Die Darstellung von Zeit und Raum in John Miltons "Paradise Lost"


Examensarbeit, 2004

63 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Die Darstellung der zeitlichen Dimension
2.1 Das Konzept des linearen Zeitverlaufes
2.2 Das Konzept der Zeitlosigkeit
2.3 Die Nacht
2.4 Der Morgen

3. Die Darstellung der räumlichen Dimension
3.1 Der Kosmos
3.1.1 Zur Entstehung
3.1.2 Zur relativen Lage in Verbindung mit der Hierarchie
3.2 Der Himmel
3.2.1 Der Himmel als Ort
3.2.2 Die Himmelsbewohner
3.2.3 Der Himmel als Symbol / Zustand
3.3 Das Chaos
3.4 Das Universum
3.4.1 Die Erde
3.4.2 Das Paradies und Eden
3.4.2.1 Das Paradies als Ort
3.4.2.2 Das Paradies als Zustand
3.5 Die Hölle
3.5.1 Die Hölle als Ort
3.5.2 Die Hölle als Zustand
3.5.3 Transfer der Hölle auf die Erde

4. Schlussteil

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der folgende Text befasst sich mit Miltons Darstellung von Zeit und Raum in seinem Werk Paradise Lost. Zuerst möchte ich die Darstellung der zeitlichen Di-mension genauer betrachten und die Existenz zweier verschiedener Zeitkon-zepte, nämlich das des linearen Zeitverlaufes und das der Zeitlosigkeit belegen und ihre Funktion im Textzusammenhang erläutern. Bei der Darstellung der räumlichen Dimension gehe ich auf die Beschreibung der einzelnen Welten, ei-nige symbolische Elemente und den Zusammenhang zwischen Umwelt und Be-wohner näher ein. Dies schließt die Veränderungen der Erde und insbesondere ihre wechselnde Ähnlichkeit zu Himmel und Hölle im zeitlichen Verlauf mit ein. Ein weiterer Untersuchungspunkt bei der Darstellung der räumlichen Dimension ist die Verwendung der eigentlich lokal definierten Begriffe Paradies, Himmel und Hölle als Zustand.

Auf zeitliche Aspekte, die mehr die Qualität der Umgebung charakterisieren als einen Beitrag zum zeitlichen Konzept zu leisten, gehe ich nicht im zweiten Kapi-tel, sondern im entsprechenden Teil des dritten Kapitels ein, da es leider nicht immer möglich ist, beide Aspekte voneinander zu trennen (wie z. B. bei der Be-schreibung des dauerhaften Frühlings im Paradies).

Viele Betrachtungen werden unter Berücksichtigung der Symbolik vorgenom-men. Miltons Werk enthält eine Vielzahl von Vorstellungen, die ihren Ursprung lange vor der Entstehung von Paradise Lost nehmen und deren symbolische Bedeutungen schon zu Miltons Zeit lange feststanden. Milton übernimmt diese Vorstellungen, oft um Charaktere und Orte eindrücklicher zu beschreiben und ihre Bedeutung zu betonen.

2. Die Darstellung der zeitlichen Dimension

2.1 Das Konzept des linearen Zeitverlaufes

Der lineare Zeitverlauf ist in großen Teilen des Werkes und insbesondere bei der Darlegung des Sündenfalls vorherrschend, wenn Milton auch selbst sein Werk mit einigen Sprüngen in der Reihenfolge präsentiert. Die ursprüngliche Reihenfolge der Ereignisse ist jedoch eindeutig nachzuvollziehen. Um die Ver-treibung des Menschen aus dem Paradies als Konsequenz seines Handelns zu begründen, ist der chronologische Zeitverlauf als Basis für die Implikation der Wirkung aus der Ursache (cause and effect) sogar zwingend notwendig, genau-so wie bei anderen kausalen Zusammenhängen, z. B. in folgender Textstelle: „powers that erst in heaven sat on thrones; / Though of their names in heav’nly records now / Be no memorial, blotted out and razed / By their rebellion, from the Books of Life“ (Milton, S. 19)[1]. Ebenso wichtig ist dieser Verlauf für das Sammeln von Erfahrungen, die eine Weiterentwicklung oder Erkenntnis erst er-möglichen, z. B. bei Satan, der nach Zweifeln an Gottes Allmacht und dem Krieg im Himmel zu folgender Erkenntnis gelangt: „whom I now / Of force believe almighty“ (Milton, S. 12), „by experience taught“ (Milton, S. 135) oder der erste Kontakt der rebellischen Engel mit den negativen Gefühlen Furcht und Schmerz: „then Satan first knew pain“ (Milton, S. 146), „the faint Satanic host [...] Then first with fear surprised and sense of pain [...] till that hour / Not liable to fear or flight or pain“ (Milton, S. 148).

