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Hypothekenpfandbrief vs. Mortgage Backed Security. Eine Gegenüberstellung

Titel: Hypothekenpfandbrief vs. Mortgage Backed Security. Eine Gegenüberstellung

Bachelorarbeit , 2016 , 58 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Markus Piljanovic (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007, welche zunächst als US-Immobilienkrise oder auch als sogenannte subprime-Krise begann, hat sich ein Schatten des Misstrauens über die Banken- und Finanzbranche gelegt und die Risikoaversion der Investoren ist massiv gestiegen. Der Auslöser hierfür waren zum Großteil die in dieser Arbeit behandelten Mortgage-Backed-Securities als Teil der Asset-Backed-Securities, welche das Gegenstück zum deutschen Hypothekenpfandbrief darstellen. Der Wunsch der Investoren nach mehr Transparenz und Absicherung sowie die immer höher werdenden regulatorischen Anforderungen drängen die Institute dazu, tiefgreifende Veränderungen vorzunehmen. Dies wird vor allem durch den Handel von Kreditrisiken und deren Umwandlung in Liquidität erreicht.

Um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und zweierlei vom Prinzip her ähnliche Instrumente vergleichbar zu machen, stellt sich die Frage: Hypothekenpfandbrief versus Mortgage-Backed-Security – Ist das deutsche Musterprodukt, der Hypothekenpfandbrief, unschlagbar? Das Ziel dieser Arbeit ist es, diese Fragestellung final zu beantworten, indem die Merkmale von ABS bzw. MBS und Pfandbriefen bzw. Hypothekenpfandbriefen durch eine detaillierte Analyse gegenübergestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER PFANDBRIEF

2.1. DEFINITION

2.2. HISTORISCHER ABRISS

2.3. DER DEUTSCHE PFANDBRIEFMARKT

2.4. PFANDBRIEFARTEN UND IHRE FUNKTIONSWEISE

2.4.1. Emissionsstruktur und Kostenbestandteile

2.4.2. Platzierung und Rendite

2.5. RECHTLICHER RAHMEN DES PFANDBRIEFS

2.5.1. Allgemeines

2.5.2. Deckungskongruenz

2.5.3. Insolvenzfall und Trennungsprinzip

2.5.4. Rechtliches zum Hypothekenpfandbrief

2.6. BEHANDLUNG UNTER BASEL III

2.7. RATINGPROZESS BEI PFANDBRIEFEN

3. ASSET-BACKED-SECURITIES

3.1. DEFINITION

3.2. HISTORISCHER ABRISS

3.3. DER ABS/MBS MARKT

3.4. ARTEN DER VERBRIEFUNG IM SINNE VON ABS

3.4.1. Collateralized Debt Obligation

3.4.2. Mortgage-Backed-Securities

3.4.3. ABS im engeren Sinne

3.5. DIE MBS-TRANSAKTION

3.5.1. Transaktionsstruktur

3.5.2. True Sale vs. Synthetische Verbriefung

3.5.3. Transaktionsvarianten und Kostenbestandteile

3.5.4. Platzierung und Rendite

3.5.5. Credit Enhancement

3.6. RECHTLICHES ZU MBS

3.7. BEHANDLUNG UNTER BASEL III

3.8. RATINGPROZESS BEI MBS

4. HYPOTHEKENPFANDBRIEFE UND MBS IM VERGLEICH

4.1. GRUNDSÄTZLICHES

4.1.1. Historie und Markt

4.1.2. Emission

4.1.3. Verbriefung

4.1.4. Strukturunterschiede und bilanzielle Sicht

4.2. RISIKOBEHANDLUNG

4.2.1. Adressenausfallrisiko

4.2.2. Prepayment- und Delinquency-Risiken

4.2.3. Marktpreisrisiko

4.2.4. Zinsänderungsrisiko

4.2.5. Rechtliche Risiken

4.2.6. Spezifische Risiken bei MBS

4.3. BEHANDLUNG UNTER BASEL III

4.4. RENDITEENTWICKLUNG

5. MOTIVE FÜR DEN EINSATZ AUS VERSCHIEDENEN PERSPEKTIVEN

5.1. MBS AUS INVESTORENSICHT

5.2. HYPOTHEKENPFANDBRIEFE AUS INVESTORENSICHT

5.3. MBS AUS EMITTENTENSICHT

5.4. HYPOTHEKENPFANDBRIEFE AUS EMITTENTENSICHT

6. GEGENÜBERSTELLUNG IN FORM EINER MATRIX

7. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, ob der deutsche Hypothekenpfandbrief gegenüber dem Mortgage-Backed-Security (MBS) unschlagbar ist. Hierzu werden beide Instrumente hinsichtlich ihrer Merkmale, ihrer Funktionsweise und ihres Risikoprofils detailliert analysiert, um eine fundierte Bewertung vorzunehmen.

  • Vergleich von Pfandbriefen und Asset-Backed-Securities (ABS) bzw. MBS.
  • Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Sicherheitsmechanismen.
  • Untersuchung der Renditeentwicklung und Risikostrukturen.
  • Betrachtung aus Emittenten- und Investorenperspektive vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen (Basel III).

