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Barbara Albert - Das Filmische Schaffen, eine Analyse

Title: Barbara Albert - Das Filmische Schaffen, eine Analyse

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 13 Pages , Grade: 1

Autor:in: Filip Hirschegger (Author)

Film Science
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Barbara Albert wurde 1970 in Wien geboren. Sie studierte zunächst Germanistik , Publizistik und Theaterwissenschaften. 1990 begann sie ein Regie- und Drehbuchstudium an der Wiener Filmakademie.
Während dieses Studiums arbeitet sie als Regieassistentin, Script und Schauspielerin. Mit ihrem Kurzfilm „Die Frucht deines Leibes“ der 1996 im offiziellen Programm der „Finestra sulle Immagini“ in Venedig uraufgeführt wurde gewann sie anschließend zahlreiche Preise. Auch ihre folgenden Filme „Somewhere Else“ und „Sonnenflecken“ waren ebenfalls im Programm mehrerer europäischer Filmfestspiele.
1999 schuf sie mit „Nordrand“ ihren ersten langen Spielfilm. 2003 wurde auf der Wiener Viennale ihr Film „Böse Zellen“ uraufgeführt. Neben eigenständiger Filmregie ist Albert als Regieassistentin und Schauspielerin tätig.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Zur Person Barbara Albert

1. Biographie

2. Filmographie

II. Der Film „Nordrand“

1. Details zum Film

2. Inhalt

3. Analyse

III. Der Film „Böse Zellen“

1. Details zum Film

2. Inhalt

3. Analyse

IV. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit widmet sich der filmischen Analyse ausgewählter Werke der österreichischen Regisseurin Barbara Albert. Ziel ist es, die narrative Struktur, die Charakterzeichnung und die atmosphärische Gestaltung ihrer Spielfilme „Nordrand“ und „Böse Zellen“ zu untersuchen, um die zentralen Motive ihres Schaffens, wie Identität, zwischenmenschliche Entfremdung und gesellschaftliche Randerscheinungen, herauszuarbeiten.

  • Biografischer Hintergrund und künstlerischer Werdegang von Barbara Albert.
  • Detaillierte Inhaltsangabe der Filme „Nordrand“ und „Böse Zellen“.
  • Analyse der filmischen Mittel und erzählerischen Ansätze in Alberts Werken.
  • Thematisierung von Sehnsucht, Einsamkeit und gesellschaftlichen Randgruppen.
  • Untersuchung der Struktur zwischenmenschlicher Beziehungen und deren Scheitern.

Auszug aus dem Buch

3. Analyse

Nordrand ist die konsequente Weiterführung der bisherigen kurzen Arbeiten von Barbara Albert. Der Übergang von einem Lebensalter ins nächste, eine zentrale Frauenfreundschaft und die Konfrontation von Sehnsucht und Realität sind neben der formalen, fast dokumentarischen Zugangsweise auch hier wichtige Elemente der Arbeiten von Barbara Albert. Der Film beeindruckt vor allem durch die stimmige Konstruktion von dichten, berührenden Szenen, deren Einzelelemente für sich auch leicht ins Kitschige abgleiten könnten. Bezeichnend für Barbara Alberts Filme sind persönliche Geschichten, verletzliche Charaktere, und die poetische Kraft der Bilder. Eine Zeit des Übergangs, vom Wechsel der Beziehungen, die sich unter Begleitumständen wie Schwangerschaft, Wehrdienst, Flucht und Asyl ergeben, ein möglicher Aufbruch in neue Hoffnungen nach all den Enttäuschungen.

Nordrand fasziniert nicht nur durch seine präzise Montage; die Bilder, die der Film ineinander verwebt, besitzen einen außerordentlichen Realitätswert. Wenn die mollige Jasmin im grell-rosa Jogginganzug auf dem Bett im Kinderzimmer liegt, dann weiß man, wie sich das von innen anfühlt. Billige Kuscheltiere, Jugendzeitschriften, ein Fernseher, stets eine Tüte Knabberzeug in Reichweite. Die Grundbewegung von Nordrand ist ein Driften, das sich verzweigt und wieder bündelt. Etwas beginnt und findet anderswo eine Entsprechung, Widerspruch oder Fortsetzung. Nordrand schließt lose an zwei schöne Filmstränge an: den Realismus und an die fast schon vergessenen "Wiener Filme" der späten 70er Jahre.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Zur Person Barbara Albert: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über den Lebenslauf und das bisherige künstlerische Werk der Regisseurin.

II. Der Film „Nordrand“: Hier werden technische Details, die Handlung sowie eine analytische Betrachtung des Films „Nordrand“ präsentiert.

III. Der Film „Böse Zellen“: Dieses Kapitel beleuchtet analog zu „Nordrand“ die Fakten, den Inhalt und eine tiefgreifende Analyse zum Film „Böse Zellen“.

IV. Bibliographie: Das Abschlussverzeichnis listet die verwendeten filmischen Quellen und Internet-Recherchegrundlagen auf.

Schlüsselwörter

Barbara Albert, Nordrand, Böse Zellen, Österreichischer Film, Frauenfreundschaft, Identität, Soziale Randgruppen, Zwischenmenschliche Beziehungen, Filmanalyse, Spielfilm, Regie, Drehbuch, Viennale, Realismus, Einsamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der filmischen Analyse der beiden Spielfilme „Nordrand“ und „Böse Zellen“ der österreichischen Regisseurin Barbara Albert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen das künstlerische Schaffen von Albert, die Darstellung von menschlichen Sehnsüchten, Einsamkeit und das Scheitern von Beziehungen in einem gesellschaftlichen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die erzählerischen und formalen Besonderheiten von Alberts Spielfilmen aufzuzeigen und zu untersuchen, wie sie die Lebenswirklichkeit ihrer Protagonisten einfängt.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Es wird eine strukturelle Analyse der beiden Filme vorgenommen, ergänzt durch die Aufarbeitung von biographischen Daten und filmhistorischen Einordnungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit „Nordrand“ und „Böse Zellen“, wobei jeweils Cast, Inhalt und eine inhaltliche Analyse betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Barbara Albert, Spielfilm, Identität, Zwischenmenschliche Beziehungen und österreichischer Realismus.

Wie unterscheidet sich die Darstellung der Protagonisten in „Nordrand“ von „Böse Zellen“?

„Nordrand“ konzentriert sich stärker auf eine zentrale Frauenfreundschaft und das Driften durch ein tristes Lebensumfeld, während „Böse Zellen“ als komplexes Netzwerk miteinander verknüpfter Einzelschicksale einer Kleinstadt angelegt ist.

Welche Rolle spielt die Chaostheorie in „Böse Zellen“?

Die Arbeit führt aus, dass die Erzählstruktur von „Böse Zellen“ Anleihen bei der Chaostheorie nimmt, bei der kleine Ereignisse (wie der Schmetterlingseffekt) weitreichende Auswirkungen auf die miteinander vernetzten Leben der Figuren haben.

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Details

Title
Barbara Albert - Das Filmische Schaffen, eine Analyse
College
University of Vienna  (Filmwissenschaft)
Course
Filmtheorie
Grade
1
Author
Filip Hirschegger (Author)
Publication Year
2004
Pages
13
Catalog Number
V33441
ISBN (eBook)
9783638339186
Language
German
Tags
Barbara Albert Filmische Schaffen Analyse Filmtheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Filip Hirschegger (Author), 2004, Barbara Albert - Das Filmische Schaffen, eine Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33441
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