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Das Grabtuch von Turin und die Evangelien

Título: Das Grabtuch von Turin und die Evangelien

Trabajo de Seminario , 1999 , 40 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Dr. theol. Peter H. Görg (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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„1260-1390!“. So lautete das vorerst endgültige Ergebnis der sogenannten Radiokarbondatierung des Tuches, das seit Jahrhunderten als das Grabtuch Christi verehrt oder als mittelalterliche Fälschung abgelehnt wurde.
War damit jede Hoffnung dahin, dass es sich doch um die bedeutendste Reliquie des Christentums handeln könnte? Waren alle Spuren, die man bei der Rekonstruktion der Geschichte des Tuches verfolgt hatte, falsch? Die Antwort hieß für viele Grabtuchforscher „Nein!“. Ein Historiker kann eine naturwissenschaftliche Untersuchungsmethode nicht absolut setzen, wenn alle anderen Fakten dagegen sprechen.
Hier soll es nun darum gehen, die verschiedenen Forschungsgebiete darzustellen, die sich mit der „Sacra Sindone“, dem Heiligen Tuch, beschäftigen. Außerdem wird im zweiten Teil der Versuch unternommen, den Weg zu rekonstruieren, den das Tuch genommen haben könnte. Im dritten Hauptteil wird die Brücke geschlagen zu den Evangelientexten, die sich mit der Passion Christi beschäftigen. Dieser Teil enthält auch Angaben zur historischen Vorgehensweise bei einer Kreuzigung und zu den medizinischen Erkenntnissen über die Kreuzigung. Der vierte Teil befasst sich schließlich mit der Glaubensfrage, insbesondere mit einem möglichen Zusammenhang zwischen Grabtuch und Auferstehung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0 Vorwort

1 Die Forschungsgebiete

1.1 Die Fotografie

1.2 Die Entstehung des Körperabdrucks

1.3 Die Anatomie

1.4 Pollenfunde

1.5 Münzabdrücke

1.6 Schriftzüge

1.7 Ikonographie

1.8 Der Radiokarbontest

2 Die Geschichte des Grabtuchs

2.1 Turin und Chambéry

2.2 Lirey

2.3 Konstantinopel

2.4 Edessa

2.5 Jerusalem

3 Das Grabtuch und die Evangelien

3.1 Und sie schlugen ihm ins Gesicht

3.2 Jesus wird gegeißelt

3.3 Jesus wird mit Dornen „gekrönt“

3.4 Jesus trägt sein Kreuz

3.5 Jesus wird gekreuzigt

3.6 Jesus stirbt am Kreuz

3.7 Der Hauptmann stößt mit der Lanze in Jesu Seite

3.8 Josef von Arimathäa bestattet Jesus

3.9 Das Grabtuch - „Er sah und glaubte“

4 Das Grabtuch und die Auferstehung - Eine etwas andere Auslegung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Grabtuch von Turin im Kontext der biblischen Evangelientexte, um der zentralen Frage nachzugehen, ob das Tuch als authentische Reliquie der Passion Christi betrachtet werden kann. Dabei werden wissenschaftliche Forschungsgebiete wie Anatomie, Ikonographie und Radiokarbondatierung mit den historischen Berichten über das Leiden und Sterben Jesu in Beziehung gesetzt.

  • Wissenschaftliche Analyse der physischen Beschaffenheit des Grabtuchs
  • Rekonstruktion der historischen Herkunft und Aufbewahrungsorte des Tuches
  • Exegetische Untersuchung der Passionsberichte im Abgleich mit den Spuren auf dem Grabtuch
  • Diskussion über das Verhältnis von naturwissenschaftlichen Befunden und theologischem Glauben

Auszug aus dem Buch

1.1 Die Fotografie

Was man bis 1898 auf dem über vier Meter langen Tuch gesehen hatte, war zum einen ein schwacher Abdruck eines menschlichen Körpers, dessen Vorder- und Rückseite zu sehen waren. Desweiteren konnte man mehrere Flecken sehen, die aussahen wie Blut. Außerdem waren da noch Löcher und Flicken, die von einem Brand im Jahre 1532 stammten, der das Tuch stark in Mitleidenschaft gezogen hatte.

