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Pflege im Verteilungskampf. Berufspolitische Vertretung und Interessenartikulation

Título: Pflege im Verteilungskampf. Berufspolitische Vertretung und Interessenartikulation

Tesis de Maestría , 2014 , 148 Páginas

Autor:in: Dominik Zergiebel (Autor)

Politíca - Otros temas
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Es tobt ein Kampf im Gesundheitswesen in Deutschland. Die Auseinandersetzungen zentrieren sich um die Allokation von begrenzten Ressourcen, aber auch um die Verteilung von Kompetenzen und den Zuschnitt von Berufsfeldern. Die verschiedenen Parteien dieses Kampfes sind die politischen Entscheidungsträger, die Selbstverwaltung des Gesundheitswesens und der Sozialversicherung, Expertengremien und die unterschiedlichen Interessenvertretungen der betroffenen Berufe, wie zum Beispiel der Pflege. Der Deutsche Pflegerat e. V. vertritt die Interessen der professionellen Pflege und des Hebammenwesens.

Der Deutsche Pflegerat e. V. liefert als Interessenvertretung der Pflege eine zielgerichtete Performance und erfüllt in zentralen Bereichen die Aufgabe einer Vertretung der Pflegenden und fungiert als berufspolitischer Akteur mit einer eigenen Agenda.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 These

1.2 Forschungsinteresse

1.3 Relevanz der vorliegenden Arbeit

1.4 Methoden

1.5 Theoretische Eingrenzung

2 Wer ist „Die Pflege“?

2.1 Das Gesundheitswesen, als Umgebungsvariable der Pflege

2.2 Berufs- und Interessenvertretung der Pflege

2.3 Geschichte der pflegerischen Berufsverbände

2.4 Entwicklung und Ziele des Deutschen Pflegerates e. V.

2.5 Struktur des Deutschen Pflegerates e. V.

2.6 Einordnung des DPR

3 Ausgewählte Aktivitäten des DPR

3.1 Öffentlichkeitsarbeit: Die Kampagne „Ich will Pflege“

3.1.1 Gestaltung der Kampagne „Ich will Pflege“

3.1.1.1 Inhalt der Kampagne

3.1.1.2 Virale Mobilisation und Grassroots-Campaigning

3.1.1.3 Auftritt in den neuen Medien: Die Homepage „Ich will Pflege“ und der Auftritt bei Facebook, Twitter, Google+ und auf Youtube

3.1.1.4 Aktionen und Veranstaltungen

3.1.1.5 Pressearbeit, Medienbeiträge, Rezeption der Kampagne

3.1.2 Anschlusshandlungen

3.1.3 Konkurrenz der Kampagnen: Weitere Kampagnen und veranschlagte Kosten

3.1.4 Zusammenfassung Kampagne

3.2 Die Arbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss

3.2.1 Die Struktur, Funktion und Arbeitsweise des G-BA

3.2.2 Rolle des DPR und Mitarbeit im G-BA

3.2.2.1 Mitarbeit bei Richtlinien, Darstellung der Leistung des DPR

3.2.2.1.1 Richtlinie Qualitätssicherungsvereinbarung zum Bauchaortenaneurysma

3.2.2.1.2 Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh-und Reifgeborene

3.2.2.1.3 Richtlinie zur Kinderherzchirurgie

3.2.2.1.4 Richtlinie Kinderonkologie

3.2.3 Zusammenfassung: Der DPR im G-BA

3.3 Berufspolitische Entwicklung: Selbstverwaltung

3.3.1 Grundlagen Selbstverwaltung, Profession Pflege, europäische und internationale Beispiele

3.3.2 Aufgaben einer Pflegekammer

3.3.3 Aktivitäten der Pflegevertretungen für eine Verkammerung

3.3.4 Die Kritiker: Argumentationen und Streitpunkte

3.3.5 Verkammerung in den Bundesländern

3.3.5.1 Rheinland-Pfalz

3.3.5.2 Schleswig-Holstein

3.3.5.3 Niedersachsen

3.3.5.4 Befragungen und Planungen in weiteren Bundesländern

3.3.6 Zusammenfassung Professionalisierung

3.4 Methodenkritik

4 Schlussbetrachtung und Ausblick

4.1 Empfehlung für die politischen Entscheidungsträger

4.2 Abschließende Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Deutschen Pflegerates e. V. (DPR) als Interessenvertretung im deutschen Gesundheitswesen. Ziel ist es, die Handlungsweise und den Einfluss des DPR anhand von drei zentralen Feldern – Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und die berufspolitische Professionalisierung durch Verkammerung – zu analysieren und zu bewerten.

  • Interessenvertretung und Verbandspolitik im Gesundheitswesen
  • Methoden der Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnenführung („Ich will Pflege“)
  • Mitwirkung in Gremien der Selbstverwaltung (G-BA)
  • Berufspolitische Professionalisierung und Verkammerungstendenzen

Auszug aus dem Buch

1.3 Relevanz der vorliegenden Arbeit

Die Rezeption der Interessenvertretungen der Pflege findet in der Politikwissenschaft bislang nicht statt. Ihre Bedeutung in dem Gesundheitswesen steigt aber seit Jahren. Gründe sind die Größe der repräsentierten Gruppe und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Hinzu kommt eine stärkere Einigung der polyphonen Stimmen der zahlreichen pflegerischen Berufsvertretungen, diese mündet 1998 in die Gründung des Deutschen Pflegerates e. V. (DPR).

