Wie Menschen in Deutschland leben


Seminararbeit, 2014
6 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Wie Menschen in Deutschland leben

Deutschland ist weltweit als wirtschaftlich hoch entwickeltes Land bekannt. Viele Menschen in der Welt, träumen davon in Deutschland leben zu können. Laut der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)-Studie ist Deutschland zweitbeliebtestes Einwanderungsland, direkt hinter den USA. Die Ausländer, die die Bundesrepublik als Traumland betrachten, glauben daran, dass man hier gute Chancen hat eine hochbezahlte Arbeit zu finden und seine Lebensbedingungen zu verbessern. Aber wie sieht alles in Realität aus? Haben alle Menschen, die in Deutschland leben, genug Plätze am Arbeitsmarkt? Welcher Anteil der Bevölkerung verdient gut genug, um sich, beispielsweise ein Auto leisten zu können oder die Möglichkeit zu haben, einmal pro Jahr ihren Urlaub im Ausland zu verbringen? Diese und andere Fragen werden in diesem Bericht beantwortet. Hier werden einige Informationen über die Anteile der in Deutschland lebenden Erwerbstätigen, Erwerbslosen und der Menschen, die von Armut bedroht sind, gesammelt. Außerdem werden die Zahlen mit den Angaben der anderen EU-Ländern verglichen. Um sich deutlicher vorstellen zu können, welche Lebensbedingungen Menschen in Deutschland haben, werden auch die Grafiken dargestellt, die ein durchschnittliches Haushaltseinkommen und materielle Deprivation in Deutschland veranschaulichen.

Erwerbstätigenquote in Deutschland 2005-2012

Die vorliegende Grafik zeigt die Entwicklung der Erwerbstätigenquote der deutschen Bevölkerung im Alter zwischen 20 und 64 Jahren im Zeitraum vom 2005 bis 2012. Es ist auf den ersten Blick deutlich zu erkennen, dass die Anzahl der Erwerbstätigen kontinuierlich steigt, was davon zeugt, dass sich die Erwerbstätigkeit in Deutschland auf einem Höchststand befinden und eine hohe Arbeitsnachfrage durch ein ebenso hohes Arbeitsangebot befriedigt wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Erwerbstätigenquote in den EU-Ländern 2012

Die folgende Abbildung veranschaulicht die Anteile der Erwerbstätigen in allen EU-Ländem im Jahr 2012. Laut der Statistik von Eurostat (Das Statistische Amt der Europäischen Union) stand Deutschland nach Schweden und den Niederlanden an dritter Stelle auf dieser Liste. Dieser Fakt beweist, dass sich die Erwerbstätigkeit in Bundesrepublik auf einem hohen Entwicklungsstand befindet.

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Erwerbslosenquote in Deutschland 2005-2012

In folgender Abbildung wird der Anteil der Erwerbslosen im Zeitraum vom 2005 bis 2012 in Deutschland veranschaulicht. Als Haupttendenz lässt sich erkennen, dass die Anzahl der Arbeitslosen kontinuierlich abnimmt. Eine Ausnahme macht dabei das Jahr 2008, in dem der Prozentanteil der Erwerbslosen unwesentlich gestiegen ist. Ein Grund dafür kann die Finanzkrise sein. Seitdem ist die Zahl weiterhin gefallen und wenn die Entwicklung im Jahr 2005 mit der im Jahr 2012 verglichen wird, kann eine große Veränderung zum Guten beobachtet werden: die Anzahl der Arbeitslosen ist um mehr als fünf Prozent gesunken. Während im Jahr 2005 die Anzahl der Erwerbslosen 4,86 Mio. betrug, belief sich diese Anzahl im Jahr 2012 auf2,95 Mio.

Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohte Personen in Deutschland (2005-2012)

Die vorliegende Grafik veranschaulicht den Anteil der Bevölkerung, der von Armut und sozialer Ausgrenzung im Zeitraum vom 2005 bis 2012 bedroht ist. Wie aus der Grafik deutlich zu ersehen ist, gibt es in Deutschland im Jahr 2007 immer weniger solcher Menschen, jedoch ist die Anzahl im Jahr 2011 unwesentlich gestiegen. Seitdem kann wieder der Rückgang beobachtet werden. Während im Jahr 2007 der Anteil der armutsgefährdeten Personen 20,6 Prozent betrug (16,76 Mio.), belief sich die Anzahl im Jahr 2012 auf19,6 Prozent (15, 9 Mio.).

