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Vom Kaffeehaus zum Coffeeshop. Gründe für den steigenden Konsum von Coffee-to-go

Titre: Vom Kaffeehaus zum Coffeeshop. Gründe für den steigenden Konsum von Coffee-to-go

Dossier / Travail , 2013 , 16 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Karolin Wolf (Auteur)

Sociologie - Consommation et Publicité
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Coffee-to-go ist allgegenwärtig, ob in der Stadt beim Einkaufen, unterwegs im Zug oder an Raststätten, in Bäckereien und Coffeeshops, überall begegnet man ihm. In der folgenden Arbeit werden die Gründe für diese Entwicklung hin zum „Kaffee zum Mitnehmen“ hinterfragt. Hierbei ist diese Veränderung in Bezug auf die allgemeine Veränderung der Ess- und Trinkkultur in Deutschland zu sehen. Daher wird zunächst die Veränderung der Ess- und Trinkkultur in Deutschland beschrieben sowie die Geschichte des Kaffees und des Coffee-to-go kurz dargestellt. Daraufhin werden die möglichen Gründe, die zu diesen Veränderungen in Bezug auf den Coffee-to-go führten, erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Ess- und Trinkkultur gestern, heute und morgen

3. „Coffee-to-go“, das Trendgetränk

3.1. Vom Kaffeehaus zum „Coffeeshop“ und „Coffee-to-go“

3.2. Konsum von „Coffee to go“

4. Veränderte Situation auf dem Arbeitsmarkt

4.1. Veränderung von Arbeitszeiten, Arbeitsmodellen und Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben und Einfluss auf die Ess- und Trinkkultur

4.2. Veränderung der Wegezeiten zur Arbeit und Ess- und Trinkverhalten

5. Der Wandel der Gesellschaft

5.1. Veränderte Familienstruktur und Ess- und Trinkverhalten

5.2. Freizeitgestaltung – Zeitnutzung und Ess- und Trinkverhalten

5.3. Entstrukturierung des Tagesablaufs und Ess- und Trinkverhalten

6. Ausblick

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe der Entwicklung hin zum „Coffee-to-go“ im Kontext der allgemeinen Veränderungen der Ess- und Trinkkultur in Deutschland. Ziel ist es, die soziologischen und ökonomischen Faktoren zu identifizieren, die den zunehmenden Konsum mobiler Kaffeegetränke begünstigen.

  • Veränderungen der Ess- und Trinkkultur im Wandel der Zeit
  • Einfluss des Arbeitsmarktes und der Mobilität auf das Ernährungsverhalten
  • Soziologische Aspekte des gesellschaftlichen Wandels und der Familienstrukturen
  • Ökonomisierung der Freizeitgestaltung und Entstrukturierung des Tagesablaufs
  • Marktentwicklung und Konsumverhalten bei „Coffee-to-go“-Produkten

Auszug aus dem Buch

3.1. Vom Kaffeehaus zum „Coffeeshop“ und „Coffee-to-go“

„Coffee-to-go“ ist in aller Munde, aber wie kam es zu diesem Trend? Im Jahr 1673 eröffnete das erste deutsche Kaffeehaus in Bremen, zu dieser Zeit war ein Besuch im Kaffeehaus noch ein Privileg der feinen Gesellschaft. Einige hundert Jahre später war es auch der restlichen Bevölkerung möglich Kaffee zu genießen. Viele Jahre wurde Kaffee in Kaffeehäusern, Konditoreien und Cafés getrunken. Langsam begann man Kaffee auch zuhause in Form von Filterkaffee zu genießen (Sell, 2012). Anfang der 90er Jahre entstanden in den USA die ersten Coffeeshops. Die bekannten Unternehmen „Starbucks“ und „Dunn Brothers“ etablieren den Kaffee zum Mitnehmen. Sie orientierten sich am Stil der vielen Fastfood-Restaurants und übertrugen deren Idee Essen in ansprechenden, praktischen Verpackungen mit hohem Wiedererkennungswert anzubieten auf den Kaffee.