Die Erwähnung der Vertretungen der Pflege in einschlägigen Fachbüchern, die sich explizit mit dem Politikfeld Gesundheitspolitik beschäftigen, ist selten. So kommt die 2012 erschienene Doktorarbeit von Sylvia Pannowitsch „Vetospieler in der deutschen Gesundheitspolitik“ ohne Erwähnung der DPR und der Pflegelobby aus, es werden vorrangig die Entscheidungsträger im deutschen parlamentarischen System behandelt, dazu die organisierte Ärzteschaft, Krankenkassen und Krankenhäuser, es wird hierbei der Fokus auf die großen Reformgesetze seit 1992 des Feldes Gesundheitspolitik gelegt.

In dem 2011 erschienenen Werken „Die gesunde Gesellschaft. Sozioökonomische Perspektiven und sozialethische Herausforderungen“ herausgegeben von Peter Hensen und Christian Kölzer, findet die Pflegelobby keine Erwähnung. Es werden in mehreren Texten Interessenvertretungen im Gesundheitswesen behandelt, jedoch liegt der Fokus auf Pharmafirmen und deren Handeln.

Das Werk „Gesundheit, Gesundheitspolitik und soziale Gerechtigkeit“ von Thomas König liefert eine Begründung für diesen Zustand: „Zu den auf der gesundheitspolitischen Bühne kaum wahrgenommenen Akteuren zählen alle „Heilhilfsberufe“: Sie sind in Deutschland (…) nur Zuarbeiter für die dominante Profession der Ärzteschaft.“ König führt als Vertretung der Pflege den Deutschen Berufsverband für Krankenpflege an, der ein Mitglied im DPR ist. Beispielhaft steht auch die Auswahl für das Werk „Gesundheit 2030. Qualitätsorientierung im Fokus von Politik, Wirtschaft, Selbstverwaltung und Wissenschaft“ der Herausgeber Bandelows, Eckerts und Rüsenbergs. Es kommen die verschiedensten Akteure zu Wort, Parteien, Vertreter der organisierten Ärzteschaft, Lobby-Verbände der Pharmaindustrie und Gewerkschaften. Eine pflegerische Perspektive nimmt ausschließlich der Beitrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) ein und kein pflegerischer Berufsverband kommt zur Sprache.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle gesundheitspolitische Lage ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Rolle des Deutschen Pflegerates als Interessenvertretung.

2 Wer ist „Die Pflege“?: Dieses Kapitel beleuchtet das Gesundheitswesen als Umfeld, die historische Entwicklung pflegerischer Berufsverbände und die Struktur sowie Ziele des Deutschen Pflegerates.

3 Ausgewählte Aktivitäten des DPR: Hier werden die praktische Interessenvertretung anhand der Kampagne „Ich will Pflege“, die Mitarbeit im G-BA sowie die Bestrebungen zur Verkammerung in den Bundesländern detailliert analysiert.

4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Wirksamkeit der Lobbyarbeit des DPR und gibt Empfehlungen für die zukünftige gesundheitspolitische Gestaltung.

Schlüsselwörter

Deutscher Pflegerat, Interessenvertretung, Gesundheitspolitik, Pflegekammer, Selbstverwaltung, G-BA, Professionalisierung, Lobbyismus, Verkammerung, Kampagnenführung, Berufsverbände, Politikfeldanalyse, Multiple-Streams-Ansatz, Vetospieler, Pflegeberufe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Rolle und Wirksamkeit des Deutschen Pflegerates (DPR) als Interessenvertretung der professionellen Pflege in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Öffentlichkeitsarbeit (Kampagne „Ich will Pflege“), die politische Mitwirkung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und die berufspolitische Debatte um die Errichtung von Pflegekammern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, inwieweit der DPR als Interessenvertretung agiert, welche Performance er in der politischen Arena zeigt und wie er seinen Einfluss geltend macht.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen qualitativen Ansatz, basierend auf der Politikfeldanalyse (insb. Multiple-Streams-Ansatz und Vetospielertheorie), Experteninterviews sowie der Analyse von Online-Inhalten und Dokumenten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Akteure (DPR und das Umfeld) sowie in die Analyse dreier spezifischer Handlungsfelder: PR-Kampagnen, Gremienarbeit im G-BA und die Entwicklung hin zu Landespflegekammern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind der DPR, Interessenvertretung, Pflegekammer, Selbstverwaltung, G-BA, Professionalisierung und politische Kommunikation.

Wie bewertet die Arbeit die Wirksamkeit der Kampagne „Ich will Pflege“?

Die Arbeit sieht in der Kampagne eine erfolgreiche Methode zur Mobilisierung der Basis und zur Steigerung der öffentlichen sowie politischen Aufmerksamkeit für pflegepolitische Themen.

Warum ist die Mitarbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) für den DPR schwierig?

Obwohl der DPR als beratendes Mitglied vertreten ist, verfügt er im G-BA über kein Stimmrecht, was seine Durchsetzungsmöglichkeiten im Sinne der Vetospielertheorie einschränkt.

Final del extracto de 148 páginas  - subir

Detalles

Título
Pflege im Verteilungskampf. Berufspolitische Vertretung und Interessenartikulation
Universidad
University of Münster  (Institut für Politikwissenschaft)
Autor
Dominik Zergiebel (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
148
No. de catálogo
V336273
ISBN (Ebook)
9783656989356
ISBN (Libro)
9783656989363
Idioma
Alemán
Etiqueta
Deutsche Pflegerat Pflegepolitik professionelle Pflege Selbstverwaltung Pflegekammer G-BA Kampagne "Ich will Pflege"
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dominik Zergiebel (Autor), 2014, Pflege im Verteilungskampf. Berufspolitische Vertretung und Interessenartikulation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336273
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