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Schulprofilierung und Wettbewerb als Motoren und Ergebnisse von Schulentwicklungsprozessen

Titel: Schulprofilierung und Wettbewerb als Motoren und Ergebnisse von Schulentwicklungsprozessen

Essay , 2016 , 5 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Cora Degener (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inklusion, Migrantenzulauf und Heterogenität sind hoch aktuelle Themen, wenn es um Schulprofilierung und Wettbewerb geht, da Eltern in ihrer Entscheidung bei der Schulwahl maßgeblich vom Profil der jeweiligen Schule beeinflusst werden.

In dieser Reflexion wird sich mit dem Prozess der Schulentwicklung an drei Gesamtschulen auseinandergesetzt, mit dem die Akteure einer Schule versuchen, das bestehende Schulprofil und ihr Image stets weiterzuentwickeln. Durch die Auseinandersetzung mit einschlägiger Fachliteratur und einem anschließenden Besuch an den drei Gesamtschulen, soll in dieser Arbeit gezeigt werden, wie diese drei Schulen mit Hilfe von unterschiedlichen Angeboten versuchen, sich zu profilieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Reflexion: Schulprofilierung und Wettbewerb als Motoren und Ergebnisse von Schulentwicklungsprozessen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit reflektiert die Mechanismen der Schulprofilierung und des Wettbewerbs an zwei beispielhaften Gesamtschulen. Dabei wird untersucht, wie soziale Rahmenbedingungen, das „Image“ einer Schule und die Anforderungen an eine Profilbildung in unmittelbarem Wechselspiel stehen und die Schulentwicklung beeinflussen.

  • Prozesse der schulischen Profilbildung
  • Wettbewerbslogiken im Schulsystem
  • Einfluss der sozialen Herkunft auf die Schulwahl
  • Bedeutung von Kooperationspartnern für die Schulentwicklung
  • Herausforderungen durch demografischen Wandel und Imageschäden

Auszug aus dem Buch

Reflexion: Schulprofilierung und Wettbewerb als Motoren und Ergebnisse von Schulentwicklungsprozessen

Der Definition von Altrichter et al. zufolge kann „unter Schulprofilierung [.] der Prozess der Schulentwicklung verstanden [werden], bzw. der intentionale Prozess, mit dem die Akteure einer Schule versuchen, das bestehende Profil dieser Schule - vor allem ihre unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebote und ihre pädagogische Identität - weiterzuentwickeln.“ (2011a, S. 12 und 2011c, S. 217) Sowohl an der Gesamtschule Ü. als auch an der XY-Schule wird dieser Versuch durch verschiedene Prozesse schulischer Profilierungsmöglichkeiten deutlich.

Der demographische Wandel und das „Image-Problem“, das auf der Gesamtschule Ü. lastet, bieten die Grundlage für eine stetige Auseinandersetzung mit Profilbildung und Wettbewerb. Die GS Ü. weist einen Migrationsanteil von ca. 90 % auf und ist somit die Gesamtschule mit dem höchsten Migrantenzulauf in NRW. Da 60 % der Anmeldungen direkte Anmeldungen sind und 40 % der Anmeldungen an der GS Ü. der Tatsache zugrunde liegen, dass die Schülerinnen und Schüler an anderen Gesamtschulen im Umkreis abgelehnt wurden, ist die GS Ü. eine sogenannte „Auffangschule“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Reflexion: Schulprofilierung und Wettbewerb als Motoren und Ergebnisse von Schulentwicklungsprozessen: Dieses Kapitel analysiert anhand von zwei Fallbeispielen, wie Schulen durch Profilbildung auf Wettbewerbsdruck und demografische Herausforderungen reagieren und welche Rolle dabei die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft spielt.

Schlüsselwörter

Schulprofilierung, Schulentwicklung, Wettbewerb, Gesamtschule, Image-Problem, Bildungsferne, Schulwahl, Migrationsanteil, Profilklassen, Kooperationspartner, Handlungslogiken, Bildungsqualität, Sozialstruktur, Schulerfolg, Bildungsnähe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Schulprofilierung und Wettbewerb als treibende Kräfte innerhalb von Schulentwicklungsprozessen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen des demografischen Wandels auf Schulen, der Einfluss des Images auf die Attraktivität einer Schule sowie die Bedeutung von Profilangeboten für die Bindung und Gewinnung von Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schulen mit schwierigen Ausgangslagen – wie einem hohen Migrantenanteil oder einem schlechten Ruf – durch spezifische Profilbildungen versuchen, ihre Existenz und Qualität zu sichern.

Welche theoretische Basis wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Definitionen und Cluster von Altrichter et al. zur Schulprofilierung sowie auf Konzepte zum Wettbewerb im Schulsystem.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil vergleicht die Gesamtschule Ü. mit der XY-Gesamtschule hinsichtlich ihrer Profilbildungsstrategien, der Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Schülern und der Bedeutung von externen Kooperationspartnern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Schulprofilierung, Wettbewerb, Gesamtschule, Image-Problem und Schulentwicklung.

Warum wird die Gesamtschule Ü. als „Auffangschule“ bezeichnet?

Die Bezeichnung resultiert daraus, dass ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler dort erst angemeldet wird, nachdem sie an anderen Schulen im Umkreis abgelehnt wurden, was auf einen hohen Migrationsanteil und soziale Herausforderungen hindeutet.

Welche Rolle spielen externe Kooperationspartner für die XY-Schule?

Die XY-Schule profitiert stark von einer engen Vernetzung mit Partnern wie Musikschulen, Jugendzentren und Fachhochschulen, was ihre Profilierung und die Attraktivität des Angebots deutlich verbessert.

Wie bewertet die Autorin den Erfolg der Profilklassen an der GS Ü.?

Die Autorin stellt fest, dass die Profilklassen oft „nebenher“ laufen und ihre Attraktivitätssteigerung bisher nur begrenzt fruchtbar war, da es an einer aktiven, qualitativen Weiterentwicklung mangelt.

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Details

Titel
Schulprofilierung und Wettbewerb als Motoren und Ergebnisse von Schulentwicklungsprozessen
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Schul- und Unterrichtsentwicklung an Gesamtschulen
Note
1,0
Autor
Cora Degener (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
5
Katalognummer
V338832
ISBN (eBook)
9783668285163
ISBN (Buch)
9783668285170
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulentwicklung Schulprofilierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cora Degener (Autor:in), 2016, Schulprofilierung und Wettbewerb als Motoren und Ergebnisse von Schulentwicklungsprozessen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338832
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Leseprobe aus  5  Seiten
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