Die Industrielle Revolution ist laut Eric J. Hobsbawm „die gründlichste Umwälzung menschlicher Existenz in der Weltgeschichte, die jemals in schriftlichen Dokumenten festgehalten wurde“. Es war Großbritannien, welches zum Ursprung dieser großen Umwälzung wurde und so anfangs eine Monopolstellung innehatte, bis auch andere Länder industrialisiert wurden. Auf diese Umwälzungen hatte nicht zuletzt auch die Landwirtschaft großen Einfluss, da sie die einzige reguläre Nahrungsquelle im Land war.
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage nach der Bedeutung der Agrarrevolution in Großbritannien für die industrielle Revolution sowie den Auswirkungen der Industriellen Revolution auf die Landwirtschaft und ihre Strukturen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Literatur zur Thematik
- Vorgeschichte - Bevölkerungswachstum und Arbeitskräfteüberschuss
- Vorbedingungen und Umwandlungen in der Landwirtschaft
- Die Veränderungen in der Landwirtschaft
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung der Agrarrevolution in Großbritannien für die Industrielle Revolution sowie die Auswirkungen der Industriellen Revolution auf die Landwirtschaft und ihre Strukturen. Die Analyse konzentriert sich auf die Zeitspanne von 1660 bis 1850, um den Weg zur Agrarrevolution in Großbritannien aufzuzeigen.
- Die Rolle der Agrarrevolution in der Entstehung der Industriellen Revolution in Großbritannien
- Die Auswirkungen der Industriellen Revolution auf die Landwirtschaft und ihre Strukturen
- Die Bedeutung der Einhegungen für die Agrarrevolution und ihre Folgen für die Kleinbauern
- Die Veränderungen in der landwirtschaftlichen Produktion und Technologie
- Die Bedeutung der Agrarrevolution für die britische Vorreiterstellung in der industriellen Entwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Vorgeschichte der Industriellen Revolution in Großbritannien, insbesondere das Bevölkerungswachstum und den damit verbundenen Arbeitskräfteüberschuss. Das zweite Kapitel befasst sich mit den ländlichen Vorbedingungen und den Umwandlungen in der Landwirtschaft, die die Voraussetzungen für die Agrarrevolution schufen. Das dritte Kapitel beschreibt die Veränderungen in der Landwirtschaft und ihre Bedeutung für die Entstehung der Industriellen Revolution.
Schlüsselwörter
Agrarrevolution, Industrielle Revolution, Großbritannien, Einhegungen, Bevölkerungswachstum, Arbeitskräfteüberschuss, Landwirtschaftliche Produktion, Technologie, Vorreiterstellung, Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bedeutung hatte die Agrarrevolution für die Industrielle Revolution?
Die Agrarrevolution schuf durch Produktivitätssteigerungen die notwendigen Voraussetzungen, wie Nahrungsmittelüberschüsse und freigesetzte Arbeitskräfte, für die industrielle Entwicklung in Großbritannien.
Was versteht man unter „Einhegungen“ (Enclosures)?
Unter Einhegungen versteht man die Umwandlung von Gemeindeland in Privateigentum, was die Landwirtschaft effizienter machte, aber viele Kleinbauern in die Städte trieb.
Warum war Großbritannien der Ursprung dieser Umwälzungen?
Großbritannien verfügte über spezifische ländliche Vorbedingungen, ein starkes Bevölkerungswachstum und technologische Fortschritte in der Landwirtschaft.
Welchen Zeitraum umfasst die Analyse dieser Arbeit?
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Zeitspanne von 1660 bis 1850.
Wie wirkte sich die Industrielle Revolution auf die Landwirtschaft aus?
Die Industrielle Revolution veränderte die landwirtschaftlichen Strukturen durch neue Technologien und eine verstärkte Marktorientierung.
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- Martin Schneider (Author), 2007, Agrarrevolution in Großbritannien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336848