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Der Containerschiffsverkehr

Die Erschließung der Potentiale für den Containerschiffsverkehr zwischen Sachsen-Anhalt und dem Seehafen Hamburg und den Bremischen Häfen durch den Aufbau von Transportketten

Title: Der Containerschiffsverkehr

Diploma Thesis , 2004 , 106 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Luisa Hoppmann (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

Die Bedeutung der Logistik als junges betriebswirtschaftliches Betätigungsfeld hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Durch eine stetige Dynamik ist die Logistik von einem nüchternen handwerklichen Gütertransport zu einem strate-gisch relevanten Instrument aufgestiegen. Ihre Ausgestaltung und Verbindung mit anderen betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen entscheiden in der heutigen Zeit über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Volkswirtschaften. Die zunehmende Globalisierung und das stetige Wachstum der Containernutzung sind auch in der Schifffahrt bedeutende Aspekte. Eine globale Arbeitsteilung benö-tigt weltweit gut organisierte Logistik. Der Aufbau von Transportketten ist daher unabdingbar und dringend erforderlich. In Anlehnung an Wirtschaftsprognosen wird sich das Wachstum des Verkehrs wei-terhin fortsetzen. In der Bundesrepublik Deutschland wird für den Güterverkehr mit einem Anstieg von ca. 65 % bis zum Jahr 2015 gerechnet. Eine Bewältigung dieser Verkehrsmengen ist und bleibt eine gewaltige Herausforderung für die gesamte Ver-kehrspolitik. Dabei sollte hier verstärkt auf umweltfreundliche Verkehrsträger geach-tet werden, deren Kapazitätsauslastung noch nicht erreicht ist. Eine Nutzung der Re-serven der Binnenschifffahrt ist insoweit folgerichtig. Eine Umsetzung der Transporte von der Straße auf das Wasser und die Schiene ist für die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Zum Einen ist eine ausgebaute Struktur relevant für die regionale Entwicklung und die Standortwahl verschiedener Unternehmen. Dabei ist ein Wettbewerb zwischen der Binnenschifffahrt und der Bahn nicht auszuschließen. Zum Anderen bildet eine intakte Verkehrsinfrastruktur die Voraussetzung für Logistikdienstleister, um den Kunden wettbewerbsfähige Angebote unterbreiten zu können und somit an der Be-wältigung der Verkehrsaufgaben mitzuwirken. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zielstellung

2. Die Binnenschifffahrt im Rahmen des Landesverkehrskonzeptes Sachsen-Anhalt

2.1 Die Untersuchung der Containerverkehre zwischen Sachsen-Anhalt und den deutschen Seehäfen Hamburg und Bremen/ Bremerhaven