Für Gott jedoch ist Entwicklung irrelevant, da er in sich schon perfekt ist. Dieses chronologisch lineare Konzept trifft daher auf ihn nicht zu; Näheres hierzu findet sich in Kapitel 2.2.

Mit diesem linearen Zeitverlauf geht nicht nur eine Veränderung der Charaktere, basierend auf dem Erkenntnisgewinn, sondern im Falle Satans, seiner Gefolg-schaft und auch Adam und Evas zusätzlich eine Veränderung des Status ein-her. Da in Miltons Werk das Elisabethanische Weltbild mit seiner strengen Hier-archie vorherrscht, die die Stellung eines Menschen oder Wesens durch Höhe und Tiefe ausdrückt, lässt sich die Entwicklung von Satans Status mit der Zeit als monoton fallende Funktion darstellen: „That golden scepter which thou didst reject / Is now an iron rod to bruise and break / Thy disobedience“ (Milton, S. 136) und „so much hath hell debased, and pain / Enfeebled me, to what I was in heav’n“ (Milton, S. 211). Auch der Gefühlszustand oder die Befindlichkeit Satans hat sich über die Zeit hinweg verändert: „had with thee in heav’n, and joys / Then sweet, now sad to mention“ (Milton, S. 55). Eine ähnliche Verände-rung findet auch bezüglich des Status von Adam und Eva statt: zuerst nehmen sie einen sehr hohen Stand ein; dieser ändert sich jedoch rapide nach ihrem Vergehen: „Eve yet sinless“ (Milton, S. 215), „But fall’n he is“ (Milton, S. 231).

Der zukünftig weitere Verlauf wird von Gott vorhergesagt: Satan, der Tod, die Sünde und die rebellischen Engel sollen einst vernichtet werden; Adam und Eva, bzw. ihren Nachkommen, wird jedoch ein Wiederaufstieg möglich ge-macht.

Die chronologische Reihenfolge der Ereignisse ist wie folgt: Erschaffung des Himmels sowie der Engel, Vorstellung Jesu als Oberhaupt aller Engel, Revolte unter Satans Führung (wobei die Erschaffung der Hölle zeitlich mit dem Krieg im Himmel zusammenfällt), Vertreibung der Aufständischen in die Hölle, Schöp-fung der Erde, Reise Satans zur Erde und Verführung Evas, Bestrafung der Höllenbewohner und Veränderungen an der Erde und ihren umliegenden Pla-neten, Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies und Vorausschau auf einzelne geschichtliche Ereignisse. Milton beginnt jedoch in medias res, nach dem Fall Satans und vor dem Fall des Menschen. Die zeitlich früher liegenden Ereignisse erfährt der Leser später durch Raphaels Erzählung. Der Schwer-punkt seiner Erzählung liegt auch nicht auf den Ereignissen selbst, da die Ge-schichte an sich dem Leser schon bekannt sein sollte, sondern auf den Um-ständen, die zu diesen Ereignissen führten, eine ausführliche Beschreibung der auftretenden Charaktere sowie die Rechtfertigung Gottes, wie Milton es selbst im ersten Buch seines Werkes erwähnt: „justify the ways of God to men“ (Mil-ton, S. 9). Auf zukünftige Ereignisse wird immer wieder hingewiesen; einerseits durch den Erzähler, andererseits in Form von göttlichen Vorhersagen. Schon im Argument zum ersten Buch wird auf die Zukunft angespielt: „according to the idols known afterwards in Canaan“ (Milton, S. 7) oder „Nor had they yet among the sons of Eve / Got them new names [...] By falsities and lies the greatest part / Of mankind they corrupted to forsake / God their Creator“ (Milton, S. 19).

Durch die Sterblichkeit wird die Zeitlinie oder –gerade sogar für die einzelne ir-dische Kreatur auf eine Zeitspanne, oder mathematisch gesprochen, eine Stre-cke reduziert. Hierdurch ergibt sich ein subjektives, individuelles Zeitkonzept, da sich die Lebensspannen bezüglich des Start- und Endpunktes sowie der Länge stark voneinander unterscheiden können. Andererseits wird die Zeit durch die Sterblichkeit erst zu einer relevanten Dimension, aber auch zu einer andauern-den Mahnung, da der Endpunkt, also der Todestag, den meisten Menschen und insbesondere Adam und Eva unbekannt ist: „And death ensue? Then I shall be no more [...] I extinct“ (Milton, S. 220), „from death released / Some days; how long, and what till then our life, / Who knows“ (Milton, S. 265). Michael zeigt Adam aber die Möglichkeit auf, durch eine mäßige Lebensweise, d. h. das Nichtbegehen der Todsünde der Völlerei, sein Leben zu verlängern:

if thou well observe

The rule of not too much, by temperance taught

In what thou eat’st and drink’st, seeking from thence

Due nourishment, not gluttonous delight,

Till many years over thy head return:

So may’st thou live, till like ripe fruit thou drop

Into thy mother’s lap, or be with ease

Gathered, not harshly plucked, for death mature (Milton, S. 273-274).

