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Soziale Arbeit für alleinerziehende Frauen mit Migrationshintergrund

Titel: Soziale Arbeit für alleinerziehende Frauen mit Migrationshintergrund

Bachelorarbeit , 2013 , 30 Seiten , Note: 1

Autor:in: Michaela Rambauske (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bachelorarbeit befasst sich als theoretisch reflexive Praktikums‐ bzw. Projektarbeit mit der Frage, welche Handlungsmöglichkeiten der sozialen Arbeit es für alleinerziehende Migrantinnen gibt. Motiv für die Untersuchung ist der gesellschaftliche Wandel, der einen deutlichen Zuwachs dieser Gruppe zeigt. Die Recherchen haben ergeben, dass sich für Alleinerzieherinnen mit Migrationshintergrund die Vielfalt an Problemen wie sprachliche Barrieren, Arbeitsmarktzugang, Wohnungsversorgung, Xenophobie, Rassismus und Armutsgefahr als miteinander stark verknüpft und schwer handhabbar gestaltet.

Die Soziale Arbeit kann mittels Methoden der Frauen- und Mädchenarbeit auf Grundlage interkultureller Kompetenz und den Ebenen der Einzelfallberatung wie auch der Gruppen- und Gemeinswesenarbeit begleitend und unterstützend handeln. In vielen Fällen spielt auch die Zusammenarbeit mit weiteren Sozialen Organisationen und dort tätigen psychologischen, rechtlichen und weiteren fachlichen Experten der Bereiche Familie, Frauen, Arbeitsmarkt und Migration eine wichtige Rolle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Forschungsfragen

2 Lebenslagen von alleinerziehenden Migrantinnen

2.1 Migrantinnen

2.1.1 Migration

2.1.2 Migrationshintergrund

2.2 Zahlen und Fakten

2.3 Sprachliche Barrieren

2.4 Arbeitsmarkt

2.5 Wohnungsversorgung

2.6 Xenophobie

2.7 Rassismus

2.8 Armutsgefahr

3 Soziale Arbeit mit Frauen/Migrantinnen

3.1 Methodik der Frauen- und Mädchenberatung

3.2 Interkulturelle Kompetenz

3.3 Persönliche Intervention

3.4 Bestehende Institutionen in Salzburg

3.4.1 Alleinerziehende allgemein

3.4.2 Migranten und Arbeitssuche

3.4.3 Frauen

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Lebenssituation von alleinerziehenden Migrantinnen in Österreich, identifiziert die damit verbundenen sozialen Herausforderungen und leitet daraus konkrete Handlungsansätze für die Soziale Arbeit ab.

  • Soziale und wirtschaftliche Lebenslagen von alleinerziehenden Migrantinnen
  • Barrieren am Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie Auswirkungen von Xenophobie und Rassismus
  • Methoden der Frauen- und Mädchenberatung unter Berücksichtigung interkultureller Kompetenz
  • Interventionsmöglichkeiten durch Soziale Arbeit in der Einzelfallhilfe sowie Gruppen- und Gemeinwesenarbeit
  • Übersicht bestehender Beratungs- und Unterstützungsinstitutionen in Salzburg

Auszug aus dem Buch

2.6 Xenophobie

Die Geschichte der Migration zeigt, dass in allen Einwanderungsländern interethnische Beziehungen zwischen Einwohnern und Zuwanderern immer mit sozialen, rassischen Spannungen und gewalttätigen Konflikten begleitet werden. Es zeigt sich auch, dass latente Ängste dabei mit zunehmendem Zeitverlauf in manifeste Fremdenfeindlichkeit übergehen. Folgende Ursachen und Reaktionen sind dafür maßgeblich: Die Zuwanderung erfolgt zu Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs und Arbeitskräftemangels und wird durch die Politik initiiert. Dabei wird die Bevölkerung nicht miteinbezogen, sie wird unvorbereitet mit dem Zuwanderungsphänomen konfrontiert. Es kommt zu einer quantitativen Zunahme der Migranten, die schließlich eine Toleranzschwelle überschreitet. Die Eigengruppe (In-Group) versucht dann, sich gegen die Außengruppe (Out-Group) abzugrenzen, diese Abgrenzung erfolgt physisch, aber auch geistig-kulturell, die Eigengruppe wird zum Mittelpunkt aller Werte aufgewertet. (Vgl. Han 2005, S. 306f)

