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Einkünfte aus gewerblicher Mitunternehmerschaft. Die steuerrechtliche Behandlung von Personengesellschaften

Titel: Einkünfte aus gewerblicher Mitunternehmerschaft. Die steuerrechtliche Behandlung von Personengesellschaften

Seminararbeit , 2015 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Wladimir Lapschin (Autor:in)

Jura - Steuerrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wer sich eingehend mit der Besteuerung von Personengesellschaften befasst, kommt nicht umhin, sich die Frage zu stellen: Wer ist Steuersubjekt – Personengesellschaft oder ihre Gesellschafter? Die steuerrechtliche Behandlung von Personengesellschaften ist eines der schwierigsten Themen im deutschen Steuerrecht.

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird zunächst im zweiten Kapitel § 15 Abs 1 Satz 1 Nr 2 Satz 1 EStG als Zentralvorschrift für die Besteuerung von Personengesellschaften erläutert. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Mitunternehmerschaft im Allgemeinen und stellt die steuerliche Bedeutung des Mitunternehmers anhand der ihn kennzeichnenden Kriterien dar. Im Anschluss wird die Ermittlung der Einkünfte aus Gewer-bebetrieb erörtert. Das letzte Kapitel dieser Arbeit fasst schließlich die gewonnenen Ergebnisse über die steuerrechtliche Behandlung der Mitunternehmerschaft zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf die mögliche zukünftige Besteuerung ihrer Einkünfte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG als Kernvorschrift für die Besteuerung von Mitunternehmerschaften

2.1 Inhalt und Zweck der Regelung

2.2 Wesentliche Entwicklungsschritte

3 Mitunternehmerschaft und Mitunternehmer

3.1 Gewerbliche Mitunternehmerschaft

3.1.1 Begriff und Wesen

3.1.2 Erscheinungsformen

3.1.3 Beginn und Ende

3.2 Steuerliche Bedeutung des Mitunternehmers

3.2.1 Typusbegriff des Mitunternehmers

3.2.2 Mitunternehmerinitiative

3.2.3 Mitunternehmerrisiko

4 Ermittlung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb

4.1 Systematische Zusammenhänge der zweistufigen Gewinnermittlung

4.2 Erste Gewinnermittlungsstufe

4.2.1 Steuerbilanz der Gesellschaft

4.2.2 Ergänzungsbilanz des Mitunternehmers

4.3 Zweite Gewinnermittlungsstufe

4.3.1 Sondervergütungen

4.3.2 Sonderbetriebsvermögen

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die steuerliche Behandlung von gewerblichen Mitunternehmerschaften unter besonderer Berücksichtigung der zentralen Norm des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG und erläutert die komplexe zweistufige Gewinnermittlung.

  • Steuerrechtliche Einordnung von Personengesellschaften
  • Merkmale und Bedeutung des Mitunternehmerbegriffs
  • Methodik der zweistufigen Gewinnermittlung
  • Behandlung von Sondervergütungen und Sonderbetriebsvermögen
  • Kritische Würdigung des dualen Besteuerungssystems

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Typusbegriff des Mitunternehmers

Für die Besteuerung der Gesellschafter von Personengesellschaften und wirtschaftlich vergleichbaren Gemeinschaften stellt der Begriff des Mitunternehmers einen Grundbegriff dar. Der Begriff des Mitunternehmers ist gesetzlich nicht definiert, sondern wurde vielmehr von der Rechtsprechung ausgestaltet. Kennzeichnend für den Mitunternehmer i.S.d. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG ist die gemeinsame Ausübung der Mitunternehmerinitiative und die gemeinsame Übernahme des Mitunternehmerrisikos von mehreren Personen. Der BFH verwendet mit dem Begriff ,Mitunternehmer‘ einen offenen ,Typusbegriff‘. Der sog. offene Typusbegriff lässt sich anhand von lediglich größerer und unbestimmter Zahl von Merkmalen charakterisieren und setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelkriterien, mithin aus konkreten Eigenschaften zusammen, die sich teilweise wiederum untergliedern lassen. Eine Mitunternehmerschaft wird auch dann angenommen, wenn ein Einzelmerkmal nur gering ausgeprägt ist, doch andere typische Wesensmerkmale besonders hervortreten; d.h. ein Mehr an Mitunternehmerinitiative kann ein Weniger an Mitunternehmerrisiko kompensieren und umgekehrt. Entscheidend ist im Wesentlichen, dass beide (Mindest-)Kriterien kumulativ bestehen.

