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Mitarbeiterevaluation in einer Bildungseinrichtung. Als Leitperson einen Mitarbeiter angemessen beurteilen

Instructional Design Modell / Schulungsentwurf

Titel: Mitarbeiterevaluation in einer Bildungseinrichtung. Als Leitperson einen Mitarbeiter angemessen beurteilen

Hausarbeit , 2016 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nadine Schwantes (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Auswirkung der Evaluation von Mitarbeitern ist in vielfältigen Bereichen von Unternehmen ersichtlich. So drängt sich aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels eine Tendenz zu mehr Transparenz in Bezug auf das Potential der Mitarbeiter in den Vordergrund. Im Rahmen der Kooperation von Leitpersonen und Mitarbeitern wird es notwendig einen Überblick über Qualifizierung und Förderung zu schaffen.

Um die Kompetenz einer Mitarbeiterbeurteilung als Leiter einer Bildungseinrichtung zu explizieren, soll der folgende Schulungsentwurf dienen, der nach dem 4C/ID-Modell von van Merriënboer entworfen wurde. Er soll eine Grundlage darbieten für den kontinuierlichen Prozess von Potentialerfassung und Aufgabenübernahme. Moderne Formen der Unternehmensbewertung fließen hier ebenfalls ein, vor allem bezüglich der Bilanzierungsstandards, welche anhand von Humankapital-Bewertungen einen Einblick in den immateriellen Unternehmenswert versuchen aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 4C/ID-Modell

1.3 Szenario

1.4 Virtualität

2. Pfadabhängigkeit

2.1 Pfadabhängigkeit

2.2 Unterschied zwischen Didaktik und Instruktionsdesign

2.3 Bezugstheorie des 4CID-Modells

3. Hierarchische Kompetenzanalyse

3.1 Hierarchieerstellung

3.2 (Non-)Rekurrente Fertigkeiten

3.3 Hierarchiefunktion

4. Bildung von Aufgabenklassen

4.1 Funktion

4.2 Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen

5. Entwicklung von Lernaufgaben

5.1 Sequenzprinzip

5.2 Variabilität

5.3 Mediale Umsetzung und „Fidelity“

5.4 Didaktische Szenarien

6. Prozedurale und unterstützende Informationen

6.1 Unterstützende Information

6.2 Prozedurale Information

7. Part-task Practice

8. Fazit

8.1 Verortung im ADDIE-Phasenmodell

8.2 Stärken-Schwächen-Abschätzung

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines Schulungsentwurfs nach dem 4C/ID-Modell, der Rektoren von Bildungseinrichtungen befähigt, Mitarbeiter kompetenzorientiert zu evaluieren und Potenziale zu fördern. Dabei wird eine methodische Grundlage geschaffen, um den Prozess der Mitarbeiterbeurteilung strukturiert in den universitären Alltag zu integrieren.

  • Anwendung des 4C/ID-Modells für komplexe Lernaufgaben
  • Strukturierung von Fertigkeiten durch hierarchische Analyse
  • Gestaltung authentischer Lernaufgaben im Kontext von Mitarbeitergesprächen
  • Integration unterstützender und prozeduraler Informationen
  • Einsatz von Part-task Practice zur Automatisierung

Auszug aus dem Buch

1.2 4C/ID-Modell

Eine wesentliche Charakteristik von Instruktionsdesign Theorien ist der Gebrauch von Lernaufgaben, welche in realen Situationen anzutreffen sind. Sie werden als authentische Lernaufgaben bezeichnet und fördern die Effizienz von Leistungen, durch den Einbezug von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dies ermöglicht den Transfer von Erlerntem auf neue und vielschichtigere Problemstellungen. (Bastiaens,Deimann, Schrader, Orth, 2015, S. 90). Die Aufgaben, die dem Lernenden, in diesem Entwurf dem Leiter einer Bildungseinrichtung zuteilwerden und die er durcharbeiten und vollziehen muss, wirken stabilisierend auf dessen Fertigkeitenkonstrukt. Je differenzierter die Aufgaben aufgebaut sind, desto stärkere Verbindungen und schnellere Lösungsansätze können verfolgt und realisiert werden.