Angaben konkreter Zeitpunkte oder Zeitspannen finden sich sehr selten; Zeitan-gaben sind, wenn sie überhaupt auftreten, eher von unspezifischer Natur, z. B. „after a certain space“ (Milton, S. 7), „Defeated of his seizure many days“ (Mil-ton, S. 266). Dies ist auf den ersten Blick durchaus ungewöhnlich: „Zahlen sind der ideale Maßstab für Raum und Zeit und wurden schon in alter Zeit als Mittel zur Erkenntnis der Welt angesehen; in ihnen glaubte man das Spiegelbild kos-mischer und menschlicher Ordnungen“ (Lurker 1991, S. 845)[2]. Miltons Verzicht auf konkrete Zeitangaben kann verschiedene Ursachen haben: zum einen ist der Zeitpunkt der beschriebenen Geschehnisse nicht überliefert, zum anderen bleibt eine gewisse Allgemeingültigkeit und Transfermöglichkeit erhalten und letztendlich könnte dies auch darin begründet sein, dass Milton die Unvorstell-barkeit der zeitlichen Dimension in Himmel und Hölle für den menschlichen Geist betonen will. In einer der wenigen Passagen, die konkrete Zeitangaben enthält: „Nine times the space that measures day and night / To mortal men“ (Milton, S. 10) zeigt sich deutlich, dass diese konkreten Zahlen nur herangezo-gen werden, um dem Menschen eine räumliche Ausdehnung zu erläutern, was durch die Verwendung des Wortes „space“ zur Beschreibung einer zeitlichen Ausdehnung noch unterstrichen wird. Des Weiteren wird hier angedeutet, dass der Tag, den der Mensch erfährt, sich von dem im Himmel unterscheidet; Gott und die Engel erleben die Zeit wohl auf eine andere Weise. Dabei scheint die Verwendung der Zahl Neun, der dreifachen Drei, hier keineswegs willkürlich; beide Zahlen sind im religiösen Kontext symbolische Zahlen: „the triplication of the triple. It is therefore a complete image of the three worlds“ (Cirlot, S. 234)[3], „Neun, als potenzierte Drei Inbegriff höchster Vollkommenheit“ (Lurker 1991, S. 522) und „Three symbolizes spiritual synthesis, and is the formula for the creation of each of the worlds. [...] Finally, it is associated with the concepts of heaven and the Trinity“ (Cirlot, S. 232) sowie „Drei, bedeutet die Überwindung der Entzweiung und drückt in ihrem umfassenden Wesen die Vollkommenheit aus, daher Grundlage verschiedener Systembildungen: theologisch ([...] Dreifal-tigkeit), kosmologisch (Himmel, Erde, Unterwelt), [...] chronologisch (Vergan-genheit, Gegenwart, Zukunft)“ (Lurker 1991, S. 151).

Das chronologisch auf der Drei aufgebaute System findet sich in Paradise Lost in vielfacher Hinsicht; Ereignisse werden als gegenwärtig, vergangen oder zu-künftig dargestellt; allein der ausgewählte Zeitpunkt, der im ersten Buch darge-stellt wird, deutet dies an: Satans Fall liegt in der Vergangenheit und der zu-künftige Fall des Menschen wird zum beschriebenen gegenwärtigen Zeitpunkt durch Satans Ratschluss initiiert. Bezüglich des Herrschafts- oder Aufenthalts-ortes Satans befinden wir uns auf einer parallelen Ebene: Der Himmel ist für Satans Gefolgschaft Vergangenheit, die Hölle Gegenwart und die Erde noch Zukunft.

2.2 Das Konzept der Zeitlosigkeit

Der extrem häufige Gebrauch von Begriffen, die Ewigkeit ausdrücken, insbe-sondere in Bezug auf Gott, deutet ein weiteres zeitliches Konzept an: z. B. „God [...] never but in unapproached light / Dwelt from eternity“ (Milton, S. 63), „Immutable, immortal, infinite, / Eternal King“ (Milton, S. 74), „Eternal Father“ (Milton, S. 119, S. 166, S. 230), „th‘ Eternal eye“ (Milton, S. 132), „Father Eternal“ (S. 231). Ähnlich wird die Umgebung Gottes beschrieben: „Th‘ eternal regions [...] Immortal amarant“ (Milton, S. 73). Gott erlebt die Zeit nicht auf die gleiche Weise wie alle seine erschaffenen Kreaturen, sondern hat die Gabe der Vorsehung; er hat nicht nur Kenntnis über alle Vorgänge der Vergangenheit, Gegenwart, und Zukunft: „Foreseeing or presaging, from the depth / Of knowledge past or present“ (Milton, S. 27), er ist auch Beginn, also Erschaffer und Ende aller Dinge: „Author and end of all things“ (Milton, S. 178) und „God [...] from his prospect high, / Wherein past, present, future he beholds [...] foreseeing“ (Milton, S. 65), „Him first, him last, him midst, and without end“ (Mil-ton, S. 117). Er vereinigt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, also alle Zeit in sich und ist gleichzeitig unabhängig von ihr; Erkenntnis und Erfahrung zur Weiterentwicklung hat dieses in sich perfekte Wesen nicht nötig. Für Gott ist Zeit eine irrelevante Dimension und dies kommt einer Zeitlosigkeit gleich. Auch die Schnelligkeit von Gott und seinem Sohn ist nicht durch Zeit zu messen: „Down he descended straight; the speed of gods / Time counts not, though with swiftest minutes winged“ (Milton, S. 232).

