Die Intrige in Schillers frühen Dramen. "Die Räuber", "Die Verschwörung des Fiesko zu Genua" und "Kabale und Liebe"


Masterarbeit, 2016

90 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A Einleitung
1. Intrigentheorie
2. Machiavellis Lehre der politischen Klugheit

B Dramenanalysen
I. Die Räuber
1. Ausführung der Intrige
2. Scheitern der Intrige
3. Fazit zur Intrige in den Räubern
II. Die Verschwörung des Fiesko zu Genua
1. Machiavellis Theorie über Verschwörungen
2. Die Verschwörung in Genua
2.1 Vor der Verschwörung
2.2 Während der Verschwörung
2.3 Nach der Verschwörung
3. Fazit zur Verschwörung des Fiesko in Genua
III. Kabale und Liebe
1. Vor der Intrige
2. Beginn der Briefintrige
3. Scheitern der Intrige
4. Fazit zur Intrige in Kabale und Liebe

C Fazit

D Literaturverzeichnis

E Erklärung.

A Einleitung

Kaum ein deutscher Dramenautor hat sich so intensiv mit der Thematik der Intrige und Verschwörung beschäftigt wie Friedrich Schiller. Umso mehr verwundet es, dass dieser Aspekt in der Schillerforschung bisher vernachlässigt und unterschätzt wurde. Interpreten wie Peter-André Alt, Manfred Karnick, Pasquale Memmolo und Helmut Scheuer befassen sich hauptsächlich mit den intriganten Figuren.[1] Eine zweite Richtung konzentriert sich auf die Spuren, die Niccolò Machiavellis Lehren in Schillers Dramatik hinterlassen haben. Zu nennen wären hier beispielsweise Eva Horn und Kurt Wölfel.[2]

Versucht man den Grund für die häufige Verwendung von Intrigen in Schillers Dramen[3] zu finden, fällt in einem Satz aus der Vorrede der Räuber auf, dass Schiller mit Hilfe der „dramatischen Methode, die Seele gleichsam bei ihren geheimsten Operationen ertappen“[4] wollte. Die Intrige scheint hierfür ein geeignetes Mittel zu sein, da die Figuren in ihrem Verlauf auf unterschiedlichste Situationen reagieren müssen. Wie sich die Absichten des Gegenübers erkennen lassen, ist auch eine Frage politischer Klugheitslehren, dementsprechend bescheinigt Daniel Fulda Schiller eine Faszination für diese.[5]

Als ein berühmter Autor in Hinblick auf politische Klugheit ist Niccolò Machiavelli zu nennen, dessen Grundsätze sich auch in Schillers Dramen, insbesondere im Fiesko, finden lassen. Ein direkter Einfluss Machiavellis auf Schiller lässt sich zwar nicht nachweisen, allerdings fand wohl eine indirekte Vermittlung über Schillers Hauptquelle zum Fiesko, den Kardinal de Retz, statt.[6]

Dementsprechend soll den späteren Dramenanalysen ein knapper Überblick über Machiavellis Lehre der politischen Klugheit vorangestellt werden, anhand welcher das intrigante Handeln in Schillers Dramen interpretiert werden soll. Da die Parallelen zwischen Machiavellis Thesen und der Verschwörung des Fiesko zu Genua besonders deutlich sind, wird diesem Kapitel eine Zusammenfassung von Machiavellis Kapitel Über Verschwörungen aus den Discorsi vorangestellt.

Die Analysen der Dramen sollen stellenweise mit Hilfe von Peter von Matts Intrigenmodell erfolgen, da die dort verwendeten Begriffe eine präzise Beschreibung des Geschehens ermöglichen.[7] Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen der Ablauf der Intrige, die Fähigkeiten des Intriganten und die Funktion, welche die Intrige im Drama erfüllt.

Ziel der Arbeit ist schließlich ein Vergleich der Intrigen- und Verschwörungshandlungen in Schillers frühen Dramen. Im Zentrum stehen die Primärintrigen Franz Moors, Fieskos und Wurms. Andere Verschwörungs- und Intrigenhandlungen werden nur betrachtet, insofern sie relevant für die Hauptintrige sind. Bevor die Dramen jedoch genauer in den Blick rücken, soll eine kurze theoretische Betrachtung zur Intrige erfolgen.

1. Intrigentheorie

Etymologisch kann 'Intrige' von ital. intricare = verwickeln, verwirren und lat. trica e = Widerwärtigkeiten, Machenschaften, Ränke abgeleitet werden.[8] Peter von Matt definiert sie folgendermaßen: „Intrige ist geplante, zielgerichtete und folgerichtig durchgeführte Verstellung zum Schaden eines anderen und zum eigenen Vorteil.“[9] Im literaturwissenschaftlichen Kontext wir unter 'Intrige' allerdings ein dramaturgisches Prinzip verstanden, das Veränderung bewirkt.[10] Die Intrige stört die Ordnung und bringt soziale Verhältnisse in Bewegung, die durch Konventionen erstarrt sind.[11] Dieses Komplott wird heimlich durchgeführt; Intrige beruht somit immer auf einer Täuschung.[12]

Dementsprechend ist auch das Handeln des Intriganten von Täuschung geprägt.[13] Dadurch gerät er in einen Bereich der Mehrdeutigkeit; er ist ein Doppelspieler, Handelnder und Beobachter zugleich.[14] Durch diese Doppelrolle fungiert er als Störfaktor, der weitreichende Eingriffe in die Kommunikations- und Interaktionszusammenhänge zwischen den Dramenfiguren vornimmt[15] und den Fortgang der Handlung beschleunigt.[16] Sein Handeln ist durch Simulation und Dissimulation gekennzeichnet,[17] wodurch er in die Lage versetzt wird, ein überlegenes Wissen aufzubauen, das ihm dazu dient, seine Ziele zu verwirklichen.[18] „Die Simulation spiegelt etwas vor, was nicht der Fall ist. […] Die Dissimulation wiederum spiegelt nichts vor, sondern verbirgt und verheimlicht die wahre Beschaffenheit.“[19] Beide Begriffe verweisen auf eine Instrumentalisierung und Funktionalisierung der Sprache und des menschlichen Verhaltens.[20] Mit diesem Verhalten erlangt man die Möglichkeit, seine Gegenüber zu durchschauen und zu beeinflussen.[21] Ein zentrales Problem für den Intriganten ist die Einschätzung des Handelns anderer, insbesondere, wenn dieses nicht zweckrational organisiert ist.[22] Anderes zweckrationales Handeln kann er mit dem Wissen um dessen Absichten beherrschen und mit seinen Zielen in Einklang bringen.[23]

Ziel ist es dabei, die eigenen Absichten zu verbergen und die anderen zu funktionalisieren.[24] Durch dieses Ungleichgewicht entsteht die moralisch negative Bewertung der Intrige.[25] Dadurch wird das Subjekt folgerichtig als Mittel zum Zweck benutzt, was nach Kant zwar nicht zu vermeiden ist, wobei allerdings der andere niemals ausschließlich als Mittel betrachtet werden soll.[26]

