Globalisierung! Bei der Recherche zu dieser Hausarbeit habe ich den Begriff über tausend Mal in verschiedenen Buchtiteln gesehen. Er erstreckt sich von der Volks- über die Betriebswirtschaftslehre, die Rechtswissenschaften, die Soziologie bis hin zur Politikwissenschaft. Der Begriff der Globalisierung ist auf der einen Seite sehr vielsagend, in manchen Kontexten sagt er jedoch überhaupt nichts aus und ist viel eher eine leere Worthülle. „Jenseits politischer Stellungnahmen lässt sich Globalisierung als die raum-zeitliche Ausdehnung sozialer Praktiken über staatliche Grenzen, die Entstehung transnationaler Institutionen und Diffussion kultureller Muster beschreiben“
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Die Zukunft des Nationalstaates
- Vormerkung
- Weitgehende Auflösung des Nationalstaates / drei Perspektiven
- Global Governance
- Transnationalstaat
- Regionalstaat
- Legitimations- und Identitätsprobleme der Postnationalstaaten
- Der Nationalstaat als Ebene der demokratischen Mobilisierung
- Der Nationalstaat als identitätsstiftender Faktor
- Nationalbewusstsein und nationale Identität
- Regionale oder transnationale Identität als Alternative?
- Der Nationalstaat als sozial integrativer Faktor
- Schlussfolgerungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die Zukunft des Nationalstaates im Kontext der Globalisierung. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, ob der Nationalstaat in der heutigen Zeit noch eine unverzichtbare Rolle spielt oder ob seine Macht und Bedeutung durch globale Prozesse zunehmend geschwächt werden.
- Analyse der verschiedenen Perspektiven auf die Zukunft des Nationalstaates im Kontext der Globalisierung
- Bewertung der Legitimations- und Identitätsprobleme des Nationalstaates in einer globalisierten Welt
- Beurteilung der Rolle des Nationalstaates als Ebene der demokratischen Mobilisierung und sozialer Integration
- Untersuchung möglicher Alternativen zum Nationalstaat, wie zum Beispiel Global Governance, Transnationalstaat und Regionalstaat
- Bewertung der Auswirkungen der Globalisierung auf die Gesellschaften der betroffenen Nationen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Begriff der Globalisierung in seinen vielfältigen Facetten beleuchtet und die Forschungsfrage formuliert: Wie entwickelt sich der Nationalstaat in einer globalisierten Welt? Im ersten Kapitel werden verschiedene Theorien über die Zukunft des Nationalstaates vorgestellt, die sich mit der Auflösung, dem Bestehen und der Transformation des Nationalstaates befassen.
Im zweiten Kapitel werden die Legitimations- und Identitätsprobleme der Postnationalstaaten im Zentrum der Betrachtung stehen. Die Arbeit beleuchtet die Rolle des Nationalstaates als Ebene der demokratischen Mobilisierung und als identitätsstiftender Faktor. Außerdem wird die Frage diskutiert, ob der Nationalstaat noch immer die einzige Instanz ist, die soziale Integration gewährleisten kann.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen wie Globalisierung, Nationalstaat, Global Governance, Transnationalstaat, Regionalstaat, Legitimation, Identität, demokratische Mobilisierung, soziale Integration. Darüber hinaus werden Themen wie Nationalbewusstsein, nationale Identität, regionale oder transnationale Identität sowie die Auswirkungen der Globalisierung auf die Gesellschaften der betroffenen Nationen behandelt.
Häufig gestellte Fragen
Ist der Nationalstaat in Zeiten der Globalisierung noch unverzichtbar?
Diese Arbeit untersucht kritisch, ob der Nationalstaat als politischer Akteur unersetzlich bleibt oder ob er durch transnationale Institutionen zunehmend aufgelöst wird.
Welche drei Perspektiven zur Auflösung des Nationalstaates werden diskutiert?
Es werden die Konzepte der Global Governance, des Transnationalstaates und des Regionalstaates als mögliche Nachfolgemodelle betrachtet.
Welche Identitätsprobleme entstehen durch die Globalisierung?
Es wird die Frage gestellt, ob regionale oder transnationale Identitäten eine echte Alternative zum nationalen Identitätsbewusstsein darstellen können.
Warum gilt der Nationalstaat als Ebene der demokratischen Mobilisierung?
Der Nationalstaat bietet traditionell den Rahmen, in dem Bürger politisch partizipieren und demokratische Prozesse legitimiert werden, was auf globaler Ebene schwerer umzusetzen ist.
Was bedeutet Globalisierung im soziologischen Kontext?
Globalisierung wird als die raum-zeitliche Ausdehnung sozialer Praktiken über Staatsgrenzen hinweg und die Entstehung transnationaler kultureller Muster beschrieben.
Kann der Nationalstaat weiterhin soziale Integration gewährleisten?
Die Arbeit analysiert, ob der Nationalstaat als sozial integrativer Faktor durch die wirtschaftliche Globalisierung geschwächt wird oder weiterhin die stabilisierende Instanz bleibt.
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- Christian Heinzelmann (Autor), 2003, Der Nationalstaat als unersetzlicher politischer Akteur in Globalisierungsprozess?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33831