Caspar Heinrich von Bernstedt zu Jesuborn. Kurfürstlich Sächsischer Offizier während des Dreißigjährigen Krieges


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2016
18 Seiten

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Rittergeschlechtes in ,, Die Herren von Berlstedt in Gehren und Jesuborn" behandelt. Daher
soll diese kurze Einführung ausreichend sein.
Zurück zu Caspar Heinrich. Seine schulische Ausbildung absolvierte er in Ilmenau und später
in Saalfeld. Die ständische Ausbildung begann für ihn1596 im Alter von 13 Jahren als Page
bei Wolf Phillip von Draxdorf, Fürstlich Sächsischer Kammerrat in Weimar und Amtmann
von Tonndorf. Dieser war sein Vormund und Ehegatte seiner Tante Elisabeth von Draxdorf
geb. von Bernstedt. Von 1598 bis 1602 diente er am Weimarer Hof von Herzog Johann von
Sachsen, später am Hof von Altenburg.
Seine militärische Ausbildung und Karriere begann er 1602 in den Niederlanden im Dienste
der Generalstaaten (Parlament der Niederlande, ursprünglich ein Gesamtkongress der Stände,
vergleichbar dem deutschen Reichstag ) Wenn es in der Leichenpredigtdazu heißt, dass er
sich ,, im Kriegswesen rühmlich gebrauchen lassen, ... allerlei Ungemach ausgestanden und
doch hierdurch ein gutes Lob und Namen erlanget" liegt die Vermutung nahe, dass er zu
dieser Zeit im Spanisch ­ Niederländischen Krieg (1568 ­ 1648 ) beteiligt war. Hier nahm er
möglicherweise an den Kämpfen von Ostende (Belagerung durch die Spanier von 1601 bis
1604) teil. Insgesamt war er 6 Jahre in niederländischen Diensten. Allerdings noch während
dieser Zeit trat er auch in die Dienste Herzog Julius von Braunschweig. Als Cornet ( jüngster
Offizier in der Kavallerie ­ Erläuterung der Dienstgrade im Anhang ) nahm er an der
Belagerung der Stadt Braunschweig 1605/1606 teil.
1611 bis 1615 unterbrach er seine militärische Laufbahn. Am 4.Juli 1611 ehelichte er Agnes
von Wurmb. In den Jahren 1612,1613 und 1614 werden seine Kinder geboren, wobei die
älteste Tochter Agnes Elisabeth schon nach 7 Wochen verstarb. Es kann vermutet werden,
dass die Gründung seiner Familie Anlass für die Unterbrechung seines Militärdienstes war.
1615 begibt er sich wiederum in herzoglich braunschweigische Dienste. Von Henning von
Rödern, Generalkriegskommissar Herzog Friedrich Ulrichs zum Kapitänleutnant bestellt,
verblieb er in Braunschweigischen Diensten bis 1619. Als Kapitänleutnant führte er
stellvertretend die Kompanie des Regimentskommandeurs. Der Führer einer Kompanie bei
der Kavallerie war üblicherweise der Rittmeister (entspricht dem Hauptmann der Infanterie)
mit Ausnahme der dem Regimentskommandeur zugeteilten Kompanie. Diese wurde praktisch
vom Kapitänleutnant geführt. Der Rittmeister war verantwortlich für Werbung und
Soldzahlung, für Disziplin, Ausrüstung und Verpflegung sowie für die Ernennung der
untergebenen Führer. Oft war er in erster Linie für die materielle Versorgung der Truppe