Auch Schiller befasst sich mit natürlichem Handeln und dem Handeln, das einen bestimmten Zweck erfüllen soll. Nach Borchmeyer unterscheidet Schiller zwei Arten des Körperausdrucks, den willkürlichen und den unwillkürlichen.[27] Wobei er den 'willkürlichen' im ursprünglichen Sinn als „durch freie Wahl bestimmten“[28] definiert. Unwillkürliche mimische und gestische Ausdrücke nennt er „sympathetische Bewegungen“[29], also solche, die nicht kontrolliert stattfinden und von Empfindungen ausgelöst werden.[30] Die geäußerte Rede eines Menschen dient somit nur dazu, zu erfahren, für was er gehalten werden möchte; seine tatsächliche Einstellung muss man jedoch aus seinen mimischen Bewegungen schließen.[31]

Schiller kritisiert besonders die barocke Mode, die durch verschiedene Mittel den Körperbau in seinen Bewegungen und Ausdruckweisen einschränkt.[32] Durch eine zusätzliche Kontrolle des mimischen Ausdrucks wird der ganze Mensch zu einem „versiegelte[n] Brief“[33]. Diese Metapher bezieht sich auf die Menschen am Hof, die die strikte Kontrolle ihres Ausdrucks zu ihrer obersten Verhaltensregel gemacht haben.[34] Notwendig wurde diese Haltung, da bereits eine kleine Unachtsamkeit zum Ansehensverlust führen konnte.[35] Höfisches beziehungsweise politisches Handeln war für Schiller demzufolge beinahe gleichbedeutend mit Verstellung, Intrige oder Verschwörung.[36]

Mit dem richtigen Verhalten am Hof beschäftigen sich politische Klugheitslehren, die sich mit dem Problem der Verstellung auseinandersetzen.[37] Ein bekannter Autor in Hinsicht auf politische Klugheit ist Niccolò Machiavelli, dessen Schriften eine Wende im politischen Denken markieren. Politik befasst sich nun nicht mehr mit der Frage nach einem guten und gerechten Leben, sondern vielmehr mit der Sicherung eines Staates und den dazu notwendigen Mitteln.[38] Diesem Zweck werden Religion und Moral untergeordnet,[39] weshalb der Name Machiavelli[40] oftmals als „Inbegriff für List, Heuchelei und Unwahrhaftigkeit in politischen Angelegenheiten verstanden“[41] wurde.

2. Machiavellis Lehre der politischen Klugheit

Im Fürsten fasst Machiavelli seine politischen Erfahrungen und seine humanistischen Kenntnissen zusammen.[42] Es geht um die Gründung und Stabilisierung eines Staatsgefüges, von dem die Florentiner Bürger profitieren sollten.[43] Damit dies gelingt, stellt Machiavelli machtpolitische Mittel vor, mit denen dieses Ziel erreicht werden sollte.[44]

Die nachfolgenden Betrachtungen des Fürsten konzentrieren sich nur auf die Kapitel, die für die Dramenanalysen von zentraler Bedeutung sind, 15 – 19.[45] Hier nennt Machiavelli verschieden Verhaltensregeln und Maßnahmen, mit denen ein Fürst seine Herrschaft sichern kann. Ab Kapitel 15 geht es darum, wie sich der Fürst gegenüber seinen Freunden und Untertanen zu verhalten hat.[46] Hier wird deutlich, dass keine Trennung von privater und öffentlicher Sphäre stattfindet und sich der Fürst auch in privaten Angelegenheiten an bestimmten Verhaltensregeln orientieren sollte.[47]

Machiavelli zählt einige Tugenden auf, deren Besitz für einen Fürsten von Vorteil sein könnte, wie beispielsweise Freigiebigkeit, Mitleid, Treue, Kraft und Mut.[48] Allerdings ist er sich durchaus klar darüber, dass es nicht mit der menschlichen Natur vereinbar ist, alle Tugenden zu besitzen,[49] denn die Menschen können selten ganz gut oder ganz schlecht sein.[50] Zudem ist es für ein Land auch nicht von Vorteil, einen Fürsten zu haben, der nur tugendhaft handeln kann.[51] Nach Bedarf muss er nämlich moralisch schlechte Dinge tun können,[52] um seine Herrschaft zu sichern.[53] Allerdings muss er sich gleichzeitig vor allen Dingen hüten, die ihm eine schlechte Meinung bei seinen Untertanen einbringen könnten.[54] Dieses Dilemma kann dadurch überwunden werden, dass ein kluger Fürst eben jene Eigenschaften nicht wirklich, sondern nur zum Schein besitzt.[55]

Ein Fürst braucht also alle vorn genannten Eigenschaften nicht wirklich zu haben, sondern nur scheinbar zu besitzen. Ich wage sogar zu behaupten, daß es schädlich ist, sie zu besitzen und stets danach zu handeln, dagegen nützlich, sich den Anschein zu geben, als besäße man sie; so sollst du milde, treu, menschlich, aufrichtig und fromm scheinen und es sein; aber du mußt dich so erzogen haben, daß du, falls es not tut, auch das Gegenteil zu vollbringen vermagst.[56]

Dadurch muss Machiavellis Fürst ein biegsames Verhältnis zur Moral besitzen, er muss lernen, nach Bedarf gut oder böse sein zu können.[57] Der Fürst darf also nichts sein und muss alles scheinen können.[58] Denn 'Sein' stellt eine Konstante dar, die in gewissen Situationen hinderlich werden kann.[59] Machiavelli fordert vom Fürsten jedoch, dass er in der Lage sein muss, sein Handeln an die Erfordernisse verschiedener Situationen anzupassen.[60] Die Menschen, die ihr Handeln „mit den Zeitverhältnissen in Einklang“[61] bringen können, begehen weniger Fehler und sind erfolgreicher.[62]

Diese Flexibilität empfiehlt Machiavelli auch in Kapitel 18, wenn es darum geht, sein Wort zu halten. Grundsätzlich erachtet er es als lobenswert, zu seinem gegebenen Wort zu stehen, allerdings heiligt der Zweck für ihn die Mittel, denn er erkennt, dass in seiner politischen Gegenwart viele Fürsten Erfolg hatten, wenn sie sich eben nicht an bestehende Abmachungen hielten.[63] Um seine Ziele zu erreichen, muss der Fürst es verstehen, durch 'Gesetz' oder 'Gewalt' zu kämpfen, wobei Ersteres den Menschen, das Zweite den Tieren zugeordnet wird,[64] „[daher] muss der Fürst gut verstehen, Mensch oder Tier zu spielen“[65]. Um dieses Tierische umzusetzen, soll er sich am Fuchs und am Löwen ein Beispiel nehmen:

Denn der Löwe ist nicht geschützt gegen die Schlingen und der Fuchs nicht gegen die Wölfe. Er muß also Fuchs sein, um die Schlingen zu kennen, und Löwe, um die Wölfe zu schrecken.[66]

Wäre er nur Löwe, würde ihm das wiederum Nachteile einbringen, denn es ist schädlich, sein Wort zu halten, wenn dies ihm schadet.[67] Machiavelli begründet diesen Rat damit, dass die Menschen im Allgemeinen auch nicht immer tugendhaft sind, und da sie dem Fürsten gegenüber ihr Wort nicht immer halten, muss jener dies im Gegenzug auch nicht tun.[68] Zudem bietet sich ihm die Möglichkeit, den Wortbruch zu beschönigen; an solchen Ausreden würde es einem Fürsten niemals mangeln.[69] Allerdings muss der Fürst ein Meister der Heuchelei und Verstellung sein und seine „Fuchsnatur“[70] gut verbergen, damit die Menschen seinem Betrug Glauben schenken.[71]

