Kriegsdienst ohne Waffen. Interpretation von Ovids "Amores" I, 9 und Senecas "96. Brief an Lucilius"


Hausarbeit, 2016
14 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I) Einleitung

II) Entstehungshintergrund
1. Ovid, Amores I, 9 – Mitten im Augusteischen Zeitalter
2. Die Epistulae morales ad Lucilium – Philosophische Schriften zur Zeit Neros

III) Zur Person der Autoren
1. Publius Ovidius Naso
2. Lucius Annaeus Seneca

IV) Analyse und Interpretation
1. Ovid, Amores I, 9
2. Seneca, 96. Brief an Lucilius
3. Vergleich

V) Schlussbetrachtung

VI) Bibliographie

I) Einleitung

„Kriegsdienst umfasst die Eingliederung in bewaffnete Verbände, die für kriegerische Kampfhandlungen ausgerüstet und ausgebildet werden.“[1]

So definiert Horst Dreier, einer der angesehensten Juristen des 20. Jahrhunderts[2], den Begriff „Kriegsdienst“, welcher seit jeher mit Kampfhandlungen und Waffen verbunden wird.

Doch wie muss man sich dann Kriegsdienst ohne Waffen vorstellen? Auf diese Frage haben zwei wichtige römische Persönlichkeiten bereits 16 v. Chr. beziehungsweise 64 n. Chr. eine Antwort gegeben: Militat omnis amans, jeder Liebende leistet Kriegsdienst, und vivere […] militare est, Leben heißt Kriegsdienst leisten. Im Folgenden sollen die Texte, welchen die eben angeführten Zitate entstammen, Ovids Amores I, 9 und Senecas 96. Brief an Lucilius, zunächst kurz in ihren Entstehungshintergrund eingeordnet und anschließend näher analysiert und interpretiert werden. Ziel der Arbeit ist es, zu ergründen, inwiefern Ovid in seiner Liebeselegie und Seneca anhand eines Briefes, in welchem er auch seine philosophischen Ansichten auszudrücken suchte, ganz unterschiedliche Parallelen zwischen dem idealrömischen Streben nach Kriegsruhm und einem Leben ohne Waffentaten ziehen.

II) Entstehungshintergrund

1. Ovid, Amores I, 9 – Mitten im Augusteischen Zeitalter

Um den Nachvollzug der später folgenden Interpretationen nahelegen zu können, ist es notwendig, bestimmte Faktoren im geistigen und geschichtlichen Umfeld der Autoren kurz anzureißen. Ovids Amores wurden erstmals 20 v. Chr. veröffentlicht, bevor einige Jahre später die bis heute erhaltene Neuauflage des Werkes erschien. Die Zeit der Entstehung fiel also genau auf die Zeit, zu der Kaiser Augustus das römische Reich regierte. Nach Beendigung der verheerenden Bürgerkriege war das Augusteische Zeitalter geprägt von Stabilität, innerem Frieden und Wohlstand, sodass es zu einem erheblichen wirtschaftlichen und auch kulturellen Aufschwung kam und eine private Existenz möglich wurde.[3] Obwohl unter Augustus wieder stark auf den mos maiorum, auf virtus und pietas Wert gelegt wurde[4], war es durch die Umwälzungen der Bürgerkriegsjahre doch zu einem Mentalitätswandel gekommen. So zogen junge Männer, besonders junge römische Dichter, zunehmend die Liaison mit einer gebildeten, kultivierten Kurtisane der standesgemäßen Heirat mit all ihren Verpflichtungen vor.[5] Kunst und Literatur im römischen Reich wurden während der Herrschaft Augustus‘ u.a. finanziell großzügig unterstützt.[6]

2. Die Epistulae morales ad Lucilium – Philosophische Schriften zur Zeit Neros

Nero als letzter römischer Kaiser der iulisch-claudischen Dynastie regierte sein Reich zunächst, maßgeblich von seinem Erzieher und Berater Seneca beeinflusst, fünf Jahre lang voller Milde und Bedacht. Doch nach und nach verloren sowohl Neros Ratgeber als auch seine Mutter Agrippina die Kontrolle über den Herrscher. Durch die kritische Finanzlage und die wieder eingeführten Proskriptionen und Hochverratsprozesse, welche zu Verbannungen, Hinrichtungen und (Selbst-)Morden führten, verschlechterte sich die Stimmung im Römischen Reich unaufhaltsam und es wurde immer riskanter, sich am politischen Leben in Rom zu beteiligen.[7] Das Klima der Verschwörung im Reich begünstige nun eher das Verfassen und die Verbreitung philosophischer Schriften wie Senecas 62-64 n. Chr. verfasste Briefe über Ethik an Lucilius, da die Menschen sich aus dem öffentlichen Leben zurückzogen.