Die konditionale oder imaginäre Zeitachse existiert ebenfalls nur für Gottes Ge-schöpfe, Spekulationen werden nur von ihnen vorgenommen: „Better had I / Lived ignorant of future“ (Milton, S. 279).

Gottes Geschöpfe leben trotz ihres linearen Zeiterlebens ursprünglich ewig: die treuen wie die gefallenen Engel werden beschrieben durch „eternal being“ (Mil-ton, S. 13), aber auch Adam und Eva. Diese Unsterblichkeit ist jedoch nicht un-abänderbar; Adam und Eva essen vom Baum der Erkenntnis und werden da-durch sterblich, und auch die Engel können durch Gottes Hand sterben: „for Spirits that live throughout / Vital in every part [...] Cannot but by annihilating die“ (Milton, S. 146). Michael sagt Adam voraus, dass Satan am Tage des jüng-sten Gerichts durch Gottes Sohn zerstört werden wird: „thy Saviour [...] to dissolve / Satan with his perverted world“ (Milton, S. 298).

Die Unsterblichkeit und damit Ewigkeit in der Hölle ist für die gefallene Schar al-lerdings eine sehr erschreckende Aussicht: „eternal punishment“ (Milton, S. 13), „Where pain of unextinguishable fire / Must exercise us without hope of end“ (Milton, S. 35), „reduce / To nothing this essential, happier far / Than miserable to have eternal being“ (Milton, S. 35); obwohl sie nach Überlegung der Lage der Auslöschung ihrer Existenz immer noch vorzuziehen ist: „for who would lose, / Though full of pain, this intellectual being, / Those thoughts that wander through eternity“ (Milton, S. 37) und „We are decreed, / Reserved and destined to eternal woe; / Whatever doing, what can we suffer more, / What can we suffer worse?“ (Milton, S. 37).

Die Ewigkeit oder Zeitlosigkeit spiegelt sich auch in der Wahl der Adjektive wie-der, z. B. in „Unchangeable, eternal“ (Milton, S. 67) oder „eternal war / Irreconcilable“ (Milton, S. 12). Die Verneinung drückt eine zeitlich unbegrenzte Negation aus, anders als es bei einem Ausdruck wie „schwer versöhnlich“ der Fall wäre.

Trotz ihrer Unsterblichkeit sind Gottes Kreaturen an den linearen Zeitverlauf ge-bunden, Gott hat schon vor ihnen existiert und vereinigt als einziges Wesen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in sich. Diese Tatsache unterstreicht seine Einzigartigkeit und seinen Rang als höchstes Wesen.

Für die Zeit nach dem jüngsten Gericht jedoch wird eine Erneuerung der Erde vorausgesagt, die ewige Liebe, Frieden und Glück auch für den Menschen mit sich bringen wird: „New heav’ns, new earth, ages of endless date / Founded in righteousness and peace of love, / To bring forth fruits joy and eternal bliss“ (Milton, S. 298). Dies bedeutet, dass das zeitlose und endlose Konzept auf die Menschen übertragen werden wird, auch wenn Gott das einzige Wesen bleibt, das alle Zeit in sich vereinigt.

2.3 Die Nacht

Die Nacht taucht bei Milton in zweierlei symbolisch bedeutungsvoller Verwen-dung auf: Zum einen ist sie in personifizierter Form Bestandteil des Chaos (hier-zu siehe Kapitel 3.3), zum anderen ist sie die Zeit des Tages, in der Böses ent-steht bzw. beschlossen wird. Dies ist völlig unabhängig davon, ob es sich um die Nacht im Himmel oder auf der Erde handelt.

