Die Merkmale des Kolonialkrieges. Der Maji-Maji-Krieges in Deutsch-Ostafrika von 1905-1908


Hausarbeit, 2013

22 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Facetten des Kolonialkrieges
2.1 Der Kolonialkrieg im Kolonialkrieg
2.2 Kolonialkrieg als Krieg in den Kolonien, als Grasland- & überseeischer Krieg
2.3 Kolonialkrieg als Guerillakrieg
2.4 Kolonialkrieg als kleiner Krieg
2.5 Kolonialkrieg als totaler Krieg
2.6 Kolonialkrieg als symmetrischer und asymmetrischer Krieg
2.7 Kolonialkrieg als Wirtschafts- oder Handelskrieg

3 Fazit

4 Quellen- und Literaturverzeichnis
4.1 Quellenverzeichnis
4.2 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Für das 19. und 20. Jahrhundert sind Kolonialkriege aus heutiger Sicht von besonderer Bedeutung, weil sie zu dieser Zeit allgegenwärtig waren. Sie sind daher heute zu einem „nicht wegzudenkenden Teil unserer europäischen oder (…) westlichen Kultur [geworden]“1, der in der Forschung breit diskutiert wird. Viele Auseinandersetzungen, die heute das Postulat Kolonialkrieg tragen, fanden zunächst unter dem Deckmantel des Imperialismus und später unter dem Kredo der Dekolonisation meist fern von Europa statt. Es lässt sich aber kaum präzise formulieren, was unter dem mit dem Oberbegriff Kolonialkrieg subsummierten Phänomen eigentlich zu verstehen ist, obwohl es mit bestimmten, nur vage angelehnten Dichotomien verbunden ist, die jeder gebildete Mensch mit dem Begriff Kolonialkrieg in Verbindung bringen wird.2 Überdies hinaus lässt sich der Kolonialkrieg aufgrund der diffusen Vorstellungen, die mit ihm verbunden sind, wissenschaftlich betrachtet, auch kaum von anderen Kriegsformen abgrenzen.

Welche Merkmale können also dafür herangezogen werden, um das Phänomen Kolonialkrieg zumindest einigermaßen treffsicher bestimmen zu können? Dieser Fragestellung wird sich diese Arbeit im Folgenden widmen. Um die gewonnenen Erkenntnisse beispielhaft zu illustrieren, werden alle Eigenschaften des Kolonialkrieges, die in der Arbeit herausgearbeitet werden, noch einmal am Beispiel des Maji-Maji-Krieges in Deutsch-Ostafrika von 1905-1908 untersucht. Dabei soll der Versuch unternommen werden, den Terminus Kolonialkrieg mit anderen Formen der Kriegsführung in Beziehung zu setzen, um so eine nähere Bestimmung des Bergriffs zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck wird die Arbeit in verschiedene Teile gegliedert, die das Phänomen Kolonialkrieg pro Abschnitt jeweils mit einer anderen Kriegsform in Verbindung bringen. Innerhalb der einzelnen Abschnitte wird dabei immer wieder auf das Beispiel des Maji-Maji-Krieges Bezug genommen. Schließlich wird ein zusammenfassendes Fazit die Arbeit beenden. Hier soll der Versuch unternommen werden, auf Basis der erlangten Erkenntnisse eine präzisere Vorstellung des Phänomens gewinnen zu können.

2 Die Facetten des Kolonialkrieges

2.1 Der Kolonialkrieg im Kolonialkrieg

Da es sich bei dieser Arbeit auch um einen Beitrag zur Begriffsgeschichte zum Thema Kolonialkrieg handelt, erscheint es sinnvoll, den Terminus Kolonialkrieg zunächst unmittelbar mit dem damit beschriebenen Phänomen in Verbindung zu bringen.