Durch diese Strategie vermeidet es der Fürst, sich den Hass des Volkes zuzuziehen, ein Umstand, der im Fürsten ebenfalls eine zentrale Rolle einnimmt. „Verhaßt macht es ihn, wie gesagt, vor allem, wenn er habgierig ist, wenn er sich des Vermögens und der Frauen der Untertanen bemächtigt.“[72] Scheinbare Habgierigkeit kann beispielsweise durch Freigiebigkeit, eine vermeintliche Tugend, ausgelöst werden.[73]

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt Machiavelli in Kapitel 17 Von der Grausamkeit und dem Mitleid und ob es besser sei, geliebt als gefürchtet zu werden.[74] Die Nachrede der Grausamkeit kann dem Fürsten dazu verhelfen, seinen Staat zu sichern und größere Grausamkeiten zu vermeiden.[75] Allerdings betont Machiavelli, dass es nie so weit kommen darf, dass das Volk dem Fürsten Hass entgegenbringt.[76]

Zum Schluss gibt Machiavelli dem Fürsten noch einen weiteren Ratschlag: So soll er sich nicht ganz auf sein Glück verlassen, denn sobald sich dieses wandelt, wird er scheitern.[77] Das Glück beziehungsweise der Zufall, Fortuna[78], ist für Machiavelli der „Inbegriff der politischen Variablen“[79] und steht für all jene Ereignisse, die trotz vorausschauender Planung eingetreten sind.[80]

Um Fortuna zu bezwingen, muss der Fürst eine bestimmte Qualität besitzen, die virtú[81], die ihn in die Lage versetzt, Fortunas Gunst zu erwerben, wodurch er Ruhm, Größe und Sicherheit für seine Regierung erlangen kann.[82] Allerdings geht es Machiavelli hier nicht nur um die Verwirklichung persönlicher Ziele, sondern um die Sicherung des Allgemeinwohls.[83] Dementsprechend handelt es sich bei einem verwerflichen politischen Vorschlag um einen solchen,[84] den „Leute vorschlagen, die mehr die Gunst als das Wohl der Allgemeinheit vor Augen haben.“[85]

Fasst man nun Machiavellis Überlegungen zusammen, muss der kluge Fürst[86] eine ganze Reihe von Eigenschaften erfüllen, um politisch möglichst erfolgreich zu sein. Wie oben ausgeführt, muss er tatkräftig sein und ein Gespür für die Situation haben, um sein Handeln danach auszurichten.[87] Damit seine Taten in allen Situationen die richtigen sind, muss er zudem eine gewisse Skrupellosigkeit besitzen. Natürlich gibt Machiavelli zu, dass es im Idealfall besser ist, redlich und treu zu leben, allerdings darf der Fürst dadurch nicht gehindert sein, im Notfall moralisch schlecht sein zu können.[88] Zugleich muss er seinen Feinden immer einen Schritt voraus sein,[89] er muss halb Mensch und halb Tier sein können, um die Sicherheit seines Staates zu gewährleisten.[90] Und um diese zu erhalten, darf der Fürst sich aller verfügbaren Mittel bedienen.[91] Dadurch werden eventuell begangene Verfehlungen nicht mehr moralisch negativ beurteilt, sondern unter dem Gebot der Notwendigkeit.[92] Durch diese Notwendigkeit wird das Handeln des Fürsten legitimiert;[93] der Zweck heiligt die Mittel.

Im Laufe der Zeit wird dieses zweckrationale Denken aus seinem politischen Kontext herausgelöst und dient nun zur Selbstdarstellung in einem gesellschaftlichen Rahmen bei Hof.[94] Um sich am Hof erfolgreich inszenieren zu können, ist eine Kontrolle der Affekte notwendig.[95] In zahlreichen Hoflehren wird Selbstbeherrschung und Kenntnis der Menschen als Grundlage für sozialen Erfolg beschrieben.[96] Noch im späten 18. Jahrhundert waren diese Verhaltensweisen als verbindlich anzusehen.[97]

Diese Haltung lässt sich besonders gut an den Intrigen in deutschen Dramen beobachten.[98] Somit bildet die Lehre der politischen Klugheit den Hintergrund, vor dem das Handeln der Intriganten im neuzeitlichen Drama untersucht werden könnte.[99] Dementsprechend wird im Folgenden immer wieder auf die oben genannten Ausführungen Bezug genommen, inwieweit intrigante Figuren in Schillers frühen Dramen nach Grundsätzen Machiavellis handeln.

B Dramenanalysen

I. Die Räuber

Räuberbanden waren ein zeitgenössisches Thema für Schiller, da die zunehmende Massenarmut deren Entstehen beförderte.[100] Auf diese Entwicklung nimmt er Bezug, indem er einen Großteil der ursprünglichen Räuberbande aus der kleinbürgerlichen Schicht kommen lässt.[101] Das Räuberdasein Karl Moors ist jedoch nicht das Resultat drohender Verarmung, sondern Ergebnis der Intrige seines Bruders Franz.

1. Ausführung der Intrige

Die Intrige, die dazu führt, ist bereits vor Beginn des Dramas geplant. Es gibt somit keine konkrete Planszene. In der ersten Szene werden die verschiedenen Vorbedingungen für die Intrige geklärt, unter anderem die Motivation, die Franz zur Ausführung der Intrige antreibt.

Ein Auslöser für seine Intrige ist die ungerechte Erziehung des alten Moors. An zahlreichen Stellen im Drama wird deutlich, dass der alte Moor seinem Erstgeborenen Karl sehr viel mehr Liebe entgegengebracht hat als Franz.[102] Aufgrund der „väterlichen Liebeskargheit“[103] wird Franz' despotischer Herrschaftswunsch nachvollziehbar.[104] Er entwickelte ihn aus einem früh erlittenen Mangel an Liebe von seinem Vater.[105]

Neben der Benachteiligung durch den Vater fühlt sich Franz zudem von der Natur benachteiligt und nimmt dies als eine Rechtfertigung für sein intrigantes Handeln. Unterprivilegiert fühlt er sich durch seinen Status als Zweitgeborener und sein abstoßendes Äußeres.