Für die Annahme einer Mitunternehmerschaft kommt es letztlich auf das Gesamtbild der Verhältnisse an.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steuerrechtliche Problematik der Personengesellschaft als Steuersubjekt und führt in die Arbeit ein.

2 § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG als Kernvorschrift für die Besteuerung von Mitunternehmerschaften: Dieses Kapitel erläutert den Zweck der zentralen Norm und skizziert die historische Entwicklung der Besteuerungsgrundsätze bis zum heutigen dualen System.

3 Mitunternehmerschaft und Mitunternehmer: Hier werden die begrifflichen Voraussetzungen der Mitunternehmerschaft und die Kriterien für das Vorliegen einer Mitunternehmerstellung detailliert erörtert.

4 Ermittlung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb: Dieses Kapitel beschreibt die systematische zweistufige Ermittlung der Einkünfte, inklusive der Behandlung von Steuer- und Ergänzungsbilanzen sowie Sondervergütungen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die steuerrechtliche Einordnung zusammen und diskutiert Möglichkeiten für eine zukünftige Vereinfachung des Besteuerungskonzepts.

Schlüsselwörter

Mitunternehmerschaft, Einkommensteuergesetz, § 15 EStG, Personengesellschaft, Transparenzprinzip, Mitunternehmerinitiative, Mitunternehmerrisiko, Steuerbilanz, Ergänzungsbilanz, Sonderbilanz, Sondervergütungen, Sonderbetriebsvermögen, Gewinnermittlung, Gewerbebetrieb, Besteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die einkommensteuerrechtliche Behandlung von gewerblichen Personengesellschaften und deren Gesellschaftern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Norm des § 15 Abs. 1 EStG, der Definition des Mitunternehmers und dem komplexen Prozess der zweistufigen Gewinnermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die steuerrechtliche Systematik der Mitunternehmerbesteuerung anhand der gesetzlichen Regelungen und der Rechtsprechung transparent darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische juristische Analyse, die insbesondere auf der Auswertung von Gesetzen, Kommentarliteratur und der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Zentralnorm, die Definition der Mitunternehmerschaft und die detaillierte Beschreibung der Gewinnermittlung in zwei Stufen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Transparenzprinzip, Mitunternehmerinitiative, Sonderbilanz und Sonderbetriebsvermögen.

Warum spielt das Transparenzprinzip eine so wichtige Rolle?

Es ist entscheidend, da es erklärt, warum der Durchgriff auf die Gesellschafter erfolgt und warum diese als primäre Steuersubjekte gelten.

Was unterscheidet Sonderbetriebsvermögen I von II?

Sonderbetriebsvermögen I dient unmittelbar dem Betrieb der Mitunternehmerschaft, während Sonderbetriebsvermögen II der Beteiligung des Mitunternehmers an der Gesellschaft förderlich ist.

Wie kann das duale System der Gewinnermittlung vereinfacht werden?

Der Autor schlägt vor, die Personengesellschaften steuerlich wie Kapitalgesellschaften zu behandeln, um eine klare Trennung nach dem Trennungsprinzip zu erreichen.

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Details

Titel
Einkünfte aus gewerblicher Mitunternehmerschaft. Die steuerrechtliche Behandlung von Personengesellschaften
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Wladimir Lapschin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V337211
ISBN (eBook)
9783656986683
ISBN (Buch)
9783656986690
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Steuerrecht Mitunternehmer Mitunternehmerschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wladimir Lapschin (Autor:in), 2015, Einkünfte aus gewerblicher Mitunternehmerschaft. Die steuerrechtliche Behandlung von Personengesellschaften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337211
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