Nero selbst konnte zwar nicht mit persönlichen militärischen Erfolgen glänzen, doch dafür verehrte er die griechische Kultur und stellte als wohl einer der ersten seiner Zeit zivilisatorische Errungenschaften wie Siege in Kultur und Sport mit Triumphen im Krieg gleich.[8]

III) Zur Person der Autoren

1. Publius Ovidius Naso

Ovid, mit vollem Namen Publius Ovidius Naso, wurde 43 v. Chr. in Sulmo als Sohn einer Familie, die dem Ritterstand angehörte, geboren. Zur Ausbildung zum Redner und Politiker nach Rom geschickt, brach Ovid alsbald den cursus honorum ab, um sich voll und ganz der Dichtung zu widmen. Schließlich hatte er in Rom bei den Liebesdichtern Tibull und Properz, welche nach Vorbild der Neoteriker und Catull die traditionellen Wertevorstellungen und Vätersitten ablehnten und sich für ein Leben im Dienste der Musen entschieden hatten, seinen Platz gefunden und sah in der neu gesicherten Friedenszeit unter Augustus die Chance, als Poet zu leben, anstatt dem negotium, der Tätigkeit im Staats- und Militärdienst, nachzukommen.[9] Schon bald wurde er vom Redner, Schriftsteller und Stadtpräfekt M. Valerius Mesalla Corvinus in den römischen Literaturbetrieb eingeführt und gefördert.

Besonders in der Anfangsphase seines Schaffens verstand Ovid sich selbst als lusor tenerorum amorum, als Spielmann leichter Liebesdichtung (Tristia 4, 10, 1), der der Liebe vollkommen verpflichtet ist. Da er im Bereich der Liebeselegie bereits von Catull, Tibull und Properz nahezu vollendete Dichtung vorfand, durchbrach Ovid deren Tradition durch Verfremdungen und neu gestaltete Motive.[10]

2. Lucius Annaeus Seneca

Lucius Annaeus Seneca, geboren in den ersten Jahren nach der Zeitenwende, genoss eine rhetorisch-philosophische Ausbildung in Rom. Eine Atemwegserkrankung verhinderte zunächst die Senatorenlaufbahn, welche er stattdessen 31 n. Chr. begann und die zehn Jahre später durch die Verbannung auf die Insel Korsika jäh unterbrochen wurde. Doch nach seiner Rückkehr nach Rom wurde er sogar zum Konsul gewählt und fungierte als Erzieher und später engster Berater Neros, bevor Seneca sich im Jahr 62, nachdem Neros Herrschaft immer fragwürdiger geworden und Senecas Zeit am Hof von mehreren politischen Morden begleitet worden war, aus der Politik und von der Macht zurückziehen wollte.[11]

Seneca gilt als bedeutender Philosoph des alten Rom und vertrat die Philosophie der alten Stoa. Diese gewann in der Zeit von Tiberius bis zu Neros Ende immer mehr Einfluss auf die Gesellschaft im römischen Reich, da sich zunehmend Unsicherheit, Unruhe und Disparatheit ausbreiteten. Das Leben zog sich mehr und mehr ins private zurück.[12] Das erklärt, warum Senecas Philosophie der angewandten Ethik auch bei Laien großen Anklang fand.[13] In seinen Werken, besonders in den epistulae morales ad Lucilium will Seneca als `Seelenleiter´ dienen, der mögliche Wege aufzeigt, um ein vir bonus zu werden und somit die sittliche Vollkommenheit zu erreichen. Diese definiert sich durch die Affektkontrolle, ein Leben im Einklang mit der Natur, die absolute Zufriedenheit mit dem Leben unabhängig von Vermögen, Ansehen oder Schicksal und ein Handeln, das mit dem philosophischen Wissen übereinstimmt. Doch auch die Tätigkeit im Staatswesen ist die Pflicht eines Stoikers. Über alldem steht die virtus als höchster Maßstab. Dieses Idealbild muss und kann nicht unbedingt erreicht werden, stellt jedoch eine Richtschnur für jeden dar, der einige seiner moralischen Schwächen entfernen möchte.[14]