In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass der Begriff Kolonialkrieg retrospektiv verstanden werden muss, da zur Zeit der Kolonialkriege der Begriff selbst noch nicht einmal im Wortschatz geschweige denn in der Kriegstheorie oder im Völkerrecht vorhanden gewesen ist.3 Kleinschmidt sieht den Grund dafür vor allem darin, dass sich der Begriff Krieg bis ins 20. Jahrhundert so stark eurozentralisiert habe, dass er lediglich mit dem Gedanken des Kampfes zweier (aus europäischer Sicht) zivilisierter Staaten in Verbindung gebracht wurde. Für Konflikte in den jeweiligen Kolonien wurde der Begriff Krieg in seiner normalen Form daher nicht verwendet, weil es sich bei den dort beheimateten Völkern nach europäischer Auffassung bekanntlich um unzivilisierte Wilde handelte. Dies macht auch das allgemeine Verständnis von Kolonialkriegen als Aufstände deutlich, wie es beim Boxer-Aufstand, dem Buren-Aufstand oder dem Maji-Maji-Aufstand der Fall gewesen ist. Der Begriff Aufstand zeugt hierbei von einer starken perspektivisch geprägten Sichtweise, die die Kolonialkriege in erster Linie aus europäischer Sicht als Widerstand gegen ein koloniales Herrschaftssystem beschreiben. Zusammengefasst hat Kleinschmidt über die Begriffsbildung zum Kolonialkrieg im 19. und 20. Jahrhundert aus diesem Grund folgende These aufgestellt:

„Militärischer Widerstand gegen Siedlungskolonien und Kolonialherrschaft führten weder sofort noch direkt zur Bildung eines gesonderten Begriffs für die aus diesem Widerstand resultierenden bewaffneten Konflikte. Im Gegenteil blieben diese Konflikte bis in das frühe 19. Jahrhundert Gegenstände des allgemeinen, universalen Kriegsbegriffs.“4

Durch die fehlende Begriffsbildung im 19. Jahrhundert waren einheimische Kolonialvölker demzufolge nicht gleichermaßen in das allgemeine, auf „zivilisierte“ Völker ausgerichtete Kriegsrecht einbezogen. Für die als unzivilisiert geltenden Kolonialvölker, die nicht mit dem allgemeinen Verständnis europäischer Kriegsführung in Verbindung gebracht werden konnten, war folglich auch keine Behandlung im Sinne des europäischen Kriegsrechts von Nöten. Der Kolonialkriegsbegriff scheint daher fast jeder Rechtsgebundenheit im Sinne des gerechten Krieges enthoben.„Ein ius in bello existiert[e] entweder überhaupt nicht (…) oder es [wurde] durch die Art der Kriegführung nach und nach für beide Seiten zur Gänze ausgehöhlt“.5

Der Begriff des Kolonialkriegs entstand also erst zu einer Zeit, in der das Phänomen schon lange bekannt war. Das Fehlen einer Definition hatte zwangsläufig auch zahlreiche Reglementierungsversäumnisse dieser Kriegsform zur Folge. Aus diesem Grund sind auch die zahlreichen Definitionen des Begriffs Kolonialkrieg in der Forschung nicht weiter verwunderlich, da der Begriff eben kein einheitliches, nach bestimmten Regeln festgelegtes Phänomen, sondern ein sehr diffuses Gebilde beschreibt, welches an jedem kolonialen Schauplatz, aufgrund unterschiedlicher Bedingungen, Herrschaftsformen usw. eine andere Gestalt annehmen konnte.

2.2 Kolonialkrieg als Krieg in den Kolonien, als Grasland- & überseeischer Krieg

Der Begriff Kolonialkrieg weckt zunächst einmal bestimmte Assoziationen, die jedem Menschen sofort in den Kopf schießen, wenn er nach der Bedeutung des Wortes gefragt wird. Dabei werden oft Verständnisformen zum Ausdruck kommen, die den Kolonialkrieg als Krieg in den Kolonien, als Graslandkrieg oder als überseeischer Krieg6 beschreiben. Diese Verständnisformen sind jedoch äußerst trivial und nicht von sonderlich intensiver wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit dem Thema geprägt. Gleichwohl haben derartig plakative Zuschreibungen aber auch einen gewissen Sinn, was die Begriffsbildung angeht und sind daher für viele Kolonialkriege im 19. und 20. Jahrhundert zu berücksichtigen. Im Einzelnen jedoch klammert jedes dieser Merkmale bestimmte Faktoren aus, die den Kolonialkrieg als Kolonialkrieg definieren. Sie könnten folglich allerhöchstens als alltägliche Definitionsmerkmale verstanden werden, die nur zu geringem Teil einer wissenschaftlichen Diskussion standhalten.

