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Familienlastenausgleich: Ziele, Formen, Begründungen

Title: Familienlastenausgleich: Ziele, Formen, Begründungen

Term Paper , 2005 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Nadine Reiner (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Das Ziel der Familienpolitik ist es, die Familie so zu unterstützen, das diese ihre Grundfunktionen gut erfüllen können. Aus diesem Grund entstanden auch familienpolitische Maßnahmen. Die wichtigsten Leistungen, die Familien erbringen sind u. a. folgende:
- Reproduktionsfunktion
- Erziehen der Kinder
- Sozialisationsfunktion
- Grundversorgung der menschlichen Grundbedürfnisse
- Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit der Familienmitglieder und Bereitstellung von Erholungsmöglichkeiten.

Die moderne Familienpolitik hat ihren Ursprung in Frankreich. Dort wurde die Familienpolitik in der Hälfte des 19. Jahrhundert aufgrund der sinkenden Geburtenrate, eingeführt. 1939 wurden Maßnahmen des Familienlastenausgleichs installiert und die Familie erhielt eigenständige Rechte. Im folgenden werden wir speziell auf den Familienlastenausgleich eingehen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Familienpolitik

2. Familienlastenausgleich

2.1. Ziele und Aufgaben

2.2. Formen

2.2.1 Kindergeld

2.2.2 Kinderfreibetrag

2.2.3 Zusammenhang zwischen Kindergeld und Kinderfreibetrag

2.3. Begründung

2.4 Auswirkungen

2.5 Reformkonzepte

2.5.1 Reformkonzept von Dinkel

2.5.2 Reformkonzept von Matthäus-Maier

3. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Familienlastenausgleich in Deutschland auseinander, wobei das primäre Ziel darin besteht, dessen Ziele, Formen und theoretische Begründungen aufzuarbeiten und im Kontext aktueller familienpolitischer Herausforderungen zu reflektieren.

  • Historische Entwicklung und Einordnung der Familienpolitik
  • Strukturelle Analyse der Instrumente Kindergeld und Kinderfreibetrag
  • Theoretische Begründungen des Lastenausgleichs (gesellschaftlich, finanziell, rechtlich)
  • Diskussion aktueller Reformkonzepte im Familienlastenausgleich
  • Reflexion über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie finanzielle Gerechtigkeit

Auszug aus dem Buch

2. Familienlastenausgleich (FLA)

Der Familienlastenausgleich ist „das Subsystem im deutschen System der Sozialen Sicherung und Daseinsvorsorge, das auf einen Ausgleich für die besonderen Kosten zielt, die Familien für Pflege und Erziehung von Kindern aufwenden müssen.“

Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Mai 1990 zum Thema „Familienbesteuerung, Familienlastenausgleich, Familienkomponente in der Rentenversicherung“ wurde einerseits der Handlungsbedarf, der in diesem Bereich dringend nötig war aufgezeigt und andererseits auch eine Entwicklung eines gerechteren Familienlastenausgleich angemahnt. Der Familienlastenausgleich ist historisch gewachsen und verändert sich ständig mit den sich verändernden Rahmenbedingungen (wie z.B. gesetzliche Regelungen des Berufsausbildungsförderungsgesetzes) die durch die politische Lage mitbestimmt werden. Das heißt, dass die regierenden Parteien einen hohen Einfluß auf die Umsetzung von familienentlastenden bzw. fördernden Leistungen besitzen. Der FLA kann den wirtschaftlichen Interventionen der Familienpolitik zugeordnet werden. Er umfaßt verschiedene Leistungen auf Bundes- Landes- und kommunaler Ebene.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Familienpolitik: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung der Familienpolitik, die sich von einer bevölkerungspolitischen Maßnahme hin zu einer Querschnittsaufgabe der Gesellschaftspolitik gewandelt hat.

2. Familienlastenausgleich: Hier werden die Definition, die ökonomischen Instrumente, die Zielsetzungen und die rechtlichen Begründungen des Familienlastenausgleichs im deutschen System der sozialen Sicherung detailliert analysiert.

3. Reflexion: Dieses Kapitel enthält eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen staatlichen Unterstützung, den Opportunitätskosten von Eltern und den Prioritäten der politischen Debatte hinsichtlich der Familienförderung.

Schlüsselwörter

Familienpolitik, Familienlastenausgleich, Familienleistungsausgleich, Kindergeld, Kinderfreibetrag, Sozialpolitik, Generationenvertrag, Demographische Entwicklung, Reformkonzepte, Steuergerechtigkeit, Bedarfsprinzip, Leistungsfähigkeitsprinzip.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen und Strukturen des Familienlastenausgleichs in der Bundesrepublik Deutschland und hinterfragt die Mechanismen der staatlichen Unterstützung für Familien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Funktionen der Familienpolitik, die konkreten Formen des finanziellen Ausgleichs wie Kindergeld und Steuerfreibeträge sowie deren theoretische Begründung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Ausgestaltung des Familienlastenausgleichs zu analysieren und kritisch zu bewerten, inwieweit die bestehenden Maßnahmen den Familien tatsächlich gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung von Gesetzen, Verfassungsgerichtsurteilen sowie familienpolitischen Reformansätzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert die verschiedenen Formen des Ausgleichs (monetäre Transfers und steuerliche Vergünstigungen), deren Finanzierung, sowie die Begründungen, die von der gesellschaftlichen Wertschätzung der Erziehungsleistung bis hin zu rechtlichen Anforderungen reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Familienlastenausgleich, Kindergeld, Kinderfreibetrag, Steuergerechtigkeit und familienpolitische Reformen.

Wie unterscheiden sich Kindergeld und Kinderfreibetrag?

Während das Kindergeld als direkte Transferleistung gewährt wird, reduziert der Kinderfreibetrag die steuerliche Bemessungsgrundlage; Familien profitieren je nach Einkommenshöhe von einem dieser Instrumente im Rahmen eines Optionsmodells.

Warum wird das Konzept des Familienlastenausgleichs kritisiert?

Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Intransparenz der Vielzahl an Einzelmaßnahmen, die mangelnde Unterstützung für bestimmte Problemgruppen wie Alleinerziehende und die teilweise ungerechte Verteilungswirkung der Steuerfreibeträge.

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Details

Title
Familienlastenausgleich: Ziele, Formen, Begründungen
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
2,0
Author
Nadine Reiner (Author)
Publication Year
2005
Pages
21
Catalog Number
V33798
ISBN (eBook)
9783638341875
Language
German
Tags
Familienlastenausgleich Ziele Formen Begründungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Reiner (Author), 2005, Familienlastenausgleich: Ziele, Formen, Begründungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33798
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