Am 28. Mai 1898 erhielt nun der Turiner Ratsherr und Amateurfotograf Secondo Pia die Gelegenheit, das Grabtuch zu fotografieren. Das Negativbild, das dabei entstand ging wie ein Lauffeuer um die Welt. Der teils kaum sichtbare Abdruck auf dem Tuch erwies sich selbst als Negativ. Auf der Fotoplatte Pias erschien jetzt das Positiv eines Mannes. Allerdings mußte sich Pia auch Betrugsvorwürfe gefallen lassen, die er nicht widerlegen konnte, da das Tuch nach der Ausstellung wieder in seinen silbernen Schrein verschlossen wurde. Erst 1931 wurde die Echtheit der Aufnahmen Pias durch neue Fotografien bestätigt.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Vorwort: Einführung in die Problematik der Radiokarbondatierung und die Zielsetzung der Arbeit, die verschiedenen Forschungsgebiete und deren Verbindung zur Passion Christi zu beleuchten.

1 Die Forschungsgebiete: Darstellung der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, wie Fotografie, Anatomie, Pollenfunde und Radiokarbondatierung, die das Grabtuch untersuchen.

2 Die Geschichte des Grabtuchs: Chronologische Rekonstruktion der Aufenthaltsorte des Grabtuchs von der Gegenwart in Turin zurück bis zu dessen Anfängen.

3 Das Grabtuch und die Evangelien: Systematischer Abgleich der auf dem Tuch sichtbaren Wunden mit den Schilderungen der vier Evangelien über die Passion und Bestattung Jesu.

4 Das Grabtuch und die Auferstehung - Eine etwas andere Auslegung: Auseinandersetzung mit alternativen exegetischen Deutungen zur Lage der Leichentücher im Grab und deren Verbindung zum Glauben an die Auferstehung.

Schlüsselwörter

Grabtuch von Turin, Sacra Sindone, Passion Christi, Evangelien, Radiokarbondatierung, Anatomie, Kreuzigung, Ikonographie, Auferstehung, Reliquien, Archäologie, Historische Kritik, Leichentuch, Leidender Gottesknecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung des Turiner Grabtuchs als potenzielle Reliquie der Passion Christi und setzt diese in den Kontext neutestamentlicher Exegese.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die naturwissenschaftliche Analyse des Tuches (Fotografie, Anatomie, Pollen, C14-Test), die historische Herkunftsgeschichte und die exegetische Reflexion der Passionsberichte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist zu prüfen, ob die physischen Merkmale auf dem Grabtuch mit den in den Evangelien beschriebenen Leiden Jesu in Einklang gebracht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein interdisziplinärer Ansatz gewählt, der gerichtsmedizinische Erkenntnisse und historische Quellenkritik mit der Analyse der evangelischen Texte verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Phasen der Passion (Geißelung, Dornenkrönung, Kreuzigung, Tod, Lanzenstich, Bestattung) mit den jeweiligen Spuren auf dem Grabtuch verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Grabtuch, Passion, Evangelien, Authentizität, Anatomie und Auferstehungsglauben geprägt.

Inwiefern beeinflusst der Radiokarbontest die Forschung?

Der Test von 1988 legte eine mittelalterliche Datierung nahe, was viele Wissenschaftler zunächst an der Echtheit zweifeln ließ; die Arbeit diskutiert jedoch die Zweifel an der Zuverlässigkeit dieser spezifischen Datierung.

Welche besondere Bedeutung hat das Kapitel über die Auferstehung?

Es geht der Frage nach, ob die spezifische Lage der Leichentücher im Grab laut Johannesevangelium als Indiz für das Auferstehungsgeschehen im Kontext des Grabtuchs interpretiert werden kann.

Final del extracto de 40 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Grabtuch von Turin und die Evangelien
Universidad
Philosophic and Theologic University in Vallendar
Calificación
1,7
Autor
Dr. theol. Peter H. Görg (Autor)
Año de publicación
1999
Páginas
40
No. de catálogo
V33059
ISBN (Ebook)
9783638336338
ISBN (Libro)
9783638652131
Idioma
Alemán
Etiqueta
Grabtuch Turin Evangelien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr. theol. Peter H. Görg (Autor), 1999, Das Grabtuch von Turin und die Evangelien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33059
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