Mithilfe durchdachter Marketingstrategien waren sie, in den USA, die Wegbereiter dieses Trends. In Deutschland wurde der erste „Coffee-to-go“ von Tchibo 1996 angeboten, allerdings noch in Form schlichten Röstkaffees (Ciardullo, 2010). 1998 eröffnete in Hamburg die erste Coffeeshop-Kette die sich an den amerikanischen Coffeeshops orientierte. „Balzac Coffee“ etablierte Kaffeespezialitäten, mit einem Angebot von Cappuccino über Latte Macchiato bis hin zu aromatisierten Kaffeegetränken. Mit diesem Konzept fassten sie Fuß auf dem deutschen Markt bis 2007 eröffneten sie 34 weitere Filialen in Hamburg, Berlin und Hannover. Auch „Starbucks“ entdeckte 2002 den deutschen Markt für sich. Sie eröffneten die ersten beiden Filialen in Berlin, von da an breitete sich der Trend des „Coffee-to-go“ in ganz Deutschland aus (Ciardullo, 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel stellt die Popularität des „Coffee-to-go“ dar und erläutert die methodische Herangehensweise zur Untersuchung der kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe.

2. Ess- und Trinkkultur gestern, heute und morgen: Hier wird der Kulturbegriff auf die Essgewohnheiten angewandt und die historische Entwicklung der deutschen Esskultur seit den 1950er Jahren skizziert.

3. „Coffee-to-go“, das Trendgetränk: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung vom traditionellen Kaffeehaus zum modernen Coffeeshop-Konzept und analysiert das aktuelle Konsumverhalten.

4. Veränderte Situation auf dem Arbeitsmarkt: Die Ausführungen beleuchten den Einfluss von Arbeitszeitveränderungen, der Erwerbsbeteiligung von Frauen und gestiegenen Pendlerzeiten auf die Ernährung.

5. Der Wandel der Gesellschaft: Das Kapitel analysiert, wie sich Familienstrukturen, veränderte Freizeitbedürfnisse und die Entstrukturierung des Alltags auf das Essverhalten auswirken.

6. Ausblick: Es wird die Zukunft des Essverhaltens unter Berücksichtigung von Werten und gesellschaftlichen Gruppen wie „Gesundheitsidealisten“ diskutiert.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung, die den „Coffee-to-go“ als Symptom einer mobilen und leistungsorientierten Gesellschaft einordnet.

Schlüsselwörter

Coffee-to-go, Esskultur, Trinkkultur, Arbeitsmarkt, Gesellschaftswandel, Konsumverhalten, Mobilität, Coffeeshop, Familienstruktur, Freizeitgestaltung, Entstrukturierung, Ernährung, Trendgetränk, Lebensstil, Convenience Food

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Trend des „Coffee-to-go“ in Deutschland und setzt diesen in Beziehung zu den allgemeinen Veränderungen der Ess- und Trinkkultur.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der gesellschaftliche Wandel, Veränderungen der Arbeitswelt, die Bedeutung der Mobilität sowie die Auswirkungen dieser Faktoren auf das tägliche Essverhalten.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, die Gründe für den zunehmenden Konsum von Kaffee zum Mitnehmen zu identifizieren und diesen als Ausdruck einer mobileren und flexibleren Gesellschaft zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Zur Erarbeitung wurden eine Literaturrecherche in Bibliothekskatalogen, die Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken sowie die Auswertung statistischer Daten von Institutionen wie dem Statistischen Bundesamt durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung des Kaffeekonsums, die Einflüsse der Erwerbstätigkeit (einschließlich Pendelverhalten) sowie soziologische Faktoren wie Familienwandel und veränderte Zeitstrukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind „Coffee-to-go“, Esskultur, Mobilität, Entstrukturierung des Alltags, Konsumverhalten und gesellschaftlicher Wandel.

Welche Rolle spielen Frauen auf dem Arbeitsmarkt bei diesem Thema?

Die Arbeit zeigt, dass die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen und die damit verbundene Schicht- und Wochenendarbeit zu einem vermehrten Außer-Haus-Verzehr von Mahlzeiten und Getränken führen.

Wie beeinflusst die Mobilität den Kaffeekonsum?

Aufgrund längerer Wegzeiten zur Arbeit und einer Erwartung ständiger Flexibilität hat sich das „Coffee-to-go“-Angebot etabliert, um den Zeitmangel durch schnellen, mobilen Konsum zu kompensieren.

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Résumé des informations

Titre
Vom Kaffeehaus zum Coffeeshop. Gründe für den steigenden Konsum von Coffee-to-go
Université
University of Applied Sciences Münster
Note
1,7
Auteur
Karolin Wolf (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
16
N° de catalogue
V337645
ISBN (ebook)
9783668269873
ISBN (Livre)
9783668269880
Langue
allemand
mots-clé
kaffeehaus coffeeshop gründe konsum coffee-to-go
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Karolin Wolf (Auteur), 2013, Vom Kaffeehaus zum Coffeeshop. Gründe für den steigenden Konsum von Coffee-to-go, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337645
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Extrait de  16  pages
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