Schweißnähte mit dem WIG Schweißverfahren selbständig herstellen und kontrollieren.
Das Wolfram Inerdgas Schweißverfahren ist ein Schmelzschweißverfahren das immer mehr an Bedeutung gewinnt, da man hiermit hauptsächlich Edelstahl schweißt. Edelstahl gewinnt ein immer größeres Ansehen im Handwerk da es nicht korrodiert (rostet).
Das Prinzip des WIG - Schweißens ist leicht erklärt. Zwischen dem Werkstück und der Wolframelektrode entsteht ein Lichtbogen, der von dem Edelgas Argon umschlossen ist, es entsteht ein Schmelzbad. Zu der Schmelze wird der Zusatzwerkstoff zugegeben.
Schematische Darstellung des Schweißzusatzes, des Schweißbades und des WIG Brenners
Der Auszubildende soll Bauteile und Baugruppen heften, sowie Bleche und Profile in verschiedenen Positionen und mit unterschiedlichen Verfahren schweißen, einschließlich
- Nahtart unter Berücksichtigung der Werkstoffe und der Werkstücke festlegen - Schweißeinrichtungen, Zusatz- und Hilfsmittel auswählen - Einstellwerte festlegen Betriebsbereitschaft herstellen
Inhaltsverzeichnis
Formaler Teil
1. Thema der Unterweisung
2. Sachanalyse
3. Groblernziel
4. Feinlernziel
5. Begründung
6. Ausgangssituation
7. Ausbildungsort
8. Ausbildungsmittel
9. Dauer der Unterweisung
10. Methodenwahl
Inhaltlicher Teil
1. Motivation
2. Erarbeitungsphase
3. Übungsphase
4. Kontrollphase
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die praktischen Fertigkeiten und das theoretische Wissen zu vermitteln, um Edelstahlbleche mittels WIG-Schweißverfahren fachgerecht zu verbinden und das Ergebnis selbstständig zu kontrollieren.
- Grundlagen des Wolfram-Inertgas-Schweißens (WIG)
- Sicherer Umgang mit Schweißgeräten und Arbeitsschutz
- Durchführung von Schweißarbeiten an Edelstahl
- Methodische Vermittlung durch die Vier-Stufen-Methode
- Qualitätsprüfung und Bewertung von Schweißnähten
Auszug aus dem Buch
2.Sachanalyse
Das Wolfram Inerdgas Schweißverfahren ist ein Schmelzschweißverfahren das immer mehr an Bedeutung gewinnt, da man hiermit hauptsächlich Edelstahl schweißt. Edelstahl gewinnt ein immer größeres Ansehen im Handwerk da es nicht korrodiert (rostet).
Das Prinzip des WIG – Schweißens ist leicht erklärt. Zwischen dem Werkstück und der Wolframelektrode entsteht ein Lichtbogen, der von dem Edelgas Argon umschlossen ist, es entsteht ein Schmelzbad. Zu der Schmelze wird der Zusatzwerkstoff zugegeben.
Zusammenfassung der Kapitel
Thema der Unterweisung: Definiert die eigenständige Herstellung und Kontrolle von Schweißnähten mit dem WIG-Verfahren als Lernziel.
Sachanalyse: Erläutert die technischen Grundlagen des WIG-Schweißens und dessen Bedeutung für die Verarbeitung von Edelstahl.
Groblernziel: Beschreibt die übergeordneten Fertigkeiten beim Heften und Schweißen von Bauteilen in verschiedenen Positionen.
Feinlernziel: Konkretisiert die Aufgabe auf das Verbinden zweier spezifischer Edelstahlbleche nach DIN 1910.
Begründung: Rechtfertigt die Unterweisung durch einen anstehenden Großauftrag und den aktuellen Ausbildungsplan.
Ausgangssituation: Beschreibt den Wissensstand und das Profil des Auszubildenden im zweiten Lehrjahr.
Ausbildungsort: Legt den Schweißbereich der Werkstatt als Lernort fest.
Ausbildungsmittel: Listet die notwendige Ausrüstung vom WIG-Gerät bis zur persönlichen Schutzausrüstung auf.
Dauer der Unterweisung: Legt den zeitlichen Rahmen auf 70 Minuten fest.
Methodenwahl: Begründet den Einsatz der Vier-Stufen-Methode und des Lehrgesprächs.
Motivation: Beschreibt den Einstieg in die Unterweisung durch Anschauungsmaterial und Fehleranalyse.
Erarbeitungsphase: Detailliert die Lernschritte von der Einrichtung der Maschine bis zur Qualitätskontrolle.
Übungsphase: Ermöglicht die eigenständige Wiederholung des Verfahrens unter Beobachtung.
Kontrollphase: Festigt das Gelernte durch eigenständiges Arbeiten und abschließende Erfolgsbestätigung.
Schlüsselwörter
WIG-Schweißen, Wolfram-Inertgas, Edelstahl, Schmelzschweißverfahren, Ausbildung, Unterweisung, Schweißnaht, Vier-Stufen-Methode, Arbeitssicherheit, Zusatzwerkstoff, Lichtbogen, Metallbearbeitung, Qualitätskontrolle, Handwerk, Lernziel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung einer praktischen Unterweisung für einen Auszubildenden zum Thema WIG-Schweißverfahren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterweisung?
Die Schwerpunkte liegen auf der Schweißtechnik für Edelstahl, der Einhaltung von Sicherheitsstandards und der handwerklichen Fertigkeit beim Schweißen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Vermittlung der Kompetenz, Edelstahlbleche selbstständig nach DIN-Normen zu verschweißen und die Qualität der Naht eigenständig zu bewerten.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode in Kombination mit Lehrgesprächen eingesetzt, um eine induktive Wissensvermittlung zu gewährleisten.
Was wird im inhaltlichen Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Motivationsphase, eine detaillierte Erarbeitungsphase der Arbeitsschritte, eine Übungsphase sowie eine abschließende Kontrollphase.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
WIG-Schweißen, Ausbildung, Schweißnahtprüfung, Vier-Stufen-Methode und Arbeitssicherheit sind zentrale Begriffe.
Warum ist das WIG-Verfahren für den Auszubildenden relevant?
Da in Kürze ein Großauftrag für Schaltschränke aus Edelstahl ansteht, muss der Auszubildende seine Fähigkeiten in diesem spezifischen Verfahren vertiefen.
Wie erfolgt die Qualitätssicherung der Schweißnaht?
Die Kontrolle erfolgt durch eine Sichtprobe, bei der die Schweißraupe und die Einbrandtiefe durch den Auszubildenden bewertet werden.
- Citation du texte
- Thomas Schmidt (Auteur), 2005, Schweißnähte mit dem WIG Schweißverfahren selbständig herstellen und kontrollieren (Unterweisung Metallbauer / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33396