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Die Methode des Empowerments als Beitrag zur Mitarbeitermotivation

Title: Die Methode des Empowerments als Beitrag zur Mitarbeitermotivation

Diploma Thesis , 2000 , 48 Pages , Grade: 2

Autor:in: Andreas Arthur (Author)

Social Work
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Motivation am Arbeitsplatz ist in der heutigen Zeit eine zentrale Herausforderung für sämtliche Unternehmen. Da jedes Unternehmen, egal aus welcher Branche, durch Unzufriedenheit der Mitarbeiter seine Existenz aufs Spiel setzt, sollte die Motivation eine wichtige Rolle spielen. Durch unzufriedene Mitarbeiter steigen die Fehlzeiten, die Leistung sinkt, das Unternehmen stagniert und noch viele andere negative Punkte werden begünstigt.

Da man die Mitarbeiter nicht nur durch zum Beispiel Geld auf Leistung bringen kann, sollte man vielmehr ihre Motivation stärken. Dies ist sogar für beide Seiten, die des Arbeitgebers und die des Arbeitnehmers von Vorteil. Die Mitarbeiter steigen ihre Arbeitsleistung und ihre Arbeitsinteressen, aber auch ihr Wohlsein wenn sie sich dem Unternehmen verpflichtet fühlen und motiviert arbeiten.

Es gibt viele Möglichkeiten Menschen zu motivieren. Diese Diplomarbeit geht auf allgemeine Punkte der Mitarbeitermotivation und zusätzlich speziell auf die Methode des Empowerment als Beitrag zur Mitarbeitermotivation ein.

Empowerment, das ist heute eine Sammelkategorie für alle solchen Arbeitsansätzen in der sozialen Praxis, die die Menschen zur Entdeckung eigener Stärken ermutigen und ihnen Hilfestellungen bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie vermitteln. Diese Selbstbestimmung und Autonomie am Arbeitsplatz ist der Motivationsschub für die Arbeiter.

Die Diplomarbeit gliedert sich in drei Kapitel. Zunächst soll dem Leser die Methode des Empowerments nähergebracht werden. Im 2. Teil steht die Motivation von Mitarbeiter im Mittelpunkt, die anschließend im letzten Kapitel durch die Methode Empowerment am Arbeitsplatz ergänzt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Methode des Empowerments

1.1 Die Geschichte des Empowerment-Konzeptes

1.2 Einfluß des Empowerment-Konzepts in der Sozialen Arbeit

1.3 Ausgangspunkte von Empowerment-Prozessen

1.4 Ebenen von Empowerment-Prozessen

1.5 Unterstützungsmanagement

1.6 Zielzustände gelingender Empowerment-Prozessen

1.6.1 Psychologisches Empowerment

1.6.2 Politisches Empowerment

2. Motivation der Mitarbeiter

2.1 Autorität und Macht

2.2 Sich selbst motivieren

2.3 Andere motivieren

2.3.1 Unternehmenskulturen

2.3.2 Die Pyramidenstrukturen

2.3.3 Das Betriebsklima

2.4 Führungsqualitäten

2.5 Führung durch Motivation

3. Mitarbeitermotivation durch Empowerment

3.1 Voraussetzungen für ein Management durch Empowerment

3.2 Schlüsselbedingungen

3.2.1 Informationsfluß

3.2.2 Autonomie durch Abgrenzung

3.2.3 Teams statt Hierarchien

3.3 Hindernisse überwinden

3.4 Psychologische Barrieren

4. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, wie das aus der Sozialarbeit stammende Konzept des "Empowerment" erfolgreich auf den Unternehmenskontext übertragen werden kann, um die Mitarbeitermotivation nachhaltig zu steigern und Hierarchien abzubauen.

  • Grundlagen des Empowerment-Konzeptes und seine Entwicklung
  • Wechselwirkung zwischen Führung, Macht und Mitarbeitermotivation
  • Praktische Umsetzung von Management durch Empowerment
  • Notwendige Schlüsselbedingungen wie Informationsfluss und Teamautonomie
  • Überwindung psychologischer Barrieren bei Führungskräften und Mitarbeitern

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Informationsfluß

Die erste Schlüsselbedingung für ein erfolgreiches Empowerment ist, daß jeder Zugang zu allen Informationen haben muß. Das heißt, daß jeder Mitarbeiter Informationen darüber erhalten sollte, wie das Geschäft läuft, über Gewinn und Verlust, über Etat, Marktanteil, Produktivität, Mängel und so weiter. Jeder Mitarbeiter soll alles über die Leistung des Unternehmens erfahren. Tatsache ist, daß ein Chef, der seine Informationen nicht zugänglich macht, niemals ein Unternehmen führen wird, in dem der einzelne sich traut, selbständig Entscheidungen zu treffen.