IV) Analyse und Interpretation

1. Ovid, Amores I, 9

In dieser Liebeselegie aus dem ersten Buch der Amores zeichnet sich folgende Situation ab: Durch die Hinwendung an einen direkten Adressaten, Atticus, bereits im ersten Vers kann das gesamte Gedicht als Gegenrede oder Rechtfertigung des Sprechers gegenüber einem unbekannten Freund gesehen werden. Ovid lässt das lyrische Ich, offensichtlich ein amator, auf dieser Grundlage für seine These argumentieren, welche im Eingangsdistichon präsentiert wird: Militat omnis amans, jeder Liebende leistet Kriegsdienst. Die weitere Gliederung von Am. I, 9 zeigt die Argumentationsstruktur der Elegie auf. Während in V. 9-16 deutlich wird, dass Liebe und Krieg dem Liebhaber wie dem Soldaten ähnliche Eigenschaften und Fähigkeiten abverlangen, werden in V. 17-30 sogar Parallelen zwischen den Vorgehensweisen beider beschrieben. Ab V. 33 begibt sich der amator auf eine neue Argumentationsebene und zeigt nun nicht mehr, dass Liebende ein Leben ähnlich dem eines Soldaten führen, sondern umgekehrt, dass auch heldenhafte Kämpfer und Götter maßgeblich von der Liebe beeinflusst wurden. Im letzten Abschnitt (V. 41-46) kehrt das lyrische Ich zu sich und seiner eigenen Erfahrung zurück und zieht ein für seine anfängliche Behauptung positives Fazit.

Die Kernthese des Gedichts, Militat omnis amans, erfährt eine besondere Hervorhebung durch ihre Stellung ganz zu Beginn des ersten Distichons sowie durch die Repetitio der Sentenz im zweiten Vers (Attice, crede mihi, militat omnis amans). Auch die Formulierung et habet sua castra Cupido, wobei castra ein römisches Militärlager und Cupido den Liebesgott Amor bezeichnet, lässt darauf schließen, dass sich der amator einem miles gleichsetzt und für die Liebe Kriegsdienst leistet, ohne dass damit gewaltsame, mit Waffen ausgetragene Konflikte gemeint wären. Führt man eine metrische Analyse durch, so erkennt man in diesem Distichon eine lange Reihung von Daktylen, die an marschierende Soldaten erinnert.

Weiter argumentiert der Sprecher des Gedichts, dass das geeignete Alter, um in den Krieg zu ziehen, auch das seiner Meinung nach richtige Alter für die Liebe, hier verkörpert durch die Göttin Venus, sei (vgl. V. 3f.). Dies hat sowohl praktische (habilis, convenit, V. 3) als auch ästhetische bzw. moralische Gründe (turpe, V. 4), je nachdem, ob turpis mit „hässlich“ oder „sittlich schlecht“ übersetzt wird. Gerade die Betonung der letzten beiden Aspekte durch die Anapher und parallele Satzkonstruktion turpe senex miles, turpe senilis amor (V. 4) und die exponierte Stellung der verglichenen Begriffe (miles und amor) vor der Zäsur bzw. am Ende des Pentameters bringen Ovids Haltung gegenüber otium und negotium zum Ausdruck: Als einer, der, wie bereits dargestellt, die traditionellen Vätersitten ablehnt, hat das Liebesleben für Ovid denselben (moralischen) Stellenwert wie der damals hochgeschätzte Kriegsdienst, eine Verpflichtung gegenüber dem Gemeinwesen.

Im Folgenden wird das Motiv der militia amoris immer mehr hervorgehoben, indem das lyrische Ich laufend Analogien zwischen Liebenden und Soldaten aufzeigt. So fordern Heerführer und Mädchen die gleiche Energie, auch zu verstehen als geistige Fähigkeiten (animos, V. 5), von einem Mann; Soldaten wie Liebhaber sind pervigilant (vgl. V. 7), d.h. sie bewachen nachts den Anführer bzw. die Frau – besonders interessant ist hier die Formulierung dominae servat (V. 8), da der Liebhaber somit auch noch einem Sklaven gleichgesetzt wird, was wiederum Ähnlichkeiten zu der Unterwürfigkeit eines Soldaten gegenüber seinem Vorgesetzten hat – und beide scheuen weder Wind noch Wetter noch lange, beschwerliche Wege (V. 9-16: militis officium longe est via; […] exempto fine sequetur amans. Ibit in adversos montes […], nec freta pressurus tumidos causabit Euros. Quis nisi vel miles vel amans et frigora noctis et denso mixtas preferet imbre nives?). Dass dies eine feststehende Tatsache ist, die schon immer bestand und auch immer bestehen wird, wird durch die Verwendung des Futurs in V. 11-16 signalisiert (ibit, exteret, causabitur, quaeret, perferet).

