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Online-Befragungen. Ein Überblick über Nutzen und Datenqualität

Titel: Online-Befragungen. Ein Überblick über Nutzen und Datenqualität

Hausarbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Janine Griebmann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit möchte einen Überblick über das Thema der Online-Befragung geben. Nach einer kurzen Begriffsbestimmung wird näher auf die Besonderheiten der Online-Befragung eingegangen. Dabei werden neben der technischen Umsetzung vor allem die Probleme bei der Rekrutierung der Teilnehmer sowie die Datenqualität beschrieben. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der Online-Befragung herausgearbeitet. Anschließend folgt ein Vergleich der Ergebnisse einer Offline- und einer Online-Befragung. Die Arbeit endet mit einem Fazit sowie einem Ausblick.

Online-Befragungen sind besonders in den vergangenen Jahren als Forschungsmethode immer beliebter geworden. Schätzungen zu Folge sind rund ein Drittel aller weltweit durchgeführten Befragungen Online-Befragungen. In Zukunft wird die Zahl weiterhin ansteigen, da die Methode im Gegensatz zu bisherigen Verfahren zahlreiche neue Möglichkeiten bietet: „Mit Online-Befragungen können nahezu unbegrenzt viele Befragte auf der ganzen Welt schnell und zeitgleich kontaktiert werden. Multimediale Hilfsmitte können problemlos in die Befragungen integriert werden, Interviewereinflüsse und Dateneingabe entfallen“.

Im deutschsprachigen Raum werden Online-Befragungen seit etwa 1994 wissenschaftlich erforscht. Anfangs waren viele der auffindbaren Befragungen im Internet mit methodischen und handwerklichen Fehlern übersehen. Daraufhin entstanden Informations- und Ratgeberseiten, die sich meist mit technischen Fragen beschäftigten. 1997 tagte zum ersten Mal die German Research Konferenz. Sie gilt bis heute als eine der wichtigsten Fachtagungen im Bereich der Online-Forschung. Jedes Jahr wird dort über die neuesten Befunde diskutiert. 1998 wurde die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung gegründet. Sie setzt sich besonders für die Entwicklung und Förderung der Online-Forschung ein. Neben der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Standards gestaltet sie aktiv die Standesregeln der deutschen Marktforschung mit und informiert über neue Methoden und Ansätzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Begriffsbestimmung und Einordnung

3 Besonderheiten der Online-Befragung

3.1 Technische Umsetzung

3.2 Rekrutierung der Teilnehmer

3.3 Datenqualität

4 Vor- und Nachteile der Online-Befragung

5 Anwendungsbeispiel

6 Fazit und Ausblick

7 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über Online-Befragungen als wissenschaftliche Forschungsmethode. Sie analysiert die methodischen Besonderheiten, stellt die Vor- und Nachteile gegenüber und erörtert zentrale Herausforderungen wie die Teilnehmerrekrutierung und die Sicherung der Datenqualität.

  • Methodische Einordnung von Online-Befragungen
  • Technische Anforderungen und Gestaltung von Online-Fragebögen
  • Verfahren zur Teilnehmerrekrutierung und Stichprobenbildung
  • Bewertung der Datenqualität und Repräsentativität
  • Vergleichende Analyse von Online- und Offline-Erhebungen

Auszug aus dem Buch

3 Besonderheiten der Online-Befragung

Zunächst einmal ist der Online-Fragebogen ein Fragebogen wie bei anderen Erhebungsmethoden auch. Es gelten von daher die üblichen methodischen Anforderungen (Vgl. Gräf 2010: 35). Jedoch gibt es auch einige Besonderheiten, die bei der Gestaltung des Online-Fragebogens zu beachten sind:

Im Unterschied zur anderen Befragungsformen füllen die Teilnehmer bei einer Online-Befragung den Fragebogen am Computer, am Laptop, am Tablet oder mit einem Smartphone aus. Die genannten Geräte haben verschiedene Bildschirmgrößen und -auflösungen, woran sich der Fragebogen jeweils anpassen sollte. Er muss auch mit unterschiedlichen Betriebssystemen sowie in verschiedenen Browsern bearbeitet werden können (Vgl. Welker/Werner/Scholz 2005: 75). Es ist außerdem notwendig, dass die Teilnehmer über die technischen Voraussetzungen sowie Kenntnisse verfügen, um überhaupt an der Befragung teilnehmen zu können.

