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Online Apotheke „Doc Morris“. Rechtssache C-322/01

Titel: Online Apotheke „Doc Morris“. Rechtssache C-322/01

Seminararbeit , 2013 , 29 Seiten , Note: Gut

Autor:in: Amanda Reiter (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit dem am 11. Dezember 2003 in der Rechtssache „Doc Morris“ ergangenen Urteil des EuGH sowie den Veränderungen und weiteren Entwicklungen der rechtlichen Situation von Internetapotheken in Deutschland und in Österreich.

Bezugnehmend auf einschlägige Fachliteratur und Zeitschriften sowie Internetrecherche habe ich mich mit der in den letzten zehn Jahren immer größer werdenden Bedeutung des Internets als Vertriebsweg für den Kauf von Produkten und somit auch für den Erwerb von Arzneimitteln über Versandapotheken auseinandergesetzt.

Das erste Kapitel der Arbeit enthält eine Darstellung der europäischen Grundfreiheiten mit besonderem Schwerpunkt auf der Warenverkehrsfreiheit. Aufbauend auf den gesetzlichen Grundlagen wird in weiterer Folge das Urteil „Doc Morris“ zusammengefasst und anschließend werden die darin vorkommenden Rechtsfragen erörtert. In diesem Urteil geht es um die Frage, ob ein nationales Verbot des Arzneimittelversandhandels und der Werbung für diesen mit der europarechtlichen Warenverkehrsfreiheit vereinbar ist oder dagegen verstößt. Danach werden die weiteren Entwicklungen und Veränderungen in der deutschen Gesetzeslage seit der Urteilserlassung geschildert und es wird die derzeitige rechtliche Situation von Internetapotheken aufgezeigt. Abschließend wird auf die österreichische Rechtslage Bezug genommen und es werden die geltenden Bestimmungen über den Versandhandel mit Arzneimitteln besprochen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Die Grundfreiheiten

2.1 Warenverkehrsfreiheit

2.1.1 Zollunion gemäß Art 30 AEUV

2.1.2 Verbot mengenmäßiger Beschränkungen und aller Maßnahmen gleicher Wirkung gemäß Art 34 bis 36 AEUV

2.1.3 Umformung staatlicher Handelsmonopole gemäß Art 37 AEUV

2.2 Personenfreiheit

2.3 Dienstleistungsfreiheit

2.4 Kapitalverkehrsfreiheit

3 Doc Morris Entscheidung

4 Weitere Entwicklungen

4.1 Veränderungen in der deutschen Rechtslage

4.2 Situation in Österreich

5 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des EuGH-Urteils in der Rechtssache "Doc Morris" auf den grenzüberschreitenden Arzneimittelversandhandel und untersucht, inwiefern nationale Versandhandels- und Werbeverbote in Deutschland und Österreich mit den europäischen Grundfreiheiten, insbesondere der Warenverkehrsfreiheit, vereinbar sind.

  • Europäische Grundfreiheiten und Warenverkehrsfreiheit
  • Rechtliche Analyse der "Doc Morris"-Entscheidung
  • Entwicklungen im deutschen Arzneimittel- und Versandhandelsrecht
  • Harmonisierung und Konflikte mit dem Unionsrecht in Österreich
  • Schutz der öffentlichen Gesundheit versus freier Warenverkehr

Auszug aus dem Buch

3 Doc Morris Entscheidung

Das Urteil des EuGH in der Rechtssache „Doc Morris“ erging am 11. Dezember 2003 nach einem Vorabentscheidungsverfahren − vorgelegt durch das Landesgericht Frankfurt am Main, aufgrund eines dort anhängigen Rechtsstreits zwischen dem deutschen Apothekerverband als Kläger und als Beklagte das Unternehmen „Doc Morris“ und dessen gesetzlicher Vertreter und dort bis 2001 tätigen Geschäftsführer.

Die Situation zum damaligen Zeitpunkt war folgende: Die Firma „Doc Morris“ betrieb sowohl traditionelle Apotheken in den Niederlanden und bot zudem Arzneimittel über seine Internetseite zum Kauf an.

Kunden konnten verschreibungspflichtige wie nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel bestellen und erhielten diese dann über Versandweg und durch Kurierdienst an die genannte Adresse geliefert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Bedeutung des Internets für den Arzneimittelvertrieb und der untersuchten Rechtsprechung.

2. Die Grundfreiheiten: Theoretische Darstellung der europäischen Grundfreiheiten mit Fokus auf die Warenverkehrsfreiheit und deren Schranken.

3 Doc Morris Entscheidung: Detaillierte Erörterung des Urteils hinsichtlich der Zulässigkeit von Versandhandels- und Werbeverboten für Arzneimittel.

4 Weitere Entwicklungen: Analyse der Gesetzesanpassungen in Deutschland sowie der rechtlichen Auseinandersetzung in Österreich.

5 Schlusswort: Resümee über die Verwirklichung der europarechtlichen Vorgaben und die aktuelle Situation für Endverbraucher.

Schlüsselwörter

Doc Morris, Warenverkehrsfreiheit, Arzneimittelversandhandel, EuGH, AEUV, Apotheken, Verschreibungspflicht, Gesundheitswesen, Internetapotheke, Verbraucherschutz, Arzneimittelsicherheit, Rechtsstreit, Versandhandelsverbot, Werbeverbot, Arzneimittelgesetz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen Zulässigkeit des Versandhandels mit Arzneimitteln innerhalb der EU, ausgehend vom wegweisenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs in der Rechtssache "Doc Morris".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Warenverkehrsfreiheit, dem Schutz der öffentlichen Gesundheit und der Harmonisierung nationaler Apothekenvorschriften mit europäischem Recht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vereinbarkeit nationaler Versandhandels- und Werbeverbote mit den Grundfreiheiten des EU-Rechts zu prüfen und deren Entwicklung in Deutschland und Österreich darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Seminararbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur, Zeitschriften, der EuGH-Rechtsprechung sowie nationalen Gesetzestexten und Gerichtsentscheidungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die "Doc Morris"-Entscheidung, die Argumentation des EuGH zur Rechtfertigung von Handelsbeschränkungen sowie die daraus resultierenden Rechtsänderungen in Deutschland und die Situation in Österreich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Warenverkehrsfreiheit, Doc Morris, Arzneimittelversandhandel, Europäisches Recht und Arzneimittelsicherheit.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten eine Rolle?

Der EuGH differenziert in seiner Rechtsprechung stark, da bei verschreibungspflichtigen Medikamenten höhere Anforderungen an die Arzneimittelsicherheit und ärztliche Kontrolle gestellt werden, was Beschränkungen eher rechtfertigt als bei rezeptfreien Mitteln.

Wie ist die aktuelle rechtliche Lage in Österreich im Vergleich zur EU?

Die österreichische Rechtslage wurde durch den OGH in Hinblick auf die EU-Rechtskonformität präzisiert; das generelle Versandhandelsverbot ist gegenüber dem Gemeinschaftsrecht für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht durchsetzbar.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Online Apotheke „Doc Morris“. Rechtssache C-322/01
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Arbeits- und Sozialrecht)
Veranstaltung
Diplomandenseminar "Europäisches Arbeits- und Sozialrecht"
Note
Gut
Autor
Amanda Reiter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
29
Katalognummer
V338531
ISBN (eBook)
9783668283909
ISBN (Buch)
9783668283916
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Doc Morris Internetapotheken Versandhandel Arzneimitteln Rechtssache C-322/01 Versandapotheken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Amanda Reiter (Autor:in), 2013, Online Apotheke „Doc Morris“. Rechtssache C-322/01, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338531
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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