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Bewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Fairvalue Verfahren zu IAS 40

Titel: Bewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Fairvalue Verfahren zu IAS 40

Bachelorarbeit , 2016 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: David Böhm (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll die Bewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien gemäß IAS 40 aufgearbeitet werden. Ziel ist eine Darstellung der Bewertungsmethoden der vorliegenden Bewertungswahlrechte, die Vorgangsweise der jeweiligen Methoden sowie die Darlegung der Unterschiede, die sich aus den zur Verfügung stehenden Methoden ergeben.

In Konsequenz dieser Zielsetzung ergeben sich die folgenden Forschungsfragen:
– Welche Bewertungsverfahren sind auf als Finanzinvestitionen gehaltene Im-mobilien anwendbar?
– Wie kann die Bewertung einer als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie er-folgen?
– Welche Unterschiede ergeben sich aufgrund der Bewertungswahlrechte bzw der Bewertungsverfahren des IAS 40?

Die Arbeit an sich ist in vier Kapitel gegliedert und beginnt nach der Einleitung mit der Aufarbeitung der Forschungsfragen in Kapitel Zwei. Darin wird auf die Folgebewertung der nach IAS 40 zu bilanzierenden Immobilien eingegangen. Zu Beginn werden das Wahlrecht der Bilanzierung, die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten und die Bewertung nach dem Fair Value Model aufgearbeitet. Im Zuge der Fair Value Bewertung werden die Definition des beizulegenden Zeitwerts und die Inputfaktoren sowie deren Hierarchie behandelt. Abschließend werden die Angaben behandelt, die aufgrund einer Fair Value Bewertung verlangt werden. Die zur Verfügung stehenden Verfahren zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts werden im darauf folgenden dritten Kapitel dargestellt. Die Methoden werden jeweils in Betracht auf die Bewertung von Investment Property beschrieben. Im vierten und letzten Kapitel erfolgen eine Zusammenfassung sowie die Beantwortung der Forschungsfragen. Nach einer kurzen Einführung in den IAS 40, die eingangs im Kapitel Zwei erfolgt und nur einen Einblick in die Anwendung geben soll, werden allgemeine Aspekte des Standards sowie die detaillierte Klassifizierung von Immobilien in dieser Arbeit bewusst nicht behandelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung und Forschungsfragen

1.2 Aufbau und Methodik der Arbeit

2 Folgebewertung nach IAS 40 (15)

2.1 Fortgeführte Anschaffungskosten

2.1.1 Vorgangsweise

2.1.2 Angaben

2.2 Fair Value Bewertung (10)

2.2.1 Höchster und bester Nutzen

2.2.2 Inputfaktoren

2.2.3 Angaben

3 Verfahren zur Ermittlung des Fair Value

3.1 Marktbasierter Ansatz

3.2 Kostenbasierter Ansatz

3.3 Einkommensbasierter Ansatz

3.3.1 Optionspreisverfahren

3.3.2 Barwertverfahren

3.4 Discounted Cashflow

3.4.1 Zahlungsströme

3.4.2 Zinssatz

3.4.3 Laufzeit

3.5 Ergänzende Wertermittlungen bzw Verfahren

3.5.1 Gutachter

3.5.2 ImmoWertV

4 Zusammenfassung

Zielsetzung und Forschungsfragen

Die Arbeit untersucht die Bewertung von Immobilien, die als Finanzinvestition gemäß IAS 40 gehalten werden. Das Ziel ist eine strukturierte Darstellung der Bewertungswahlrechte, der methodischen Vorgangsweisen sowie der daraus resultierenden Unterschiede.

  • Anwendbarkeit verschiedener Bewertungsverfahren für Finanzinvestitionsimmobilien
  • Methodische Vorgehensweise bei der Immobilienbewertung unter IFRS-Standards
  • Analyse der Unterschiede infolge der bestehenden Bewertungswahlrechte
  • Untersuchung der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13 im Immobilienkontext
  • Darstellung der Bedeutung von Anhangsangaben für die Transparenz

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Inputfaktoren

Der IFRS 13 beschreibt grundsätzlich eine dreistufige Bewertungsparameterhierarchie mit entsprechend einhergehenden Anhangsangaben. Bei dieser Hierarchie geht es darum, möglichst nachprüfbare Einsatzgrößen zu verwenden (vgl. Ballwieser 2015, IAS 40 Rz 46). Es gilt die Fiktion, dass die ausschließliche Verwendung von Stufe 1 Parametern den höchsten Objektivitätsgrad liefert und somit zu den vergleichsweise geringsten Abgabepflichten führt, während die Objektivität bis zur Stufe 3 abnimmt, steigt respektive auch der Detailierungsgrad der Abgabepflichten (vgl. Lange/Müller 2014, S. 387f).