Ich habe große Rechte über die Natur ungehalten zu sein, und bei meiner Ehre! ich will sie geltende machen. – Warum bin ich nicht der erste aus dem Mutterleib gekrochen? Warum nicht der Einzige? Warum mußte sie mir diese Bürde von Häßlichkeit aufladen? gerade mir? Nicht anders als ob die bei meiner Geburt einen Rest gesetzt hätte? Warum gerade mir die Lappländers Nase? Gerade mir dieses Mohrenmaul? Diese Hottentotten Augen? Wirklich ich glaube sie hat von allen Menschensorten das Scheußlichste auf einen Haufen geworfen, und mich daraus gebacken.[106]

Mit seiner Selbstbeschreibung wiederholt Franz detailliert die Schreckensbilder des Züricher Physiognomen Johann Casper Lavater.[107] Nach dessen Lehre gibt die äußere Erscheinung eines Menschen – ob er schön oder hässlich ist – Auskunft über seine moralische Haltung.[108] Franz' Hässlichkeit korrespondiert dementsprechend mit seinem heimtückischen Charakter.[109] Allerdings wandelt Schiller Lavaters Lehre ab.[110] In Franz geht Hässlichkeit nicht mit Dummheit einher, sondern im Gegenteil mit einer Klugheit,[111] die ihn befähigt, die meisten Menschen in seiner Umgebung zu manipulieren. Auch der Begründungszusammenhang wird von Schiller umgekehrt.[112] Ein böser Charakter ist nicht mehr die Grundlage für äußerliche Missgestalt, stattdessen entwickelt Franz eine moralisch schlechte Haltung, weil er hässlich ist.[113]

Diese Hässlichkeit dient ihm zur Begründung für sein intrigantes Handeln. Er „stützt sich auf ein Naturgesetz, das entstellt werden darf, weil es seinerseits als zeugendes Prinzip entstellend wirkte“[114]. Dennoch begründet er sein intrigantes Handeln nicht nur mit der Benachteiligung durch die Natur oder mit der ungerechten Behandlung, die er im Vergleich zu Karl als Kind erfahren hat.

Pasquale Memmolo legt dar, dass Franz auch mit dem Naturrecht, einem Argument der Aufklärungsphilosophie, argumentiert, um sein intrigantes Handeln zu verantworten.[115] Er problematisiert den Begriff der 'Natur', dadurch, dass er sich auf die 'Natur der Dinge' beruft:[116] „Jeder hat gleiches Recht zum Größten und Kleinsten“[117]. Kompromisslos will Franz Unmündigkeit überwinden und erteilt der „Menschenliebe“[118] eine Absage.[119] Blutsverwandtschaft ist für ihn kein ausreichender Grund dafür, seinen Bruder oder Vater zu lieben.[120] Ebenso haben Normen und Werte für ihn keine verbindliche, sondern lediglich eine regulative Funktion.

Wohl gibt es gewisse gemeinschaftliche Pakta, die man geschlossen hat, die Pulse des Weltzirkels zu treiben. Ehrlicher Name! – Wahrhaftig eine reichhaltige Münze mit der ich meisterlich schachern läßt, wers versteht, sie gut auszugeben. Gewissen – o ja freilich! ein tüchtiger Lumpenmann, Sperlinge von Kirschbäumen wegzuschrökken! – auch das ein gut geschriebener Wechselbrief mit dem auch der Bankterottierer zur Not noch hinauslangt. In der Tat, sehr lobenswürdige Anstalten, die Narren im Respekt und den Pöbel unter dem Pantoffel zu halten, damit die Gescheiden es desto bequemer haben.[121]

Sein Gewissen will er stattdessen flexibel halten, um es nach Bedarf „hübsch weiter aufzuschnallen“[122]. Damit versucht Franz, alles Ideelle und Geistige aus dem Weg zu räumen, das ihm für sein Vorhaben zum Hindernis werden könnte.[123] Rücksichtslos möchte er die notwendigen Schritte einleiten, um seine Zielphantasie umzusetzen: „Frisch also! mutig ans Werk! – Ich will alles um mich her ausrotten, was mich einschränkt daß ich nicht Herr bin. Herr muß ich sein, daß ich das mit Gewalt ertrotze, wozu mir die Liebenswürdigkeit gebricht.“[124] Dieser Wunsch entsteht, da Franz seine benachteiligte Position verbessern möchte. Er möchte den Platz seines Bruders einnehmen, indem er das Erbe des Vaters antritt und die Geliebte Karls für sich gewinnt.

Um „Herr“ zu werden, muss er es erreichen, dass sein Bruder enterbt wird und sein Vater stirbt, damit er selbst die Herrschaft über die moorschen Güter antreten kann. In I./1. unternimmt er bereits einige notwendige Schritte, die zu diesem Ziel führen sollen. Mit geschickten Mitteln manipuliert er seinen Vater in die von ihm gewünschte Richtung. Als Instrument dazu verwendet er einen gefälschten Brief, der ein Bericht über die Verbrechen Karls sein soll. Der Brief, der eigentlich die Aufgabe hat, eine Verbindung zwischen zwei Individuen herzustellen,[125] wird hier missbraucht, um die Kommunikation zwischen Vater und Sohn zu zerstören.[126] Daraus entsteht eine Leerstelle, durch die Franz seinen Plan verwirklichen kann.[127]

Zunächst bemüht er sich, eventuelle Zweifel des Vaters abzuwehren, indem er den Brief als authentisch darstellt.[128] Mit einem weiteren Trick verhindert es Franz, dass sein Vater den Brief selber lesen möchte.[129] Damit der alte Moor seine Handschrift nicht erkennt, gibt er vor, der Inhalt wäre so erschütternd, dass er die Neuigkeiten nicht auf einmal ertragen würde.[130] Als vorgeblich besorgter Sohn übernimmt er damit die Aufgabe, dem Vater das vorzulesen, was dieser zu verkraften im Stande ist. Tatsächlich gestaltet Franz das Vorlesen aber so, dass Moor möglichst stark emotional erschüttert wird.[131]

Diese Methode knüpft an Schillers medizinische Dissertation von 1780 Über den Zusammenhang der thierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen an.[132] In dieser stellt Schiller einen Zusammenhang zwischen geistigen und körperlichen Vorgängen her.

Die Thätigkeiten des Körpers entsprechen den Thätigkeiten des Geistes; d.h. Jede Ueberspannung von Geistesthätigkeit hat jederzeit eine Ueberspannung gewisser körperlicher Aktionen zur Folge, so wie das Gleichgewicht der erstern, oder die harmonische Thätigkeit der Geisteskräfte mit der vollkommensten Uebereinstimmung der leztern vergesellschaftet ist. [133]

Franz' Versuche, den Vater zu töten, können somit als psychologisches Experiment gesehen werden.[134] Er bemüht sich, den alten Moor so stark zu erschüttern, dass dieser daraufhin stirbt. In Szene II./1. wird besonders deutlich, dass Franz versucht, dieses Wissen umzusetzen. Er möchte „es machen wie der gescheide Arzt, (nur umgekehrt.) – Nicht der Natur durch einen Querstreich den Weg verrant, sondern sie in ihrem eigenen Gang befördert.“[135] Reizvoll ist diese Methode für ihn, da sein Vater augenscheinlich an einer natürlichen Todesursache sterben würde, ein Mord wäre nicht nachweisbar und Franz wäre in seiner Position als Erbe nicht anzufechten.[136] Allerdings reizt ihn auch die Herausforderung, denn es wäre eine außergewöhnliche Leistung, seinen Vater auf diese Weise zu ermorden.

Leidenschaften mißhandeln die Lebenskraft – der überladene Geist drückt sein Gehäuse zu Boden – Wie denn nun? – Wer es verstünde, dem Tod diesen ungebahnten Weg in das Schloß des Lebens zu ebenen? – den Körper vom Geist aus zu verderben – ha! ein Originalwerk! – wer das zu Stand brächte? – ein Werk ohne gleichen! – Sinne nach Moor! – das wäre eine Kunst dies verdiente die zum Erfinder zu haben.[137]

Es wird ihm zwar nicht gelingen, seinen Vater zu ermorden, allerdings reicht dessen starke Ohnmacht – die für den Tod gehalten wird – aus, um Franz zum Herrscher über die väterlichen Güter zu machen. Um seinen Plan jedoch vollends auszuführen, muss er es zuvor durchsetzen, dass der alte Moor Karl verstößt, damit Franz dessen Platz einnehmen kann.