Mit Sicherheit ist das Verständnis von Kolonialkrieg als Graslandkrieg, als Krieg in den Kolonien und als überseeischer Krieg für alle Kolonialkriege in Afrika (Herero-Nama-Krieg; Buren-Krieg; Maji-Maji-Krieg, Wahehe-Krieg) sowie für die Kolonialkriege in Nord-und Südamerika (Indianerfeldzüge usw.) in gewisser Hinsicht zutreffend, jedoch werden zahlreiche Kriege durch eine derartige Beschränkung auch von der Begriffsbildung ausgeschlossen, wie etwa der Boxer-Krieg in China. Was den Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika betrifft, so sind alle zuvor genannten Merkmale für die Begriffsbildung von Bedeutung. Dies liegt vor allem daran, dass bestimmte Faktoren wie die Landschaftsbeschaffenheit7 (Graslandkrieg), die große Distanz zwischen Kolonialmacht und Kolonie (überseeischer Krieg), sowie der Kriegsort (Krieg in den Kolonien) die Entwicklung aller afrikanischen Kolonialkriege entscheidend mitbeeinflusst haben. Dies betrifft vor allem Fragen der Reaktionsschnelligkeit der Kolonialmacht auf ausbrechende Unruhen, Elemente der Kriegsführung, Einbindung von Kolonialsoldaten in die Kriegsstrategien der Kolonialisten, Brutalität des Vorgehens und die Kriegsmentalität. Alle diese Elemente sind schließlich von entscheidender Bedeutung für den Verlauf aller globalen Kolonialkriege.

Bei einer genaueren Betrachtung des Maji-Maji-Krieges trugen die alltäglichen Definitionsmerkmale des Kolonialkrieges in deutlicher Weise zur Entwicklung, zum Verlauf und zur Gestalt dieses Konfliktes bei. So waren die anfänglichen Erfolge der Bewegung während der ersten Phase des Konfliktes vom Juli 1905 bis Ende September 1905 vor allem auch der geografischen Distanz zwischen dem deutschen Kaiserreich und seiner Kolonie in Ostafrika geschuldet.8 Nachdem die Maji-Maji-Bewegung wegen immer stärker werdenden Repressionen am 20. Juni 1905, als Reaktion auf die Festnahme ihres geistigen Führers Kinjikitile „gänzlich unerwartet“9 den Angriff auf die deutsche Schutztruppe begonnen hatte, entwickelte sich die Situation für die Maji-Maji zunächst sehr positiv. Bis Ende August konnten so zahlreiche Operationen gegen die deutschen Kolonialisten erfolgreich durchgeführt werden.10 Die langsame Reaktionsgeschwindigkeit der deutschen Besatzer lässt sich hier zum Teil durch den Umstand nachvollziehen, dass die Kolonie selbst, ohne Verstärkung aus dem Heimatland, nur über wenige Ko-lonialsoldaten verfügte.11 Die Verstärkung benötigte rund eineinhalb Monate, um in Deutsch-Ostafrika einzutreffen und den Aufstand effektiver zurückschlagen zu können.12 Hieran ist deutlich zu erkennen, dass das Definitionsmerkmal des überseeischen Krieges für den Verlauf von Kolonialkriegen nicht ohne Bedeutung war.

Gleiches gilt im Übrigen auch für das Merkmal des Graslandkrieges. Der Umstand, dass es sich bei dem Gebiet der Maji-Maji in erster Linie um tropische Steppen- und Graslandschaften handelte, trug mit Sicherheit wesentlich zur Planung der „Strategie der verbrannten Erde“13 durch die deutschen Kolonialtruppen sowie zur Organisation der Streifzüge im Land bei.14 Nachdem sich das Blatt ab Ende September für die Maji-Maji-Krieger zum Negativen gewendet hatte und die verstärkte deutsche Schutztruppe mehr und mehr die Kontrolle über den Aufstand gewinnen konnte, wurde die Beschaffenheit der Landschaft zu einem wesentlichen Element der neuen Kriegsstrategie der Maji-Maji, die sich nun auf die taktische Vorgehensweise des Guerillakrieges verlagerte. (Dieser Aspekt des Kolonialkrieges wird noch zu einem späteren Zeitpunkt in meiner Arbeit thematisiert.)