Cirlot notiert zum symbolischen Gehalt der Nacht das Folgende: „Night is related to the passive principle, the feminine and the unconscious. [...] Within the tradition of symbology it has the same significance as death and the colour black“ (Cirlot, S. 228). Die Aussagen dieser Textstelle treffen sehr genau auf Paradise Lost zu: Das Unbewusste oder auch die durch Milton negativ be-schriebene Fantasie regen sich bei (der weiblichen) Eva erstmals nach ihrem nächtlichen Traum, den sie zumindest teilweise als Passive erlebt und der ja durchaus von Satan beeinflusst oder sogar hervorgerufen wurde: „Such night till this I never passed, for I this night [...] have dreamed [...] of offense and trouble, which my mind / Knew never till this irksome night“ (Milton, S. 114). Adams Ein-schätzung der Fantasie betont ihren negativen Charakter: „Oft in her [reason‘s] absence mimic fancy wakes / To imitate her; but misjoining shapes, / Wild work produces oft, and most in dreams, / Ill matching words and deeds long past or late“ (Milton, S. 116). Der nächtliche Einfluss Satans legt auch den Grundstein für die Sterblichkeit und damit den Tod Adams und Evas.

Lurkers Eintrag zur Finsternis, und damit indirekt zur Nacht, ist wie folgt: „In der F. hausen die den Göttern und Menschen feindlichen Mächte, oft in Tiergestalt (Drache, Schlange) gedacht“ (Lurker 1991, S. 208). Auch hier lässt sich eine auffallend große Übereinstimmung erkennen: Während des Krieges im Himmel erfindet Satan – der im Paradies in die Gestalt der Schlange schlüpft – nachts Kanonen, „devilish engines“ (Milton, S. 137), mit denen er Gott zu entmachten trachtet: „Satan with his rebellious disappeared, / Far in the dark dislodged, and [...] His potentates to council called by night“ (Milton, S. 148). An dieser Text-stelle wird die Verbindung von Nacht, Dunkelheit und Heimlichkeit sehr deutlich. Ebenso sucht Satan das Paradies bei Sonnenuntergang auf, flüstert Eva des Nachts etwas zu und flieht zum Zeitpunkt des Sonnenaufganges: „This evening from the sun’s decline arrived / Who tells of some infernal Spirit seen / Hitherward bent“ (Milton, S. 107), „him there they found / Squat like a toad, close at the ear of Eve“ (Milton, S. 107) und „The Fiend [...] fled / Murmuring, and with him fled the shades of night“ (Milton, S. 112). Diese negative Belegung des Begriffes der Nacht steht in enger Verbindung mit dem Gegensatz von Licht und Dunkel, der in Miltons Werk in mehrfacher Hinsicht – insbesondere im Zu-sammenhang mit den Wertungen Gut und Böse – zu beobachten ist.

2.4 Der Morgen

Der Morgen wird von Milton mehrfach in besonderer Weise dargestellt; zum ei-nen durch positive Beschreibungen, zum anderen dadurch, dass er mit positiv besetzten Charakteren in Verbindung gebracht wird, wie bei Raphaels Erschei-nen im Paradies: „Now when fair morn orient in heav’n appeared“ (Milton, S. 151) und „what glorious shape / Comes this way moving; seems another morn / Ris’n on mid-noon“ (Milton, S. 121).

Der Morgen ist die Tageszeit, in der das Licht wieder in die Welt tritt, und betont den in Paradise Lost ausgeprägten Dualismus zwischen Licht und Dunkel, der das Licht mit dem Guten und das Dunkel mit dem Bösen in Verbindung bringt, noch mehr. Dieser Dualismus beruht wahrscheinlich auf der Schöpfungsge-schichte der Erde: „Bemerkenswert ist Gottes erstes Werturteil, nach dem das Licht gut ist“ (Lurker 1990, S. 90)[4] und wird durch Miltons Wertstellung des Lichtes verstärkt: „sacred light began to dawn“ (Milton, S. 203), „the sacred influence / Of light“ (Milton, S. 61). Des Weiteren kann der Morgen als Gegen-stück zur negativ beladenen Nacht gesehen werden.

An anderer Stelle bedient sich Milton der griechischen und römischen Mytholo-gie, um den Morgen darzustellen. Zu Beginn des fünften Buches wird der per-sonifizierte Morgen beschrieben, der später mit Aurora, der griechischen Göttin der Morgenröte, identifiziert wird:

Now Morn her rosy steps in th‘ eastern clime

Advancing, sowed the earth with orient pearl,

[...] th‘ only sound

Of leaves and fuming rills, Aurora’s fan,

Lightly dispersed, and the shrill matin song

Of birds on every bough (Milton, S. 113).

Zu Beginn des sechsten Buches taucht die griechische Göttin erneut auf: „till Morn, / Waked by the circling Hours, with rosy hand / Unbarred the gates of light [...] and now went forth the Morn / Such as in highest heav’n, arrayed in gold / Empyreal, from before her vanished night, / Shot through with orient beams“ (Milton, S. 138). Obwohl Aurora hier nicht namentlich genannt wird, muss es sich doch um sie handeln; dies ergibt sich aus der Erwähnung der „Hours“, die nach Elledge die „four beautiful daughters of Jove, goddesses of the seasons and guards of the gates of heaven“ (Elledge in Milton, S. 138, FN zu VI.3)[5] sind. Die mehrfache Verwendung des Wortes „rosy“ im Zusammen-hang mit dem Morgen weist auf Perfektion hin. (Zur Symbolik der Rose siehe Kapitel 3.2.1.)

