Die vorliegende Arbeit behandelt die Rolle Russlands in den ungelösten Regionalkonflikten im postsowjetischen Raum. Dieser umfasst die Länder, welche neben Russland aus der ehemaligen Sowjetunion hervorgegangen sind. Ich möchte herausfinden, ob die Russländische Föderation in den dortigen Regionalkonflikten als Vermittler des Friedens gelten kann oder ob sie eher ihren hegemonialen Anspruch deutlich macht.
Zum Beginn der Arbeit werde ich erst einmal die Merkmale der Außenpolitik Russlands gegenüber dem Gebiet der ehemaligen Staaten der Sowjetunion aufführen. Dafür werde ich die Entwicklung des außenpolitischen Verhaltens gegenüber den postsowjetischen Staaten erläutern. Dieser Punkt ermöglicht ein grundlegendes Wissen für den weiteren Verlauf der Arbeit und wird aufzeigen, mit welchen Interessen und Ansprüchen Russland in die Regionalkonflikte ging.
Im Hauptteil der Hausarbeit werde ich einzelne wichtige ungelöste Regionalkonflikte aus dem postsowjetischen Raum näher erläutern. Zuerst einmal werde ich den Transnistrien-Konflikt beleuchten, der zwischen der Republik Moldau und dem sich dort befindenden Gebiet Transnistrien herrscht.
Als Nächstes werde ich den Bergkarabachkonflikt behandeln, der seit vielen Jahren das Verhältnis zwischen Armenien und Aserbaidschan bestimmt. Anschließend werde ich den Kaukasuskonflikt ausführen, der in Georgien ab 2008 seinen Höhepunkt erreichte.
Die drei eben aufgeführten Regionalkonflikte werde ich noch einmal in je zwei Unterpunkte gliedern. Ich werde erst den Verlauf des jeweiligen Konflikts darstellen, ehe ich anschließend konkret auf die Rolle der Russländischen Föderation eingehen werde.
Im vorletzten Punkt werde ich mich mit dem Baltikum und Weißrussland auseinandersetzen. Dort kam es in der Vergangenheit vor allem zu Streitigkeiten um Grenzfragen und dem Umgang mit geschichtlichen Ereignissen, in denen Russland direkt eine Rolle spielte.
Im Fazit werde ich die wichtigsten Informationen noch einmal zusammentragen, um abschließend die zentrale Fragestellung zu beantworten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Merkmale der russländischen Außenpolitik im postsowjetischen Raum
- Transnistrien-Konflikt
- Verlauf
- Die Rolle Russlands
- Bergkarabachkonflikt
- Verlauf
- Die Rolle Russlands
- Kaukasuskonflikt
- Verlauf
- Die Rolle Russlands
- Konflikte in den baltischen Staaten und Weißrussland
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Rolle Russlands in den ungelösten Regionalkonflikten im postsowjetischen Raum. Sie untersucht, ob Russland als Vermittler des Friedens agiert oder eher seinen hegemonialen Anspruch durchsetzt. Die Arbeit beleuchtet zunächst die Merkmale der russischen Außenpolitik gegenüber den ehemaligen Sowjetrepubliken und analysiert anschließend drei wichtige Konflikte: den Transnistrien-Konflikt, den Bergkarabachkonflikt und den Kaukasuskonflikt. Sie untersucht die jeweiligen Verläufe und die Rolle Russlands in diesen Konflikten.
- Die Merkmale der russischen Außenpolitik im postsowjetischen Raum
- Die Rolle Russlands in den ungelösten Regionalkonflikten
- Der Einfluss Russlands auf die Konfliktparteien
- Die Auswirkungen der Konflikte auf die Region
- Die Möglichkeiten zur Konfliktlösung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Fragestellung und den Aufbau der Arbeit vor. Das zweite Kapitel analysiert die Merkmale der russischen Außenpolitik gegenüber den postsowjetischen Staaten. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Transnistrien-Konflikt, wobei der Verlauf und die Rolle Russlands im Detail untersucht werden. Das vierte Kapitel behandelt den Bergkarabachkonflikt, der seit vielen Jahren das Verhältnis zwischen Armenien und Aserbaidschan bestimmt. Das fünfte Kapitel analysiert den Kaukasuskonflikt, der in Georgien ab 2008 seinen Höhepunkt erreichte. Das sechste Kapitel beleuchtet die Konflikte in den baltischen Staaten und Weißrussland. Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und beantwortet die zentrale Fragestellung.
Schlüsselwörter
Russland, postsowjetischer Raum, Regionalkonflikte, Außenpolitik, Hegemonie, Transnistrien-Konflikt, Bergkarabachkonflikt, Kaukasuskonflikt, Baltikum, Weißrussland, Konfliktlösung, Vermittlung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt Russland in postsowjetischen Regionalkonflikten?
Russland agiert oft in einer Doppelrolle: einerseits als offizieller Friedensvermittler, andererseits zur Durchsetzung eigener hegemonialer Interessen im „nahen Ausland“.
Worum geht es im Transnistrien-Konflikt?
Es ist ein Konflikt zwischen der Republik Moldau und der abtrünnigen Region Transnistrien, in der Russland Truppen stationiert hat und die Separatisten unterstützt.
Was kennzeichnet den Bergkarabachkonflikt?
Dies ist ein langjähriger Territorialkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan, in dem Russland versucht, durch Waffenlieferungen und Diplomatie seinen Einfluss auf beide Seiten zu wahren.
Wie verlief der Kaukasuskonflikt 2008 in Georgien?
Der Konflikt gipfelte in einem Krieg zwischen Russland und Georgien um die Regionen Südossetien und Abchasien, was zu deren Anerkennung als unabhängige Staaten durch Russland führte.
Gibt es Konflikte Russlands mit den baltischen Staaten?
Ja, hier stehen vor allem Grenzfragen, der Status russischer Minderheiten und die Deutung der sowjetischen Geschichte im Mittelpunkt der Spannungen.
- Citar trabajo
- Marc Damrath (Autor), 2016, Die Rolle Russlands in den ungelösten Regionalkonflikten im Postsowjetischen Raum, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337676