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Konzeptionen im Kindergarten

Title: Konzeptionen im Kindergarten

Term Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anna Dück (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Als die erste außerfamiliäre Einrichtung, die ein Kind in seinem Leben besucht, hat der Kindergarten eine wichtige Bedeutung. Im Kindergarten wird die Basis gelegt, auf deren Grund die Schule später aufbaut. Leider wird dem Kindergarten in Deutschland lange nicht die Bedeutung beigemessen, die ihm eigentlich zukommen muss. So sind die Erzieherinnen in vielen anderen europäischen Ländern besser ausgebildet als die Erzieherinnen in Deutschland, da viele ein Hochschulstudium besitzen. In Deutschland wurde scheinbar bislang die Wichtigkeit dieser Einrichtung unterschätzt. Ob sich dies verändern wird, bleibt abzuwarten.

Mit der Wichtigkeit dieser Einrichtung hängt die Notwendigkeit zusammen, dass die einzelnen Kindergärten eine Konzeption entwickeln. Denn ohne eine solche Konzeption ist die Kindergartenarbeit nicht so zielgerichtet wie mit einer Konzeption. In dieser Ausarbeitung soll es um das Thema Konzeption gehen, da die Wichtigkeit einer Konzeption für eine Kindertagesstätte nicht zu unterschätzen ist. Die Gründe für die Wichtigkeit einer Konzeption werden deutlich werden.

In Punkt zwei geht es zunächst um den Begriff Konzeption. Im darauf folgenden Punkt werden die vielfältigen Auswirkungen einer Konzeption näher erläutert. Unter Punkt vier werden Motive aufgeführt, die gegen eine Konzeptionsentwicklung angeführt werden, jedoch bei näherer Betrachtung unhaltbar sind. Punkt fünf befasst sich mit den Inhalten und der formalen Gestaltung einer Konzeption und Punkt 6 mit der pädagogischen Identität einer Einrichtung, welche durch die Konzeption deutlich wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff Konzeption

3. Konzeption und pädagogische Qualität

3.1 Auswirkungen auf das Innenverhältnis

3.2 Auswirkungen im Beziehungsverhältnis zu den Kindern

3.3 Auswirkungen auf das Außenverhältnis Öffentlichkeit

4. Widerstände gegen Konzeptionsentwicklungen

5. Inhalte und formale Gestaltung der Konzeption

6. Konzeption und pädagogische Identität der Einrichtung

7. Schluss

8. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Bedeutung von Konzeptionen für Kindertageseinrichtungen. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Konzeptionsentwicklung nicht nur die pädagogische Qualität gesteigert, sondern auch die Professionalität im Team sowie die Verlässlichkeit in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Eltern nachhaltig verbessert werden kann.

  • Bedeutung und Definition des Begriffs Konzeption
  • Zusammenhang zwischen Konzeption und pädagogischer Qualität
  • Auswirkungen der Konzeptionsentwicklung auf das Innen- und Außenverhältnis
  • Analyse möglicher Widerstände gegen Konzeptionsentwicklungen
  • Kriterien für inhaltliche und formale Gestaltung von Konzeptionen
  • Zusammenhang von Konzeption und pädagogischer Identität

Auszug aus dem Buch

3.1 Auswirkungen auf das Innenverhältnis

Wenn in der eigenen Einrichtung eine Konzeption erarbeitet oder auch überarbeitet wird, trägt dies dazu bei, dass die einzelnen Mitarbeiter sich dazu veranlasst fühlen, sich mit eigenen und fremden Zielen der Kindergartenarbeit auseinander zu setzen. Bekannte Begriffe und Aussagen müssen überdacht werden. Außerdem finden nähere Begriffsbestimmungen und Reflexionen gebräuchlicher Thesen statt, die wiederum zu genaueren Definitionen und damit zu eigener Klarheit führen. Auch die Auseinandersetzung mit eigenen Werten findet statt und zwingt die an einer Konzeption beteiligten Personen zur deutlichen Stellungnahme, Begründung und zum Infragestellen eigener Ansichten. Konzeptionserarbeitungen legen Standpunkte offen und machen Sichtweisen transparent. Da an einer Konzeptionserarbeitung alle Mitarbeiter beteiligt sind, werden wirklich alle gefordert, sich mit den Zielen der Kindergartenarbeit auseinander zu setzen. Meinungen und Ansichten sollten nicht zurückgehalten werden, da dies die Entwicklung einer Gruppe zum Team behindert.

Teamarbeit ist in Kindertagesstätten äußerst wichtig. Doch überall da, wo Menschen auf engstem Raum zusammenarbeiten, kann es zu Spannungen kommen, so auch in Kindertagesstätten. Persönliche oder fachliche Konflikte unter Kollegen wirken sich sehr kontraproduktiv auf die gesamte Atmosphäre einer Einrichtung aus. Sowohl Kinder als auch Eltern spüren häufig deutlich die Spannungen innerhalb Teams. Spannungen bewirken, dass die Qualität der zu leistenden Arbeit in Kindertagesstätten sinkt. Konzeptionserarbeitungen oder -überarbeitungen bieten die Chance, dass bestehende Konflikte aufgedeckt und bearbeitet werden können, um die Zusammenarbeit innerhalb der Teams zu verbessern, damit eine kindorientierte Arbeit möglich wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung des Kindergartens als erste Bildungsinstitution ein und begründet die Notwendigkeit einer schriftlichen Konzeption für eine zielgerichtete pädagogische Arbeit.

