Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Angebote für Drogensüchtige in der Stadt Nürnberg am Beispiel der Stadtmission Nürnberg“ und der Frage, ob die Angebote der Stadtmission Nürnberg ausreichend sind.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Angebote genauer zu erläutern und vorzustellen. Es soll danach geprüft werden können, ob die Angebote ausreichend sind oder ob eventuell noch weitere Angebote erforderlich wären.
Die Arbeit befasst sich zuerst mit den Themen der Information, Beratung und Therapie beziehungsweise Vermittlung der Drogensüchtigen an ambulante oder stationäre Einrichtungen. Die vorher genannten Punkte werden von der Stadtmission Nürnberg als erste Schritte für ihre Klienten gestellt. Anschließend wird das Therapiezentrum in Wolkersdorf mit seinen Funktionen und Maßnahmen erklärt. Als Abschluss zu den Angeboten wird das Thema Nachsorge behandelt, hier geht es vor allem um das betreute Einzelwohnen, um betreute Wohngemeinschaften und die Ambulante Nachsorge der Stadtmission Nürnberg. Zuletzt wird auf das Ergebnis dieser Untersuchung eingegangen und die Frage der Einleitung beantwortet.
Das Suchthilfezentrum gehört zu der Stadtmission Nürnberg, hier können sich Betroffene oder auch Angehörige erste Informationen über das Thema Drogensucht einholen. Zusätzlich Informieren die 15 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über Angebote und Hilfestellungen des Suchthilfezentrums sowie über die Gefahren und Risiken der jeweiligen Droge. Personen, die das Suchthilfezentrum aufsuchen, können sich anonym, kostenlos und vertraulich Informationen einholen. Hier können sich die Betroffenen auch über Kostenträger für eventuelle Therapien informieren. Suchtkranken ist es zu diesem Zeitpunkt schon möglich, Antragsformulare für eine eventuelle stationäre Behandlung zu erhalten und mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen darüber zu sprechen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Suchthilfezentrum
2.1 Beratung
2.1.1 Beratung für Frauen
2.1.2 Beratung für Angehörige
2.2 Vermittlung Stationärer Therapie
3. Therapiezentrum Wolkersdorf
4. Nachsorge
4.1 Betreute Wohngemeinschaften
4.2 Betreutes Einzelwohnen
4.3 Ambulante Weiterbehandlung
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Versorgungsangebot der Stadtmission Nürnberg für drogensüchtige Menschen, um zu beurteilen, ob die vorhandenen Hilfsstrukturen den Bedarf der Betroffenen decken und eine adäquate Unterstützung ermöglichen.
- Strukturen des Suchthilfezentrums und Beratungsangebote
- Prozesse der Vermittlung in stationäre Therapieeinrichtungen
- Konzeption und Arbeitsweise des Therapiezentrums Wolkersdorf
- Nachsorgemöglichkeiten wie betreutes Wohnen und ambulante Rehabilitation
- Bewertung der Leistungsfähigkeit und Reichweite der städtischen Suchthilfe
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Beratung für Frauen
Viele Frauen lassen sich lieber von anderen Frauen beraten, da die Beraterinnen sensibel und wertschätzend mit dem Anliegen der Frauen umgehen. Das Suchthilfezentrum Nürnberg möchte Frauen ein angstfreies Gespräch ermöglichen und Ihnen die Chance geben, selbst das Ziel, den Weg und das Tempo zu bestimmen. Für die Betroffenen Frauen ist es leichter sich in einem Gespräch mit einer weiblichen Person zu öffnen, in diesem Rahmen fällt es Ihnen leichter die eigenen Kräfte und Fähigkeiten wieder zu entdecken und in sie zu vertrauen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bieten den Frauen einige speziell für Frauen angelegte Angebote an. Hierzu gehört zum Beispiel die Vermittlung in Fachkliniken mit frauenspezifischem Ansatz, Frauentherapiegruppen oder Frauenselbsthilfegruppen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Drogensuchthilfe in Nürnberg ein, stellt die Forschungsfrage nach der Ausreichendheit der Angebote und erläutert die Zielsetzung der Studienarbeit.
2. Suchthilfezentrum: Hier wird das Eingangstor der städtischen Suchthilfe beschrieben, welches Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige sowie die Vermittlung in stationäre Behandlungen umfasst.
3. Therapiezentrum Wolkersdorf: Dieses Kapitel erläutert die stationäre Entwöhnungstherapie im Therapiezentrum Wolkersdorf, inklusive der angebotenen medizinischen und beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen.
4. Nachsorge: Der Fokus liegt auf der Stabilisierung nach der Therapie durch Angebote wie betreute Wohngemeinschaften, betreutes Einzelwohnen und ambulante Weiterbehandlung.
5. Fazit: Die Autorin zieht ein abschließendes Resümee über das Versorgungsangebot der Stadtmission und bewertet, inwieweit die Unterstützung für Drogensüchtige in Nürnberg als ausreichend betrachtet werden kann.
Schlüsselwörter
Drogensucht, Stadtmission Nürnberg, Suchthilfezentrum, Beratung, stationäre Therapie, Entwöhnungstherapie, Therapiezentrum Wolkersdorf, Nachsorge, betreutes Wohnen, ambulante Weiterbehandlung, Rehabilitation, Suchtprävention, Angehörigenberatung, Frauenberatung, Drogenhilfe.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Hilfsangeboten der Stadtmission Nürnberg für Menschen mit einer Drogensucht.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die Erstberatung, die Vermittlung in stationäre Kliniken, die stationäre Entwöhnung sowie verschiedene Modelle der Nachsorge.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die bestehenden Angebote der Stadtmission Nürnberg detailliert darzustellen und zu prüfen, ob diese für die Unterstützung Drogensüchtiger ausreichend sind.
Welche methodische Herangehensweise wird verfolgt?
Es handelt sich um eine strukturierte Darstellung und qualitative Analyse der vorhandenen sozialen Dienstleistungsangebote eines spezifischen Trägers.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Suchthilfezentrum, stationäre Therapie im Zentrum Wolkersdorf sowie verschiedene Nachsorgeformen wie Wohngemeinschaften und Einzelbetreuung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Drogensucht, Suchthilfe, Stadtmission Nürnberg, Therapie, Nachsorge und Rehabilitation sind die prägenden Begriffe.
Welche Rolle spielt die geschlechtsspezifische Beratung im Suchthilfezentrum?
Das Zentrum bietet spezielle Beratungsangebote für Frauen an, um in einem geschützten Rahmen durch weibliche Beraterinnen ein angstfreies und wertschätzendes Gesprächsklima zu schaffen.
Warum ist die Nachsorge laut Autorin so essenziell?
Da Betroffene nach einer Therapie oft mit der Alltagsbewältigung, wie Arbeitssuche oder Behördengängen, überfordert sind, ist die Nachsorge entscheidend, um das Rückfallrisiko zu senken.
Was passiert, wenn die Kapazitäten der Stadtmission nicht ausreichen?
Auch bei mangelnden Plätzen unterstützt die Stadtmission Nürnberg aktiv dabei, andere geeignete Therapieeinrichtungen zu finden, um den Behandlungsbeginn zeitnah zu ermöglichen.
- Arbeit zitieren
- Julia Meyer-Rosenfeld (Autor:in), 2013, Beratung und Therapie für Drogensüchtige. Die Stadtmission Nürnberg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337793