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Diabetes mellitus bei Kindern. Welche positiven Effekte kann Sport haben?

Titel: Diabetes mellitus bei Kindern. Welche positiven Effekte kann Sport haben?

Hausarbeit , 2011 , 32 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stephanie Franz (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Krankheit "Diabetes mellitus", die im Volksmund auch "Zuckerkrankheit" genannt wird. Diese Arbeit soll zunächst mit einer Einführung in das Thema beginnen, um ein erstes, generelles Verständnis über die Krankheit, ihre Symptome und den hierbei wirkenden Stoff „Insulin“ zu schaffen, der bei Diabetes eine entscheidende Rolle spielt.

Dessen Wirkungsweise soll in Zusammenhang mit dem jeweiligen Diabetestyp erklärt werden. Diese werden in Kapitel drei vorgestellt, sowie im Anschluss daran, in Kapitel 4, die Behandlungsmöglichkeiten. Da besonders Typ II Diabetes durch Sport behandelbar ist, wird sich die vorliegende Arbeit im nächste Kapitel genau mit diesem Thema beschäftigen: Diabetes und Sport. Hiervon ausgehend soll die Brücke zu Diabetes bei Kindern geschlagen werden um noch einmal darzustellen, wie sich diese Krankheit speziell bei Kindern äußert. Als Kinder werden hier alle Personen zwischen 0 und 20 Jahren bezeichnet, wobei sich diese Arbeit besonders auf den Abschnitt zwischen 6 und 20 Jahren, d.h. auf das Schulalter, bezieht. Zu diesem Kapitel sollen zwei Beispiele als Veranschaulichung dienen. Lehrerinnen und Lehrer treffen im Unterricht auf diabeteskranke Kinder in diesem Alter und besonders beim Sportunterricht gilt es einiges zu beachten.

In dieser Arbeit sollen Handlungsvorschläge aufgezeigt werden, wie sich Lehrerinnen und Lehrer besonders im Sportunterricht verhalten sollten. Es wird nun diskutiert, inwiefern im Sportunterricht positive Effekte vor allem für Kinder mit Typ II Diabetes erreicht werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema: Was ist Diabetes mellitus?

1.1 Durch welche Symptome äußert sich Diabetes?

1.2 Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus

2. Insulin

2.1 Wie wirkt Insulin im Körper?

3. Die Diabetestypen:

3.1 Typ I Diabetes

3.2 Typ II Diabetes

4. Behandlungsmöglichkeiten

5. Diabetes und Sport

5.1 Unterzuckerung beim Sport

6. Diabetes bei Kindern

7. Diabetes im Schulsport

8. Handlungsvorschläge für Lehrerinnen und Lehrer

9. Diskussion

10. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die physiologischen und psychosozialen Auswirkungen von Diabetes mellitus im schulischen Kontext, mit einem besonderen Fokus auf die Bedeutung und Durchführung von Sport bei betroffenen Kindern und Jugendlichen. Das primäre Ziel besteht darin, Lehrkräften Handlungsempfehlungen für den Umgang mit diabeteskranken Schülern im Sportunterricht zu geben, um deren Integration zu fördern und gesundheitliche Risiken wie Unterzuckerungen effektiv zu minimieren.

  • Grundlagen zu Diabetes mellitus, den verschiedenen Diabetestypen und deren Entstehung.
  • Wirkungsweise von Insulin und Bedeutung der Blutzuckereinstellung.
  • Physiologische Effekte von körperlicher Aktivität und Sport bei Diabetes Typ I und Typ II.
  • Herausforderungen und Risiken (insb. Hypoglykämie) bei der Integration betroffener Schüler in den Schulsport.
  • Praktische Handlungsvorschläge für Lehrkräfte zur Gestaltung eines inklusiven und sicheren Sportunterrichts.

