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Warum sollten handlungs- und produktionsorientierte Verfahren im Literaturunterricht eingesetzt werden?

Title: Warum sollten handlungs- und produktionsorientierte Verfahren im Literaturunterricht eingesetzt werden?

Essay , 2016 , 5 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - German Studies
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In diesem Essay wird hinterfragt, was überhaupt Handlungs- und produktionsorientierte Verfahren sind, und welche Berechtigung ihr Einsatz im Literaturunterricht hat. Dabei werden Argumente von Spinner, Haas u.a. Autoren mit einbezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Warum sollten Handlungs- und produktionsorientierte Verfahren im Literaturunterricht eingesetzt werden?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktische Relevanz von handlungs- und produktionsorientierten Verfahren im Literaturunterricht, um aufzuzeigen, inwiefern diese Ansätze eine motivierende Alternative oder Ergänzung zur traditionellen, analytisch-interpretierenden Herangehensweise darstellen.

  • Definition und Abgrenzung handlungs- und produktionsorientierter Verfahren
  • Didaktische Begründungen basierend auf rezeptionsästhetischen Ansätzen
  • Förderung von Schüleraktivität und Selbstwirksamkeit
  • Integration von emotionalen Erfahrungen in den Lernprozess
  • Kritische Auseinandersetzung mit potenziellen Schwachstellen und Gegenargumenten

Auszug aus dem Buch

Warum sollten Handlungs- und produktionsorientierte Verfahren im Literaturunterricht eingesetzt werden?

Um die Frage des Essays, warum produktive Verfahren im Literaturunterricht angemessen sind zu beantworten wird zuerst geklärt, was unter produktions- und handlungsorientiertem Literaturunterricht zu verstehen ist. Haas, Menzel und Spinner trennen den Begriff „handlungs- und produktionsorientiert“ in zwei Grundformen. Das praktische Handeln mit Texten stellt eine Grundform dar, das produktive Erzeugen von neuen Texten die zweite Grundform. (Vgl. Haas et al. 1994, S. 18) Unter dem Begriff „handlungsorientiert“ sind alle vielfältigen Formen des „bildlich-illustrativen, musikalischen, darstellenden und spielenden Reagierens“ (Haas et al. 2000, S.8) auf Literatur zu verstehen. Das bedeutet beispielsweise das Malen von Bildern zu einem Gedicht, szenische Spiele zu einem Text oder die Vertonung.

Der Begriff „produktionsorientiert“ betont stärker das eigenständige, „produktive Erzeugen von neuen Texten bzw. Teiltexten und Textvarianten“ (Haas et al. 2000, S.8). Diese produktiven Verfahren stellen eine Alternative bzw. Gegenposition zur im Unterricht meist dominierenden und sehr theoretischen Textanalyse bzw. Textinterpretation dar. Welche didaktischen Begründungen es für den Einsatz produktiver Verfahren als Alternative zu den herkömmlichen rezeptiven und analysierend-interpretierenden Verfahren im Literaturunterricht gibt, wird im Folgenden näher erläutert. Spinner (1999) führt einige Argumente für einen produktionsorientierten Literaturunterricht an: Produktive Verfahren sind laut Spinner (1999, S.34) eine Antwort auf die Herausforderung der Rezeptionsästhetik.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Warum sollten Handlungs- und produktionsorientierte Verfahren im Literaturunterricht eingesetzt werden?: Der Essay definiert handlungs- und produktionsorientierte Ansätze, beleuchtet deren didaktischen Mehrwert durch rezeptionsästhetische Argumente und setzt sich kritisch mit den Herausforderungen dieser Methoden auseinander.

Schlüsselwörter

Handlungsorientierung, Produktionsorientierung, Literaturunterricht, Rezeptionsästhetik, Textanalyse, Selbstwirksamkeit, entdeckendes Lernen, Schüleraktivierung, Textverstehen, Literaturdidaktik, integrativer Deutschunterricht, Lernprozess, Kompetenzförderung, ästhetisches Erleben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Essay primär?

Der Text beschäftigt sich mit der Frage, weshalb produktive und handlungsorientierte Verfahren im Literaturunterricht gegenüber rein theoretisch-analytischen Methoden eingesetzt werden sollten.

Welche zwei Hauptkategorien werden zur Definition herangezogen?

Die Autoren unterscheiden zwischen dem praktischen Handeln mit Texten (handlungsorientiert) und dem produktiven Erzeugen neuer Texte oder Textvarianten (produktionsorientiert).

Was ist das zentrale Ziel des Einsatzes dieser Methoden?

Ziel ist es, Lernprozesse zu intensivieren, die Selbstständigkeit der Lernenden zu fördern und durch eine stärkere emotionale Beteiligung die Motivation im Unterricht zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Argumentation zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, insbesondere unter Heranziehung theoretischer Positionen von Haas, Menzel und Spinner.

Was wird im Hauptteil des Essays behandelt?

Der Hauptteil analysiert didaktische Begründungen für diese Unterrichtsformen und diskutiert kritische Einwände, wie etwa die Gefahr einer Beliebigkeit oder Trivialisierung literarischer Texte.

Welche Charakteristika definieren den produktionsorientierten Ansatz?

Er zeichnet sich durch die aktive Sinnbildung des Lesers, die Verbindung von Lesen, Sprechen und Schreiben sowie die Förderung der Selbstwirksamkeit aus.

Warum kritisieren manche Beobachter produktionsorientierte Verfahren?

Kritikpunkte sind unter anderem die Gefahr, dass der Unterricht in Beliebigkeit abgleitet oder dass analytische Zugänge zu Gunsten einer reinen "Spaßkultur" vernachlässigt werden könnten.

Wie reagieren Befürworter auf den Vorwurf der "Spaßkultur"?

Sie argumentieren, dass gerade der lustvolle und individualisierte Umgang mit Texten zu einer intensiveren Auseinandersetzung und damit zu einer höheren Qualität des Lernprozesses führt.

Sollte der analytische Unterricht vollständig ersetzt werden?

Nein, der Essay schließt mit dem Fazit, dass handlungs- und produktionsorientierte Verfahren den analytisch-reflexiven Unterricht nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen sollten.

Welche Rolle spielt die Rezeptionsästhetik in der Argumentation?

Sie liefert das theoretische Fundament: Da der Leser den Sinn eines Textes aktiv mitgestaltet und Leerstellen füllt, unterstützen produktive Aufgaben diesen Prozess und machen ihn für den Unterricht sichtbar.

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Details

Title
Warum sollten handlungs- und produktionsorientierte Verfahren im Literaturunterricht eingesetzt werden?
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
5
Catalog Number
V336756
ISBN (eBook)
9783668262737
ISBN (Book)
9783668262744
Language
German
Tags
warum verfahren literaturunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Warum sollten handlungs- und produktionsorientierte Verfahren im Literaturunterricht eingesetzt werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336756
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