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Vertragsbeziehungen rund um die Produktion und den Vertrieb von Texten und Bildern

Die Abgrenzung des Bestellvertrages vom Verlagsvertrag und der "E-Book-Verlagsvertrag"

Titel: Vertragsbeziehungen rund um die Produktion und den Vertrieb von Texten und Bildern

Seminararbeit , 2007 , 40 Seiten , Note: 16,2 von 18 möglichen Punkten

Autor:in: Michael Peller (Autor:in)

Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es besteht ein umfangreiches Vertragsgeflecht rund um die Produktion und den Vertrieb von Texten und Bildern in Buchform, das das bürgerliche Recht ebenso berührt wie das Handelsrecht und das Urhebervertragsrecht.

Es sollen zwei aktuelle und grundlegende Fragen der Typenzuordnung im Verlagsrecht herausgegriffen werden:

Teil 1: Die Abgrenzung zwischen Verlags- und Bestellvertrag anhand des Urteils BGH, NJW 05, 596 ff 4 - Oceano Mare und

Teil 2: Die Anwendbarkeit des Verlagsgesetzes (VerlG) auf die elektronische Publikation von Büchern.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Teil 2 der Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

A. DIE ABGRENZUNG DES BESTELLVERTRAGS VOM VERLAGSVERTRAG ANHAND DES ÜBERSETZUNGSVERTRAGES - ZUGLEICH EINE TEILWEISE BESPRECHUNG VON BGH, NJW 05, 596FF.-OCEANO MARE

I. DIE ABGRENZUNG IM URTEIL OCEANO MARE

II. ANMERKUNG

III. PRAKTISCHE AUSWIRKUNGEN

B. DIE ANWENDBARKEIT DES VERLAGSGESETZES AUF DEN E-BOOK-VERLAGSVERTRAG

I. DER GEGENSTAND DER UNTERSUCHUNG

1. E-Publishing und E-Book

2. Verträge

II. ANWENDBARKEIT DES VERLAGSGESETZ

1. Printing-on-Demand (PoD) und der Begriff der Auflage

2. Offline-Ausgaben und der Begriff der Vervielfältigung

a) Das herkömmliche Verständnis

b) Die Notwendigkeit einer neuen Auslegung

c) Definition

d) Einzelfälle

aa) Hörbuch-Ausgaben

bb) Multimedia-Ausgaben

3. Online-Ausgaben, insbesondere der Begriff der Verbreitung

a) Der Begriff der Vervielfältigung

b) Der Begriff der Verbreitung

aa) Das herkömmliche Verständnis

bb) Die Notwendigkeit einer neuen Auslegung

cc) Definition

4. Der Umfang der Anwendbarkeit des Verlagsgesetzes und ausgewählte Hinweise zur Vertragsgestaltung

a) PoD

b) Online-Ausgaben

aa) Der Begriff der Auflage, insbesondere §5 VerlG

bb) Der Umfang der Vervielfältigungspflicht (§16 VerlG) als Verfügbarkeitsgarantie

cc) §19 VerlG

dd) Änderungen, Aktualisierungen und „Neuauflagen“ (§12 VerlG)

ee) Freiexemplare und Abzüge zum Vorzugspreis (§§25 I, 26VerlG)

ff) Bestimmung des Ladenpreises (§21 VerlG)

gg) Auf die Printveröffentlichung regelmäßig nicht anzuwende Vorschriften

hh)Unproblematische Anwendung der Mehrzahl der Vorschriften

III. PRAKTISCHE AUSWIRKUNGEN DER ANWENDBARKEIT DES VERLAGSGESETZES

1. E-Books als übliche Vervielfältigung i.S.d. §14 S.1 VerlG?

2. Bedeutung trotz der Dispositivität des Verlagsgesetzes

ZUSAMMENFASSENDE SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht grundlegende Fragen der Typenzuordnung im Verlagsrecht angesichts des medialen Umbruchs. Ziel ist es zu klären, wie Verlags- und Bestellverträge anhand aktueller Rechtsprechung abzugrenzen sind und inwieweit das Verlagsgesetz (VerlG) auf moderne elektronische Publikationsformen wie E-Books, Printing-on-Demand und Online-Ausgaben Anwendung findet.

  • Abgrenzung von Verlags- und Bestellvertrag anhand der Rechtsprechung (BGH "Oceano Mare").
  • Anwendbarkeit des Verlagsgesetzes auf elektronische Publikationsformen (E-Publishing).
  • Kritische Analyse der Begriffe "Vervielfältigung" und "Verbreitung" im digitalen Kontext.
  • Untersuchung der Rechte und Pflichten bei E-Book-Verlagsverträgen unter Berücksichtigung des Verlagsgesetzes.
  • Praktische Hinweise zur Vertragsgestaltung bei elektronischen Medien.

Auszug aus dem Buch

B. Die Anwendbarkeit des Verlagsgesetzes auf den E-Book-Verlagsvertrag

Neue Publikationsformen gewinnen in der Praxis mehr und mehr an Bedeutung. Man denke nur an Online-Datenbanken, die aus dem juristischen Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken sind. Die Anwendbarkeit des Verlagsgesetzes auf Verträge über Bücher in elektronischer Form ist jedoch umstritten.

