Die Gliederung meiner Arbeit orientiert sich an keinem vorgegebenem Muster. Ich gehe zunächst auf die allgemeinen Argumente für bzw. gegen den Einsatz des PCs in der Schule ein. Daran schließe ich eine kurze Kontroverse an, in der ich mich mit der Befürchtung beschäftige, dass die Arbeit am PC zur Vereinsamung der Nutzer führen könne. Das dritte Kapitel behandelt zum einen die von Lehrern benötigte Medienkompetenz, zum anderen welche Vorkenntnisse die Schüler mitbringen. Weiter stelle ich die Einsatzmöglichkeiten des Computers erstens im Unterricht, zweitens für den Lehrer dar. Ich schließe meine Arbeit mit dem Blick auf das Fach Englisch, wozu es allerdings leider weder viel Software, noch eine große Auswahl an wissenschaftlichen Beiträgen gibt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung in die Diskussion
2. Allgemeine Argumente zum Computereinsatz in der Schule
2.1 Pro Computereinsatz
2.2 Contra Computereinsatz
2.3 Kontroverse: Vereinsamt die Arbeit am PC?
3. Vorkenntnisse
3.1 Medienkompetenz des Lehrers
3.2 Vorkenntnisse der Schüler
4. Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
4.1 Tutorielle Lern- und Übungsprogramme
4.2 Datenbestände
4.3 Dynamische Werkzeuge
4.4 Telekommunikation
5. Einsatzmöglichkeiten für Lehrer
5.1 Eigenes Erstellen von Aufgaben (am Beispiel „Hot Potatoes“)
5.2 Unterrichtsvorbereitung mit Hilfe des Internets
6. Einsatzmöglichkeiten im Fach Englisch
6.1 Praxisbeispiele
6.2 Software
7. Zusammenfassender Kommentar
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen und didaktisch sinnvollen Einsatz von Computern als Arbeitsmittel und Medium im Grundschulunterricht. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie Lehrkräfte trotz anfänglicher Hemmschwellen neue Medien erfolgreich in den Lernalltag integrieren können, um sowohl die individuelle Förderung der Schüler als auch eine zukunftsorientierte Kompetenzbildung zu unterstützen.
- Grundlegende Chancen und Risiken des Computereinsatzes in der Grundschule
- Notwendige Medienkompetenz für Lehrkräfte und Vorkenntnisse der Schülerschaft
- Didaktische Kategorisierung digitaler Anwendungsmöglichkeiten (Lernsoftware, Internet, Werkzeuge)
- Spezifische Potenziale und Herausforderungen für das Fach Englisch
- Reflexion über die Rolle des Lehrers im Kontext digital transformierter Lernumgebungen
Auszug aus dem Buch
4.1 Tutorielle Lern- und Übungsprogramme
Tutorielle Lernspiele und Übungsprogramme gibt es für alle Fächer (nach Jahrgangsstufen unterteilt); sie sind sehr spielerisch gestaltet und meist in eine Hintergrundgeschichte eingebettet. Das Programm „leitet“ die Übungen (deshalb tutoriell). Solche Programme dienen vorwiegend der Übung und nicht der Einführung neuer Lerninhalte. Dabei üben die Kinder nicht nur fachliche (mathematische, deutsche, etc.) Kenntnisse, sondern auch mit Tastatur, Maus, und dem PC allgemein umzugehen. Bei der Präsentation der Lernsoftware spielt die motivierende Programmgestaltung eine große Rolle.
Lernprogramme: „Alex auf Reisen“ (Westermann), „Fred und das Flaschenfahrrad“ (Tivola), „Oscar und die Geheimnisse des Waldes“ (Tivoli), „Warum habe ich ein Loch im Bauch?“ (Schroedel), „Start*Klar“ (Havas Interactive), „LolliPop“ (Cornelsen)
Übungsprogramme: „Deutsch 1-4, Mathe 1-4“ (Oriolus), „Addy“ (Coktel), „Tim 7“, „Blitzrechnen“ (Klett)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung in die Diskussion: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Computern in Familien und Schulen und definiert die Notwendigkeit, Kinder frühzeitig auf die digitale Zukunft vorzubereiten.