Mit einer ausgeklügelten Gesprächsstrategie gelingt es Franz, den Vater zu überzeugen, sich von Karl loszusagen. Er behauptet, Karl würde steckbrieflich gesucht und präfiguriert die Gründung der Räuberbande,[138] wodurch der Name Moor entehrt werden würde.[139] Unter Zuhilfenahme von biblischen Verweisen[140] und zahlreichen anderen Argumenten[141] bringt er den alten Moor dazu, sich zumindest zeitweise von Karl loszusagen.[142] Jener möchte Karl sofort einen entsprechende Nachricht schreiben, da dies jedoch Franz' Plan zerstören würde, verschafft er sich den Auftrag des Vaters, an dessen statt an Karl zu schreiben, allerdings mit der Einschränkung, er solle Karl auf keinen Fall zur Verzweiflung bringen.[143]

Dieser Teil der Intrige kann nur gelingen, da der alte Moor zu schwach ist, um die Intrige seines Sohnes zu durchschauen. Er erscheint wie ein Beispiel der Unmündigkeit, da er seine Söhne – insbesondere Karl – als Daseinsbestätigung braucht.[144] Um die Intrige zum Scheitern zu bringen, hätte es ausgereicht, den von Franz gefälschten Brief selbst zu lesen.

Demgegenüber erscheint er als Inbegriff des guten Herrschers,[145] wodurch eine Folie geschaffen wird, vor der Franz' tyrannische Phantasie umso grausamer erscheint. Statt der Autorität eines Familienvaters bedient er sich ausschließlich der Zärtlichkeit und wird dadurch an seinem Schicksal und dem seiner Söhne mit schuld.[146] Er erkennt diese Schwäche im Laufe des Stücks auch selbst: „Ja ich hab einen Sohn gequält, und ein Sohn mußte mich wieder quälen“[147]. Durch die Ungleichheit, mit der er seine Söhne behandelt, den einen vernachlässigte, während er den anderen mit Liebe überschüttet, verursachte er deren Scheitern.[148]

Die nächste Szene zeigt Karl, wie er auf den Brief des Vaters wartet, da er diesen vor kurzem um Vergebung für seine Taten gebeten hatte.[149] Er zweifelt nicht einen Augenblick daran, dass sein Vater ihm verzeihen wird.[150] Umso mehr verwundert es, dass Karl den Brief Franz' für authentisch hält und seinem anfänglichen Zweifel nicht nachgeht, als er die Handschrift seines Bruders erkennt.[151] Franz gibt vor, im Auftrag des Vaters zu schreiben.[152] Allerdings klingt der Brief überhaupt nicht nach dem schwachen Vater, der dem Rezipient in der ersten Szene begegnet ist.

Auch, sagt er, werdest du dir keine Hoffnungen machen, jemals Gnade zu seinen Füßen zu erwimmern, wenn du nicht gegenwärtig sein wolltest, im untersten Gewölbe seiner Türme mit Wasser und Brot so lange traktiert zu werden, bis deine Haare wachsen wie Adlers-Federn, und deine Nägel wie Vogelsklauen werden. Das sind seine eigenen Worte.[153]

Zuvor war sich Karl der väterlichen Vergebung sicher, denn bisher wurden ihm immer Liebe und Sympathie entgegengebracht, so dass das Ausbleiben der Versöhnung ihm jetzt die Fassung raubt.[154] Dies resultiert in einem Versagen seines Denkens, das Sautermeister in diesem Gedankenstrich ausgedrückt sieht: „ich hätte tausend Leben für ihn – schäumend auf die Erde stampfend.“[155] Mit diesem erfolgt der Umschlag von dem Sohn, der betont, wie sehr er seinen Vater liebt, zu jenem, der sich ein Schwert herbeiwünscht, um ihn zu töten.[156] „Der vergötterte Sohn führt sich jetzt als widergöttlicher Luzifer auf“[157].

Aus dem Hass gegen den Vater wird ein „Universalhaß“[158] gegen die Menschheit; enthusiastisch willigt Karl in den Vorschlag ein, der Hauptmann der Räuber zu werden. Sein Hass resultiert aus Verzweiflung im theologischen Sinne, einer Todsünde, da sie den Verlust der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe darstellt, also letztendlich einen Verlust Gottes.[159] Wenn das Band der Liebe zerreißt, wird das „unermessliche Geisterreich in anarchischem Aufruhr dahintoben, eben so als die ganze Grundlage der Körperwelt zusammenstürzen“[160] schreibt Schiller in Die Tugend und ihre Folgen betrachtet.[161] Mit seinem Brief hat Franz also genau das erreicht, was der alte Moor verhindern wollte: er hat Karl zur Verzweiflung gebracht, die ihn dazu bringt, der Räuberbande beizutreten.

Bis zu diesem Punkt war Franz mit seiner Intrige erfolgreich, denn er hat es geschafft, dass der Vater Karl verstoßen hat. Zur Vervollständigung seines Planes fehlen nur noch die Ermordung des Vaters und die Heirat mit Amalia. Nach eigener Aussage[162] liebt er sie. Allerdings liegt der Verdacht nahe, dass er sie als eine Art Trophäe sieht, mit deren Gewinn er endlich vollständig Karls Platz eingenommen hätte. So schreckt er nicht davor zurück, ihr mit Gewalt, Kloster und Vergewaltigung zu drohen, als sie sich nicht seinem Willen fügt.[163]

[...]


[1] Alt, Peter-André: Klassische Endspiele. Das Theater Goethe und Schillers. München 2008. (Im Folgenden abgekürzt als: Alt).

Karnick, Manfred: Rollenspiel und Welttheater. Untersuchungen an Dramen Calderóns, Schillers, Strindbergs, Becketts und Brechts. München 1980. (Im Folgenden abgekürzt als: Karnick).

Memmolo, Pasquale: Strategen der Subjektivität. Intriganten in Dramen der Neuzeit. Würzburg, 1995. (Im Folgenden abgekürzt als: Memmolo).

Scheuer, Helmut: Theater der Verstellung. Lessings Emilia Galotti und Schillers Kabale und Liebe. In: Der Deutschunterricht 43 (1991) H6, S. 58-74. (Im Folgenden abgekürzt als: Scheuer).

[2] Horn, Eva: Die Macht die sich verschwört. Machiavelli – Shakespeare – Schiller. In: Bann der Gewalt. Studien zur Literatur- und Wissensgeschichte. Hrsg. von Maximilian Bergenruen und Roland Bogards. Göttingen 2009, S. 143-176. (Im Folgenden abgekürzt als: Horn).

Wölfel, Kurt: Machiavellische Spuren in Schillers Dramatik. In: Schiller und die höfische Welt. Hrsg. von Achim Aurnhammer, Klaus Magner und Friedrich Strack. Tübingen 1990, S. 318-340. (Im Folgenden abgekürzt als: Wölfel).