3
zuständig .Die eigentlichen militärischen Aufgaben wurden von seinem Stellvertreter, dem
Leutnant übernommen.
Caspar Heinrich in sächsischen Diensten
1619 endlich tritt er dann in kurfürstlich sächsische Dienste unter Kurfürst Johann Georg I.
und verblieb dort bis zu seiner Verwundung in der Schacht bei Breitenfeld am 17.September
1631. Sein Eintritt in sächsische Dienste ist im Zusammenhang mit der Aufstellung
zusätzlicher Streitkräfte durch Kurfürst Johann Georg I. nach Ausbruch des Dreißigjährigen
Krieges zu sehen. Am 6. November 1618 wurden 3 Kompanien Arkebusierreiter aufgestellt.
1619 wurden diese auf je 100 Mann aufgestockt. Im weiteren Verlaufe wurden zusätzliche
Kompanien gemustert bis endlich am 15.März 1620 in Dresden das komplette Regiment
Ritterpferde mit 10 Kompanien unter Oberst Sebastian von Kötteritsch gemustert wurde. Aus
der Leichenpredigt erfahren wir, dass Caspar Heinrich zuerst Leutnant in der Kavallerie
Kompanie des Rittmeisters Friedemann von Selmnitz war und von Oberst Sebastian von
Kötteritsch später zum Kapitänleutnant bestellt wurde. Sennewald gibt an, dass zum Regiment
von Oberst Kötteritsch folgende Rittmeister gehörten: Heinrich Ludwig von Trotta; Cäsar
Pflugk ( dem späteren Regimentskommandeur eines Regimentes Ritterpferde ); Hans
Wiegand Marschall¸Julius von Weissenbach; Peter von Hemsdorf; Sigmund von Haugwitz;
Ehrenfried von Pöllnitz; Peter Ernst von Zschieren; Friedmann von Schleinitz und Hans von
Geersdorf.. Von Zschieren danke im Februar 1622 ab und Caspar Heinrich bekam, jetzt als
Rittmeister; das Kommando über diese Kompanie.
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An dieser Stelle möchte ich kurz auf die Bedeutung und rechtliche Stellung der Ritterpferde
eingehen.
4
Die Verpflichtung zur Gestellung von Ritterpferden hat seinen Ursprung im alten
Lehnswesen. Der Lehnsnehmer war mit der Beleihung eines Gutes den Lehnsherren
persönlich verpflichtet und hatte u.a. auch Heerfolge zu leisten. Diese Pflicht zur Heerfolge
umfasste nicht nur die tatsächliche und in der Regel persönliche Teilnahme an kriegerischen
Aktivitäten des Lehnsherren, sondern auch die Bereitstellung von Pferden, Bewaffnung und
Ausrüstung sowie eine angemessene Anzahl von Knechten in einsatzbereitem Zustand. Dies
schloss auch die persönliche Befähigung zum Waffengang (Ausbildung, Inübunghaltung) ein.
Mit dem Ende des mittelalterlichen Lehnsstaates und der Entwicklung und Ausbau der
Landesherrschaft im 15. Und 16.Jahrhundert trat die persönliche Verpflichtung des Vasallen
3
Sennewald: Das kursächsische Heer im Dreißigjährigen Krieg
4
Siehe dazu: Friedrich Lütge,
Ritterpferde und Ritterpferdgelder in Thüringen im 16. - 18. Jahrhundert

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immer mehr in den Hintergrund zu Gunsten der Verdinglichung der Lehnspflicht. Das heißt,
das verliehene Gut trat in den Vordergrund und wurde zur Berechnungsgrundlage für die zu
leistenden Dienste. Die Lehnspflicht bezog sich immer weniger auf die Person des
Lehnsnehmers sondern auf das damit verbundene verliehene Gut. Das Ritterpferd wurde zur
Berechnungseinheit für ein konkret bezeichnetes Rittergut. So finden wir im Arnstädter
Saalbuch von 1582 die Verpflichtung Hans von Berlstedts für das Gut Jesuborn 2 Ritterpferde
zu stellen.
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Aber auch die Einstellung des landsässigen Adels veränderte sich während dieser Zeit. War
der Ritter bis zum ausgehenden Mittelalter auch in seinem persönlichen Empfinden eher
Kriegsmann, so legte er nur sein Hauptinteresse in die Verwaltung seiner Güter. Die Pflicht
zur Gestellung der festgesetzten Anzahl von Ritterpferden verbunden mit der Forderung des
persönlichen Erscheinens wurde für den Adel mehr und mehr zur Belastung.
Die Praxis, dass der Adel seiner Verpflichtung auch persönlich nachkommt bzw. bei
zwingenden Gründen (Krankheit, Alter etc.) einen standesgleichen Vertreter entsendet, wurde
noch bis in die Anfänge des Dreißigjährigen Krieges gepflegt. Ab dem 17.Jahrhundert lösten
die Ritterpferdgelder, also die Entrichtung einer Gebühr auf Grundlage der
Berechnungseinheit ,,Ritterpferd" die tatsächliche Gestellung dieser ab.
Als 1613 durch Kurfürst Johann Georg das sogenannte Defensionswerk
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eingerichtet wurde,
bekam Sachsen die erste stehende Armee mit dem Ziel der Verteidigung des Kurfürstentums
in der Regel auf dem Territorium Sachsens. Konsequenterweise waren die vom Adel zu
stellenden Ritterpferde oder Lehnsreiter mit 2 Regimentern und ca. 1500 Pferden Teil dieses
Defensionswerkes. Aufgrund der Intention und Ausrichtung des Defensionswerkes kann man
auch von einer Art frühen Wehrpflicht sprechen, was diese Truppen von den später
angeheuerten Söldnertruppen unterschied. Das heisst aber nicht, dass die Offiziere und Reiter
für ihren persönlichen Unterhalt sowie der Beschaffung und Instandhaltung der Ausrüstung
keinen Sold bekamen. Bei Sennewald finden wir recht detaillierte Angaben über den Sold in
der sächsischen Armee. So bekam 1631 ein Rittmeister der Kürassiere 200 Taler monatlich.
Desweiteren wurden ihm 6 Pferde zugebilligt, welche mit berechnet wurden und für die
unmittelbaren Bediensteten der Offiziere gedacht waren. Für die Versorgung der Pferde
hatten die Offiziere selbst zu sorgen.
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5
Paul Sömmering, Ritterlehngüter im Schwarzburgischen, Jena 1941
6
Defension = Verteidigung; Landesverteidigung, Landwehr
7
Sennewald, Seite 587