Merkmale des Kolonialkriegs als Krieg in den Kolonien drücken sich im Maji-Maji-Krieg vor allem im Bereich der Gewaltbereitschaft und im Bereich der Mentalitätsgeschichte aus. Durch die Loslösung der deutschen Schutztruppe und der Kolonialsoldaten (mit Ausnahme der Askari) von vielen Elementen der gerechten (also bis dahin europäischen) Kriegsführung und durch die Möglichkeit zur permanenten Unterdrückung der Maji-Maji und der anderen Volksgruppen in den afrikanischen Kolonialkriegen verwischte während der Besatzungszeit die Grenze zwischen Krieg und Frieden in einer solch dramatischen Weise, dass das jeweils einheimische Volk zwischen den beiden Zuständen überhaupt keinen Unterschied mehr auszumachen vermochte. Walter hat den Umstand, dass Kolonialkriege zumeist nur auf dem Gebiet des kolonialisierten Volkes stattfanden und seine Auswirkungen dabei wie folgt treffend beschrieben:

„Wo Herrschaft nicht wie in Europa auf der sehr theoretischen Androhung physischer Gewalt durch den Staat fußte, sondern im Alltag stets (…) mit deren tatsächlicher Ausübung einherging (…), gab es Krieg als distinkten politischen Zustand überhaupt nicht.“15

Insgesamt prägen die alltäglichen Definitionsmerkmale des Kolonialkriegsbegriffs die Entstehung, Entwicklung und Lösung kolonialer Konflikte auf spezifisch unterschiedliche Art und Weise. Sie können daher für die Begriffsbildung zum Terminus Kolonialkrieg kaum vernachlässigt werden, selbst wenn sie für sich genommen stark eurozentrisch und unausgewogen erscheinen mögen.

2.3 Kolonialkrieg als Guerillakrieg

Eine Folge der Nicht-Einbeziehung des Kolonialkriegs in den allgemeinen Kriegsbegriff des 19. und 20. Jahrhunderts war die bereits zu Beginn des 19.Jahrhunderts einsetzende Entwicklung neuer Kriegsstrategien, die unter anderem während der Konflikte in den afrikanischen Kolonien auf beiden Seiten zum Einsatz kamen. Neben der Kriegsform des kleinen Krieges war der Guerillakrieg eine dieser neuen Kriegsstrategien, mit denen sich beispielsweise die deutsche Schutztruppe im Wahehe-Aufstand oder während des Maji-Maji-Krieges auseinandersetzen musste. Für die Mitglieder der deutschen Schutztruppen war diese Taktik der Kriegführung insbesondere zu Beginn des Konflikts etwas vollkommen Neues, wodurch es ihnen insbesondere zu Anfang des Krieges gegen die Wahehe schwer fiel, nicht in tiefe Verzweiflung zu verfallen.16 Hieran lässt sich feststellen, dass der Guerillakrieg als ein wesentliches Element der Kriegsführung in den Begriff des Kolonialkriegs eingebunden werden muss. Für diese These gibt es insgesamt drei bedeutsame Argumente, die u.a. von Walter wie folgt identifiziert wurden:

„Beim Kolonialkrieg stoßen wir (…) auf all die Charakteristika, die die Forschung dem asymmetrischen Krieg zuschreibt. Er wird taktisch in den Formen des kleinen oder Guerillakrieges geführt, mit all den zugehörigen Elementen: Der militärisch Schwächere baut auf seine Vertrautheit mit Land und Leuten, hat ein defensives Kriegsziel, weicht dem offenen Gefecht aus, greift stattdessen die Nachschubwege und die Moral des Stärkeren an.“17

Für den Wahehe-Aufstand wie für den Maji-Maji-Krieg lassen sich alle hier angesprochenen Elemente des Guerillakriegs eindeutig ausfindig machen. Es handelte sich hierbei also um die „am meisten verbreitete Form der Kriegführung in Deutsch-Ostafrika“18. Während des Maji-Maji-Krieges nutzten viele der Maji-Maji die Verbun- denheit mit der Landbevölkerung, um so gezielte Übergriffe auf die deutsche Schutztruppe durchzuführen und sich bei Bedarf der Festnahme oder dem direkten Gefecht mit den deutschen Soldaten zu entziehen.19 Die militärische Schwäche, die in Verbindung mit der Guerilla-Taktik zu einer wesentlichen Stärke der Maji-Maji-Bewegung wurde, zeichnet den Kolonialkrieg somit als eine neue Form des Krieges aus, dessen Gestalt der bisher in Europa bekannten „ehrenhaften Kriegführung“ in weiten Teilen enthoben war. Die Moral der Schutztruppe wurde dabei vor allem durch die vielen erfolglosen Strafexpeditionen, die ab der dritten Phase des Krieges vermehrt gegen die Maji-Maji durchgeführt wurden, geschwächt.20 Sie fanden überwiegend ab dem Wendepunkt des Krieges, also nach November 1905, statt und setzten sich mit unterschiedlicher Intensität bis zum Ende des Konfliktes im Juli 1908 fort.

