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Der Darstellungswandel von Werwölfen in Unterhaltungsfilmen

Von „The Company of Wolves“(1984) bis zu der „Twilight“-Saga (2008)

Titel: Der Darstellungswandel von Werwölfen in Unterhaltungsfilmen

Hausarbeit , 2014 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Verena Schulz (Autor:in)

Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit soll es um die Darstellung von Werwölfen in modernen Unterhaltungsfilmen gehen. Dafür werden die Filme „The Company of Wolves“ aus dem Jahr 1984 und die seit 2008 verfilmte „Twilight“-Saga gegenübergestellt.

Werwölfe – Sagen und Legenden spinnen sich bereits seit 40000 Jahren um diese mystischen Geschöpfe. Denn schon aus der Steinzeit lassen sich Höhlenmalereien erkennen, die man als Wolfmensch-Wesen interpretieren kann. In meiner Hausarbeit soll es besonders um die Darstellung von Werwölfen in modernen Unterhaltungsfilmen gehen. Dabei habe ich mir die Filme „The Company of Wolves“ aus dem Jahr 1984 ausgesucht, eine Art Horrorfilm, der auf Rotkäppchen basiert und somit ein Märchen für Erwachsene bildet, und als Gegensatz die seit 2008 verfilmte „Twilight“-Saga und dessen antithetische Wolfsdarstellung.

Beide Filme basieren zwar auf Romanen, ich werde mich aber ausschließlich auf die Verfilmungen konzentrieren, um auch die visuelle Darstellung der Phantastik nutzen zu können. Außerdem werde ich alle Filme der „Twilight“-Saga hinzuziehen, da so zum Einen einen detaillierteren Einblick in die Darstellung der Gestaltenwandler entsteht und man dabei eine Entwicklung des Charakters „Jacob Black“ erkennt, die wichtig für meine Analyse ist.

Um einen eindeutigen Überblick zu schaffen, werde ich damit beginnen den Begriff der Phantastik zu definieren. Ich werde außerdem versuchen andere Gattungen abzugrenzen, die zwar ähnliche Tendenzen ausweisen, jedoch separiert voneinander zu betrachten sind. Außerdem werde ich auf die Faszination um Werwölfe eingehen: ihre Entstehung, Entwicklung und Ausbreitung des Mythos. Dabei werde ich die Filmindustrie mit einbeziehen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf den Wandel in der Darstellung in Fantasyfilmen hat und explizit auch auf den Werwolf und die dabei entstehende Vorstellung der Rezipienten. In den folgenden Kapiteln soll es ausdrücklich um die Filme gehen und um die jeweilige Charakterisierung der Werwölfe.

Nach der Wiedergabe des Inhalts und einer Filmanalyse, werde ich mich speziell dem Phänomen des Werwolfes widmen. Hierbei werde ich auch auf die Gattungsvermischung der Filme eingehen. Schließlich werde ich die Darstellungen der Werwölfe vergleichen und meine neu gewonnenen Erkenntnisse resümieren. In wie weit ähnelt der moderne Werwolf dem ursprünglichen Wesen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Der Begriff der Phantastik

3.Die Sage um den Werwolf

4.„The Company of Wolves“(1984)

5.„Twilight“-Saga (2008)

6.Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den Darstellungswandel von Werwölfen in modernen Unterhaltungsfilmen, ausgehend von der Märchenadaption „The Company of Wolves“ (1984) bis hin zur „Twilight“-Saga (2008). Dabei wird analysiert, wie sich die Charakterisierung des Werwolfs von einer gefährlichen, antisozialen Bestie hin zu einem sympathischen, moralisch agierenden Wesen gewandelt hat.

  • Definition und Abgrenzung der Phantastik als Genre.
  • Historische Entwicklung und Ursprung des Werwolf-Mythos.
  • Psychoanalytische Betrachtung und Filmanalyse von „The Company of Wolves“.
  • Charakterentwicklung und Rolle der Werwölfe in der „Twilight“-Saga.
  • Vergleichende Analyse der Werwolf-Darstellungen hinsichtlich Moral und Humanität.

Auszug aus dem Buch

4. „The Company of Wolves“ von 1984

Sigmund Freud hätte diesem Film sicherlich eine glatte Eins gegeben, denn das 1984 veröffentlichte „The Company of Wolves“ von Neil Jordan basiert auf dem Ansatz der Psychoanalyse, die er gekonnt mit einfachen Bildern von verdrängten Ängsten und Sehnsüchten unterstreicht. Auf der Basis von Angela Carters Kurzgeschichte jongliert der Autor am Beispiel der Grimmschen Geschichte „Rotkäppchen“ gekonnt mit den Regeln und Traditionen des Märchens. Die Protagonisten Rosaleen steht an der Schwelle des Erwachsenwerdens und begibt sich in den Prozess der Abnabelung von der Familie.