2.2 Die fünf bedeutsame Binnenhäfen Sachsen-Anhalts

2.2.1 Der Hafen Aken

2.2.2 Der Hafen Roßlau

2.2.3 Der Hafen Haldensleben

2.2.4 Der Hafen Halle

2.2.5 Der Hafen Magdeburg

2.3 Die Seehäfen

2.3.1 Der Hafen Hamburg

2.3.2 Der Hafen Bremen/ Bremerhaven

3. Logistische Anforderungen an Transportketten

3.1 Der Aufbau von Transportnetzen

3.2 Arten von Transportketten

3.3 Der Container

3.3.1 Der Mittelcontainer

3.3.2 Der Großcontainer

3.4 Transportketten mit Containern

3.4.1 Logistische Anforderungen an Transportketten von den Seehäfen zu den Binnenhäfen und bis in das Hinterland

3.4.2 Der Containertransport auf den Binnenwasserstraßen

4. Logistische Schnittstellen für den Containertransport in Sachsen-Anhalt

4.1 Gegenwärtige Möglichkeiten des Containertransportes in Sachsen-Anhalt

4.2 Transportmöglichkeiten zwischen Sachsen-Anhalt und den Häfen Norddeutschlands

5. Die verkehrsgeografische Situation der Häfen

5.1 Die verkehrsgeografische Lage Sachsen-Anhalts

5.2 Die verkehrsgeografische Lage der Seehäfen

5.2.1 Der Seehafen Hamburg

5.2.2 Die Bremischen Häfen

5.3 Die möglichen Verkehrswege

5.3.1 Der Verkehr von Magdeburg nach Hamburg

5.3.2 Der Verkehr von Aken nach Hamburg

5.3.3 Der Verkehr von Halle nach Hamburg

5.3.4 Der Verkehr von Haldensleben nach Hamburg

5.3.5 Der Verkehr von Magdeburg und Haldensleben nach Bremen

5.3.6 Der Verkehr von Magdeburg und Haldensleben nach Bremerhaven

5.3.7 Der Verkehr von Aken nach Bremen, Bremerhaven

6. Die Containerpotentiale der Häfen

6.1. Die methodische Vorgehensweise zur Ermittlung des Containerpotentials

6.2 Güterpotentiale nach Verkehrsträgern

6.3 Die Zusammenstellung der Kosten der Verkehrsträger

7. Die Erkenntnisse und Empfehlungen

7.1 Empfehlungen für die Häfen an der Elbe

7.1.1 Der Hafen Magdeburg

7.1.2 Der Hafen Aken

7.2 Empfehlungen für den Hafen Haldensleben

7.3 Empfehlungen für den Hafen Halle

8. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht das Potenzial für den Containerschiffsverkehr zwischen Sachsen-Anhalt und den deutschen Seehäfen Hamburg und Bremen/Bremerhaven. Ziel ist es, durch die Analyse der bestehenden Infrastruktur und logistischer Abläufe mögliche Transportketten für die Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt darzustellen und Realisierungswege aufzuzeigen, um den Güterverkehr von der Straße auf umweltfreundlichere Verkehrsträger zu verlagern.

  • Analyse des Containerverkehrs von Sachsen-Anhalt zu den norddeutschen Seehäfen.
  • Untersuchung der fünf bedeutenden Binnenhäfen (Aken, Roßlau, Haldensleben, Halle, Magdeburg).
  • Bewertung logistischer Anforderungen an intermodale Transportketten.
  • Erstellung von Güterstromanalysen und Kostenzusammenstellungen für verschiedene Verkehrsträger.
  • Entwicklung zukunftsorientierter Empfehlungen zur Stärkung der regionalen Binnenschifffahrt.

Auszug aus dem Buch

3.3 Der Container

Um die Vielschichtigkeit des Behältertransportes in den Transportketten darstellen zu können, ist eine Einteilung und auch Abgrenzung der benötigten Transportmedien notwendig. Die dabei eingesetzten Behälter können auf Grund ihrer Vielzahl und Größe geordnet werden, dabei muss jedoch die entsprechende Besonderheit des jeweiligen Behälterkonzeptes berücksichtigt werden.

Der Transport von Behältern, das bedeutet die Ortsveränderung eines Gutes, setzt sich häufig aus einer Kette von Handlungen zusammen. Das sind: das Aufnehmen des Gutes, der Zwischentransport und die Übergabe an ein lagerndes Medium oder die Weitergabe an ein anderes transportierendes Medium.

Seit den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts kommt es im Bereich der Transporte zu einem wachsenden Einsatz von Großbehältern. Diese Behälter haben einen Laderaum von mehr als 1 m³ und werden im Allgemeinen Sprachgebrauch Container genannt. Das Konzept zur Nutzung von Containern im Transportgewerbe beruht auf einer Umschlagsbeschleunigung beim Übergang von einem Transportmittel zu einem anderen. Deshalb wurden Containern zuerst häufig im Überseeverkehr eingesetzt. Durch den Einsatz von Containerschiffen im Stückgutverkehr kam es zu einer Erhöhung der Arbeitsproduktivität.

Gegenwärtig werden die Container nicht nur für den Überseeverkehr genutzt. Die Güter werden in denselben Behältnissen von Überseeschiffen über den Hafenumschlagplatz ins Binnenland und zurück befördert. Dieser Containerverkehr von den norddeutschen Seehäfen zu den Binnenhäfen Sachsen- Anhalts soll hier untersucht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zielstellung: Einleitung und Definition des Ziels der Arbeit, die Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt durch neue Transportketten zu stärken.

