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Kinderarmut in Deutschland

Title: Kinderarmut in Deutschland

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniela Klepke (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology
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Das Thema Armut und deren Problematik wurden in den letzten Jahren, in der Politik wie auch in der Forschung, immer stärker wahrgenommen und zur Sprache gebracht. Insbesondere die wachsende Kinderarmut gibt dabei Anlass zur Sorge. Wenn hier von Kinderarmut gesprochen wird, meine ich aber nicht, dass Kinder in der Gesellschaft Mangelware werden sondern, dass Kinder arm sind. Obwohl ersteres auch ein besonders großes Problem zur Zeit ist. Dass es Armut, v.a. Kinderarmut, in der Bundesrepublik Deutschland nicht gibt ist ein Mythos der bis in die 90er Jahre hinein bestand. In erster Linie verbindet man Armut auch immer mit den Ländern der Dritten Welt. Doch die Realität zeigt, dass Kinder seit mehr als zwanzig Jahren zu den armutgefährdetsten Bevölkerungsgruppen zählen. Im Augenblick sprechen wir von ungefähr 2,8 Millionen (!) Kinder und Jugendlichen, die arm sind. Davon leben über eine Million in Sozialhilfe- Haushalten. (Butterwegge 2004, S.5) Ziel dieser Arbeit ist es nun über die Zahlen hinaus einen Einblick in die Komplexität dieses Themas zu erlangen. Zu Beginn soll daher zuerst der Armutsbegriff anhand unterschiedlicher Armutsdefinitionen erläutert werden. Im Folgenden wird mit Hilfe der Daten des Elften Kinder- und Jugendberichts und des Statistischen Bundesamtes die Verteilung der Armut bezüglich verschiedener Kategorien dargestellt. Zu diesen gehören schwerpunktmäßig das Alter und die Familienform. Des weiteren möchte ich auf die möglichen Folgen, der Armut auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, sowie die Ursachen eingehen. Im Anschluss daran erfolgen einerseits Bewältigungsformen innerhalb der Familie und andererseits geplante politische Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.1 Definition von Armut

2.1.1 Absolute Armut

2.1.2 Relative Armut

2.1.2.1 Ressourcenansatz

2.1.2.2 Lebenslagenansatz

2.2 Verteilung der Armutsquote

2.3 Folgen von Armut

2.4 Ursachen für Armut

2.5 Bewältigungsmaßnahmen

2.5.1 Bewältigungsmaßnahmen innerhalb der Familie

2.5.2 Bewältigungsmaßnahmen der Politik

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Kinderarmut in Deutschland, analysiert deren Komplexität jenseits reiner Statistiken und beleuchtet sowohl die Ursachen als auch die Folgen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie bestehende Bewältigungsstrategien.

  • Definition und Messung von Kinderarmut (absolute vs. relative Armut)
  • Empirische Verteilung der Armutsquoten in Deutschland
  • Folgen von Armut für die psychosoziale Entwicklung und den Bildungserfolg
  • Ursachenkomplex (Arbeitslosigkeit, Bildungsarmut, familiäre Lebensform)
  • Elterliche und staatliche Bewältigungsansätze

Auszug aus dem Buch

2.1.2.2 Lebenslagenansatz

Im Gegensatz dazu treten beim Lebenslagenansatz vermehrt Probleme der Messung und Gewichtung auf. Dieser will mit einem mehrdimensionalen Blickfeld Faktoren wie Wohnraumversorgung, soziale Kontakte, Bildungsabschluss und weitere berücksichtigen. Neben den Einkünften sind schließlich die unterschiedlichen Lebenslagen, wie auch die Lebensweise für Reichtum und Armut von Bedeutung. Zwar ist das Forschungskonzept des Lebenslagenansatzes bisher noch unzureichend entwickelt, aber für eine Definition von Armut aus kindzentrierter Sichtweise wurden bereits Entwürfe gemacht. Die Nationale Armutskonferenz hat im Rahmen ihrer „Sozialpolitischen Bilanz: Armut von Kindern und Jugendlichen“ einen kindgerechten Armutsbegriff anhand von 5 berücksichtigten Dimensionen formuliert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Kinderarmut, Abgrenzung vom Mythos der Armutslosigkeit in Deutschland und Darstellung der Forschungsabsicht.

2.1 Definition von Armut: Differenzierung zwischen absoluter und relativer Armut sowie Vorstellung des Ressourcen- und Lebenslagenansatzes zur Messung.

2.2 Verteilung der Armutsquote: Analyse der Sozialhilfeempfängerzahlen und deren Altersstruktur sowie der sozioökonomischen Verteilung in Deutschland.

2.3 Folgen von Armut: Untersuchung der Auswirkungen ökonomischer Ungleichheit auf physische Gesundheit, soziale Teilhabe und schulische Entwicklung.

2.4 Ursachen für Armut: Betrachtung zentraler Risikofaktoren wie Arbeitslosigkeit, Bildungsdefizite, familiäre Lebensformen und Migration.

2.5 Bewältigungsmaßnahmen: Darstellung elterlicher Bewältigungsstrategien und politischer Maßnahmen zur Armutsbekämpfung.

3. Schluss: Reflexion über die notwendige Neuausrichtung der Familienpolitik hin zu einer stärkeren Mitgliederorientierung.

Schlüsselwörter

Kinderarmut, Armutsrisiko, Sozialhilfe, Lebenslagenansatz, Ressourcenansatz, Bildungsabschluss, Arbeitslosigkeit, Familienpolitik, soziale Ausgrenzung, Kinder- und Jugendbericht, Armutsquote, Sozialisation, Alleinerziehende, Transferleistungen, Armutsprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Situation und Problematik von Kindern, die in Deutschland von Armut betroffen sind, und untersucht deren Lebensbedingungen sowie die Reaktionen von Familie und Politik darauf.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Definitionen von Armut, die aktuelle statistische Verteilung, die negativen Folgen für die kindliche Entwicklung und der Umgang mit dieser prekären Lebenslage.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Komplexität der Kinderarmut zu entwickeln, das über reine Zahlenwerte hinausgeht und die Hintergründe sowie Bewältigungsformen beleuchtet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der Daten des Elften Kinder- und Jugendberichts, Berichte des Statistischen Bundesamtes und wissenschaftliche Publikationen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Armutsdefinition, die Datenlage zur Armutsverteilung, eine Analyse der Folgen, Ursachenforschung sowie eine Diskussion über Bewältigungsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Kinderarmut, soziale Teilhabe, Armutsrisiko, familiäre Lebensform und Armutsprävention.

Welche Bedeutung hat das „positive Familienklima“ laut Arbeit?

Das positive Familienklima dient laut der zitierten Forschung als wichtiger Schutzfaktor, der die negativen Folgen materieller Armut abmildern kann.

Warum ist das Thema der „Alleinerziehenden“ so kritisch?

Alleinerziehende tragen ein besonders hohes Armutsrisiko, da sie oft unter fehlender Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und mangelnden Betreuungseinrichtungen leiden.

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Details

Title
Kinderarmut in Deutschland
College
University of Augsburg
Course
Jugend und Schule
Grade
2,3
Author
Daniela Klepke (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V33679
ISBN (eBook)
9783638340984
ISBN (Book)
9783656245117
Language
German
Tags
Kinderarmut Deutschland Jugend Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Klepke (Author), 2004, Kinderarmut in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33679
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