Diese Fair Value Hierarchie zielt auf die Priorisierung der verwendeten Inputs in den Bewertungsmethoden ab aber nicht auf die Bewertungsmethoden an sich (vgl. EY 2015, S. 1037; IFRS 13.74). Der gesamte Bewertungsprozess wird nach dem Eingangsparameter, welcher die schwächste Qualität der verwendeten Daten (dh die geringste Hierarchiestufe) hat, hierarchisiert, sofern er das Ergebnis bedeutsam beeinflusst (vgl. Lange/Müller 2014, S. 390; Wawrzinek 2013, § 2 Rz 265).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die bilanzielle Behandlung von Immobilien als Finanzinvestition nach IAS 40 ein und erläutert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Folgebewertung nach IAS 40 (15): Hier werden das Wahlrecht zwischen dem Anschaffungskostenmodell und dem Fair Value Modell sowie die Anforderungen an die Fair-Value-Bewertung gemäß IFRS 13 und die dazugehörigen Anhangsangaben detailliert dargelegt.

3 Verfahren zur Ermittlung des Fair Value: Dieses Kapitel analysiert die drei Bewertungsansätze (markt-, kosten- und einkommensbasiert), fokussiert sich dabei auf das praxisrelevante Discounted-Cashflow-Verfahren und erörtert ergänzende Methoden.

4 Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Arbeit werden zusammenfassend dargestellt, wobei insbesondere die Relevanz der Bewertungsparameterhierarchie für Immobilien und die Notwendigkeit einkommensbasierter Bewertungsverfahren hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Finanzinvestition, Immobilien, IAS 40, Fair Value, IFRS 13, Bewertungswahlrecht, Anschaffungskosten, Discounted Cashflow, Bewertungsparameter, Marktteilnehmer, Renditeimmobilien, Anhangsangaben, Immobilienbewertung, Barwertverfahren, Ermessensspielraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bilanzierung und Bewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien gemäß IAS 40 sowie der Anwendung des IFRS 13 im Kontext des Fair Value.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören das Wahlrecht zwischen Anschaffungskosten- und Fair-Value-Modell, die Fair-Value-Hierarchie des IFRS 13 sowie verschiedene Bewertungsverfahren wie DCF.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Aufarbeitung der Bewertungsmodelle für Immobilien unter IAS 40, die Darstellung der methodischen Vorgangsweisen und die Klärung der Unterschiede zwischen den Methoden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die wissenschaftliche Methode der Arbeit besteht ausschließlich aus einer systematischen Literaturrecherche.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Folgebewertung nach IAS 40, die detaillierte Analyse der Fair-Value-Bewertungsparameter und die Erläuterung der gängigen Bewertungsverfahren.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Finanzinvestition, IAS 40, Fair Value, IFRS 13, Discounted Cashflow und Bewertungshierarchie geprägt.

Warum spielt die Fair-Value-Hierarchie bei Immobilien eine so wichtige Rolle?

Da Immobilien Unikate sind und selten auf aktiven Märkten gehandelt werden, sind sie meist der Stufe 2 oder 3 der Hierarchie zuzuordnen, was die Wahl der Bewertungsparameter maßgeblich beeinflusst.

Welche Bedeutung hat das DCF-Verfahren in der Immobilienbewertung?

Aufgrund der oftmals fehlenden Marktvergleichswerte ist das Discounted-Cashflow-Verfahren in der internationalen Bilanzierungspraxis für Anlageimmobilien das vorherrschende und am besten geeignete Bewertungsmodell.

Warum wird im Rahmen der Fair Value Bewertung der "höchste und beste Nutzen" unterstellt?

Dieses Konzept stellt sicher, dass das Objekt mit derjenigen Nutzungsalternative bewertet wird, die den höchsten Marktpreis erzielen kann, sofern diese wirtschaftlich, rechtlich und physisch möglich ist.

Welche Rolle spielen externe Gutachter bei der Bewertung nach IAS 40?

Obwohl nicht explizit vorgeschrieben, wird ihre Einbindung empfohlen, um Ermessensspielräume bei der Wahl der Inputparameter zu minimieren, auch wenn dies subjektive Einschätzungen nicht vollständig eliminieren kann.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Fairvalue Verfahren zu IAS 40
Hochschule
FHWien der WKW  (Financial Management)
Note
1,0
Autor
David Böhm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
30
Katalognummer
V338621
ISBN (eBook)
9783668281134
ISBN (Buch)
9783668281141
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fair Value IAS40 IFRS13 Bilanzierung Finanzimmobilien Bewertung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Böhm (Autor:in), 2016, Bewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Fairvalue Verfahren zu IAS 40, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338621
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Leseprobe aus  30  Seiten
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