2. Allgemeine Argumente zum Computereinsatz in der Schule: Es werden zentrale Pro- und Contra-Argumente gegenübergestellt, wobei Aspekte wie Individualisierung und Angstabbau gegen technische Hürden und die Gefahr der Monotonie abgewogen werden.
3. Vorkenntnisse: Dieses Kapitel analysiert die notwendige Medienkompetenz der Lehrkraft als Bedingung für den Unterrichtserfolg sowie den aktuellen Wissensstand der Kinder im Umgang mit PCs.
4. Einsatzmöglichkeiten im Unterricht: Es erfolgt eine detaillierte didaktische Einordnung von Lern- und Übungsprogrammen, digitalen Datenbeständen, Werkzeugen und Kommunikationsformen.
5. Einsatzmöglichkeiten für Lehrer: Fokus auf dem praktischen Nutzen des Computers für die Lehrperson, insbesondere bei der Erstellung eigener Materialien und der Unterrichtsvorbereitung.
6. Einsatzmöglichkeiten im Fach Englisch: Untersuchung der spezifischen Anwendungsszenarien im Fremdsprachenunterricht trotz aktuell begrenzter Software-Ressourcen.
7. Zusammenfassender Kommentar: Ein abschließendes Plädoyer für eine stärkere Verankerung der Medienbildung in der universitären Lehrerausbildung.
Schlüsselwörter
Computereinsatz, Grundschule, Medienkompetenz, Lernsoftware, Individualisiertes Lernen, entdeckendes Lernen, Lehrerfortbildung, Hot Potatoes, neue Medien, digitale Revolution, Unterrichtsvorbereitung, Fremdsprachenunterricht, Computer als Werkzeug
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Computern und neuen Medien im Grundschulkontext, wobei der Fokus auf den didaktischen Chancen und den praktischen Anforderungen für Lehrkräfte liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Das Spektrum reicht von der pädagogischen Argumentation über die benötigte Medienkompetenz und Vorkenntnisse bis hin zu konkreten Einsatzszenarien für Unterricht und Lehrervorbereitung.
Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?
Ziel ist es, den Status quo des Computereinsatzes zu beleuchten und aufzuzeigen, wie Lehrer durch gezielte Medienbildung die Vorbereitung der Schüler auf eine digital geprägte Zukunft verbessern können.
Welche methodische Herangehensweise wird verfolgt?
Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die gängige Fachliteratur und pädagogische Konzepte synthetisiert, um ein fundiertes Bild über den Computereinsatz in der Primarstufe zu zeichnen.
Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Argumente (Pro/Contra, soziale Aspekte) als auch eine praktische Systematisierung verschiedener Softwaretypen und Werkzeuge für den Unterrichtsalltag detailliert dargelegt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Medienkompetenz, Grundschule, Individualisiertes Lernen, digitale Medien, Lehrerrolle und Unterrichtsgestaltung sind die prägenden Begriffe.
Wie kann das Autorenprogramm „Hot Potatoes“ konkret genutzt werden?
Es ermöglicht Lehrern die einfache Erstellung interaktiver, web-basierter Übungen wie Quiz-Formate, Lückentexte oder Zuordnungsaufgaben, ohne dass hierfür fortgeschrittene Programmierkenntnisse erforderlich sind.
Welche Bedenken bezüglich der „Vereinsamung“ werden diskutiert?
Der Autor greift die Befürchtung auf, dass computergestütztes Lernen zu einer Abnahme zwischenmenschlicher Face-to-Face-Kommunikation führen könnte, betont jedoch die Notwendigkeit eines gesunden Mittelmaßes und sozialer Lernformen.
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- Fee Krausse (Author), 2002, Computereinsatz in der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33263