Auszug aus dem Buch

5. Diabetes und Sport

Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine Erkrankung an Diabetes, egal um welchen Typ es sich handelt, keinen Grund darstellt, sich nicht sportlich zu betätigen. Im Gegenteil, nicht nur aus physiologischer sondern auch aus psychologischer Sicht macht Sporttreiben Sinn. Generell gilt für beide Diabetestypen, dass man vor der dauerhaften Aufnahme von körperlicher Betätigung unbedingt den Arzt konsultieren sollte, um sich über Vorgehensweisen und Gefahren (z.B. eine Unterzuckerung, siehe dazu Kapitel 5.1) zu informieren und so eventuelle Komplikationen zu vermeiden. Wie bei gesunden Menschen muss sich auch der Körper des Diabetikers erst an körperliche Anstrengung gewöhnen.

Es ist deshalb ratsam langsam mit dem Sport zu beginnen und sehr häufig den Blutzucker zu messen, um die Reaktion des Körpers auf Sport kennen zu lernen, denn, Sport senkt den Blutzuckerspiegel aufgrund einer erhöhten Insulinsensitivität bzw. einem erhöhten Bedarf an Glukose der Muskelzellen. Dieser Punkt ist für beide Diabetestypen wichtig, aber besonders für Patienten mit Diabetes Typ II. Auf diesen Typ soll an dieser Stelle zuerst eingegangen werden. Unter Kapitel 3.2 wurde bereits angesprochen, dass der Typ II Diabetes in einem frühen Stadium durch körperliche Aktivität wieder komplett reversibel ist (Dickhuth et al., S.249) Sind die insulinproduzierenden B-Zellen im späten Stadium der Krankheit völlig insuffizient geworden, hat Sport keine positiven Effekte mehr.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Was ist Diabetes mellitus?: Definition von Diabetes mellitus als Stoffwechsel- und Hormonstörung sowie Erläuterung der zugrunde liegenden Problematik des Insulinmangels.

1.1 Durch welche Symptome äußert sich Diabetes?: Beschreibung typischer, warnender Krankheitssymptome wie häufiges Wasserlassen, starker Durst und verminderte Leistungsfähigkeit.

1.2 Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus: Übersicht über makrovaskuläre und mikrovaskuläre Folgeschäden, die langfristig durch eine Stoffwechselentgleisung entstehen können.

2. Insulin: Vorstellung des Hormons Insulin als zentralen Regler des Blutzuckerspiegels und Abriss der medizinhistorischen Entwicklung der Insulintherapie.

2.1 Wie wirkt Insulin im Körper?: Erläuterung der Wirkungsweise von Insulin im Glukosestoffwechsel und der Bedeutung von Rezeptorproteinen wie Glut-4.

3. Die Diabetestypen:: Differenzierung zwischen den verschiedenen Diabetesformen basierend auf Insulinproduktion und Zellempfindlichkeit.

3.1 Typ I Diabetes: Erläuterung der Ursachen, Phasen und der permanenten Insulinpflichtigkeit des irreversiblen Typ I Diabetes bei Kindern und Jugendlichen.

3.2 Typ II Diabetes: Analyse des meist lebensstilbedingten Typ II Diabetes, dessen Zusammenhang mit Adipositas und der Möglichkeit einer Reversibilität durch Lebensstiländerungen.

4. Behandlungsmöglichkeiten: Darstellung der medizinischen Optionen zur Diabetestherapie, insbesondere der Insulinzufuhr mittels Pens oder Pumpen sowie die Bedeutung der Blutzuckerkontrolle.

5. Diabetes und Sport: Untersuchung der positiven physiologischen Effekte von Sport auf die Insulinsensitivität und das Diabetesmanagement.

5.1 Unterzuckerung beim Sport: Risikobetrachtung der Hypoglykämie im sportlichen Kontext sowie Notfallmaßnahmen zur schnellen Blutzuckerstabilisierung.

6. Diabetes bei Kindern: Diskussion der besonderen Herausforderungen bei der Diagnose Diabetes im Kindesalter und der Bedeutung von Schulungsprogrammen für Familien.