Der Morgen des Tages, an dem Adam und Eva des Paradieses verwiesen wer-den und der somit den Beginn eines neuen Lebens für sie bedeutet, wird be-schrieben durch die griechische Göttin Leukothea, eigentlich eine Meeresgöttin; sie wird jedoch für gewöhnlich mit der römischen Göttin Matuta identifiziert, wel-che als Göttin der Morgenröte, aber auch als die der Geburt bekannt ist: „Meanwhile / To resalute the world with sacred light / Leucóthea waked, and with fresh dews embalmed / The earth“ (Milton, S. 263). Ein Grund für die Nen-nung einer anderen Göttin als Aurora in dieser Textstelle könnte der indirekte Hinweis auf die Geburt sein; die Geburt eines neuen Lebens für Adam und Eva, oder auch die Geburt ihrer Nachkommen, die nicht im Paradies, sondern außer-halb das Licht der Welt erblicken.

Auch andere wichtige Ereignisse finden ihre symbolische Entsprechung darin, dass sie des Morgens stattfinden, z. B. wird der Morgen des dritten Kriegstages im Himmel bezeichnet als „third sacred morn“ (Milton, S. 157); die Heiligkeit wird wiederum durch die symbolisch bedeutungsvolle Zahl Drei unterstrichen. Außerdem wird Adam prophezeit, dass Jesus am dritten Morgen nach seiner Kreuzigung auferstehen wird: „ere the third dawning light / Return, the stars of morn shall see him rise / Out of his grave, fresh as the dawning light“ (Milton, S. 295). Anhand dieser Beispiele wird deutlich, dass der Morgen den Beginn et-was Neuen symbolisiert: „Mit dem beginnenden Morgen ist der Anfang verbun-den“ (Lurker 1990, S. 88).

3. Die Darstellung der räumlichen Dimension

3.1 Der Kosmos

Zuerst möchte ich an dieser Stelle eine Begriffsunterscheidung verdeutlichen: Mit „Kosmos“ meine ich im Folgenden die maximale Ausdehnung des Raumes bzw. alles, was in Paradise Lost als Raum beschrieben wird; also den Himmel, die Erde sowie sämtliche anderen Planeten, das Chaos und die Hölle. Insbe-sondere möchte ich darauf hinweisen, dass ich den Begriff „Universum“ deutlich hiervon unterscheide und damit die dem Menschen bekannte Ausdehnung des Raumes, also unseren Planeten, sein und weitere Sonnensysteme sowie den dazwischen befindlichen Raum bezeichnen möchte.

3.1.1 Zur Entstehung

Schöpfungsgeschichtlich stehen hier der Himmel und das Chaos an erster, die Hölle an zweiter und die Erde an dritter Stelle. Zur Entstehung des Himmels selbst finden sich keine Angaben im Text; nur die Entstehung der Engel gibt An-lass zur Spekulation, welche in Satans Disput mit Abdiel zum Ausdruck kommt. Abdiels Äußerung „the mighty Father made / All things, ev’n thee, and all the Spirits of heav’n / By him created“ (Milton, S. 135) deutet indirekt an, dass auch der Himmel Gottes Schöpfung ist. Satan in seinem Hochmut jedoch zweifelt dies an und vermutet, dass die Engel sich selbst erschaffen haben: „We know no time when we were not as now; / Know none before us, self-begot, self-raised / By our own quick’ning power“ (Milton, S. 136). Auch zur Schöpfung des Chaos macht der Text keinerlei Aussage; nur seine Beschreibung lässt auf eine Existenzdauer schließen, die dem Himmel ähnlich sein mag (hierzu siehe Ka-pitel 3.3). Zumindest ein Regent des Chaos, die Nacht, wird als ursprungslos beschrieben: „unoriginal Night“ (Milton, S. 242). Elledge erklärt den Begriff „unoriginal“ folgendermaßen: „having no origin or beginning“ (Elledge in Milton, S. 242, FN zu X.477). Eindeutig festzustellen ist anhand des Textes nur, dass Himmel und Chaos schon vor der Erschaffung von Hölle und Erde existierten.

3.1.2 Zur relativen Lage in Verbindung mit der Hierarchie

In der Konzeption des Kosmos spiegelt sich der Ausdruck des Status sehr deut-lich in der relativen Höhe wieder. Der Himmel als Sitz des mächtigsten Wesens und der moralisch positiv betrachteten Engel liegt weit oberhalb der Hölle, in der die moralisch negativ besetzten gefallenen Engel leben; zwischen Himmel und Hölle befinden sich Erde und Chaos, wobei die Erde wiederum oberhalb des Chaos platziert ist:

first hell

Your dungeon stretching far and wide beneath;

Now lately heaven and earth, another world

Hung o’er my realm, linked in a golden chain

To that side heav’n from whence your legions fell (Milton, S. 60).