[3] Als Textgrundlage für die vorliegende Arbeit werden die Erstausgaben Der Räuber, Der Verschwörung des Fiesko zu Genua und von Kabale und Liebe verwendet, nach Gerhard Kluges Ausgabe der frühen Dramen Schillers. Schiller, Friedrich: Die Räuber. Fiesko. Kabale und Liebe. Text und Kommentar. Hrsg. von Gerhard Kluge. Frankfurt am Main, 2009. (Im Folgenden abgekürzt als: FS). S. 15. Der enthaltene Kommentar von Gerhard Kluge, S. 869-1569, wird im Weiteren als FS (Kommentar) zitiert.

[4] FS, S. 15.

[5] Vgl. Fulda, Daniel: Tradition und Transformation des frühneuzeitlichen Politikverständnisses in der Verschwörung des Fiesko zu Genua. In: Zum Schillerjahr 2009 – Schillers politische Dimensionen. Hrsg. von Bernd Rill. München 2009, S. 26-34. (Im Folgenden abgekürzt als: Fulda). S. 26.

[6] Vgl. Michelsen, Peter: Schillers Fiesko. Freiheitsheld und Tyrann. In: Schiller und die höfische Welt. Hrsg. von Achim Aurnhammer, Klaus Magner und Friedrich Strack. Tübingen 1990, S. 341-358. (Im Folgenden abgekürzt als: Michelsen). S. 350.

[7] Matt unterteilt die Intrige in drei Phasen: Plan , Durchführung und Anagnorisis (Vgl. Matt, Peter von: Die Intrige. Theorie und Praxis der Hinterlist. München 2006. (Im Folgenden abgekürzt als: Matt). S. 121). Der Plan entsteht in der Planszene. Auslöser ist, dass sich der Intrigant in einer Notsituation befindet und eine entsprechende Zielphantasie entwickelt (Vgl. Ebd. S. 118). Die Durchführung bestimmt der Intrigant oder die Intrigantin. Diese werden bei Matt als Intrigensubjekt bezeichnet, da sie sich zudem noch in Anstifter, Lenker und Helfer aufspalten können (Vgl. Ebd. S. 118). Der Helfer kann freiwillig oder unfreiwillig den Gang der Intrige befördern (Vgl. Ebd. S. 118). Im zweiten Fall wird er, indem er ahnungslos das Geschehen begünstigt, zum Intrigenopfer (Vgl. Ebd. S. 118). Die Intriganten arbeiten auf das Intrigenziel hin und können sich zu dessen Gelingen verschiedener Formen der Verstellung bedienen, wie Verkleidungen oder Körperverstellungen, zu denen beispielsweise die Intrigenstimme und die Intrigenschrift gehören (Vgl. Ebd. S. 119). Auf dem Weg zum Ziel werden zudem Intrigenopfer gefordert und Intrigenrequisiten benutzt (Vgl. Ebd. S. 118f.). Nach Matt endet die Intrige mit der Anagnorisis, in der sie durch das Gnorisma, das Erkennungszeichen, aufgedeckt wird (Vgl. Ebd. S. 120f.). Sollte eine Gegenintrige zur Hauptintrige gesponnen werden würde sie nach demselben Modell ablaufen (Vgl. Ebd. S. 121).

[8] Vgl. Kluge, Friedrich: Art. „Intrige“. In: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Berlin 2002. S. 335.

[9] Matt, S. 54.

[10] Vgl. Memmolo, S. 16.

[11] Vgl. Alt, S. 53.

[12] Vgl. Memmolo, S. 10.

[13] Vgl. Alt, S. 53.

[14] Vgl. Alt, S. 53.

[15] Vgl. Alt, S. 53.

[16] Vgl. Memmolo, S. 10.

[17] Vgl. Memmolo, S. 9.

[18] Vgl. Memmolo, S. 8.

[19] Matt, S. 20.

[20] Vgl. Memmolo, S. 51.

[21] Vgl. Memmolo, S. 51.

[22] Vgl. Memmolo, S. 20.

[23] Vgl. Memmolo, S. 20.

[24] Vgl. Memmolo, S. 21.

[25] Vgl. Memmolo, S. 21.

[26] Vgl. Memmolo, S. 21.

[27] Vgl. Borchmeyer, Dieter: „Der ganze Mensch ist wie ein versiegelter Brief.“ Schillers Kritik und Apologie der Hofkunst. In: Schiller und die höfische Welt. Hrsg. von Achim Aurnhammer, Klaus Magner und Friedrich Strack. Tübingen 1990, S. 460-475. (Im Folgenden abgekürzt als: Borchmeyer). S. 460.

[28] Borchmeyer, S. 460.

[29] Vgl. Schiller, Friedrich: Werke. Weimar ab 1940. (Im Folgenden abgekürzt als: NA Band, Seite). Hier: NA 7, S. 14.

[30] Vgl. Borchmeyer, S. 460.

[31] Vgl. Borchmeyer, S. 461.

[32] „Nicht anders, als wenn sie [die falsche Würde; C.H.] allem, was Natur heißt, einen unversöhnlichen Haß gelobt hätte, steckt sie den Leib in lange faltige Gewänder, die den ganzen Gliederbau des Menschen verbergen, beschränkt den Gebrauch der Glieder durch einen lästigen Apparat unnützer Zierat und schneidet sogar die Haare ab, um das Geschenk der Natur durch ein Machwerk der Kunst zu ersetzen.“ (NA 20, S. 307f.). Für Schiller ist diese Handlungsweise Ausdruck von „falscher Würde“ (NA 20, S. 308), die dem Prinzip der repräsentativen Öffentlichkeit folgt und sich nach deren Maßstäben richtet (Vgl. Borchmeyer, S. 465f.). Die „wahre Würde“ (NA 20, S. 308) versucht jedoch nur, den Naturtrieb, um des sittlichen Ausdrucks willen, zu kontrollieren (Vgl. Borchmeyer, S. 465).

[33] NA 20, S. 308.

[34] Vgl. Borchmeyer, S. 462. Die genaue Funktion der Affektkontrolle hat Norbert Elias untersucht; in Elias, Norbert: Die höfische Gesellschaft. Untersuchungen zur Soziologie des Königtums und der höfischen Aristokratie. Darmstadt, Neuwied 1981. (Im Folgenden abgekürzt als: Elias).

[35] Vgl. Borchmeyer, S. 465.

[36] Vgl. FS (Kommentar), S. 1219.

[37] Vgl. Memmolo, S. 17.

[38] Vgl. Memmolo, S. 40.

[39] Vgl. Memmolo, S. 40.

[40] Machiavelli wurde am 3. Mai 1469 geboren (Vgl. Machiavelli, Niccolò: Der Fürst. Leipzig 1976. (Im Folgenden abgekürzt als: Der Fürst) S. 9) und verstarb am 22. Juni 1527 (Vgl. Ebd. S. 11). Eine ausführliche Biographie über Machiavelli findet sich bei Skinner, Quentin: Machiavelli zur Einführung. Hamburg 1990. (Im Folgenden abgekürzt als: Skinner).

[41] Skinner, S. 11.

[42] Vgl. Wieland, Karin: Die Kunst der Gunst. Machiavelli zwischen dem Wunschraum der Humanisten und dem Handlungsraum der Günstlinge. In: Demaskierung der Macht. Niccolò Machiavellis Staats- und Politikverständnis. Hrsg. von Herfried Münkler, Rüdiger Voigt und Ralf Walkenhaus. Baden-Baden 2004, S. 157-181. (Im Folgenden abgekürzt als: Wieland). S. 173.

