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Die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Bankensektor im Privatkundenbereich

Titre: Die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Bankensektor im Privatkundenbereich

Mémoire (de fin d'études) , 2016 , 75 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Julia Wehr (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Durch eine verschärfte Regulierung, einem anhaltend niedrigem Zinsniveau, massiven Kostendruck und dem weitverbreiteten Misstrauen ihrer Kunden, stehen Retail-Banken auch noch Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise vor weltweiten Herausforderungen. Hinzu kommt der zunehmende Wunsch der Kunden nach einer raschen und weitreichenden Digitalisierung im Bankensektor. Eine Herausforderung für die traditionellen Banken ist, dass nicht nur die Wettbewerber, sondern sogar branchenfremde Anbieter die Kundenbedürfnisse der nachkommenden, mit digitalen Technologien aufgewachsenen Generation besser und kostengünstiger als sie erfüllen. Daher sollten die traditionellen Banken bei digitalen Technologien, mobilen Kommunikationsformen zu einem integralen Bestandteil ihrer Geschäftsmodelle machen. Die Bereitschaft von Millionen von Kunden, sich auf neue Technologien einzulassen, wird durch den großen Erfolg mobiler Bezahlsysteme in Schwellen- und zunehmend auch in Industrieländern belegt.

Ziel der Arbeit ist es, in Erfahrung zu bringen, wie weit sich die Digitalisierung auf das Retail Banking auswirkt und welche Folgen sich daraus ergeben. Außerdem soll erforscht werden, in wie weit verschiedene Banken bereits neue, an die Situation angepasste Geschäftsmodelle für ihre Kunden entwickelt haben und diese nutzen.
Die Kernfragen in dieser Diplomarbeit sind: Wie sehen die Veränderungen der Banken aus? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf das Retail Banking, also das Bankgeschäft mit den Privatkunden? Verlangt die Digitalisierung eine grundlegende Neuorganisation des ursprünglichen Bankgeschäftes?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise in der Arbeit

2 Grundgedanken und begriffliche Abgrenzungen

2.1 Begriffsbestimmungen

2.1.1 Digitalisierung

2.1.2 Geschäftsmodell

2.1.3 Retail Banking

2.1.4 Digital Native

2.2 Retail Banking als Grundgeschäftsmodell

3 Geänderte Umweltfaktoren

3.1 Auf Kundenseite

3.2 Auf Bankseite

3.2.1 Bedeutung der Digitalisierung für die Kreditinstitute

3.2.2 Bedeutung der Digitalisierung für die Mitarbeiter in Kreditinstituten

3.2.3 Die verspätete Digitalisierung in der Finanzbranche

3.2.4 Das digitale Geschäftsmodell

4 Verschiedene Finanzdienstleister in Zeiten der Digitalisierung

4.1 Non Banks und Near Banks

4.2 Direktbanken

4.3 Traditionelle Banken

5 Erläuterungen zu den Forschungsfragen und zur Hypothesenbildung

6 Zwischenfazit

7 Untersuchung

7.1 Methodik zur Untersuchung

7.2 Ergebnisse der empirischen Untersuchung

7.2.1 Einführung und Erläuterung der benutzten Formeln

7.2.2 Hauptauswertung

7.2.3 Überprüfung der gestellten Hypothesen

7.3 Kritische Betrachtung der gewählten Methode zur Befragung

7.4 Schlussfolgerung aus der Untersuchung und Auswirkung auf die Praxis

8 Fazit und Ausblick für weitere Untersuchungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf den Bankensektor im Privatkundenbereich, mit einem speziellen Fokus auf die Retail-Banken in Deutschland. Ziel ist es, die Veränderungen im Kundenverhalten zu analysieren, neue Geschäftsmodelle zu evaluieren und Empfehlungen für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Kreditinstitute abzuleiten.

  • Analyse der digitalen Transformation im Retail-Banking
  • Einfluss der Digitalisierung auf das Kundenverhalten und Banken
  • Untersuchung verschiedener Finanzdienstleister (Direktbanken, FinTechs, traditionelle Banken)
  • Empirische Untersuchung des Nutzungsverhaltens im Online- und Mobile-Banking
  • Strategien zur Optimierung der Kundenbindung in Zeiten des digitalen Wandels

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Bedeutung der Digitalisierung für die Kreditinstitute

Banken, die im Privatkundengeschäft primär standardisierte und wenig erklärungsbedürftige Finanzdienstleistungen offerieren, müssen durch den Einsatz des Internets ihre Kundenbetreuungsstruktur grundlegend ändern. Neue strategische Ausrichtungen müssen gefunden, beziehungsweise Kooperationen oder Fusionen eingegangen werden. Der Wettbewerb hat sich verschärft, die Kapitalmarktanforderungen steigen und es gibt immer mehr technologische Möglichkeiten.

