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Selbstrelativierung als Möglichkeit zur Interkulturellen Bewegungserziehung am Beispiel von Flagfootball

Title: Selbstrelativierung als Möglichkeit zur Interkulturellen Bewegungserziehung am Beispiel von Flagfootball

Term Paper , 2003 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Fabian Maid (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Diese Hausarbeit gibt zunächst einen allgemeinen Einblick in das Thema interkulturelle Erziehung. Dazu wird als erstes der Begriff der Kultur umschrieben und aufgezeigt, warum Erziehung überhaupt interkulturell sein kann bzw. muss. Danach werden unterschiedliche Definitionen und Sichtweisen dargelegt, um sich anschließend genauer mit dem speziellen Feld der interkulturellen Bewegungserziehung zu beschäftigen. Hier werden auch Ziele dieses Sportpädagogischen Teilgebietes genannt. Nachdem die Methodischen Prinzipien - insbesondere die Selbstrelativierung - der interkulturellen Bewegungserziehung erläutert wurden, wird ein Praxisbezug hergestellt. Als Praxisbeispiel wurde Flagfootball gewählt. Unter anderem, weil sich die Selbstrelativierung sehr gut an dieser Art der Bewegungsform veranschaulichen lässt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Warum überhaupt interkulturelle Erziehung?

3 Was meint interkulturelle Bewegungserziehung?

3.1 Was sind die Ziele der interkulturellen Bewegungserziehung?

4 Methodische Prinzipien der Interkulturellen Bewegungserziehung

5 Was ist Flagfootball?

5.1 Welche ist die Spielidee?

5.2 Wie ist der Spielablauf?

5.3 Wie sieht das Team aus und welche Aufgaben haben die einzelnen Spieler?

5.4 Welche Spielausrüstung wird benötigt?

5.5 Wie sieht das Spielfeld aus?

5.6 Welche Regelverstöße gibt es und welche Strafen resultieren daraus?

6 Selbstrelativierung und Flagfootball

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Selbstrelativierung als pädagogische Maßnahme innerhalb der interkulturellen Bewegungserziehung eingesetzt werden kann, um ein tieferes Verständnis für das Eigene und das Fremde zu fördern, wobei Flagfootball als praktisches Fallbeispiel dient.

  • Grundlagen der interkulturellen Erziehung und Kulturbegriffe
  • Methodische Prinzipien der interkulturellen Bewegungserziehung
  • Die Sportart Flagfootball als interkulturelles Lernfeld
  • Die Rolle der Selbstrelativierung zur Überwindung von Ethnozentrismus

Auszug aus dem Buch

Selbstrelativierung und Flagfootball

Im Folgenden wird versucht die methodische Maßnahme der Selbstrelativierung auf die „Bewegungsform„ Flagfootball zu beziehen.

Warum es überhaupt zu einem Fremdheitsgefühl bei der ersten Auseinandersetzung mit Flagfootball kommt, zeigen die Unterschiede zwischen dieser Bewegungsform und den Bewegungsformen, wie wir sie bei uns kennen. Ein erster Unterschied sind die regelmäßigen Unterbrechungen während des Spiels, und vor allem die im Anschluss stattfindenden Spielzugbesprechungen. Diese Besprechungen finden im sogenannten Huddle statt. Die sich eng im Kreis aufgestellten Spieler einer Mannschaft bilden diese Huddle. Dieser „Besprechungskreis“ dient nicht nur der ,wegen der Nähe besseren Kommunikation, sondern auch der - durch die Geschlossenheit des Kreises verstärkte – Zusammengehörigkeit. Der Teamgeist wird gestärkt.

Diese mannschaftliche Geschlossenheit entsteht, in uns bekannten Bewegungsformen wie z.B. dem Fußball gar nicht, da solche „Verschwörungsmöglichkeiten“ während des Spiels fehlen. Ein weiterer, nicht allzu deutlicher Unterschied, sind die festen Rollenzuteilungen im Flagfootball. Auch bei den uns geläufigen Bewegungsformen wie dem Fußball oder dem Handball existieren unterschiedliche Rollen- und somit Aufgabenverteilungen, doch sind sie im Flagfootball klarer strukturiert und an den größten Unterschied geknüpft: Die festen Laufwege. In keiner anderen uns bekannten Bewegungsform haben die einzelnen Positionen festgelegte Laufwege. Im Fußball zum Beispiel existieren zwar auch eingeübte Spielabläufe bzw. hat man taktische Vorgaben, doch müssen sie hier nicht eingehalten werden. Im Flagfootball hingegen werden die Spielzüge wie oben beschrieben im Huddle besprochen und dann exakt so durchgeführt. Jeder Spieler hat folglich seine Laufroute oder Blockposition durchzuführen. Alle anderen Spieler und vor allem der Quarterback verlassen sich auf die festgelegten Wege bzw. Positionen und handeln auch danach. Schlägt ein Spieler eine nicht abgesprochene Route ein, geht der Pass des Quarterback ins Leere, da im Huddle eine andere festgelegt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Zielsetzung, den Begriff der Kultur zu klären und die Bedeutung interkultureller Erziehung im sportpädagogischen Kontext herzuleiten.

