Bei dem Werk handelt es sich um eine knapp 16 Seiten lange Facharbeit, die sich mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki befasst. Dabei werden die Entwicklung der Atombombe, der politische Hintergrund, der genaue Ablauf des Einsatzes, die zerstörerischen Wirkungen und die Folgen der Atombomben genauer erläutert.
Hiroshima und Nagasaki. Wenn man diese beiden Städtenamen hört, denkt man sofort an den zweiten Weltkrieg und den Einsatz der ersten Atombomben. Doch wer entdeckte die Atombombe und warum wurde sie entwickelt? Welche Gründe hatten die USA die Bomben gegen Japan einzusetzen? Welche Folgen hatte der Einsatz für die dort lebenden Menschen? Gab es einen speziellen Grund dafür, dass Hiroshima und Nagasaki als Ziele ausgewählt wurden? All diese Fragen sollen in der folgenden Arbeit beantwortet werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki
2.1 Die Geschichte der Atombombe
2.2 Die Hintergründe der Atombombeneinsätze
2.3 Der Einsatz der Atombomben und deren Folgen
3. Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Hintergründe, die wissenschaftliche Entwicklung sowie die verheerenden Auswirkungen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am Ende des Zweiten Weltkriegs, um die politische Motivation und die moralische Vertretbarkeit dieses militärischen Vorgehens kritisch zu hinterfragen.
- Entstehungsgeschichte der Atombombe und das Manhattan-Projekt
- Geopolitische Motive der USA und das Verhältnis zur Sowjetunion
- Chronologischer Ablauf der Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki
- Physikalische Wirkungsweisen der Bomben sowie deren soziale Folgen
Auszug aus dem Buch
2.1 Die Geschichte der Atombombe
Den Grundstein für die Entwicklung der Atombombe legten die Wissenschaftler Otto Hahn und Fritz Straßmann 1938 mit der „Erschließung von Kernenergie“. Ihnen gelang die Kernspaltung indem sie ein Uranatom mit Neutronen beschossen. Während des Spaltungsvorgangs werden weitere Neutronen freigesetzt, die für eine Kettenreaktion im Uran sorgen. Hierbei werden sehr große Energiemengen freigesetzt.
Entscheidend für die Verwendung dieser Entdeckung war der, kurze Zeit später beginnende, zweite Weltkrieg. Die Wissenschaftler E. Wigner und L. Szilard wendeten sich an Albert Einstein, der schon zu Lebzeiten eine Legende war, und baten ihn, einen Brief an den damaligen amerikanischen Präsidenten Roosevelt zu schreiben. Er teilte dem Präsidenten mit, dass es generell möglich sei eine Atombombe zu entwickeln und die Kernspaltung Energiemengen freisetzt, die jede bisherige bekannte Sprengkraft um weiten übertreffe.
Außerdem bestand die Sorge, dass die Nazis eine Atombombe entwickeln könnten. Es stellte sich heraus, dass diese Sorge berechtigt war, denn deutsche Physiker planten bereits die Entwicklung einer solchen Bombe. So traf am 24. April 1939 beim Reichskriegsministerium ein Brief des Hamburger Professors Paul Harteck ein, in dem darauf hingewiesen wurde, dass durch die Hahn'schen Ergebnisse die grundsätzliche Möglichkeit […] [eines] neuartigen höchst explosiven [Sprengstoffes] gegeben sei. Daraufhin mobilisierte das Heereswaffenamt alle in Deutschland verfügbaren Atomforscher denen die Herstellung von Uranbomben und Uranmaschinen aufgegeben wurde. Für dieses Vorhaben war zwar genug Uran vorhanden, da Deutschland kurz zuvor die Tschechoslowakei überfallen hatte, jedoch mangelte es an Geld und mehrere Rückschläge während des Krieges sorgten für eine langsame Entwicklung auf deutscher Seite. Außerdem mussten die Forscher immer wieder ihre Arbeit, durch die Verschiebung der Ostfront, unterbrechen. So kam es, dass Deutschland zum Kriegsende nur einen nicht einsatzbereiten Kernreaktor besaß, der sich im heutigen Haigerloch befand.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Thematik ein und erläutert die zentralen Forschungsfragen sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki: Dieses umfangreiche Kapitel beleuchtet die wissenschaftliche Entstehungsgeschichte, die komplexen geopolitischen Hintergründe des Zweiten Weltkriegs sowie den konkreten Ablauf und die Folgen der Angriffe.
3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die ethische Dimension der atomaren Aufrüstung sowie die menschliche Unmenschlichkeit in der modernen Kriegsführung.
Schlüsselwörter
Atombombe, Hiroshima, Nagasaki, Manhattan-Projekt, Kernspaltung, USA, Japan, Zweiter Weltkrieg, Harry S. Truman, Robert Oppenheimer, radioaktive Strahlung, Hibakusha, globale Sicherheit, Machtdemonstration, Kriegsende.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die historischen Ereignisse rund um die ersten und bisher einzigen militärischen Einsätze von Atombomben gegen die Städte Hiroshima und Nagasaki durch die Vereinigten Staaten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die wissenschaftliche Entwicklung der Kernspaltung, die politischen Motive der US-Regierung, die militärische Strategie gegenüber Japan und die katastrophalen Auswirkungen der radioaktiven Strahlung auf die Zivilbevölkerung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum die USA sich zum Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen entschieden haben und welche moralischen sowie historischen Konsequenzen daraus resultierten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse, die auf Fachliteratur und Zeitzeugendokumentationen aufbaut, um die chronologischen Abläufe und politischen Entscheidungswege nachzuzeichnen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Entstehungsgeschichte der Atombombe, die Motivation der USA zur Demonstration ihrer Macht gegenüber der Sowjetunion sowie die physische und soziale Zerstörungskraft der Bomben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Kernspaltung, Manhattan-Projekt, Machtpolitik, Zivilopfer, radioaktive Belastung und internationale Abrüstung.
Welche Rolle spielte die Sowjetunion bei den Entscheidungen der USA?
Der Auszug und der Text legen nahe, dass die USA durch den Einsatz der Bombe auch ein machtpolitisches Signal an die Sowjetunion senden wollten, um die Nachkriegsordnung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Wer waren die „Hibakusha“?
Die „Hibakusha“ sind die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die nach dem Krieg oft unter gesundheitlichen Folgen, gesellschaftlicher Stigmatisierung und Armut litten.
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- Joshua Schwarz (Author), 2016, Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Hintergründe und Folgen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334628