[43] Vgl. Der Fürst, S. 12.

[44] Vgl. Fürst, S. 12.

[45] Die Kapitel 1-11 befassen sich mit verschiedenen Herrschaftsformen, in 12-14 geht es um verschiedene Heeresarten und darum, was ein Fürst im Kriegsfall beachten muss. Die Kapitel 20-23 enthalten Überlegungen zu der Bedeutung von Festungen und dazu, wie ein Fürst Ansehen erwerben kann, und zum Umgang mit Ministern und Schmeichlern. Der Fürst endet mit Betrachtungen über die Fehler vergangener italienischer Fürsten (Kapitel 24) und über den Einfluss, den Fortuna auf das menschliche Handeln hat (Kapitel 25). Im letzten Kapitel schreibt Machiavelli einen Aufruf an Lorenzo Medici, dem Der Fürst gewidmet ist, Italien von den Barbaren zu befreien.

[46] Vgl. Der Fürst, S. 64.

[47] Vgl. Memmolo, S. 74.

[48] Vgl. Der Fürst, S. 65.

[49] Vgl. Fürst, S. 65.

[50] Vgl. Machiavelli, Niccolò: Discorsi. Gedanken über Politik und Staatsführung. Stuttgart, 1966. (Im Folgenden abgekürzt als: Discorsi). S. 79.

[51] Vgl. Der Fürst, S. 64.

[52] Vgl. Fürst, S. 64.

[53] Vgl. Fürst, S. 72..

[54] Vgl. Fürst, S. 65.

[55] Vgl. Fürst, S. 72. Eben jener Aspekt ist von vielen Kritikern übersehen worden, die Machiavelli Unmoral vorwerfen. (Vgl. Hoeges, Dirk: Niccolò Machiavelli. Die Macht und der Schein. München 2000. (Im Folgenden abgekürzt als. Hoeges). S. 185).

[56] Der Fürst, S. 72.

[57] Vgl. Hoeges, S. 184.

[58] Vgl. Hoeges, S. 185.

[59] Vgl. Hoeges, S. 184.

[60] Vgl. Der Fürst, S. 72.

[61] Discrosi, S. 314.

[62] Vgl. Discorsi, S. 314.

[63] Vgl. Der Fürst, S. 70f.

[64] Vgl. Fürst, S. 71.

[65] Fürst, S. 71.

[66] Fürst, S. 71.

[67] Vgl. Fürst, S. 71.

[68] Vgl. Fürst, S. 71.

[69] Vgl. Fürst, S. 71.

[70] Fürst, S. 71.

[71] Vgl. Fürst, S. 71.

[72] Fürst, S. 73.

[73] Denn braucht ein Fürst sein ganzes Vermögen auf, um für großzügig gehalten zu werden, resultiert dies in erhöhten Steuern für das Volk, denn würde er verarmen, würde er nicht mehr geachtet werden (Vgl. Fürst, S. 66). Dadurch würde er sich schließlich den Hass des Volkes zuziehen (Vgl. Fürst, S. 66). Deshalb rät Machiavelli, lieber sparsam zu sein, denn dadurch kann der Fürst sich die Achtung des Volkes verdienen, statt dessen Hass (Vgl. Fürst, S. 67).

[74] Vgl. Fürst, S. 68.

[75] Vgl. Fürst, S. 68.

[76] Vgl. Fürst, S. 69.

[77] Vgl. Fürst, S. 94.

[78] Auf die große Bedeutung Fortunas in der politischen Theorie weist Münkler hin, indem er erklärt, dass die politischen Diskussionen zwischen 1494 und 1512 noch von dem Denken bestimmt waren, dass Fortuna alle eben beschlossenen Maßnahmen zunichtemachen konnte und sie somit eine ständige Bedrohung darstellte (Münkler, S. 301).

[79] Münkler, S. 302.

[80] Vgl. Münkler, S. 302.

[81] Eine genauere Auseinandersetzung mit dem Begriff der virtú nimmt Skinner in seiner Einführung zu Machiavelli vor. Hier grenzt er den Begriff von seinem Gebrauch bei den klassischen Humanisten ab (Vgl. Skinner, S. 57ff.).

[82] Vgl. Skinner, S. 57.

[83] Vgl. Skinner, S. 84.

[84] Vgl. Skinner, S. 87.

[85] Discorsi, S. 234.

[86] Machiavellis Bild von einem idealen Fürsten ist sehr hoch angesetzt und erfüllt eher den Zweck eines Modells. So ist es recht unwahrscheinlich, dass eine reale Person alle diese Eigenschaften auf einmal erfüllen kann (Vgl. Hoeges, S. 212). Solch einen Idealfürsten beschreibt Machiavelli in seiner Vita di Castruccio Castracani da Lucca (1520) (Vgl. Münkler, S. 363).

[87] Vgl. Kersting, Wolfgang: Der Gesetzgeber, die Religion und die Tugend. Errichtung und Erhaltung der Republik bei Machiavelli und Rousseau. In: Demaskierung der Macht. Niccolò Machiavellis Staats- und Politikverständnis. Hrsg. von Herfried Münkler, Rüdiger Voigt und Ralf Walkenhaus. Baden-Baden 2004, S. 121-142. (Im Folgenden abgekürzt als: Kersting). S. 125.

[88] Vgl. Der Fürst, S. 70 und Skinner, S. 70.

[89] Vgl. Memmolo, S. 43.

[90] Vgl. Memmolo, S. 44.

[91] Vgl. Memmolo, S. 40.

[92] Vgl. Memmolo, S. 40.

[93] Vgl. Memmolo, S. 40.

[94] Vgl. Memmolo, S. 29. Ein Auslöser für die private Verwendung von Mitteln der politischen Klugheit könnte Baltasar Gracián gewesen sein, der auf Basis der politischen Klugheitslehre sein Handorakel und Kunst der Weltklugheit (1653) verfasste (Vgl. Memmolo, S. 54). Für Gracián ist es die Aufgabe der Klugheit, die richtigen Mittel herauszufinden, die zur Durchsetzung der eigenen Ziele benötigt werden (Vgl. Memmolo, S. 55).

[95] Vgl. Scheuer, S. 61.

[96] Vgl. Scheuer, S. 61.

[97] Vgl. Scheuer, S. 62. Er begründet dies mit einem Zitat aus dem Knigge: „Überhaupt rede in der großen Welt nie warme Herzenssprache! das ist dort eine fremde Mundart.“ (Scheuer, S. 62).

[98] Vgl. Memmolo, S. 30.

[99] Vgl. Memmolo, S. 17.

[100] Vgl. Sautermeister, Gert: Die Räuber. Generationskonflikt und Terrorismus. In: Zum Schillerjahr 2009 – Schillers politische Dimensionen. Hrsg. von Bernd Rill. München 2009, S. 13-26. (Im Folgenden abgekürzt als: Sautermeister). S. 13.

[101] Dementsprechend handelt es sich nach Spiegelberg bei den neu rekrutierten Räubern um „ruinierte Krämer, rejizierte Magister und Schreiber aus den schwäbischen Provinzen“ (FS, S. 69).

