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Das Beste an Augsburg ist der Zug nach München (Armutsdefinitionen)

Título: Das Beste an Augsburg ist der Zug nach München (Armutsdefinitionen)

Trabajo de Seminario , 2001 , 31 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Heiko Helbig (Autor)

Trabajo social
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Auf meiner Reise von Augsburg nach München soll es um vier mögliche Definitionen von Armut gehen. Weiterhin geht es darum, welche Probleme und Folgen aber auch welchen Nutzen gewisse Definitionen von Armut haben bzw. nach sich ziehen.
Im zweiten Teil dieser Reise (also vom Pasinger Bahnhof zur Fachhochschule) dreht sich dann alles um die Frage woher Armut überhaupt kommt, welche Ideen es dazu gibt und dann natürlich wieder der Blick auf das Detail des Nutzens dieser Ideen der Armutsentstehung - wem bringt welche Erklärung was?
Im Teil C runden dann ein paar (utopische?) Ideen das Thema ab, mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja auch in dieser Arbeit etwas von meinen indischen Ideen einfließen zu lassen (Gandhi läßt grüßen!).
Abschließen möchte ich dann noch mit ein paar Impressionen, mit zwei Texten von Michael Sailer und ein paar Comics. Und hier ist die Reise dann auch zu Ende.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A.) Einleitung

B.) Fangen wir doch mit Bert Brecht an!

I.) Armutsdefinitionen und damit verbundene Probleme

1.) absolute Armut

2.) relative Armut

a. relative Deprivation

b. das Lebenslagenkonzept

3.) primäre, sekundäre und tertiäre Armut

4.) das Problemlagen-Modell

5.) Rückblick und Ergänzungen

II.) Woher kommt denn Armut überhaupt?

1.) Das Märchen der Lebenslooser und Versager

2.) Umverteilung von unten nach oben

C.) Zu guter Letzt noch ein paar utopische (indische?) Ideen

D.) Impressionen

1.) Carpe diem und CSU

2.) Wozu noch Steuern zahlen

3.) Millionäre und Steuern

E.) Anhang

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Armut, hinterfragt gängige Definitionen sowie deren wissenschaftliche und politische Instrumentalisierung und beleuchtet die strukturellen Ursachen sowie alternative, utopische Lösungsansätze.

  • Kritische Analyse verschiedener Armutsdefinitionen und deren methodische Probleme.
  • Untersuchung der Ursachen von Armut (individuelles Versagen vs. gesellschaftliche Strukturen).
  • Darstellung ökonomischer Machtverhältnisse und Mechanismen der Umverteilung.
  • Vorstellung alternativer gesellschaftlicher und ökonomischer Modelle als Lösungsansätze.

Auszug aus dem Buch

1.) absolute Armut

Der Zug ist endlich da, und wie immer gibt es keine Sitzplätze mehr – ziemlich ärmlich für die Deutsche Bahn AG. Aber die scheren sich um Armut ja sowieso nichts. Aus dem Zugfenster kann man noch beobachten, wie die „blauen Sheriffs“ einen Mann im mittleren Alter vom Gleis drei führen. Armut ist eben doch etwas verstecktes – man versteckt sie zumindest! Obwohl Sommer ist, trägt dieser Mann einen dicken, zerschlissenen Mantel. Bei sich trägt er zwei große Plastiktüten und eine halbleere Flasche mit Billigfusel aus dem Aldi. Ein Penner eben, der sich gedacht hat, daß eine Zugfahrt ihn etwas aufwärmen könnte, die Nacht war ja kalt, so ohne Dach über dem Kopf. Dieser Mann fällt unter das, was als absolute Armut bezeichnet wird. Als absolut arm gilt, „wer ungeachtet des üblichen Lebensstandards der Gesellschaft längerfristig nicht für seine körperliche Selbsterhaltung sorgen kann und somit die physischen Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung und Wohnung nicht erfüllen kann.“

Diese Definition von Armut, welche um die Jahrhundertwende (des letzten Jahrhunderts !) von Booth und Rowntree begründet wurden, bemüht sich um die Ermittlung eines Mindest-Lebensstandards, der die pure Existenz einer Person sichert. Es geht also darum, eine absolute Armutslinie zu ziehen. Im ersten (und nicht neustem!) Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung mit dem schönen Titel „Lebenslagen in Deutschland“ erfährt man nach 36 langen Vorbemerkungs-Seiten bzw. pathetischem Polit-Gelaber endlich etwas über Armut; man erfährt dann nämlich, daß es im strengen wissenschaftlichem Sinne nicht möglich ist, Armut zu messen, und daß deshalb eine Definition oder Begriffsbestimmung des Phänomens Armut sehr schwer ist. Dem kann ich mich ja fast noch anschließen, denn wenn sich reiche Leute zusammensetzen, und versuchen sollen, zu definieren, was Armut ist, dann ist das schwer, keine Frage.