Auszug aus dem Buch

4.1.3. Verbriefung

Grundsätzlich unterscheiden sich Hypothekenpfandbriefe und MBS nicht im Gedanken der Verbriefung, jedoch sehr wohl in der Art und Weise, wie diese durchgeführt wird. Während bei ABS grundsätzlich alles verbrieft werden kann, was einen zukünftigen Cash Flow generiert, werden bei MBS und Hypothekenpfandbriefen Forderungen aus Hypothekendarlehen verbrieft. Der große Unterschied hierbei ist, dass bei Hypothekenpfandbriefen aus Deutschland nur Hypotheken oder Grundschulden verwendet werden dürfen, deren Beleihungsgrenze von 60% nicht überschritten wird. Im Falle der Schuldnerinsolvenz hat die Pfandbriefbank je nach beliehenem Wert einen gewissen Risikopuffer für einen Erlös durch den Verkauf der Immobilie bei gesunkenem Marktwert. Bei MBS hingegen ist keine Beleihungsgrenze definiert, sodass bis zu 100% der Hypothek in Deckung genommen werden können. Dies stellt im Rückblick auf die Finanzkrise und auf Marktschwankungen ein sehr riskantes Bild dar und zeigt auf, dass bei MBS auch spekulative Elemente in die Bewertung mit einfließen. Während bei Hypothekendarlehen meist erstrangige Darlehen verbrieft werden, ist es bei MBS erlaubt, auch nachrangige Darlehen oder Darlehen mit einer hohen LTV-Ratio für die Deckung zu verwenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Hinführung zur Fragestellung des Vergleichs zwischen dem Hypothekenpfandbrief und MBS unter dem Aspekt der Sicherheit nach der Finanzkrise.

2. DER PFANDBRIEF: Detaillierte Darstellung der Definition, Geschichte, Marktstruktur, gesetzlichen Rahmenbedingungen und des Ratingprozesses von Pfandbriefen.

3. ASSET-BACKED-SECURITIES: Erläuterung der Funktionsweise von MBS, ihrer Transaktionsstruktur, der verschiedenen Verbriefungsarten und der Risikobewertung.

4. HYPOTHEKENPFANDBRIEFE UND MBS IM VERGLEICH: Direkte Gegenüberstellung der beiden Instrumente hinsichtlich Historie, Emission, Verbriefung, Bilanzierung und Risikobehandlung.

5. MOTIVE FÜR DEN EINSATZ AUS VERSCHIEDENEN PERSPEKTIVEN: Analyse der Motive für Investoren und Emittenten unter Berücksichtigung des magischen Dreiecks der Geldanlage.

6. GEGENÜBERSTELLUNG IN FORM EINER MATRIX: Zusammenfassende tabellarische Übersicht der wichtigsten Unterschiede zwischen Pfandbriefen und MBS.

7. FAZIT UND AUSBLICK: Beantwortung der Ausgangsfrage sowie ein Ausblick auf die zukünftige Rolle der Instrumente unter regulatorischen Aspekten.

Schlüsselwörter

Hypothekenpfandbrief, Mortgage-Backed-Security, Asset-Backed-Security, Finanzkrise, Verbriefung, Deckungsmasse, Basel III, Rating, Risikobehandlung, Rendite, Liquidität, Beleihungswert, Tranchierung, Investorensicht, Emittentensicht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich zwischen dem deutschen Hypothekenpfandbrief und dem internationalen Mortgage-Backed-Security, um zu prüfen, inwieweit das deutsche Produkt als überlegen in Bezug auf Sicherheit und Stabilität angesehen werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Funktionsweise, die rechtliche Verankerung, die Risikostruktur, die regulatorische Behandlung unter Basel III sowie die Einsatzmotive für Emittenten und Investoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, eine abschließende Bewertung der Fragestellung vorzunehmen, ob der Hypothekenpfandbrief als „deutsches Musterprodukt“ gegenüber MBS unschlagbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine detaillierte Literaturanalyse und ein qualitativer Vergleich der Produkteigenschaften sowie regulatorischer Rahmenbedingungen durchgeführt, ergänzt durch eine übersichtliche Matrixdarstellung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst beide Instrumente einzeln definiert und analysiert, bevor in Kapitel 4 ein direkter Vergleich der Risiken und der bilanziellen Sicht erfolgt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Pfandbriefgesetz, Verbriefung, Risikoaversion, Tranchierung, Deckungsmasse und Basel III.

Welche Rolle spielt das Beleihungswert-Prinzip bei Pfandbriefen?

Es dient als wesentlicher Sicherheitsmechanismus, indem es eine Obergrenze von 60% des Beleihungswertes festlegt und damit spekulative Elemente bei der Bewertung ausschließt.

Warum wird der Hypothekenpfandbrief als "krisensicher" bezeichnet?

Aufgrund des strengen Pfandbriefgesetzes, der aktiven Verwaltung der Deckungsmassen und der Tatsache, dass historisch gesehen noch kein deutscher Pfandbrief ausgefallen ist.

Welche Auswirkung hat die Tranchierung bei MBS?

Die Tranchierung ermöglicht eine Risikotransformation, bei der Verluste zuerst die nachrangigen Tranchen treffen, während die Senior-Tranchen durch das Wasserfallprinzip besser geschützt sind.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hypothekenpfandbrief vs. Mortgage Backed Security. Eine Gegenüberstellung
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Veranstaltung
Bachelorseminar
Note
1,7
Autor
Markus Piljanovic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
58
Katalognummer
V334676
ISBN (eBook)
9783668243538
ISBN (Buch)
9783668243545
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BWL Pfandbrief Hypothekenpfandbrief MBS Mortgage-Backed-Security Pfandbriefe Hypothekenpfandbriefe Mortgage-Backed-Securities Finance Finanz Bachelorarbeit Bachelor Betriebswissenschaft Anlage Anleger Anleihen Asset-Backed Asset-Backed-Security ABS Asset-Backed-Securities Finanzkrise Subprime mortgage security asset backed securities immobilienkrise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Piljanovic (Autor:in), 2016, Hypothekenpfandbrief vs. Mortgage Backed Security. Eine Gegenüberstellung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334676
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Leseprobe aus  58  Seiten
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