[102] Franz nennt Karl das „Busenkind“ (FS, S. 25) und „Schoßkind“ (FS, S. 28) des alten Moor. Amalia bezeichnet Karl als „einzigen Sohn“ (FS, S. 47 und S. 59) Moors. Zwar nennt der alte Moor auch Franz „mein Sohn“ (FS, S. 27), allerdings äußert er sich über Karl in einer sehr viel liebevolleren Weise als über Franz (Vgl. FS, S. 65) und rückt ihn sogar in die Nähe des Himmels: „Er war ein Engel! ein Kleinod des Himmels!“ (FS, S. 65). Da Karl das Lieblingskind des Vaters war („Vatersöhnchen“ (FS, S. 23)), wäre die Konsequenz, dass Franz sich an seine Mutter gehängt hat. Da diese jedoch im Verlauf des Stücks völlig abwesend ist, bleibt er familienlos (Vgl. FS (Kommentar), S. 877).

[103] Sautermeister, S. 18.

[104] Vgl. Sautermeister, S. 18.

[105] Vgl. Sautermeister, S. 19.

[106] FS, S. 28.

[107] Vgl. Brittnacher, Hans Richard: Die Räuber. In: Schiller-Handbuch. Hrsg. von Helmut Koopmann. Stuttgart 2011, S. 344-372. (Im Folgenden abgekürzt als: Brittnacher) S. 360.

[108] Vgl. Brittnacher, S. 360.

[109] Vgl. Brittnacher, S. 360.

[110] Vgl. Brittnacher, S. 361.

[111] Vgl. Brittnacher, S. 361.

[112] Vgl. Alt, S. 60.

[113] Vgl. Alt, S. 60. Damit grenzt sich Schiller von seiner Argumentation in seiner zweiten medizinischen Dissertation ab (Vgl. Alt, S. 60). Dort hieß es noch: „Je mehr sich der Geist vom Ebenbild der Gottheit entfernet, desto näher scheint auch die äussere Bildung dem Viehe zu kommen“ (NA 20, S. 68).

[114] Alt, S. 60.

[115] Vgl. Memmolo, S. 282.

[116] Vgl. Memmolo, S. 282.

[117] FS, S. 28.

[118] Memmolo, S. 282.

[119] Vgl. Memmolo, S. 282.

[120] Vgl. FS, S. 29.

[121] FS, S. 29.

[122] FS, S. 29.

[123] Vgl. Memmolo, S. 285.

[124] FS, S. 30.

[125] Vgl. Seidlin, Oskar: Schillers „trügerische Zeichen“: Die Funktion der Briefe in seinen frühen Dramen. In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 4 (1960), S. 247-269. (Im Folgenden abgekürzt als: Seidlin). S. 248

[126] Vgl. Seidlin, S. 249.

[127] Vgl. Seidlin, S. 249.

[128] FS, S. 20f.

[129] Vgl. FS, S. 20.

[130] Vgl. FS, S. 21.

[131] Er dämpft die anfängliche Freude des Vaters über Nachrichten von seinem Sohn durch Vorausdeutungen auf deren schrecklichen Inhalt (Vgl. FS, S. 20ff.) und bedient sich der Informationsverknappung. Zuerst zögert er das Vorlesen möglichst lange heraus und gibt dann vor, nur einige, weniger schwerwiegende Verbrechen zu berichten (Vgl. FS, S. 20f.).

[132] Vgl. Karthaus, Ulrich: Sturm und Drang. Epoche – Werke – Wirkung. München 2007. (Im Folgenden abgekürzt als: Karthaus). S. 128.

[133] NA 20, S. 75.

[134] Vgl. FS (Kommentar), S. 981f.

[135] FS, S. 53.

[136] Vgl. FS, S. 55.

[137] FS, S. 54.

[138] Vgl. FS, S. 24f.

[139] Vgl. FS, S. 22.

[140] Vgl. FS, S. 25.

[141] Das erste Argument ist, dass die Sorge um Karl dem Vater körperlich und geistig schadet; es würde ihm gut tun, wenn er sich nicht mehr damit quälen müsste (Vgl. FS, S. 24f.). Durch seine Taten könne Karl nicht mehr als Sohn gesehen werden, ein solcher würde den Vater nicht so sehr belasten (Vgl. FS, S. 25). Wenn der alte Moor nun sterben würde, könnte Karl auf dessen Land verfahren, wie er will (FS, S. 25). Da all dies jedoch nichts nützt und Moor daran festhält, dass Karl sein Kind ist, wechselt Franz seinen Kurs und schiebt dem Vater die Schuld an den Verbrechen des Sohnes zu (FS, S. 26). Wäre Moor nicht so nachsichtig gewesen, wäre Karl nicht in das verbrecherische Leben abgeglitten (FS, S. 26). Wenn er jetzt Strenge beweisen würde, bestünde die Chance, dass Karl sich bessere (FS, S. 26). Damit setzt Franz seinen Plan durch und Moor sagt sich von Karl los (Vgl. FS, S. 26f.).

[142] Vgl. FS, S. 26f.

[143] Vgl. FS, S. 27. Moor wiederholt es zweimal: „bring meinen Sohn nicht zur Verzweiflung“.

[144] Vgl. Oberlin, Gerhard: Wenn die Kultur ausartet. Die Mechanik des Bösen in Schillers Räubern. In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 50 (2006), S. 107-133. (Im Folgenden abgekürzt als: Oberlin). S. 119.

[145] Vgl. Scherpe, Klaus R.: Die Räuber. In: Schillers Dramen. Neue Interpretationen. Hrsg. von Walter Hinderer. Stuttgart 1979, S. 9-36. (Im Folgenden abgekürzt als: Scherpe). S. 18.

[146] Vgl. Sautermeister, S. 22.

[147] FS, S. 152.

[148] Vgl. Sautermeister, S. 22.

[149] Vgl. FS, S. 37.

[150] Vgl. FS, S. 37.

[151] Vgl. FS, S. 37.

[152] Vgl. FS, S. 38.

[153] FS, S. 38.

[154] Vgl. Sautermeister, S. 15.

[155] FS, S. 44f.

[156] Vgl. FS, S. 45f.

[157] Sautermeister, S. 16.

[158] FS (Kommentar), S. 299.

[159] Vgl. FS (Kommentar), S. 993.

[160] NA, 20, S. 32.

[161] Vgl. FS (Kommentar), S. 993.

[162] Vgl. FS, S. 47.

[163] Vgl. FS, S. 94.

Ende der Leseprobe aus 90 Seiten

Details

Titel
Die Intrige in Schillers frühen Dramen. "Die Räuber", "Die Verschwörung des Fiesko zu Genua" und "Kabale und Liebe"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Sprach- und Literaturwissenschaften)
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
90
Katalognummer
V333751
ISBN (eBook)
9783668238671
ISBN (Buch)
9783668238688
Dateigröße
877 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
intrige, schillers, dramen, räuber, verschwörung, fiesko, genua, kabale, liebe
Arbeit zitieren
Christina Häußler (Autor), 2016, Die Intrige in Schillers frühen Dramen. "Die Räuber", "Die Verschwörung des Fiesko zu Genua" und "Kabale und Liebe", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/333751

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