5
Inwieweit sich die Besoldung der Lehnsreiter unterschied ist nicht nachvollziehbar.
Allerdings wissen wir, dass ihnen mehr Pferde zugebilligt wurden.
Die Eroberung der Lausitz 1620 ­ 1622
Die Kampfhandlungen in den beiden Lausitzen waren Teil der ersten Phase des
Dreißigjährigen Krieges, dem Böhmisch-Pfalzischen Krieg, welche von 1618 bis 1623
dauerte. Johann Georg I. nahm zu dieser Zeit eine unentschlossene Rolle ein und begab sich
letztendlich auf die Seite der katholischen Liga und des Kaisers. Dieser hatte ihm für seine
Unterstützung die Belehnung der Ober- und Niederlausitz versprochen. Im September 1620
begann der sächsische Kurfürst mit der Besetzung der Oberlausitz, 1623 erhielt er dann die
Ober-und Niederlausitz als Pfand für entstandene Kriegskosten.. Das Regiment Ritterpferde
Köttereitsch, Teil des Defensionswerkes, und mit ihm die Kompanie Caspar Heinrichs war an
der Einnahme der Markgrafschaft Ober- und Niederlausitz sowie der Grafschaft Glatz von
1620 bis 1622 beteiligt
Das Engagement des sächsischen Kürfürsten in der Lausitz begann im Juli 1620. Nachdem
sich die Streitmacht in Bischofwerda gesammelt hatte, beschloss man die Hauptstadt der
sechs Lausitzer Städte, Bautzen, einzunehmen. Ende August wurde mit der Belagerung
Bautzens begonnen. Unter der Belagerungsarmee befand sich auch das Regiment Kötteritsch
mit seinen 10 Kompanien. Nach heftigen Kämpfen erfolgte am 24.September die Kapitulation
Bautzens. Allerdings war die Lehnsritterschaft nicht unmittelbar an der Belagerung Bautzens
beteiligt. Mit einer Resolution verwiesen sie auf die Bestimmungen des 1613 aufgerichteten
Defensionswerkes, wonach Zweck dieses der Schutz Sachsens war und eine Verwendung der
Truppen des Defensionswerkes außerhalb Sachsens nicht vereinbart wurde. Trotzdem
erschienen 4 Kompanien Lehnsreiter auf Druck des Kurfürsten vor Bautzen, kamen aber nicht
mehr zum Einsatz. Diese Zurückhaltung der Lehnsreiter wurde später offenbar aufgegeben. In
einer offenen Feldschlacht gegen den Markgraf von Jägerndorf am 27.Oktober 1620 finden
wir jetzt auch das Regiment Kötteritsch unter den Beteiligten. Nach weiteren Erfolgen der
Sachsen wurde die Abdankung der schlesischen Streitkräfte beschlossen. Allerdings wurden
durch den Markgrafen von Jägerndorf entgegen dieser Absprache weitere Kräfte geworben,
welche sich in der Grafschaft Glatz konzentrierten. Im Juni 1621 erhielt Kurfürst Johann
Georg den kaiserlichen Befehl, gegen diese Truppen vorzugehen. Die Bemühungen
konzentrierten sich letztendlich auf die Hauptstützpunkte des Jägerndorfer, die Stadt Neisse
und die Festung Glatz. Das Regiment Kötteritsch mit 9 Kompanien wird im Oktober 1621 zu