Der göttliche Himmel wird hier zwar nicht direkt erwähnt, jedoch lässt sich aus der Tatsache, dass Satan und seine Schar aus ihm herunterfielen, schließen, dass er sich oberhalb des Chaos befinden muss. Die Erde, und insbesondere Eden und das Paradies sind dem Himmel relativ nah; für Gott befinden sie sich sogar in Sichtweite: „heaven gate, from whence / Eden and all the coast in prospect lay“ (Milton, S. 232) und „this new-made world, another heav’n / From heaven gate not far, founded in view“ (Milton, S. 179). Sie liegt aber zwischen Himmel und Hölle, was auf eine Mittelstellung in der Hierarchie hindeutet, die aber zumindest vor dem Fall des Menschen eine größere Nähe zum Himmel als zur Hölle aufweist. Trotzdem ist die Erde soweit vom Himmel entfernt, dass so-wohl die Entfernung als auch gewisse himmlische Prinzipien für den menschli-chen Verstand nicht greifbar sind: „distance inexpressible / By numbers that have name [...] God to remove his ways from human sense, / Placed heav’n from earth so far, that earthly sight, / If it presume, might err in things too high“ (Milton, S. 183). Diese Unfähigkeit des Menschen, diese Entfernungen durch Begriffe seines Erfahrungsschatzes zu beschreiben, mag ein Hauptgrund dafür sein, dass Entfernungen in Paradise Lost generell selten durch konkrete Zahlen beschrieben werden. Die offensichtliche Ähnlichkeit von Himmel und Erde wird mehrfach erwähnt, z. B. von Raphael: „what if earth / Be but the shadow of heav’n, and things therein / Each to other like, more than on earth is thought?“ (Milton, S. 128).

Miltons Hölle ist unterhalb von Himmel und Erde situiert und „not in the center“ (Milton, S. 7), wie es z. B. Dante in seiner Göttlichen Komödie darstellt; die Höl-le wird von Himmel und Erde durch einen „dark unbottomed infinite abyss“ (Mil-ton, S. 43) getrennt. Sie wird wiederholt als der niedrigste Teil des Universums beschrieben: „the lowest deep“ (Milton, S. 43), „the bottomless pit“ (Milton, S. 161), „As far removed from God and light of heav’n / As from the center thrice to th’utmost pole“ (Milton, S. 11) und „deep tract of hell“ (Milton, S. 9). Die zur Beschreibung der Distanzen verwendeten Maßeinheiten sind von einer un-endlichen oder zumindest superlativen Qualität: „unbottomed“, „infinite“, „lowest“, „bottomless“, „utmost“. Einmal wird eine Distanz mit drei multipliziert; eine symbolische Zahl, die wiederholt in Paradise Lost verwendet wird. Diese Beschreibung vermittelt den Eindruck, dass sich kein menschliches Wesen vor-stellen kann, wie weit die Hölle vom Himmel entfernt ist. Nach dieser Anord-nung führt der direkte Weg vom Himmel in die Hölle abwärts mit einem Fall als schnellster Möglichkeit. Dieser Fall, ein in Paradise Lost wiederkehrendes Mo-tiv, findet sowohl in einem geografischen als auch in einem moralischen Sinne statt. Daher tragen die Wörter „height“ und „depth“ zwei verschiedene Bedeu-tungen, eine geografische und eine moralische: „into what pit thou seest / From what highth fall’n“ (Milton, S. 11), „headlong themselves they threw / Down from the verge of heav’n, eternal wrath / Burnt after them to the bottomless pit“ (Mil-ton, S. 161). Die neun Tage, die der Fall dauert, vermitteln eine Idee von der unvorstellbaren Entfernung: „Nine times the space that measures day and night / To mortal men“ (Milton, S. 10).

Auch in der Gegenwart bzw. Abwesenheit des Lichtes lässt sich der moralische Status eines Ortes ablesen. Das Chaos, welches an Himmel und an Hölle grenzt, wird als mittlere und die Hölle als äußerste Dunkelheit beschrieben: „Through utter and through middle darkness“ (Milton, S. 63). (Zur symbolischen Bedeutung der Finsternis siehe Kapitel 2.3 bzw. 3.3.) Dabei ist das Licht gleich-bedeutend mit dem Himmel; Satan bittet das Chaos um Passage „through your spacious empire up to light“ (Milton, S. 59).