2 Warum überhaupt interkulturelle Erziehung?: Analyse der gesellschaftlichen Notwendigkeit interkultureller Erziehung und theoretische Herleitung des Kulturbegriffs durch verschiedene Ansätze.

3 Was meint interkulturelle Bewegungserziehung?: Abgrenzung der interkulturellen Bewegungserziehung vom klassischen Sportbegriff und Erläuterung der Potenziale für interkulturelles Lernen.

3.1 Was sind die Ziele der interkulturellen Bewegungserziehung?: Darstellung der zentralen Zieldimensionen wie die Anerkennung kultureller Differenz und die Förderung von Identität.

4 Methodische Prinzipien der Interkulturellen Bewegungserziehung: Vorstellung wesentlicher methodischer Konzepte wie der Begegnung mit dem Fremden und der Selbstrelativierung.

5 Was ist Flagfootball?: Detaillierte Einführung in die Regeln, Spielidee, Ausrüstung und Struktur von Flagfootball.

5.1 Welche ist die Spielidee?: Beschreibung der körperlosen Variante von Football mit dem Ziel, einen Touchdown zu erzielen.

5.2 Wie ist der Spielablauf?: Erklärung des Ablaufs durch Center, Quarterback, Receiver und Runningbacks unter Berücksichtigung von Downs.

5.3 Wie sieht das Team aus und welche Aufgaben haben die einzelnen Spieler?: Spezifizierung der Rollenverteilung innerhalb der Flagfootball-Mannschaft.

5.4 Welche Spielausrüstung wird benötigt?: Kurzer Überblick über die minimale Ausrüstung.

5.5 Wie sieht das Spielfeld aus?: Beschreibung der Spielfeldmaße und Zonen.

5.6 Welche Regelverstöße gibt es und welche Strafen resultieren daraus?: Auflistung von Regelverstößen für Defense und Offense inklusive Konsequenzen.

6 Selbstrelativierung und Flagfootball: Anwendung der theoretischen Prinzipien der Selbstrelativierung auf die spezifischen Strukturen des Flagfootball-Spiels.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Erziehung, Bewegungserziehung, Selbstrelativierung, Flagfootball, Kultur, Identität, Interkulturelles Lernen, Sportpädagogik, Fremdheitserfahrung, Rollenverteilung, Kommunikation, Teamgeist, Sportdidaktik, Bewegungsform

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der interkulturellen Bewegungserziehung und zeigt auf, wie durch sportliche Aktivitäten – speziell am Beispiel von Flagfootball – ein interkulturelles Verständnis gefördert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Begriff der Kultur, die Ziele der interkulturellen Bewegungserziehung, methodische Prinzipien wie die Selbstrelativierung sowie eine sportpraktische Einführung in Flagfootball.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die pädagogische Methode der Selbstrelativierung als Mittel einzuführen, um Vorurteile abzubauen und zu erkennen, dass die eigene Kultur nur eine unter vielen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Hausarbeit, die durch eine Literaturanalyse theoretische Konzepte erarbeitet und diese praxisbezogen auf das Beispiel Flagfootball überträgt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur interkulturellen Erziehung und Bewegungserziehung sowie in eine detaillierte sportpraktische Darstellung von Flagfootball inklusive einer Analyse, warum diese Sportart für die Selbstrelativierung besonders geeignet ist.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Interkulturelle Erziehung, Selbstrelativierung, Flagfootball, kulturelle Differenz und Identitätsförderung.

Warum wird gerade Flagfootball als Beispiel herangezogen?

Flagfootball wird gewählt, weil es durch seine spezifischen Merkmale – wie die festen Laufwege, die Huddle-Besprechungen und die Notwendigkeit zur Kooperation – die Auseinandersetzung mit eigenen Verhaltensmustern und die Reflexion über Gruppendynamiken besonders gut ermöglicht.

Was ist die Rolle des Huddle bei der Selbstrelativierung?

Der Huddle dient als festes Besprechungselement, das eine direkte Kommunikation erzwingt. Er fördert die Zusammengehörigkeit und zwingt die Spieler dazu, individuelle Impulse zugunsten des gemeinsamen Spielzugs zurückzustellen, was als Ausgangspunkt für soziale Reflexion dient.

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Details

Title
Selbstrelativierung als Möglichkeit zur Interkulturellen Bewegungserziehung am Beispiel von Flagfootball
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,7
Author
Fabian Maid (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V33044
ISBN (eBook)
9783638336192
Language
German
Tags
Selbstrelativierung Möglichkeit Interkulturellen Bewegungserziehung Beispiel Flagfootball
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Maid (Author), 2003, Selbstrelativierung als Möglichkeit zur Interkulturellen Bewegungserziehung am Beispiel von Flagfootball, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33044
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