2. Die Binnenschifffahrt im Rahmen des Landesverkehrskonzeptes Sachsen-Anhalt: Untersuchung des derzeitigen Standes des Containerverkehrs und Vorstellung der fünf wichtigsten Binnenhäfen des Bundeslandes.

3. Logistische Anforderungen an Transportketten: Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Transportnetzen, Transportketten und die spezifische Bedeutung von Containern in der Logistik.

4. Logistische Schnittstellen für den Containertransport in Sachsen-Anhalt: Analyse der aktuellen Möglichkeiten und notwendigen Infrastrukturvoraussetzungen für Containertransporte in der Region.

5. Die verkehrsgeografische Situation der Häfen: Betrachtung der geografischen Lage der See- und Binnenhäfen sowie der verfügbaren Verkehrswege.

6. Die Containerpotentiale der Häfen: Methodische Ermittlung der Containerpotenziale sowie Darstellung von Güterpotenzialen und Kostenstrukturen der verschiedenen Verkehrsträger.

7. Die Erkenntnisse und Empfehlungen: Zusammenfassende Bewertung und konkrete Empfehlungen zur Optimierung der Transportaktivitäten für die untersuchten Häfen.

8. Resümee: Zusammenfassung der Ergebnisse mit Fokus auf die Notwendigkeit der Förderung der Binnenschifffahrt und kooperativen Handelns.

Schlüsselwörter

Binnenschifffahrt, Sachsen-Anhalt, Containerverkehr, Transportkette, Seehafen, Hafen Magdeburg, Intermodaler Verkehr, Logistik, Güterumschlag, Wasserstraße, Hinterlandverkehr, Transportnetz, Hafen Haldensleben, Binnenhafen, Trimodalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung und Erschließung der Potenziale für den Containerschiffsverkehr zwischen den Binnenhäfen in Sachsen-Anhalt und den deutschen Seehäfen (Hamburg, Bremen/Bremerhaven).

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die logistischen Anforderungen an moderne Transportketten, die verkehrsgeografische Situation, die Containerpotenziale der Binnenhäfen sowie die Analyse von Kosten und Infrastruktur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, mögliche Transportketten für die Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt darzustellen und Wege aufzuzeigen, wie diese zur Realisierung einer effizienteren Güterlogistik beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse, statistischen Daten zum Güterumschlag sowie Expertenbefragungen der Geschäftsführer der betroffenen Hafengesellschaften.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Anforderungen an Transportketten definiert, die spezifische Situation der fünf bedeutenden Binnenhäfen Sachsen-Anhalts analysiert und die Kosten-Nutzen-Verhältnisse verschiedener Verkehrsträger verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Binnenschifffahrt, Containerverkehr, Transportkette, Sachsen-Anhalt, intermodaler Verkehr, Binnenhafen und Hinterlandverkehr.

Welche Bedeutung hat der Hafen Magdeburg in der Untersuchung?

Der Hafen Magdeburg wird als zentraler Verkehrsknotenpunkt identifiziert, der bereits eine trimodale Anbindung besitzt und als Hauptstandort für den Hinterlandverkehr für Regionen bis zu 150 km Entfernung fungiert.

Warum ist laut der Arbeit eine verstärkte Kooperation der Häfen sinnvoll?

Eine Kooperation, insbesondere zwischen den Elbehäfen wie Magdeburg und Aken, wird empfohlen, um Spezialisierungen (z. B. Schwerlast vs. Container) zu bündeln, Kosten durch gemeinsame Ressourcennutzung zu senken und so konkurrenzfähiger gegenüber dem reinen Straßentransport zu werden.

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Details

Title
Der Containerschiffsverkehr
Subtitle
Die Erschließung der Potentiale für den Containerschiffsverkehr zwischen Sachsen-Anhalt und dem Seehafen Hamburg und den Bremischen Häfen durch den Aufbau von Transportketten
College
University of Applied Sciences Stendal  (Internationale BWL-Logistik)
Grade
2,0
Author
Luisa Hoppmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
106
Catalog Number
V33845
ISBN (eBook)
9783638342247
ISBN (Book)
9783656251422
Language
German
Tags
Containerschiffsverkehr
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luisa Hoppmann (Author), 2004, Der Containerschiffsverkehr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33845
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