Des Weiteren ist bei einer Online-Befragung in der Regel kein Interviewer anwesend, das heißt die Befragten haben nicht die Möglichkeit während des Ausfüllens Rückfragen zu stellen. Dies muss bei der Gestaltung des Fragebogens beachtet werden, damit sich die Teilnehmer ohne fremde Hilfe zurechtfinden, die Fragen verstehen und diese schließlich selbständig beantworten können. Nichtsdestotrotz sollte ein Ansprechpartner für mögliche technische Schwierigkeiten oder Verständnisprobleme am Anfang der Befragung genannt werden. Besonders wichtig ist zudem ein Hinweis auf die Verwendung der Daten sowie auf den Datenschutz. Das schafft Transparenz und Vertrauen bei den Befragten (Vgl. Welker/Werner/Scholz 2005: 76f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Das Kapitel führt in die zunehmende Verbreitung von Online-Befragungen als Forschungsmethode ein und skizziert die historische Entwicklung sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Begriffsbestimmung und Einordnung: Hier werden Online-Befragungen definiert, in den Kontext der quantitativen Forschung gesetzt und begrifflich von anderen Befragungsmethoden abgegrenzt.

3 Besonderheiten der Online-Befragung: Dieses Kapitel erläutert die technischen Aspekte, die Herausforderungen bei der Teilnehmergewinnung und die wissenschaftlichen Gütekriterien im Online-Kontext.

4 Vor- und Nachteile der Online-Befragung: Die Stärken wie Effizienz und Kostenersparnis werden den Schwächen, insbesondere hinsichtlich der Repräsentativität und technischer Hürden, gegenübergestellt.

5 Anwendungsbeispiel: Anhand einer Studie zur Bundestagswahl 2002 wird ein empirischer Vergleich zwischen Online- und Offline-Befragungen sowie verschiedenen Stichprobentypen durchgeführt.

6 Fazit und Ausblick: Die Arbeit resümiert den Stellenwert der Online-Forschung und wagt einen Ausblick auf die zukünftige technologische Entwicklung und Bedeutung der Methode.

Schlüsselwörter

Online-Befragung, Online-Panel, Datenqualität, Repräsentativität, Rekrutierung, Stichprobe, CAWI, Online-Forschung, Fragebogengestaltung, Rücklaufquote, quantitative Methode, empirische Sozialforschung, Internetnutzer, Online-Umfrage, Gütekriterien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Online-Befragung als Methode der empirischen Sozialforschung, unter besonderer Berücksichtigung ihrer praktischen Durchführung und methodischen Qualität.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die technische Umsetzung, Strategien der Teilnehmerrekrutierung, die Sicherung der Datenqualität sowie die Abwägung von Vor- und Nachteilen gegenüber klassischen Methoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, einen strukturierten Überblick über das Potenzial und die Grenzen von Online-Befragungen zu geben und deren Eignung als wissenschaftliche Forschungsmethode zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse aktueller Literatur und methodischer Standards der Online-Forschung sowie einem empirischen Anwendungsbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung, eine detaillierte Analyse technischer Besonderheiten und Probleme der Datenqualität sowie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Online-Befragung, Datenqualität, Repräsentativität, Online-Panel, Stichprobenziehung und quantitative Methode.

Wie unterscheidet sich die Online-Befragung bei der Repräsentativität von klassischen Methoden?

Die Arbeit stellt fest, dass bei Online-Befragungen die Repräsentativität für die Gesamtbevölkerung oft schwerer zu erreichen ist als bei Offline-Verfahren, da nicht alle Personen gleichermaßen Zugang zum Internet oder die nötigen technischen Voraussetzungen haben.

Was ist der Unterschied zwischen willkürlicher Auswahl und Zufallsstichprobe beim Online-Panel?

Während bei einer willkürlichen Auswahl eine Selbstrekrutierung stattfindet, die keine verallgemeinerbaren Ergebnisse liefert, erlaubt eine auf einem Panel basierende Zufallsstichprobe unter bestimmten Voraussetzungen eine Übertragung der Ergebnisse auf die Grundgesamtheit.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Online-Befragungen. Ein Überblick über Nutzen und Datenqualität
Hochschule
Universität Leipzig  (Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Janine Griebmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V337738
ISBN (eBook)
9783668271234
ISBN (Buch)
9783668271241
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Befragung Online Online-Befragung Vorteile Nachteile Nutzen Datenqualität Panels Hausarbeit Empirie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janine Griebmann (Autor:in), 2015, Online-Befragungen. Ein Überblick über Nutzen und Datenqualität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337738
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Leseprobe aus  20  Seiten
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