Durchschnittliches Haushaltsbrutto- und Haushaltsnettoeinkommen in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2012

Mit Hilfe der vorliegenden Grafik kann man sich über die Höhe eines durchschnittlichen Einkommens der deutschen Bürger informieren. Hier werden Haushaltsbrutto- und Haushaltsnettoeinkommen der Jahre 2010­2012 dargestellt. Das Schaubild zeigt deutlich den kontinuierlichen Anstieg des Einkommens. Verglichen mit 2010 ist der durchschnittliche Nettoverdienst im Jahr 2012 von 2992 auf 3069 Euro gestiegen, während sich der durchschnittliche Bruttoverdienst von 3758 auf 3989 Euro pro Monat erhöht hat.

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Abb. 5: eigene Darstellung in Anlehnung an die Tabelle "Einkommen, Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte im Zeitvergleich, Deutschland" (Quelle: DEStatis 2014)

Materielle Deprivation in Deutschland nach Einzelkriterien gemäß EU-Definition 2011

Die vorliegende Tabelle veranschaulicht gewisse materielle Deprivationen und den Anteil der Bevölkerung in Deutschland, der sich aus finanziellen Gründen diese Einzelkriterien nicht leisten konnte. Die Daten stammen aus dem Jahr 2011.

Was bedeutet „materiell depriviert zu sein“?

«Materiell deprivierte Menschen unterliegen wirtschaftlichen Einschränkungen und materiellen Entbehrungen. Sie verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um in angemessener Weise an dem Lebensstandard teilhaben zu können, der in der Gesellschaft, in der sie leben, als „normal“ gilt.»

(Quelle: DEStatis, Statistisches Bundesamt 2013)

Aus der Tabelle wird es klar, dass im Jahr 2011 77,2 Prozent der Menschen in Deutschland finanzielle Möglichkeiten hatten, eine einwöchige Urlaubsreise woanders als zu Hause zu machen. Nur 7,7 Prozent der Bevölkerung hatten kein Personenkraftwagen. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass es in Deutschland im Jahr 2011 kaum Haushalte gab, die sich aus finanziellen Gründen kein Farbfernsehgerät, kein Telefon oder keine Waschmaschine leisten konnten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Vergleich zu den anderen EU-Ländern, stand die Bundesrepublik Deutschland mit ihrem Anteil der Bevölkerung mit erheblicher materieller Deprivation im Jahr 2011 an zehnter Stelle. (Quelle: DEStatis, Statistisches Bundesamt 2013)

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Abb. 6: eigene Darstellung in Anlehnung an die Tabelle "Materielle Deprivation in Deutschland nach Einzelkriterien gemäß EU­Definition 20U“ (DEStatis 2013)

Aus den gegebenen Statistiken ist es festzustellen, dass die Erwerbstätigenquote in Deutschland bis zum Jahr 2012 tendenziell gestiegen wobei zeitgleich die Arbeitslosenquote gesunken ist. Zudem hat der Anteil der Armutsgefährdeten langsam abgenommen und das durchschnittliche Haushaltseinkommen der deutschen Bevölkerung hat sich bis zum Jahr 2012 kontinuierlich erhöht. All diese Fakten zeugen von der positiven Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Der Lebensstandard verbessert sich zunehmend, was für die Bevölkerung von großer Bedeutung ist.

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Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Wie Menschen in Deutschland leben
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
6
Katalognummer
V337924
ISBN (eBook)
9783668276413
Dateigröße
464 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschland, wie menschen in deutschland leben, grafik, Durchschnittliches Haushaltsbrutto- und Haushaltsnettoeinkommen in Deutschland, grafiken, Erwerbslosenquote in Deutschland, Erwerbstätigenquote in Deutschland, Erwerbslosenquote in den EU-Ländern, Materielle Deprivation in Deutschland, Erwerbstätigenquote in den EU-Ländern
Arbeit zitieren
Olga Samotii (Autor), 2014, Wie Menschen in Deutschland leben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337924

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