6
den sächsischen Streitkräften in Schlesien gezählt. Zu dieser Zeit dankt von Kötteritsch ab;
das Regiment wird von Krafft von Bodenlauben übernommen. Die Belagerung der Festung
Glatz begann im November 1621. Die Truppen, welche direkt an der Belagerung beteiligt
waren standen unter dem Kommando von Krafft von Bodenlauben, also dem
Regimentskommandeur von Caspar Heinrich. Es ist zu vermuten, dass er mit seiner
Kompanie daher auch direkt an der Belagerung beteiligt war.
Das sächsische Engagement bei der Belagerung der Festung Glatz dauerte bis in den Mai
1622. Ab diesem Zeitpunkt wurde das sächsische Heer durch kaiserliche Truppen, die
aufgrund von Erfolgen in Böhmen freigeworden waren, ersetzt. Kurfürst Johann Georg
entschloss sich, seine Truppen zum Schutz Sachsens an die Thüringische Landesgrenze zu
verlegen. Bis in den Oktober 1622 lagerten sie bei Langensalza. Aufgrund der sich
entspannenden Kriegslage konnte der Kurfürst einen Großteil der geworbenen Truppen im
September / Oktober 1622 wieder abdanken. In diesem Zusammenhang ist auch die
Freistellung Caspar Heinrichs im September in Langensalza zu sehen.
Allerdings bekommt er schon 1623 erneut ein Kommando über eine Kompanie Ritterpferde.
Die Bestallung als Rittmeister erfolgte am 15.März 1623 durch Kurfürst Johann Georg.
In dieser Funktion zeigt er Kurfürst Johann Georg am 7. April die Werbung von Offizieren
für seine Kompanie an, insbesondere bittet er um Genehmigung der Bestallung des Hans
Wilhelm von Kauslingerrode als Fähnrich ( Fendrich ) von der Ritterschaft. Der Kurfürst
bestätigt dies am 14.April 1623
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Als Ritt- und Oberwachtmeister wird ihm die zweite Kompanie des Thüringischen Kreises im
Regiment von Obristleutnant Cäsar Pflug übergeben. In der Musterrolle vom 7.April 1623
heisst es dazu:
,,
Musterrolle
über die andere Compagni der Ritterschaft im döringischen Craiß. Wie solche
Anno 1618 an den Rittmeister Heinrich Ludwig Trotten gewießen, anitzo aber
dem Churfürstlichen Sächsischen bestelten Oberwacht und Rittmeister Caspar
Heinrichen von Bernstedt untergeben Und den 7.Aprilis 1623 vor Weissensee uff
8
Sächsisches Hauptstaatsarchiv Geheimes Kriegsratkollegium Loc 10799/2

7
Churf.Befehl durch den Obristen Leutnant Hanß Wieland Marschalchen
gemustert und bestunden worden"
9
An dieser Stelle sei auf die Praxis der Musterung einzugehen. Mit der Aufrichtung des
Defensionswerkes wurden auch Regelungen und Verfahren über die Musterung festgelegt.
Der Zustand der Ausrüstung und die Befähigung der adligen Reiter machte es notwendig, im
Rahmen einer Musterung die Einsatzbereitschaft der zu stellenden Ritterpferde zu überprüfen.
Zu diesem Zwecke ernannte der Kurfürst Musterkommisare aus den Reihen der Ritterschaft.
1613 waren das Hans Georg Wase von Burkertsdorf, Tham Pflug von Plösern und Julius von
Weisenbach zu Neuen Schönfels. Aus einer sächsischen Chronik
10
erfahren wir folgendes:
,,Der erste ihnen zur Verbesserung vorgeschriebene Punkt betraf besonders die
Gleichförmigkeit der Waffen. Unter diesen war der Speer das vorzüglichste und eigentliche
Kennzeichen eines freien Mannes und Ritters bisher gewesen, die Erfindung und der häufige
Gebrauch des Feuergewehrs machten ich aber beinah ganz unnütz und nur in wenigen Fällen
noch brauchbar, daher man nun auf eine andere Art Waffen bedacht sein musste; diese
sollten sein 1) aus einem großen Schlachtschwerte, 2) aus zwei langen Pistolen und 3) aus
einem tüchtigen Feuerrohr bestehen. ... Die Arten des Harnisch waren aber auch sehr
verschieden gewesen, da bis jetzt noch keine Vorschrift vorhanden war,sondern seine Gestalt
und Einrichtung bloß von den Einfällen oder der größeren oder minderen Furchtsamkeit des
Ritters abhing. Ein Theil trug daher nur einen den Vorderleib bedeckenden Kürass ein
anderer dagegen ein über den ganzen Körper gehendes aus Messingdraht bestehendes
Panzerhemd. ...ein anderer Theil nur einen kleinen Brustharnisch mit beweglichen eisernen
Ärmeln. ... Letztere ( die Unterkleidung ) war besonders ein Überbleibsel des Altertum und
nichts mehr und nichts weniger als eine an die obere Rüstung und an den Lenden angeheftete,
um den ganzen Unterleib gehende und bis an die Knie reichende Schürze oder Umhang ...
Die Anhänglichkeit der Ritter an diesen fast weiblichen Putz war besonders groß, so das sich
auch der Kurfürst zur Nachsicht in Bezug auf Tragung derselben bewogen fühlte, doch aber
befahl er,die Farben derselben der größeren Gleichförmigkeit halber nach der Farbe der
Cornette oder Standarte einzurichten. Alles dieses ordneten die Kommisarien an und
meldeten nach Übersendung der Musterrolle dem Kurfürsten die anderen noch gemachten
Einrichtungen. ... Sie teilten das Regiment ferner in 6 Kompagnien ab und wiesen sowohl den
9
Sächsisches Hauptstaatsarchiv , Geheimes Kriegsratskollegium Loc.10828/2
10
Sachsen Chronik für Vergangenheit und Gegenwart, Wilhelm Schäfer, Dresden 1854, Seite 158ff

