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Anforderungen an ein Risikomanagementsystem im Gesundheitswesen

Am Beispiel einer Einrichtung

Titel: Anforderungen an ein Risikomanagementsystem im Gesundheitswesen

Hausarbeit , 2016 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Katharina Daub (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit war es, die Fragestellung: „Was wird unter dem Begriff Risikomanagement im ambulanten Pflegedienst verstanden und was sind die Anforderungen in einem ambulanten Pflegedienst?“ beantworten zu können. Dazu wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. Um eine Basis schaffen zu können, wurden theoretische Grundlagen definiert. Außerdem wurden Anforderungen aufgezeigt, die bei der Umsetzung eines Risikomanagements beachtet werden müssen. Diese spielen eine große Rolle, bei der Anforderung an die Umsetzung eines Risikomanagements. Dazu wurde eine bespielhafte Darstellung eines Gesetzes, die Expertenstandards, die Pflegedokumentation und die Qualität herangezogen.

Es konnte herausgearbeitet werden, dass ein Risikomanagement in einem ambulanten Pflegedienst, sowohl zur Vorbeugung von Risiken der Klienten als auch der Mitarbeiter dient.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

1.2 Methode

2 Theoretische Grundlagen eines Risikomanagements im ambulanten Bereich

2.1 Annäherung an die Begriffe des Risikomanagements

2.2 Risikomanagement im ambulanten Pflegedienst

3 Externe Anforderungen an ein Risikomanagement im ambulanten Bereich

3.1 Gesetze und Verordnungen

3.2 Die Rolle des Medizinischen Dienst der Krankenkassen

4 Anforderungen an die Einführung eines Risikomanagements im ambulanten Bereich

4.1 Gesetze und Verordnungen

4.2 Expertenstandards

4.3 Pflegedokumentation

4.4 Qualität

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, zu definieren, was unter Risikomanagement im ambulanten Pflegedienst verstanden wird und welche spezifischen Anforderungen für eine erfolgreiche Einführung in diesem Bereich bestehen, um die Versorgungsqualität zu sichern und Haftungsrisiken zu minimieren.

  • Theoretische Fundierung des Risikomanagements in der ambulanten Pflege
  • Analyse externer gesetzlicher Rahmenbedingungen und Verordnungen
  • Die Rolle des Medizinischen Dienstes (MDK) bei der Qualitätsprüfung
  • Anforderungen an Expertenstandards und deren Implementierung
  • Die Bedeutung der Pflegedokumentation als Instrument des Risikoschutzes
  • Qualitätsmanagement-Ebenen (Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität)

Auszug aus dem Buch

4.2 Expertenstandards

Wie in Tabelle 1 bereits beschrieben wurde, gibt es aktuell acht Expertenstandards in der Pflege und ein neunter ist in Arbeit. Ambulante Pflegedienste sind nach § 113a SGB XI gesetzlich dazu verpflichtet, diese einrichtungsentsprechend einzuführen und anzuwenden. Im Rahmen der MDK-Prüfung, wird die Implementierung der Expertenstandards überprüft (MDS 2014, 35).

Da die Expertenstandards allgemein formuliert und vorwiegend für den stationären Bereich erarbeitet wurden, müssen ambulante Pflegedienste den Expertenstandard auf ihre Einrichtung entsprechend anpassen. Die Expertenstandards sind pflegewissenschaftlich auf dem aktuellsten Stand der Forschung. Es werden verschiedene Instrumente aufgezeigt, anhand deren das pflegerische Risiko in diesem Bereich erfasst werden kann. Der Pflegedienst muss hier eine Entscheidung treffen, welches Instrument am geeignetsten erscheint (Geraedts et al. 2011, 187f.; König 2015, 218ff.). Dies geschieht häufig innerhalb des Qualitätszirkels, darin werden Arbeitsgruppen gebildet oder der Expertenstandard wird gemeinsam bearbeitet.