Durch E-Commerce ändert sich die originäre Funktion der Bank als Vermittler zwischen Angebot und Nachfrage. Der Kunde erhält nun direkten Zugang zum Produzenten und umgekehrt. Dies erleichtert auch Non- und Nearbanks den Zutritt in den Finanzdienstleistungsmarkt. Auf diese wird im Kapitel 4.1. näher eingegangen.

Durch die fortschreitende Digitalisierung eröffnen sich für die Bankkunden neue Möglichkeiten. Das Internet tritt immer häufiger an Stelle der Bankfiliale. Durch Konzepte, wie sie im amerikanischen Unternehmen CommonBond anzutreffen sind, trägt die Technologie dazu bei, Transaktionskosten niedrig zu halten als auch Kreditinformationen jederzeit verfügbar zu machen. Bei CommonBond werden Hochschulabsolventen und Studenten zusammengebracht um sich untereinander zu niedrigen Zinsen Studienkredite zu vermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des durch Digitalisierung unter Druck stehenden Bankensektors ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Grundgedanken und begriffliche Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet, indem Begriffe wie Digitalisierung, Geschäftsmodell, Retail Banking und Digital Native definiert werden.

3 Geänderte Umweltfaktoren: Dieses Kapitel beleuchtet die veränderten Anforderungen durch Kunden sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf Banken, deren Mitarbeiter und das digitale Geschäftsmodell.

4 Verschiedene Finanzdienstleister in Zeiten der Digitalisierung: Eine Beschreibung der Wettbewerbslandschaft durch Non Banks, Near Banks, Direktbanken und traditionelle Banken in einem sich wandelnden Umfeld.

5 Erläuterungen zu den Forschungsfragen und zur Hypothesenbildung: Hier wird der theoretische Rahmen für die Untersuchung geschaffen und die aufgestellten Hypothesen werden detailliert begründet.

6 Zwischenfazit: Ein Resümee der bisherigen Erkenntnisse, welches einen direkten Bezug zu den Kernfragen der Arbeit herstellt.

7 Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die methodische Vorgehensweise der empirischen Datenerhebung mittels einer Online-Umfrage, präsentiert die Ergebnisse der Auswertung und überprüft die aufgestellten Hypothesen.

8 Fazit und Ausblick für weitere Untersuchungen: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung sowie potenzielle Ansätze für weitere wissenschaftliche Forschungen.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Retail Banking, Online Banking, Mobile Banking, Kundenverhalten, Geschäftsmodell, FinTech, Filialnetz, Kundenbindung, Digital Native, Crowdlending, Omni-Channel, Beratungshaftung, Finanzdienstleister, Bankberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht, wie sich die Digitalisierung auf das Retail-Banking auswirkt und welche Anpassungsstrategien traditionelle Banken benötigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem veränderten Kundenverhalten, der Rolle digitaler Technologien, neuen Wettbewerbern wie FinTechs und der strategischen Neuausrichtung von Filialbanken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, in Erfahrung zu bringen, wie tiefgreifend die Digitalisierung das Retail-Banking verändert und ob eine grundlegende Neuorganisation des traditionellen Bankgeschäfts erforderlich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine quantitative empirische Untersuchung in Form einer Online-Befragung, um das Nutzungsverhalten von Bankkunden zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben theoretischen Begriffsabgrenzungen werden Umweltfaktoren, der Wandel des Kundenverhaltens und verschiedene Finanzdienstleister analysiert, gefolgt von einer empirischen Untersuchung und Hypothesenüberprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Retail Banking, Digitalisierung, Online Banking, FinTech, Kundenbindung und Omnichannel-Strategie.

Wie stehen die jüngeren Kunden (20 bis 30 Jahre) zum Online-Banking?

Die Untersuchung bestätigt, dass diese Altersgruppe das Online-Banking vorzugsweise nutzt, jedoch zeigt sich bei komplexen Finanzdienstleistungen weiterhin ein Bedarf an persönlicher Beratung in der Filiale.

Warum halten Banken trotz Digitalisierung an Filialkonzepten fest?

Trotz der Digitalisierung zeigt die Umfrage, dass viele Kunden bei komplexen Finanzentscheidungen weiterhin Wert auf eine persönliche Beratung und das Vertrauensverhältnis zum Berater vor Ort legen.

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Résumé des informations

Titre
Die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Bankensektor im Privatkundenbereich
Université
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Rhein-Neckar e. V.
Note
1,3
Auteur
Julia Wehr (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
75
N° de catalogue
V336423
ISBN (ebook)
9783668264878
ISBN (Livre)
9783668264885
Langue
allemand
mots-clé
Digitalisierung Bank Retail-Banking Auswirkungen Technologien Folgen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Wehr (Auteur), 2016, Die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Bankensektor im Privatkundenbereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336423
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Extrait de  75  pages
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