8
Rittmeistern die ihnen zugetheilten Mannschaften und Pferde als auch letztere an erstere an,
bestellten einen Quartiermeister, der zugleich den Dienst eines Rumormeisters ( Anm.:
verantwortlich für Ordnung im Lager und für den Troß ) oder Anditeurs versehen musste und
übergaben jedem eine Instruktion. Die Ernennung der unteren Befehlshaber als des
Leutnants, Cornets, Corporals und anderer überliesen sie zwar ganz der Willkür eines jeden
Rittmeister, dieser musste solches aber mit Einwilligung des obersten Befehlshaber des
Regiments tun."
Bei der Musterung oben erwähnter Kompanie des Thüringischen Kreises wurden Caspar
Heinrich selber 9 Pferde zugestellt.
Seine Offiziere waren
Leutnant Hanß Georg von Közschau mit 3 Pferden
Cornet Hans Wilhelm von Kauslingerrode mit 4 Pferden.
Zur Kompanieführung gehörten desweiteren :
Trompeter: Burghardt Wagner und Paul Rößker mit jeweils einem Pferd
Korporal Sigmund von Döhla mit 2 Pferden
als Korporal der Ritterschaft mit jeweils einem Pferd Hans Weinerbach und Heinrich Reck
Fahnenjunker Jobst Reinhardt von Wangenheim mit 2 Pferden;
Wagenmeister Niclas Hafermalz mit 2 Pferden
Musterschreiber Hieronimus Relber mit 1 Pferd
Feldscher Jeremias Meyer mit 1 Pferd.
Fahnenschmied Christoff Mauerlehr mit 1 Pferd
Fahnensattler Hanß Hellermas mit 1 Pferd
Aus den Ämtern wurden folgende Anzahl Pferde gestellt:
Freyburg
41
Eckartsberga 18
Sachsenburg 9
Weißensee 52
Insgesamt hatte die Kompanie eine Stärke von 152 Pferden. Darüber hinaus gehörten zur
Kompanie 13 Wagen mit jeweils 4 Pferden, 1 Wagen mit 2 Pferden und 1 Karren mit einem
Pferd.
Neben dieser Kompanie waren dem Regiment unterstellt:
- die Erste Kompanie des Leipziger Kreises unter dem Rittmeister Caspar Pflug,
- die Dritte Kompanie des Thüringischen Kreises unter dem Quartiermeister
Peter von Helwigsdorf,
- die Erste Kompanie des Thüringischen Kreises unter dem Obristen

9
Sebastian von Kötteritzsch,
- die Zweite Kompanie des Leipziger Kreises unter dem Obristleutnant
Hans Wielandt Marschalch
- sowie die Kompanie der Stifter unter dem Rittmeister Balzar von Schkölen
Wie aus der Musterrolle ersichtlich, war Caspar Heinrich Rittmeister, also Führer der
Kompanie und Oberwachtmeister. Der Oberwachtmeister oder Obristwachtmeister entsprach
dem Major in der Schwedischen Armee. Als solcher war er ,,die Rechte Hand" des Obristen
bzw. Obristleutnant. Er war verantwortlich für die Ausführung der Anordnungen des Obristen
bzw. Obristleutnant sowie für die Regimentsverwaltung und hatte im Frieden die Ausbildung
der Soldaten zu organisieren. Im Krieg sorgte er für Ordnung auf dem Marsch und im Lager
und beaufsichtigte die Wach- und Patrouillendienste.
Caspar Heinrich verblieb im Regiment Cäsar Pflug bis zu seiner Verwundung in der Schlacht
bei Breitenfeld und seinem späteren Todes.
Anfang 1631 rückte Sachsen wiederum in den Fokus des Kriegsgeschehens. 1629 hatte der
Kaiser mit dem Restitutionsedikt ( Rekatholisierung eines Großteils des Reiches ) auch bisher
treue protestantische Fürsten gegen sich aufgebracht. So finden wir nun auch Kurfürst Johann
Georg auf Seiten der protestantischen anti-kaiserlichen Allianz. Im Frühjahr 1631 begann die
Werbung und Aufstellung der kursächsischen Armee. Ab dem 11. August lagerten die
Truppen in Leipzig und in den umliegenden Dörfern.
Am 1. August 1631 wird Caspar Heinrich zum Obristleutnant befördert. Damit ist er
Stellvertreter des Regimentskommandeurs Oberst Pflug. Ihm unterstellt war zusätzlich eine
Kompanie Ritterpferde. Die Musterrolle dazu titelt:
,,Muster Rolle
Churfürstl.Durchlk. zue Sachsen wohlbestaltem Obristen Leutnant, des
gestrengen und Manhafften Caspar Heinrich von Bernstedt untergebene
Compagni"
11
Er selber stellte 8 Pferde, seine Offiziere, Leutnant Hans Georg von Kötzschau 2 Pferde und
Cornet Georg Dietrich von Kramsdorf 3 Pferde. Insgesamt gehörten zu dieser Kompanie 23
Ritterpferde.
11
Sächsisches Hauptstaatsarchiv , Geheimes Kriegsratskollegium Loc.10828/2

