahrtsmuseen und Naturerlebnissen entlang der Route.

5. Verknüpfung des Ostseeküsten-Radfernweges mit anderen Radfernwegen: Darstellung der Schnittstellen zu regionalen Radwegen wie dem Ochsenweg oder dem Haff-Radfernweg.

6. Vermarktung des „Ostseeküsten-Radfernweges“: Analyse der Vermarktungsstrategien beider Bundesländer sowie der Internetauftritte zur touristischen Bewerbung.

7. Kriterien für Radfernwege: Prüfung des Ostseeküsten-Radfernwegs anhand offizieller Mindeststandards des ADFC für die Zertifizierung als Radfernweg.

8. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, warum der Radweg trotz touristischer Attraktivität nicht die Kriterien einer klassischen Themenroute erfüllt und welche Verbesserungspotenziale bestehen.

Schlüsselwörter

Ostseeküsten-Radfernweg, Fahrradtourismus, ADFC, touristische Infrastruktur, Radfernwege, Beschilderung, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Radwanderweg, touristische Vermarktung, Kulturtourismus, Küstenlandschaft, Radrouten, Qualitätskriterien, Radtourismus-Marketing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Ostseeküsten-Radfernweg als touristisches Produkt und prüft dessen Eignung als Themenroute anhand von Qualitätskriterien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Infrastruktur, die Beschilderung, die touristische Vermarktung durch die Länder sowie die landschaftlichen und kulturellen Highlights entlang der Strecke.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, herauszufinden, ob der Radweg die Anforderungen an einen offiziellen Radfernweg erfüllt und wie eine einheitliche strategische Vermarktung gestaltet werden könnte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren nutzten eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse bestehender ADFC-Bewertungskriterien und einen Vergleich der offiziellen Internetportale der Tourismusverbände.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Infrastruktur, die Evaluierung der ADFC-Standards, eine detaillierte Auflistung der Sehenswürdigkeiten und eine Untersuchung der Verknüpfungen mit anderen Radwegen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Ostseeküsten-Radfernweg, Fahrradtourismus, ADFC-Kriterien, regionale Vermarktung und touristische Infrastruktur.

Warum schneidet die Beschilderung im Vergleich zu den ADFC-Standards schlecht ab?

Die Beschilderung wird als lückenhaft und verwirrend eingestuft, da es keinen gemeinsamen Dachverband gibt, der den gesamten Radweg einheitlich betreut.

Wie bewerten die Autoren die Rolle der Bundesländer bei der Vermarktung?

Die Bundesländer vermarkten ihre Teilstücke weitgehend isoliert voneinander, was zu einer fehlenden einheitlichen Wahrnehmung der Gesamtroute als „Themenroute“ führt.

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Details

Title
Touristische Themenrouten - Der Ostseeküsten-Radfernweg
College
University of Münster  (Institut für Geographie)
Course
Touristische Themenrouten Seminar
Grade
2,0
Authors
Joerg Geuting (Author), Nele Afschrift (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V32985
ISBN (eBook)
9783638335683
Language
German
Tags
Touristische Themenrouten Ostseeküsten-Radfernweg Touristische Themenrouten Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joerg Geuting (Author), Nele Afschrift (Author), 2004, Touristische Themenrouten - Der Ostseeküsten-Radfernweg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32985
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