Eine weitere wesentliche Bedingung für den Übergang latenter Xenophobie zu manifester Fremdenfeindlichkeit ist der Eintritt von wirtschaftlichen Krisen. Insgesamt zeigt sich eine graduell steigende Fremdenfeindlichkeit in folgenden Ablehnungsformen:

• Verleumdung mittels verbaler Äußerungen

• Vermeidung von sozialen Kontakten

• Diskriminierung durch faktische Ungleichbehandlung

• Körperliche Gewaltanwendung

• Vernichtung, Lynchjustiz, Progrome als grausamste Form (Vgl. Han 2005, S. 311)

Diese Xenophobie durch die Mehrheitsbevölkerung erschwert die alltäglichen Lebensbedingungen der Migrantinnen wie in den genannten Bereichen Arbeits- und Wohnungssuche.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung und Motivation der Arbeit, die aus dem steigenden Anteil alleinerziehender Migrantinnen und deren prekärer Lebenssituation resultiert, und definiert die Forschungsfragen.

2 Lebenslagen von alleinerziehenden Migrantinnen: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Herausforderungen dieser Zielgruppe, darunter sprachliche Barrieren, Arbeitsmarktprobleme, Diskriminierung bei der Wohnungssuche sowie Erfahrungen mit Rassismus und Armut.

3 Soziale Arbeit mit Frauen/Migrantinnen: Hier werden methodische Ansätze wie die Frauen- und Mädchenberatung, die Bedeutung interkultureller Kompetenz und persönliche Interventionsmöglichkeiten diskutiert sowie relevante Institutionen in Salzburg vorgestellt.

4 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel führt die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit vernetzter sozialer Arbeit sowie politischer Prozesse zur Unterstützung dieser Gruppe.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Alleinerziehende, Migrantinnen, Migrationshintergrund, Sprachbarrieren, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Xenophobie, Rassismus, Armutsgefahr, Frauenberatung, Interkulturelle Kompetenz, Soziale Intervention, Salzburg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die soziale und ökonomische Situation von alleinerziehenden Frauen mit Migrationshintergrund in Österreich und untersucht, welche Unterstützungsangebote die Soziale Arbeit bieten kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Lebenslagen der Zielgruppe, bestehende Diskriminierungsformen im Alltag sowie die methodischen Möglichkeiten der Sozialen Arbeit zur Begleitung und Aktivierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die spezifischen Problemstellungen dieser Frauen aufzuzeigen und Handlungsansätze abzuleiten, mit denen Fachkräfte der Sozialen Arbeit auf diese Herausforderungen reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit ist als theoretisch reflexive Praktikums- bzw. Projektarbeit konzipiert, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Lebenslagen (Kapitel 2) und die Darstellung der methodischen und institutionellen Interventionsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Alleinerziehende, Migrationshintergrund, Armutsgefahr, soziale Ausgrenzung, interkulturelle Kompetenz und Soziale Arbeit definieren.

Welche Rolle spielt der Spracherwerb für die Zielgruppe?

Der Spracherwerb ist laut der Arbeit eine entscheidende Grundvoraussetzung für den Aufenthaltstitel, die Integration in den Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Teilhabe.

Wie gehen Fachkräfte in Salzburg mit dieser Zielgruppe um?

In Salzburg existieren verschiedene spezialisierte Institutionen (z.B. VEBBAS, Frauentreffpunkt, Caritas), die Begleitung in rechtlichen, psychologischen und sozialen Fragen anbieten.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Arbeit für alleinerziehende Frauen mit Migrationshintergrund
Hochschule
Universität Salzburg  (Soziale Arbeit)
Note
1
Autor
Michaela Rambauske (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
30
Katalognummer
V338361
ISBN (eBook)
9783668278516
ISBN (Buch)
9783668278523
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale arbeit frauen migrationshintergrund
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michaela Rambauske (Autor:in), 2013, Soziale Arbeit für alleinerziehende Frauen mit Migrationshintergrund, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338361
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Leseprobe aus  30  Seiten
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