Ist der Expertenstandard einrichtungsentsprechend implementiert, müssen Pflegefachkräfte die Risikobewertung mit Hilfe des festgelegten Instrumentes bzw. Assessments durchführen. So kann bspw. innerhalb des Standards für Dekubitusprophylaxe die Bradenskala als Instrument festgelegt sein. Die Pflegefachkraft kann nun das Dekubitusrisiko mit dieser Skala erfassen. Anschließend können in der Pflegeplanung Maßnahmen getroffen werden, um die möglichen Risiken zu vermeiden. Diese Maßnahmen sind individuell für die jeweiligen Klienten zu planen und umzusetzen (König 2015, 220ff.; Schmidt 2010, 181f.; Schmidt 2009, 187).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Modulprüfung zum Qualitätsmanagement ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich des Risikomanagements in der ambulanten Pflege.

2 Theoretische Grundlagen eines Risikomanagements im ambulanten Bereich: Hier werden zentrale Begrifflichkeiten wie Risikomanagement, KVP und der PDCA-Zyklus erläutert, um ein fundiertes Verständnis für die weiteren Kapitel zu schaffen.

3 Externe Anforderungen an ein Risikomanagement im ambulanten Bereich: Dieses Kapitel behandelt die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Kontrollinstanz des Medizinischen Dienstes (MDK) für ambulante Dienste.

4 Anforderungen an die Einführung eines Risikomanagements im ambulanten Bereich: Der Hauptteil erläutert praxisnah die Umsetzung von Expertenstandards, Pflegedokumentation und Qualitätsaspekten unter Berücksichtigung von Gesetzen.

5 Schluss: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die zentrale Fragestellung in einem Resümee.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Ambulante Pflege, Qualitätsmanagement, Expertenstandards, Pflegedokumentation, MDK, Prozessqualität, Strukturqualität, Ergebnisqualität, Gesetze, Arzneimittelgesetz, Patientenwohl, Haftungsprävention, PDCA-Zyklus, Qualitätssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an ein Risikomanagementsystem in ambulanten Pflegediensten im Kontext von Qualitätssicherung und Haftung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören gesetzliche Vorgaben, die Anwendung von Expertenstandards, die Bedeutung der Pflegedokumentation sowie die Qualitätsprüfung durch den MDK.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Begriff Risikomanagement für den ambulanten Pflegedienst zu definieren und aufzuzeigen, wie ein solches System erfolgreich implementiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Recherche, bei der Fachliteratur, Gesetze und Online-Datenbanken ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden externe gesetzliche Anforderungen, die praktische Umsetzung von Expertenstandards sowie die Rolle der Dokumentation und Qualitätsebenen bei der Risikominimierung detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Risikomanagement, ambulante Pflege, Expertenstandards, Pflegedokumentation und Qualitätsmanagement.

Welche Rolle spielt der MDK in diesem Prozess?

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen fungiert als Kontrollinstanz, die die Umsetzung der Qualitätsanforderungen und die Einhaltung von Standards durch den Pflegedienst regelmäßig überprüft.

Warum ist das Arzneimittelgesetz ein zentrales Beispiel in der Arbeit?

Das Gesetz dient als praxisnahes Beispiel, um zu verdeutlichen, wie gesetzliche Anforderungen beim Richten und Verabreichen von Medikamenten direkt in das Risikomanagement eines Pflegedienstes integriert werden müssen.

Was ist das Fazit zur Bedeutung des Risikomanagements?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass ein Risikomanagement sowohl zum Schutz der Klienten als auch zur Entlastung und zum Schutz der Mitarbeiter sowie des Pflegedienstes bei haftungsrechtlichen Fragen von zentraler Bedeutung ist.

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Details

Titel
Anforderungen an ein Risikomanagementsystem im Gesundheitswesen
Untertitel
Am Beispiel einer Einrichtung
Note
2,0
Autor
Katharina Daub (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V335909
ISBN (eBook)
9783668257269
ISBN (Buch)
9783668257276
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risikomanagement Pflegedienst Expertenstandards Qualität Pflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Daub (Autor:in), 2016, Anforderungen an ein Risikomanagementsystem im Gesundheitswesen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335909
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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