Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei Teile. Im Ersten Abschnitt wird auf die Eigenschaften des Kommunikationskanals Internet eingegangen und die grundlegenden Unterschiede zu klassischen Kommunikationskanälen erläutert. Das zweite Kapitel bietet eine umfangreiche Definition des Begriffes Adgame. Es wird veranschaulicht, welche Faktoren die Stärken von Werbespielen im Internet bestimmen und welche kritischen Aspekte in Verbindung mit deren Einsatz zu beachten sind. Der darauf folgende Abschnitt beschreibt die Rolle von Adgames im Kommunikationsmix, wie sie effizient eingesetzt werden können und welche marketingpolitischen Ziele mit ihnen erreicht werden können.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.3. Wissenschaftliche Methode
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Das Internet als Kommunikationskanal
2.1. Das Internet als interaktives Medium
2.2. Das Pull-Medium Internet
2.3. Das Internet als Basis für One-to-One Kommunikation
3. Eigenschaften von Adgames
3.1. Grundlegende Definition von Adgames
3.2. Erfolgsfaktoren von Adgames
3.2.2. Emotionale Reize beeinflussen die Werbeerinnerung
3.2.3. Ansprache und Erreichbarkeit der Zielgruppen
3.2.4. Sympathie bewirkt die Akzeptanz von Werbung
3.2.5. Der Virale Effekt als Erfolgsfaktor
3.2.6. Kostenvorteile des digitalen Mediums
3.3. Kritische Aspekte von Adgames
3.3.1. Eignung zur Informationsvermittlung
3.3.2. Die Wahl des Spielprinzips
4. Adgames als Marketinginstrument
4.1. Adgames im Crossmedia Mix
4.2.1. Steigerung der Besucher und Kundenzahlen
4.2.2. Intensivierung der Kundenbindung
4.2.3. Identifizierung mit der Marke und den Produkten
4.2.4. Adressgenerierung
4.2.5. Absatzförderung
5. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Seminararbeit untersucht die Eignung von Adgames (Werbespielen) im Internet als Marketinginstrument zur Erreichung unternehmenspolitischer Ziele. Es wird analysiert, wie Adgames als Teil einer Marketingstrategie eingesetzt werden können, um sich gegenüber klassischen Medien zu differenzieren und Konsumenten effektiver anzusprechen.
- Internet als interaktives Pull-Medium für zielgerichtete Kommunikation
- Erfolgsfaktoren von Adgames (z.B. Spieltrieb, virale Effekte, emotionale Reize)
- Integration von Adgames in den Crossmedia-Marketingmix
- Erreichung spezifischer Marketingziele wie Kundenbindung, Imagebildung und Adressgenerierung
Auszug aus dem Buch
3.2.1. Den Spieltrieb zu Nutze machen
Der Spieltheorie zu folge sucht der Mensch nach Herausforderung, Interaktion, Information oder versucht kurzfristig der Realität zu entfliehen, indem er sich seinem Spieltrieb hingibt (vgl. Löffler 2001). Laut Kroeber-Riel / Weinberg (vgl. 2003, S. 602) ist das Bedürfnis nach Spaß, Unterhaltung, Zerstreuung und Entspannung das wichtigste Motiv der Menschen für den Mediengebrauch. „[…] Spielen ist nicht mehr einfach nur die Beschäftigung von Kindern, sondern zu einem Kernmotiv der westlichen Gesellschaften geworden“ (Huber 2003, S. 158).
Adgames bilden genau hier die Verknüpfung zwischen potenziellen Kunden und dem Medium Internet. Die Unternehmen haben die Möglichkeit neben sachlichen Informationen einen Zusatznutzen in Form eines unterhaltenden Aspektes auf ihrer Internetseite bereitzustellen. Die Spiele bieten dem Internetnutzer die Gelegenheit, ein weiteres Bedürfnis neben seinem Verlangen nach Information, nämlich seinen Spieltrieb, zu befriedigen. Diese Verbindung von Information und unterhaltender Werbung wird auch Infotainment oder Advertainment genannt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Medienwelt, die Bedeutung des Internets als Kommunikationskanal und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Das Internet als Kommunikationskanal: Erläutert die digitalen Eigenschaften des Internets, den Pull-Effekt und die Möglichkeiten zur One-to-One Kommunikation.
3. Eigenschaften von Adgames: Definiert Adgames und analysiert deren Erfolgsfaktoren wie emotionale Reize, Zielgruppenansprache und virale Effekte sowie kritische Aspekte bei der Konzeption.
4. Adgames als Marketinginstrument: Ordnet Adgames in den Marketingmix ein und zeigt deren Nutzen im Crossmedia-Kontext sowie zur Erreichung spezifischer Ziele wie Absatzförderung und Adressgenerierung.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung mobiler Endgeräte und das zukünftige Marktpotenzial von Adgames.
Schlüsselwörter
Adgames, Marketinginstrument, Werbespiele, Internetmarketing, One-to-One Kommunikation, Pull-Medium, Advertainment, Kundenbindung, Virales Marketing, Crossmedia, Zielgruppenansprache, Markenimage, Infotainment, Absatzförderung, Adressgenerierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, inwiefern Werbespiele (Adgames) im Internet als effektives Werkzeug im Marketing eingesetzt werden können, um Werbeziele zu erreichen und Kunden anzusprechen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Eigenschaften des Internets als Kommunikationsmedium, die definierenden Merkmale und Erfolgsfaktoren von Adgames sowie deren strategische Einbindung in den Marketingmix.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Faktoren zu bestimmen, die den Erfolg von Adgames ausmachen, und zu verdeutlichen, wie Unternehmen damit marketingpolitische Ziele wie Markenbindung und Kundengewinnung realisieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche sowie der Analyse empirischer Untersuchungen zur Wirkung und Erfolgskontrolle von Werbespielen im Internet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Unterschiede zwischen klassischen Medien und dem Internet, die spezifischen Erfolgsfaktoren von Adgames (z.B. Spieltrieb, Virale Effekte) sowie deren Rolle innerhalb von Crossmedia-Kampagnen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Adgames, Advertainment, Internetmarketing, Kundenbindung und Crossmedia charakterisieren.
Welchen Einfluss haben Adgames auf die Markenwahrnehmung?
Durch die emotionale Komponente und den Unterhaltungswert werden Marken bei den Spielern positiver und langfristiger erinnert, da die Werbung oft unbewusst wahrgenommen wird.
Warum ist die Einbindung von Adgames in den Crossmedia-Mix sinnvoll?
Da ein Spiel allein oft keinen ausreichenden Traffic generiert, ist die komplementäre Nutzung anderer Medien (wie TV-Spots oder Printanzeigen) notwendig, um Nutzer effektiv auf das Spiel aufmerksam zu machen.
- Quote paper
- Mag. (FH) Christina Oehler (Author), 2005, Adgames als Marketinginstrument, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33019