I. Der Gegenstand der Untersuchung

1. E-Publishing und E-Book

Die Terminologie im Bereich E-Publishing ist höchst uneinheitlich. E-Book wird hier im Interesse einer einheitlichen Darstellung im denkbar weitesten Sinn verstanden, nämlich als digitalisiertes Buch, das auf einem Datenträger oder einem Webserver bereitgehalten wird, sei es alleinstehend oder in Form einer Datenbank. Selbst das Hörbuch als gelesenes E-Book wird mitbehandelt.

Von E-Publishing wird auch beim Printing-on-Demand (PoD) gesprochen. Hier hält der Verleger (oder der Drucker) das Werk in digitaler Form bereit und stellt erst auf Anfrage das körperliche Werkexemplar her.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den medialen Umbruch und die damit einhergehende Notwendigkeit, das bestehende Verlagsrecht auf moderne Vertragsgeflechte anzuwenden.

A. DIE ABGRENZUNG DES BESTELLVERTRAGS VOM VERLAGSVERTRAG ANHAND DES ÜBERSETZUNGSVERTRAGES - ZUGLEICH EINE TEILWEISE BESPRECHUNG VON BGH, NJW 05, 596FF.-OCEANO MARE: Dieses Kapitel analysiert die Abgrenzungskriterien zwischen Verlags- und Bestellvertrag und die Konsequenzen aus der BGH-Entscheidung "Oceano Mare" für die Auswertungspflicht bei Übersetzungsverträgen.

B. DIE ANWENDBARKEIT DES VERLAGSGESETZES AUF DEN E-BOOK-VERLAGSVERTRAG: Hier wird detailliert diskutiert, inwieweit das Verlagsgesetz auf neue Formen wie Printing-on-Demand und Online-Publikationen anwendbar ist und welche Vertragsanpassungen empfehlenswert sind.

ZUSAMMENFASSENDE SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit stellt fest, dass das Verlagsgesetz trotz seines historischen Ursprungs durch eine angepasste Auslegung auch auf moderne elektronische Publikationen sinnvoll anzuwenden ist.

Schlüsselwörter

Verlagsrecht, Verlagsvertrag, Bestellvertrag, E-Book, E-Publishing, Printing-on-Demand, Urheberrecht, Vervielfältigung, Verbreitung, Vertragsgestaltung, Auswertungspflicht, Medienrecht, Digitale Publikation, Online-Datenbank, Verlagsgesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Anwendung des deutschen Verlagsrechts auf moderne elektronische Publikationsformen und die damit verbundenen Abgrenzungsfragen im Vertragsrecht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind die Abgrenzung von Verlags- und Bestellverträgen, die Interpretation verlagstypischer Begriffe im digitalen Zeitalter sowie die Vertragsgestaltung für E-Books und Online-Medien.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit fragt, wie das Verlagsgesetz auf E-Books und andere elektronische Publikationsformen angewendet werden kann, obwohl es historisch für gedruckte Werke konzipiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die aktuelle Rechtsprechung, Literaturmeinungen und Vertragsentwürfe systematisch auswertet und teleologisch interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Abgrenzung zwischen Bestell- und Verlagsvertrag anhand der Oceano-Mare-Entscheidung sowie die detaillierte Anwendbarkeit der einzelnen Paragraphen des Verlagsgesetzes auf PoD, Offline- und Online-E-Book-Ausgaben.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe sind Verlagsvertrag, E-Publishing, Urheberrechtliche Auswertungspflicht, Vervielfältigung und Verbreitung.

Wie bewertet der Autor die Anwendbarkeit des Verlagsgesetzes auf Online-Publikationen?

Der Autor argumentiert, dass das Verlagsgesetz auch auf Online-Publikationen weitgehend anwendbar ist, wenn man die Begriffe "Vervielfältigung" und "Verbreitung" zeitgemäß als "Zugänglichmachen" und "Bekanntmachen" auslegt.

Welche Rolle spielt die Vertragsgestaltung in der Arbeit?

Die Vertragsgestaltung nimmt einen hohen Stellenwert ein, da der Autor empfiehlt, aufgrund der rechtlichen Unsicherheit bei elektronischen Medien viele Punkte ausdrücklich in den Verlagsverträgen zu regeln.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vertragsbeziehungen rund um die Produktion und den Vertrieb von Texten und Bildern
Untertitel
Die Abgrenzung des Bestellvertrages vom Verlagsvertrag und der "E-Book-Verlagsvertrag"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
16,2 von 18 möglichen Punkten
Autor
Michael Peller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
40
Katalognummer
V339093
ISBN (eBook)
9783668287303
ISBN (Buch)
9783668287310
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vertragsbeziehungen produktion vertrieb texten bildern abgrenzung bestellvertrages verlagsvertrag e-book-verlagsvertrag
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Peller (Autor:in), 2007, Vertragsbeziehungen rund um die Produktion und den Vertrieb von Texten und Bildern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339093
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  40  Seiten
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