10
Die Schlacht bei Breitenfeld
Die Schlacht war die erste große
Feldschlacht nach Eintritt der Schweden
in den Krieg. Zwischen Breitenfeld und
Seehausen, nördlich von Leipzig standen
sich am 17.September 1631 die
kaiserlichen Truppen unter Tilly mit
40000 Mann und die verbündeten
Schweden und Sachsen unter Gustav
Adolf mit 47000 Mann gegenüber. Unter
den Kaiserlichen finden wir Gottfried
Heinrich zu Pappenheim als weiteren
Befehlshaber. Die Sachsen wurden
geführt von Kurfürst Johann Georg I.
Caspar Heinrich war mit seiner
Kompanie im Regiment von Cäsar
Plugk am Kampfgeschehen aktiv
beteiligt. Aus der Leichenpredigt
erfahren wir dazu folgendes.
Aufgrund einer plötzlichen Erkrankung von Oberst Pflugk übernahm er am 17.September
unmittelbar vor Beginn der Schlacht als sein Stellvertreter das Kommando über sein
Regiment Ritterpferde. Während der Kampfhandlungen wurde Caspar Heinrich in die linke
Faust mit 2 vergifteten Kugeln getroffen. Aufgrund der fortwährenden Kämpfe und in
Ermangelung eines Feldschers wurde die Verletzung nicht behandelt. Die Kugeln verblieben
auch nach der Flucht nach Eilenburg weitere 10 Wochen in der Wunde. Sein Zustand
verschlechterte sich allerdings zusehend, sodass er 22 Wochen nach seiner Verwundung am
07.Februar 1632 im Alter von 48 ½ Jahren in Eilenburg verstarb.
Diese Aussagen bedürfen einiger Erklärungen und Richtigstellungen. So erscheint es schwer
nachvollziehbar, warum die Wunde nach gewonnener Schlacht und in relativer Ruhe und
Sicherheit in Eilenburg nicht versorgt und die Kugeln nicht sofort entfernt wurden.
Möglicherweise erschien die Verwundung als nicht so schwerwiegend bzw. wurde die
Ursache zuerst nicht erkannt. Eine Behandlung erfolgte dann erst nach Verschlechterung des
Abbildung
1
Skizze der Schlachtaufstellung

11
Zustandes.. Des Weiteren, waren die Geschosse sehr wahrscheinlich nicht, wie in der
Leichenpredigt behauptet vergiftet.. Vielmehr ist anzunehmen, dass sich die Wunde aufgrund
der Nichtbehandlung infiziert hat. Möglicherweise hat er sich eine Wundbrandvergiftung
zugezogen, an der er schließlich verstarb.
Kommen wir zur Schlacht selber. Die Kompanie Caspar Heinrichs bzw. er persönlich als
Stellvertreter des Regimentskommandeurs wird in der Literatur und den zeitgenössischen
Berichten nicht ausdrücklich erwähnt. Wir müssen also das Regiment Cäsar Pflug betrachten
um aus dem Kontext der Berichte zur Schlacht Rückschlüsse auf die Beteiligung Caspar
Heinrichs mit seiner Kompanie ziehen.
Die Schlachtaufstellung
Bei der nachfolgenden Beschreibung sowohl der Schlachtaufstellung als auch des Verlaufes
der Schlacht beziehe ich mich im Wesentlichen auf Sennewald und Johann Eduard Heß
12
.
Bei Sennewald erfahren wir, dass zum kursächsischen Heer 2 Regimenter Ritterpferde
gehörten, das Regiment Löser mit 700 Ritterpferden und das Regiment Pflugk mit 800
Pferden.
Das kursächsische Heer schloss sich am linken Flügel der Schweden ( unter Gustaf Horn) an.
Nach Heß sind Lehnsreiter ( also Ritterpferde ) am linken Flügel der Sachsen im ersten
Treffen ( also in vorderster Front ) und am rechten Flügel im zweiten Treffen zu finden.
Nach Sennewald befindet sich das Regiment Löser am linken Flügel und das Regiment Pflugk
am rechten Flügel direkt in Anlehnung an den linken schwedischen Flügel unter Horn
12
Johann Eduard Heß : ,,Gottfried Heinrich, Graf von Pappenheim", Leipzig 1855