Ein dritter Hinweis auf die Hierarchie der Welten findet sich in der Reihenfolge, in der Gott seinem Sohn wiederholt seine Herrschaftsbereiche nennt:

under thee as Head Supreme

Thrones, Princedoms, Powers, Dominions I reduce:

All knees to thee shall bow, of them that bide

In heaven, or earth, or under earth in hell (Milton, S. 72)

und „Vicegerent Son, to thee I have transferred / All judgment, whether in heav’n, or earth, or hell“ (Milton, S. 231).

3.2 Der Himmel

Da in Paradise Lost der englische Begriff „heaven“ nicht nur in der üblichen Be-deutung des Aufenthaltsortes Gottes, sondern auch für den üblicherweise mit „sky“ bezeichneten irdischen Himmel Verwendung findet, möchte ich an dieser Stelle darauf verweisen, dass Kapitel 3.2 den Himmel nur in der ersten Bedeu-tung behandelt.

3.2.1 Der Himmel als Ort

Der Himmel ist in seiner lokalen Dimension oberhalb aller anderen Welten an-gesiedelt, wie schon in Kapitel 3.1.2 erläutert wurde. Seine Erschaffung wird nicht erwähnt; es lässt sich aber ewige Existenz am Text belegen: „eternal regions“ (Milton, S. 73) und „Heav’n’s everlasting frame“ (Milton, S. 74).

Die himmlische Umgebung übertrifft die Erde bezüglich ihrer Ausdehnung in er-heblichem Maße: „regions to which / All thy dominion, Adam, is no more / Than what this garden is to all the earth, / And all the sea, from one entire globose / Stretched out into longitude“ (Milton, S. 133). Räumlich ist der Himmel durch Wände, Tore und ein Gewölbe begrenzt, beschreibt also eine eindeutig abge-schlossene Ausdehnung: „the gates of heav’n“ (Milton, S. 13), „the gate of heav’n“ (Milton, S. 78, S. 119), „heav’n gates“ (Milton, S. 18, S. 60), „the vault of heav’n“ (Milton, S. 28), „Within heav’n’s bound“ (Milton, S. 39) und „from all the ends of heav’n“ (Milton, S. 129). Dieses Tor wird mit denen irdischer Königspa-läste in Bezug auf Pracht und Reichtum verglichen und gleichzeitig als unver-gleichbar dargestellt: „the wall of heaven a structure high, / At top whereof, but far more rich appeared / The work as of a kingly palace gate / With frontispiece of diamond and gold / Embellished; thick with sparkling orient gems / The portal shone, inimitable on earth“ (Milton, S. 78). Des Weiteren muss dieses Tor nicht von Hand betätigt werden, sondern öffnet sich von selbst; dies geschieht wohl auf Gottes Wunsch hin: „the gate self-opened wide / On golden hinges turning, as by work / Divine the sovran Architect had framed“ (Milton, S. 119-120), „heav’n opened wide / Her ever-during gates, harmonious sound / On golden hinges moving“ (Milton, S. 168) und „heav’n / That opened wide her blazing portals“ (Milton, S. 178). Auch die Wände gehorchen Gottes Willen und öffnen sich, um die gefallene Schar in die Tiefe zu entlassen: „crystal wall of heav’n, which op’ning wide, / Rolled inward, and a spacious gap disclosed / Into the wasteful deep [...] Down from the verge of heav‘n“ (Milton, S. 160-161). Nach ih-rer Verbannung schließt sich die Himmelswand auch wieder selbsttätig: „Disburdened heav’n rejoiced, and soon repaired / Her mural breach, returning whence it rolled“ (Milton, S. 161). Der Himmel ist also nicht nur räumlich abge-schlossen und separat platziert, sondern die Entscheidung des Zugangs, des Ausschlusses und der Anwesenheit aller Kreaturen in ihm obliegt Gott; Voraus-setzung hierfür sind Gehorsam und Sündenfreiheit. Der lokale Abschluss ent-spricht also einer Art moralischem Abschluss, da die Menge der im Himmel be-findlichen Kreaturen homogen ist.

[...]


[1] Milton, John: Paradise Lost. In: Elledge, Scott (Hrsg.): Paradise Lost. John Milton. New York/ London: 1993.

[2] Lurker, Manfred (Hrsg.): Wörterbuch der Symbolik. Stuttgart: 1991.

[3] Cirlot, J. E.: A Dictionary of Symbols. London: 1971.

[4] Lurker, Manfred: Die Botschaft der Symbole. München: 1990.

[5] Elledge, Scott: John Milton. Paradise Lost. New York/London: 1993.

Ende der Leseprobe aus 63 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung von Zeit und Raum in John Miltons "Paradise Lost"
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
63
Katalognummer
V33590
ISBN (eBook)
9783638340342
ISBN (Buch)
9783638704168
Dateigröße
620 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Darstellung, Zeit, Raum, John, Miltons, Paradise, Lost
Arbeit zitieren
Stella Asch (Autor), 2004, Die Darstellung von Zeit und Raum in John Miltons "Paradise Lost", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33590

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