7. Diabetes im Schulsport: Analyse der Teilnahmemöglichkeiten, psychosozialen Aspekte und notwendigen Rahmenbedingungen für Kinder mit Diabetes im Sportunterricht.

8. Handlungsvorschläge für Lehrerinnen und Lehrer: Konkrete Empfehlungen zur Kommunikation und Organisation, um betroffene Schüler sicher und inklusiv in den Sportunterricht einzubinden.

9. Diskussion: Kritische Reflexion über die Möglichkeiten und Grenzen des Schulsports bei der Prävention und Behandlung von (insb. Typ II) Diabetes.

10. Zusammenfassung: Komprimierte Darstellung der wesentlichen Ergebnisse zur Krankheitslehre, Therapie und zur Rolle des Sports bei Diabetes mellitus.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus, Insulin, Typ I Diabetes, Typ II Diabetes, Blutzuckerspiegel, Hypoglykämie, Sportunterricht, Insulinsensitivität, Adipositas, Schulsport, Gesundheitserziehung, Insulinpumpe, Stoffwechselstörung, Inklusion, Bewegungsmangel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die Krankheit Diabetes mellitus, ihre verschiedenen Ausprägungen und die Rolle von körperlicher Aktivität und Sport bei deren Management, speziell für Kinder und Jugendliche im Schulalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der medizinischen Aufklärung über Diabetes Typ I und Typ II, den Auswirkungen von Sport auf den Stoffwechsel, dem Management von Unterzuckerungen sowie den Anforderungen an einen inklusiven Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sport als therapeutisches und integratives Element bei Diabetes eingesetzt werden kann und welche konkreten Handlungsmöglichkeiten Lehrkräfte im Sportunterricht haben, um betroffene Kinder sicher zu begleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller sportmedizinischer und pädiatrischer Fachliteratur, ergänzt durch Fallbeispiele und die Auswertung eines Fragebogens zur praxisnahen Veranschaulichung der Thematik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen medizinischen Grundlagen, die physiologische Wirkung von Sport, spezifische Herausforderungen bei der Arbeit mit Kindern sowie konkrete pädagogische Handlungsempfehlungen für Sportlehrer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Diabetes mellitus, Insulin, Hypoglykämie (Unterzuckerung), Sportunterricht, Insulinsensitivität, Adipositas und Schulsport.

Welche Rolle spielt die Unterzuckerung bei sportlicher Aktivität?

Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist ein zentrales Risiko beim Sport, da körperliche Aktivität den Blutzuckerspiegel senkt. Das Verständnis der Symptome und die Bereitstellung von Notfallmaßnahmen wie Traubenzucker sind daher für die Sicherheit essenziell.

Wie unterscheidet sich die Behandlung von Typ I und Typ II Diabetes?

Während Typ I Diabetes insulinpflichtig und irreversibel ist, kann Typ II Diabetes in frühen Stadien durch drastische Lebensstiländerungen, Gewichtsreduktion und gesteigerte körperliche Aktivität positiv beeinflusst oder geheilt werden.

Was wird in der Diskussion bezüglich der Rolle des Schulsports kritisch hinterfragt?

Es wird diskutiert, ob der Schulsport aufgrund begrenzter zeitlicher Ressourcen und der psychosozialen Situation übergewichtiger Kinder tatsächlich einen nennenswerten Beitrag zur Diabetesprävention leisten kann.

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Details

Titel
Diabetes mellitus bei Kindern. Welche positiven Effekte kann Sport haben?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Oberseminar Sportmedizin
Note
1,7
Autor
Stephanie Franz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V338058
ISBN (eBook)
9783668287723
ISBN (Buch)
9783668287730
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Diabetes Schulsport Diabetes Typ 1 Diabetes Typ 2 Handreichung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Franz (Autor:in), 2011, Diabetes mellitus bei Kindern. Welche positiven Effekte kann Sport haben?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338058
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Leseprobe aus  32  Seiten
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