12
Ausschnitt der Schlachtordnung
nach Sennewald
Abbildung 2 Auszug der Schlachtaufstellung nach Sennewald

13
Der Schlachtverlauf
Die Beteiligung des sächsischen Heeres an der Schlacht gegen Tilly wird in der Literatur
größtenteils sehr kritisch betrachtet, und eher negativ bewertet. Im Focus steht dabei die
Flucht der sächsischen Truppen gemeinsam mit Kurfürst Johann Georg ca.3 Stunden nach
Beginn der Schlacht und die Herbeiführung des Sieges letztendlich durch die Schweden.
Heß beschreibt die Flucht der Sachsen wie folgt: ,,Die sächsische Reiterei und die zur
sächsischen Artillerie kommandierte Mannschaft hielt sich anfangs gut, allein nachdem die
besten Constabler erschossen, begaben sich die übrigen auf die Flucht und ließen die
Kannonen im Stich. Die sächsische Infantrie führte sich nicht besser auf, nahm
kompanieweise Reißaus, sprengte aus, daß die Schweden geschlagen und alles verloren wäre,
was großen Schrecken verursachte bei der Bagagemannschaft, die sich in solcher Konfusion
nach Düben zurückwendete, daß ein Haufen Offizierwagen und des Kurfürsten eigener von
den Flüchtlingen geplündert wurde. Der Kurfürst zu Sachsen, der bei dem zweiten Treffen
hielt, lief auch selbst mit seiner ganzen Leibkompanie und machte erst in Eilenburg halt."
13
Die bei Sennewald verwendeten Quellen zeigen hierzu ein differenzierteres und positiveres
Bild der Rolle sächsischen Truppen während der Schlacht. Allerdings finden wir auch hier
nur einige wenige Informationen über die Regimenter Ritterpferde und die Beteiligung der
Lehnsreiter an der Schlacht.
Hier nun eine kurze Zusammenfassung.
Zum einen muss man bedenken, dass sich die Sachsen aufgrund des kürzeren Weges schneller
aufgestellt hatten und noch vor den Schweden sich der kaiserlichen Artillerie gegenüber
sahen. Sie waren schon in heftigste Gefechte verwickelt als sich die Schweden noch auf den
Weg zum Schlachtfeld befanden. Gustav Adolf schrieb von der vollen Konzentration der
Tillyschen Macht auf die Sachsen, welche kaum zum stehen kamen und denen die Sachsen 2
Stunden unter großen Verlusten ausgestanden hätten
14
Indem die Sachsen große Teile der
kaiserlichen Armee in der Anfangsphase der Schlacht banden, deckten sie den Aufmarsch der
Schweden, die sich ungestört in eine günstige Position bringen konnten. Dies wurde auch
später von Gustav Adolf selber anerkannt.
13
Johann Eduard Heß: ,,Gottfried Heinrich, Graf von Pappenheim, Leipzig 1855
14
Sennewald Seite 65

14
Der erste Angriff der Kaiserlichen Reiterei unter Fürstenberg auf den linken sächsischen
Flügel wurde zwar abgewehrt, letztlich konnte man aber der zahlenmäßigen Überlegenheit
der Regimenter Cronberg, Schönberg und anderer nicht standhalten. Nach erbitterten
Kämpfen und unter hohen Verlusten vor allem unter den Offizieren, mussten die Sachsen
letztendlich der Übermacht weichen. Verschiedene Quellen berichten daher auch eher von
einem Rückzug als einer ungeordneten Flucht. Tatsächlich geflohen sind Teile der
Regimenter Starschedel und Löser ( Infanterie ) während sich ein anderer zahlenmäßig
größerer Teil zum rechten Flügel unter Arnim begab und dort weiterkämpfte. Desweiteren
wird erwähnt, das die Lehnsreiter nur kurz mitgekämpft und dann geflohen sind. Da hier aber
Vorgänge am linken Flügel beschrieben werden, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das
Regiment Ritterpferde Löser gemeint sein. Sennewald schreibt dazu, dass die Lehnsreiter des
Regiments Löser schnell das Schlachtfeld verlassen haben müssen, da hier nur 9 tote Knechte
zu verzeichnen waren.
Am rechten sächsischen Flügel kämpfte die sächsische Reiterei (u.a. Ritterpferde Pflugk )
weiter und unterstützte die schwedischen Reiterei unter Horn. Gemeinsam kämpften sie gegen
die Reiterei Tillys und schlugen diese in die Flucht. Horn berichtet, ,, ... das die sächsische
Reitere noch etliche gute Chargen getan"
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die sächsischen Truppen trotz Rückzuges und
teilweiser Flucht auch im weiteren Verlauf der Schlacht einen wichtigen Beitrag zum Sieg der
Verbündeten leisteten.
Auch wenn nicht explizit in den bei Sennewald verwendeten Quellen erwähnt, kann man
davon ausgehen, das Caspar Heinrich, der ja stellvertretend das Regiment Ritterpferde am
rechten sächsischen Flügel führte, aktiv an den Kampfhandlungen beteiligt war und auch nach
der Flucht eines Teiles der sächsischen Truppen weiter mit der schwedischen Reiterei unter
Horn kämpfte und gemeinsam mit den Schweden den Sieg über die kaiserlichen Truppen
errang.
Die bereits öfters erwähnte Leichenpredigt bleibt zum jetzigen Stand die einzige
zeitgenössische Quelle, in der ausführlicher über die Beteiligung Caspar Heinrichs an der
Schlacht bei Breitenfeld berichtet wird.
Wie oben bereits erwähnt, verstarb Caspar Heinrich im Februar 1632 an den Folgen seiner
Verwundung. Sein Begräbnis fand am 1.März 1632 in der Kirche zu Jesuborn in Anwesenheit

15
seiner Kinder Maximilian und Anna Sophia statt. Die Leichenpredigt wurde gehalten von
Johann Eberhardt, Pfarrer zu Gehren.