2. Zum Begriff Konzeption: Dieses Kapitel differenziert den Begriff der Konzeption gegenüber allgemeinen Konzepten und definiert sie als verbindliche, schriftliche Grundlage pädagogischen Handelns.

3. Konzeption und pädagogische Qualität: Es wird erläutert, wie Konzeptionen die pädagogische Qualität durch Prozessorientierung, Transparenz und verbesserte Teamkommunikation steigern.

3.1 Auswirkungen auf das Innenverhältnis: Hier wird der Einfluss auf die Teamdynamik, die Klärung von Werten und die Bearbeitung von Konflikten innerhalb des Mitarbeiterteams thematisiert.

3.2 Auswirkungen im Beziehungsverhältnis zu den Kindern: Dieses Unterkapitel beschreibt, wie schriftliche Absprachen zur pädagogischen Gestaltung für Kinder Verlässlichkeit und Kontinuität in der Betreuung schaffen.

3.3 Auswirkungen auf das Außenverhältnis Öffentlichkeit: Hier wird dargelegt, wie die Konzeption das Profil der Einrichtung schärft und Transparenz gegenüber Eltern, Trägern und der Öffentlichkeit herstellt.

4. Widerstände gegen Konzeptionsentwicklungen: Das Kapitel setzt sich kritisch mit verschiedenen Motiven auseinander, die gegen die Erstellung einer Konzeption angeführt werden, und entkräftet diese als unhaltbar.

5. Inhalte und formale Gestaltung der Konzeption: Es werden konkrete Empfehlungen für die Stoffsammlung, Strukturierung und ästhetische Gestaltung einer Konzeption gegeben.

6. Konzeption und pädagogische Identität der Einrichtung: Dieses Kapitel erörtert die Bedeutung pädagogischer Grundüberzeugungen für eine einheitliche Identität und warnt vor der bloßen, unreflektierten Zusammenstellung unterschiedlicher Ansätze.

7. Schluss: Das Fazit betont noch einmal den hohen Nutzen einer individuellen Konzeption für die stetige Verbesserung der Qualität in der Arbeit der Kindertagesstätten.

8. Literatur: Verzeichnis der in der Ausarbeitung verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Konzeption, Konzeptionsentwicklung, Kindertagesstätte, pädagogische Qualität, Teamarbeit, Erziehungsziele, Bildungsauftrag, pädagogische Identität, Elementarpädagogik, Transparenz, Prozessorientierung, Erzieherinnenrolle, Elternarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Bedeutung einer schriftlichen Konzeption für die Arbeit in Kindertagesstätten und wie diese die pädagogische Professionalität unterstützt.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Konzeption, der Zusammenhang zur pädagogischen Qualität sowie die Auswirkungen auf Team, Kinder und das öffentliche Profil einer Einrichtung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass eine gut erarbeitete Konzeption die pädagogische Qualität steigert und warum jeder Kindergarten eine solche für seine Arbeit benötigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse und verarbeitet dabei verschiedene pädagogische Handbücher und Fachquellen zur Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Begriffs, die Analyse der qualitätssteigernden Wirkungen auf Innen- und Außenverhältnisse, die Auseinandersetzung mit Widerständen und Empfehlungen zur inhaltlichen Gestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Ausarbeitung?

Zu den prägenden Begriffen gehören Konzeption, pädagogische Qualität, Teamarbeit, Transparenz, Erziehungsziele und die pädagogische Identität einer Einrichtung.

Warum wird im Text die Reggio-Pädagogik erwähnt?

Sie dient als historisches Beispiel für die Idee, pädagogische Arbeit zu dokumentieren, um sie für das Team, Eltern und Außenstehende transparent zu machen.

Welche Rolle spielt der Elternbeirat bei der Konzeption?

Der Elternbeirat unterschreibt die Konzeptionsaussagen neben dem Träger und den Mitarbeitern, um die Verbindlichkeit der getroffenen pädagogischen Vereinbarungen zu gewährleisten.

Warum warnt die Autorin vor einer „bunten Mischung“ pädagogischer Ansätze?

Weil das Herausziehen vermeintlich bester Elemente aus verschiedenen Ansätzen ohne eine gemeinsame Erziehungsphilosophie zu Reibungspunkten und mangelndem inneren Zusammenhang führen kann.

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Details

Title
Konzeptionen im Kindergarten
College
University of Münster  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Course
Individuelle Förderung als Aufgabe der Grundschule
Grade
2,0
Author
Anna Dück (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V334549
ISBN (eBook)
9783668240308
ISBN (Book)
9783668240315
Language
German
Tags
Kindergarten Kindergartenarbeit pädagogisch Schule Erzieher Erzieherin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Dück (Author), 2009, Konzeptionen im Kindergarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334549
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