Zusammenfassung der Kapitel

A.) Einleitung: Hinführung zum Thema, Beschreibung der Entstehungsgeschichte der Arbeit und Darlegung der zentralen Fragestellungen.

B.) Fangen wir doch mit Bert Brecht an!: Analyse theoretischer Armutsmodelle und der Problematik der gesellschaftlichen Definition von Armut.

I.) Armutsdefinitionen und damit verbundene Probleme: Detaillierte Untersuchung von Konzepten wie absoluter und relativer Armut sowie der Problemlagen-Modelle.

II.) Woher kommt denn Armut überhaupt?: Diskussion der Ursachen von Armut zwischen individuellem Verschulden und strukturellen ökonomischen Zwängen.

C.) Zu guter Letzt noch ein paar utopische (indische?) Ideen: Entwurf alternativer, teils spirituell inspirierter Ansätze zur Überwindung von Armut und Ungerechtigkeit.

D.) Impressionen: Reflexion über gesellschaftliche Realitäten, politische Debatten und das Steuerwesen am Beispiel konkreter Alltagssituationen.

E.) Anhang: Ergänzende Dokumentationen und Verweise zum Themenkontext.

Schlüsselwörter

Armut, Sozialwesen, absolute Armut, relative Armut, Lebenslagenkonzept, Problemlagenmodell, Kapitalismus, Umverteilung, soziale Gerechtigkeit, Machtverhältnisse, Wirtschaftsethik, soziale Sicherung, Bedürftigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Begriff der Armut, seine verschiedenen Definitionen, die Hintergründe dieser Definitionen sowie die zugrunde liegenden gesellschaftlichen und ökonomischen Ursachen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf wissenschaftlichen Armutsmodellen, der Kritik an der Neoliberalen Wirtschaftspolitik und dem Zusammenhang zwischen Macht, Expertenwissen und Armut.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine kritische Reflexion darüber, wie Armut konstruiert und definiert wird und wem diese Definitionen politisch oder ökonomisch nutzen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener Armutstheorien und verbindet diese mit persönlichen Beobachtungen und gesellschaftskritischen Perspektiven.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Armut (absolut, relativ, primär bis tertiär) und die Analyse der Ursachen, wobei der Schwerpunkt auf der Kritik am Kapitalismus und dem System der Umverteilung liegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentral sind Begriffe wie Armutsdefinition, Machtlosigkeit, strukturelle Ungleichheit, Definitionsmacht und gesellschaftliche Teilhabe.

Warum spielt das "Wörgler Beispiel" eine Rolle?

Das Wörgler Freigeldexperiment dient als historisches Fallbeispiel für eine lokal begrenzte, alternative Wirtschaftsform, die erfolgreich gegen Arbeitslosigkeit und Deflation vorging.

Wie bewertet der Autor den Einfluss von "Experten" auf Arme?

Der Autor übt scharfe Kritik an der "Expertokratie", die Arme entmündigt und durch moralische Zuschreibungen von den tatsächlichen gesellschaftlichen Ursachen der Armut ablenkt.

Final del extracto de 31 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Beste an Augsburg ist der Zug nach München (Armutsdefinitionen)
Universidad
Munich University of Applied Sciences  (Fachbereich 11 SW)
Curso
Seminar: Geschichte, Theorien, Werte und Normen der Sozialen Arbeit
Calificación
1,0
Autor
Heiko Helbig (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
31
No. de catálogo
V3328
ISBN (Ebook)
9783638120326
ISBN (Libro)
9783640571062
Idioma
Alemán
Etiqueta
Beste Augsburg München Seminar Geschichte Theorien Werte Normen Sozialen Arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Heiko Helbig (Autor), 2001, Das Beste an Augsburg ist der Zug nach München (Armutsdefinitionen), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3328
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