Der Akt des Informationsaustausches ist unumgänglich, wenn man eine Organisation empowern möchte. Durch diesen neuen Informationsfluß, der jedem Mitarbeiter erreichen sollte, wird ein positives Vertrauen zu den Mitarbeitern erstellt. Die Mitarbeiter bekommen durch die Information wichtiger Gegebenheiten in einem Unternehmen ein Gefühl des Vertrauens. Gegenseitiges Vertrauen ist eine wichtige Voraussetzung für ein empowertes Unternehmen. Mitarbeiter die nicht das Gefühl haben, daß ihnen vertraut wird, können keine wirksamen Entscheidungen mehr treffen.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Methode des Empowerments: Dieses Kapitel zeichnet die historische Herkunft des Konzepts aus sozialen Bewegungen nach und erläutert dessen Übertragung auf die professionelle Soziale Arbeit sowie die verschiedenen Ebenen und Formen des Unterstützungsmanagements.

Motivation der Mitarbeiter: Hier wird das Spannungsfeld zwischen Macht, Autorität und Selbstmotivation im betrieblichen Umfeld beleuchtet, inklusive einer Analyse verschiedener Unternehmenskulturen und Führungsstile.

Mitarbeitermotivation durch Empowerment: Der Fokus liegt auf der konkreten Umsetzung, wobei Voraussetzungen, notwendige Rahmenbedingungen wie der Informationsfluss und die Rolle von selbstgesteuerten Teams dargelegt werden.

Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Synthese, die Empowerment als kontinuierlichen Prozess zur Steigerung der Leistungsbereitschaft und zur Förderung einer Kultur des Vertrauens und der Transparenz bestätigt.

Schlüsselwörter

Empowerment, Mitarbeitermotivation, Unternehmenskultur, Führungsqualitäten, Selbstbestimmung, Soziale Arbeit, Management, Informationsfluss, Teamarbeit, Eigenverantwortung, Macht, Hierarchieabbau, Arbeitsplatz, Betriebsklima, Organisationsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Methode des Empowerments, ursprünglich in der sozialen Arbeit verwurzelt, als effektives Werkzeug zur Steigerung der Motivation in Unternehmen eingesetzt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des Empowerments, die Psychologie der Mitarbeitermotivation, die Rolle von Führung und Macht sowie die praktischen Voraussetzungen für ein dezentralisiertes Management.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch Empowerment, Delegation von Verantwortung und Informationsfluss die Mitarbeitermotivation gesteigert und eine Transformation von starren hierarchischen Strukturen zu flexiblen, eigenverantwortlichen Teams gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die verschiedene Konzepte der Sozialarbeit und des Managements (z.B. von Blanchard, Herriger, Stewart) verknüpft, um eine neue Perspektive auf betriebliche Führung zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Definition von Autorität und Macht, die Veränderung der Unternehmenskultur (z. B. Pyramidenstrukturen versus Teams), Führungsqualitäten sowie konkrete Barrieren bei der Einführung von Empowerment.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Empowerment, Mitarbeitermotivation, Eigenverantwortung, Führung, Unternehmenskultur und Transparenz geprägt.

Warum spielt der Informationsfluss eine so zentrale Rolle für Empowerment?

Laut der Arbeit ist Transparenz eine Grundvoraussetzung für Vertrauen. Nur informierte Mitarbeiter können eigenverantwortlich handeln und fundierte Entscheidungen treffen, anstatt lediglich Befehle auszuführen.

Wie unterscheidet sich die Rolle einer Führungskraft durch Empowerment?

Die Rolle wandelt sich von einer rein kontrollierenden Instanz hin zu einem Mentor und Unterstützer, der "den Weg frei macht", Barrieren beseitigt und den Rahmen für die Selbstbestimmung der Mitarbeiter schafft.

Was sind die größten Hindernisse bei der Einführung von Empowerment?

Zu den Haupthindernissen zählen die Angst von Führungskräften vor Machtverlust, die Angst von Mitarbeitern vor Verantwortung und Versagen sowie festgefahrene psychologische Barrieren, die das Vertrauen in neue Managementkonzepte erschweren.

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Details

Title
Die Methode des Empowerments als Beitrag zur Mitarbeitermotivation
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Grade
2
Author
Andreas Arthur (Author)
Publication Year
2000
Pages
48
Catalog Number
V33227
ISBN (eBook)
9783638337564
ISBN (Book)
9783638749008
Language
German
Tags
Methode Mitarbeitermotivation Sozialarbeit Empowerment Motivation Arbeitsplatz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Arthur (Author), 2000, Die Methode des Empowerments als Beitrag zur Mitarbeitermotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33227
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