Der nächste Abschnitt von Am. I, 9 (V.17-30) beschreibt die sich gleichenden Taktiken von miles und amator im Kampf gegen ihre Feinde resp. Rivalen. Dabei ist eine Steigerung vom Beobachter (speculator, V.17) über einen Belagerer/Einbrecher (obsidet, portas frangit, V. 20) zum Angreifer (invadere, caedere, V. 21f.) zu erkennen. Auch muss man hervorheben, dass der Liebhaber seinen Rivalen schon mit einem hostis, also (Landes-)Feind, vergleicht, wie ein Soldat es tun würde (ut hoste, V. 18).

Wurden im bisherigen Verlauf der Elegie die Grenzen zwischen Liebe und Krieg immer mehr verwischt, beispielsweise durch das Homoioteleuton bella puella (V. 7), das die ohnehin auffällige Anlehnung des Adjektivs bella (hübsch) an bellum (Krieg) unterstreicht, oder anhand der chiastischen Anordnung der Pronomen ille, hic / hic ille in V.19f., wodurch sich nur noch schwerlich zwischen den Taten des Liebhabers und denen des Soldaten unterscheiden lässt, so lassen sich auch die Verse 21-24, welche sich zunächst deutlich auf militärische Kampfhandlungen zu beziehen scheinen, mit anderen Augen lesen. Das direkte Ansprechen der Pferde durch die Verwendung der 2. Pers. Pl. Perf. Ind. von deserere könnte ein Hinweis auf eine Metapher sein, die für das Mädchen steht, das den Gatten nach dessen Überwältigung verlassen kann, um die Nacht bei ihrem Liebhaber zu verbringen (et dominum capti deseruistis equi, V. 24). Völlig aufgegeben wird die Differenzierung zwischen Soldat und Liebhaber in V. 25f.: Das Distichon beginnt mit der Schilderung des offensichtlich für selbstverständlich (nempe) gehaltenen Handelns eines Liebhabers während der Gatte seiner puella schläft – wird dann aber im Pentameter mit der Beschreibung eines Waffen schwingenden Soldaten zu Ende geführt! Der endgültige Beweis scheint erbracht, spätestens an dieser Stelle des Gedichts wird klar, dass ein Liebender wirklich Kriegsdienst leistet. Der einzige bleibende Unterschied zwischen miles und amator ist, dass ein Liebender für seinen Kriegsdienst in der Regel keine Waffen benötigt, denn er muss u.a. das Herz seiner puella erobern (hic durae limen amicae obsidet, V19f.), keine Städte.

[...]


[1] Vgl. Dreier 2004, Art.4 Rdnr. 158.

[2] http://www.jura.uni-wuerzburg.de/lehrstuehle/dreier/profdrhorstdreier/ (abgerufen am 21.12.15).

[3] Vgl. Giebel 1991, 9f.

[4] Die Macht der Tradition, http://viamus.uni-goettingen.de/sammlung/03ausstellungen/neuezeiten/n07/03 (abgerufen am 24.12.15).

[5] Vgl. Giebel 1991, 11.

[6] Gaius Octavius Augustus, https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geschichte/artikel/gaius-octavius-augustus (abgerufen am 24.12.15).

[7] Nero Claudius Caesar Drusus Germanicus. Herrschaft und Wirken V (Widerstand und Grotesken), http://imperiumromanum.com/personen/kaiser/nero07.htm (abgerufen am 28.12.15).

[8] Nero Claudius Caesar Drusus Germanicus. Bewertung, http://imperiumromanum.com/personen/kaiser/nero09.htm (abgerufen am 28.12.15).

[9] Vgl. Giebel 1991, 7-14.

[10] Ovid und das Augusteische Zeitalter/ Ovids Leben, http://www.decemsys.de/ovid/biogr.htm (abgerufen am 25.12.15).

[11] Vgl. Hartz 2010, 113f.

[12] Vgl. Büchner 1980, 391.

[13] Vgl. Hartz 2010, 114.

[14] Vgl. Fuhrer 2000, 97-101.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Kriegsdienst ohne Waffen. Interpretation von Ovids "Amores" I, 9 und Senecas "96. Brief an Lucilius"
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Seminar für Alte Geschichte)
Veranstaltung
Landeswettbewerb "Alte Sprachen" 2016
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V334910
ISBN (eBook)
9783668247048
ISBN (Buch)
9783668247055
Dateigröße
399 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kriegsdienst, waffen, interpretation, ovid, amores, seneca, brief, lucilius
Arbeit zitieren
Laura Muras (Autor), 2016, Kriegsdienst ohne Waffen. Interpretation von Ovids "Amores" I, 9 und Senecas "96. Brief an Lucilius", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334910

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