16
Anhang
Die Dienstgrade ( Funktionen ) in der sächsischen Kavallerie ( nach Sennewald )
Oberst (Obrist)
Führer eines Regiments
Setzte die Offiziere des Regimentsstabes
ein; leitete das Regimentsgericht, meist
Eigner der 1. Kompanie
Oberstleutnant
(Obristleutnant)
Stellvertreter des Oberst
Führte zusätzlich die 2. Kompanie
Oberstwachtmeister Regimentswachtmeister
Ihm unterstanden die Wachtmeister der
Kompanien, verantwortlich für den
Wachdienst und den sonstigen
Dienstbetrieb, Führer der 3. Kompanie
Rittmeister ( bei
der
Infanterie
Hauptmann )
Führer einer Kompanie
Setzte die Offiziere und Unteroffiziere
ein, die nicht vom Oberst eingesetzt
wurden; führte die Kompanie im Gefecht,
war verantwortlich für die Soldzahlung
Kapitänleutnant
Führer der Kompanie des
Oberst
War Adjutant des Oberst
Leutnant
Stellvertreter des
Rittmeister
Verantwortlich für die Ausbildung und
Bestrafungen in der Kompanie
Kornett ( Fähnrich
bei der Infanterie )
Niedrigster
Offizierdienstgrad
Führte die Fahne der Kompanie
Wachtmeister
( Feldwebel bei der
Infanterie )
Höchster
Unteroffizierdienstgrad der
Kompanie
Organisierte den Wachdienst, war
verantwortlich für die Sicherheit im
Lager
Korporal
Führer der
Korporalschaften
Musterschreiber
Unteroffizier
Führte die Buchführung der Kompanie,
verantwortlich für die Aktualisierung der
Muster- und Bestandrollen
Feldscherer
Unteroffizier
Verantwortlich für die medizinische
Versorgung vor Allem nach Verwundung
Fahnenschmied
Unteroffizier
Verantwortlich für Reparatur ,- und

17
Schmiedearbeiten, z.T auch an Waffen
und Hufen der Pferde
Plattner
Unteroffizier
Verantwortlich für die Reparatur von
Rüstungen
Sattler
Unteroffizier
Verantwortlich für die Reparatur des
Reit- und Zuggeschirr
Trompeter
Verantwortlich für das Signalwesen und
als Bote bzw. Parlamentär

18
Quellenverzeichnis
Hans Medick¸ Norbert
Winnige
Mitteldeutsche Selbstzeugnisse der
Zeit des Dreißigjährigen Krieges
Thüringer Universitäts- und
Landesbibliothek Jena
Sennewald, Roland
Das kursächsische Heer im
Dreißigjährigen Krieg
Berlin 2013
Heß
,
Johann Eduard
Gottfried Heinrich, Graf von
Pappenheim
Leipzig 1855
Schäfer, Wilhelm
Sachsen Chronik für
Vergangenheit und Gegenwart
Dresden 1854
Sömmering, Paul
Ritterlehngüter im
Schwarzburgischen
Jena 1941
Lütge, Friedrich
Ritterpferde und Ritterpferdgelder
in Thüringen im 16. - 18.
Jahrhundert
In: Zeitschrift des Vereins für
Thüringische Geschichte und
Altertumskunde;
N.F.
Vierunddreißigster
Band
(1940)
Geheimes Kriegsratkollegium
Sächsisches
Hauptstaatsarchiv Dresden
Johann Eberhard
Leichenpredigt Caspar Heinrich
von Bernstedt
1632
Herzog August Bibliothek in
Wolfenbüttel
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Erste-
schlacht-bei-breitenf.jpg
Abbildung 2
Aus:
Sennewald, Roland:"Das kursächsische Heer im Dreißigjährigen
Krieg" Berlin 2013
18 von 18 Seiten

Details

Titel
Caspar Heinrich von Bernstedt zu Jesuborn. Kurfürstlich Sächsischer Offizier während des Dreißigjährigen Krieges
Autor
Jahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V337115
ISBN (Buch)
9783668266957
Dateigröße
631 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bernstedt, jesuborn, kurfürstlich, sächsischer, offizier, Berlstedt, Gehren, Ritter von Berlstedt, Herren von Bernstedt, Schwarzburg, Dreißigjähriger Krieg
Arbeit zitieren
Uwe Risch (Autor), 2016, Caspar Heinrich von Bernstedt zu Jesuborn. Kurfürstlich Sächsischer Offizier während des Dreißigjährigen Krieges, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337115

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