Dabei wird die Narration in drei Kreise eingeteilt: Den äußeren Ring bildet das moderne England, in dem die pubertierende Rosaleen einen erschreckenden aber zugleich auch erotischen Traum durchlebt. Der Traum an sich bildet dabei die zweite Ebene, die die Handlung des Films dominiert. Dabei befinden wir uns in einem Dorf inmitten eines Waldes, das sie mit ihren Eltern und ihrer Schwestern bewohnt. Diese Welt mag den Kostümen zufolge dem 17. Jahrhundert entspringen, näheres ist jedoch schwer zu bestimmen, da auch die Kulisse keine realistischen Züge aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die Thematik der Werwolf-Darstellung in Filmen unter Berücksichtigung von „The Company of Wolves“ und der „Twilight“-Saga.

2.Der Begriff der Phantastik: Theoretische Definition der Phantastik und deren Abgrenzung zu verwandten Genres wie Fantasy, Märchen und Science-Fiction.

3.Die Sage um den Werwolf: Betrachtung der historischen Ursprünge des Werwolf-Mythos, von altsteinzeitlichen Höhlenmalereien bis hin zu mittelalterlichen Erklärungsversuchen.

4.„The Company of Wolves“(1984): Analyse des Films als psychoanalytisch geprägte Märchenadaption und Untersuchung der Werwolf-Figur als „Jäger“.

5.„Twilight“-Saga (2008): Untersuchung der „Twilight“-Saga und der Darstellung der Werwölfe als „sympathische Monster“ und Gestaltenwandler innerhalb des Quileute-Stammes.

6.Fazit: Resümee über den Vergleich der beiden Filme und die Entwicklung hin zu einer Darstellung des Werwolfs als komplexes, humanisiertes Wesen.

Schlüsselwörter

Werwolf, Phantastik, Fantasy, The Company of Wolves, Twilight-Saga, Metamorphose, Jacob Black, Filmgeschichte, Psychoanalyse, Märchenadaption, Darstellungswandel, Lykanthropie, Gestaltenwandler, Mythos, Humanität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Wandel der filmischen Darstellung von Werwölfen im Zeitraum von 1984 bis 2008.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Genrezuordnung (Phantastik vs. Fantasy), Mythenbildung sowie die filmische Charakterisierung und Charakterentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll aufgezeigt werden, wie sich das Bild des Werwolfs vom reinen „bösen“ Ungeheuer hin zu einem moralisch komplexen, „sympathischen Monster“ entwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Filmanalyse, verknüpft mit psychoanalytischen Ansätzen und einer Untersuchung von Genre-Konventionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben einer theoretischen Fundierung werden zwei Filmbeispiele detailliert analysiert und deren Werwolf-Konzeptionen einander gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Werwolf, Phantastik, Metamorphose, Humanität und der Vergleich zwischen klassischen und modernen Werwolf-Erzählungen.

Wie unterscheidet sich der Werwolf in „The Company of Wolves“ von dem in „Twilight“?

In „The Company of Wolves“ ist der Werwolf ein antisozialer, gefährlicher Jäger, während in der „Twilight“-Saga die Werwölfe als Rudel agieren, das menschliche Züge bewahrt und sich für das Gute einsetzt.

Welche Rolle spielt der Vollmond in den untersuchten Werken?

Der Vollmond ist in klassischen Interpretationen (wie in „The Company of Wolves“) ein zentraler Auslöser der Verwandlung, während in der „Twilight“-Saga die Verwandlung willkürlich durch emotionale Zustände oder den Schutz der Sippe ausgelöst werden kann.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Darstellungswandel von Werwölfen in Unterhaltungsfilmen
Untertitel
Von „The Company of Wolves“(1984) bis zu der „Twilight“-Saga (2008)
Hochschule
Universität Rostock  (Germanistik)
Veranstaltung
Hybride Genres. Gattungsvermischung und -transformationen im modernen Unterhaltungsfilm
Note
2,0
Autor
Verena Schulz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
17
Katalognummer
V334948
ISBN (eBook)
9783668247321
ISBN (Buch)
9783668247338
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Werwölfe Saga Darstellung Film Unterhaltung Wolfsdarstellung Twilight mystische Geschöpfe Fantasy
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Schulz (Autor:in), 2014, Der Darstellungswandel von Werwölfen in Unterhaltungsfilmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334948
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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