[...]


1 Walter, Dierk: Warum Kolonialkrieg? In: Klein, Thoralf/ Schumacher, Frank (Hrsg.): Kolonialkriege. Militärische Gewalt im Zeichen des Imperialismus, Hamburg 2006, S. 17.

2 Vgl. hierzu: Walter: Warum Kolonialkrieg?, S. 16.

3 Vgl. Kleinschmidt, Harald: Diskriminierung durch Vertrag und Krieg. Zwischenstaatliche Verträge und der Begriff des Kolonialkriegs im 19. und frühen 20. Jahrhundert, München 2013, S. 35.

4 Kleinschmidt: Der Begriff des Kolonialkriegs, S. 113.

5 Walter: Warum Kolonialkrieg?, S. 35.

6 Vgl. zu diesen drei Überlegungen: Walter: Warum Kolonialkrieg?, S. 18-19.

7 Vgl. für den Maji-Maji-Krieg: Kuß, Susanne: Deutsches Militär auf kolonialen Kriegsschauplätzen. Eskalation von Gewalt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Berlin 2010, S. 102 oder Bührer, Tanja: Die kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika. Koloniale Sicherheitspolitik und transkulturelle Kriegführung 1885 bis 1918, München 2011, S. 236.

8 Vgl. Kuß: Deutsches Militär auf kolonialen Kriegsschauplätzen, S. 106-108.

9 Nigmann, Ernst: Geschichte der kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika, Berlin 1911, S. 89.

10 Vgl. hierzu: Becker, Felicitas: Von der Feldschlacht zum Guerillakrieg. Der Verlauf des Krieges und seine Schauplätze, in: Becker, Felicitas/ Beez, Jigal: Der Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika 1905-1907, Berlin 2005, S. 77-80.

11 Vgl. zu den genauen Zahlen: Nigmann: Geschichte der kaiserlichen Schutztruppe, S. 91-92. oder von Götzen, Gustav: Deutsch-Ostafrika im Aufstand 1905/1906, Berlin 1909, S. 49-51.

12 Vgl. Kuß: Deutsches Militär auf kolonialen Kriegsschauplätzen, S. 107-108.

13 Kuß: Deutsches Militär auf kolonialen Kriegsschauplätzen, S. 110.

14 Vgl. Bührer: Deutsch-Ostafrika, S. 236.

15 Walter: Warum Kolonialkrieg?, S. 23.

16 Vgl. Bührer: Deutsch-Ostafrika, S. 261. Vgl. hierzu für den Maji-Maji-Krieg auch die Ausführungen von Nigmann: „Wochenland marschierte eine (…) Abteilung den ganzen glutheißen Tag hüfttief durch überschwemmtes Sumpfgebiet. (…) Überfälle aus dem Busch heraus, im Ort, im Sumpf, im Morgengrauen und in finsterer Nacht, (…) die Kriegsbilder wechseln in buntester Reihenfolge“, Nigmann: Geschichte der kaiserlichen Schutztruppe, S. 93.

17 Walter: Warum Kolonialkrieg?, S. 34-35.

18 Bührer: Deutsch-Ostafrika, S. 261.

19 Vgl. Kuß: Deutsches Militär auf kolonialen Kriegsschauplätzen, S. 119.

20 Vgl. Bührer: Deutsch-Ostafrika, S. 272.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die Merkmale des Kolonialkrieges. Der Maji-Maji-Krieges in Deutsch-Ostafrika von 1905-1908
Hochschule
Universität Hamburg  (Geschichtswissenschaft)
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
22
Katalognummer
V336972
ISBN (eBook)
9783668266605
ISBN (Buch)
9783668266612
Dateigröße
548 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kolonialkrieg, Begriffsbildung, Imperialismus
Arbeit zitieren
Bernd Appel (Autor), 2013, Die Merkmale des Kolonialkrieges. Der Maji-Maji-Krieges in Deutsch-Ostafrika von 1905-1908, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336972

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