Aufgrund dessen ist das 4C/ID-Modell das Mittel der Wahl für diesen Schulungsentwurf. Es besteht aus 4 Entwurfskomponenten, die sich gegenseitig beeinflussen: Die oben erwähnten Lernaufgaben dienen dabei der Synthese von kognitiven Verbindungen, welche wiederum auf die nicht wiederkehrenden Fertigkeiten wirken und wiederkehrende Kompetenzen automatisieren. Unterstützende Informationen helfen dem Lernenden vor allem bei der Bewältigung von nicht-wiederkehrenden Aufgaben. Während Just-in-time Informationen im Laufe des Aufgabenprozesses vorgelegt werden, idealerweise konform zu der Bedarfssituation des Lernenden. Wiederkehrende Aufgaben können durch Part-task Practice wiederholend geübt werden. (Bastiaens et al., 2015, S.92-93)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit einer systematischeren Mitarbeiter-Evaluation an Universitäten und führt in das 4C/ID-Modell als methodischen Rahmen ein.

2. Pfadabhängigkeit: Hier wird die historische Entwicklung der Didaktik und des Instruktionsdesigns in Deutschland beleuchtet und das Konzept der Pfadabhängigkeit zur Erklärung aktueller Bildungsstrukturen herangezogen.

3. Hierarchische Kompetenzanalyse: Das Kapitel beschreibt die Zerlegung der komplexen Zielfertigkeit in Teilfertigkeiten sowie die Differenzierung zwischen rekurrierenden und non-rekurrierenden Fähigkeiten.

4. Bildung von Aufgabenklassen: Hier wird erläutert, wie Lernaufgaben nach dem Prinzip der vereinfachenden Annahmen in kumulativ komplexere Klassen organisiert werden.

5. Entwicklung von Lernaufgaben: Dieses Kapitel konkretisiert die Gestaltung der Lernaufgaben unter Anwendung von „fading“ und verschiedenen medialen Szenarien.

6. Prozedurale und unterstützende Informationen: Es wird dargelegt, wie unterstützende Informationen für nicht-wiederkehrende Aufgaben und prozedurale Informationen für regelgeleitete Abläufe im Modell integriert werden.

7. Part-task Practice: Dieser Abschnitt beschreibt den Einsatz gezielter Übungen zur Automatisierung spezifischer Teilfertigkeiten.

8. Fazit: Das Fazit verortet den Entwurf im ADDIE-Phasenmodell und nimmt eine kritische Stärken-Schwächen-Abschätzung vor.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Mitarbeiter-Evaluation, Instruktionsdesign, Allgemeine Didaktik, Kompetenzanalyse, Lernaufgaben, kognitive Belastung, Pfadabhängigkeit, Aufgabenklassen, Wissensmanagement, Humankapital, Bildungsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines strukturierten Schulungskonzepts für Rektoren von Universitäten, um Mitarbeiter systematisch und kompetenzorientiert zu evaluieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind das Instructional Design (4C/ID-Modell), die Didaktik, die Kompetenzanalyse und das praktische Personalmanagement im universitären Bereich.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein auf wissenschaftlichen Modellen basierendes Training zu entwerfen, das Leitpersonen in Bildungseinrichtungen befähigt, die Potenzialerfassung und Aufgabenübernahme von Mitarbeitern professionell durchzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Analyse unter Anwendung des 4C/ID-Modells von van Merriënboer zur Zerlegung von Kompetenzen und zur Strukturierung von Lernprozessen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die hierarchische Kompetenzanalyse, die Bildung von Aufgabenklassen, die Entwicklung von Lernaufgaben sowie die Konzeption von unterstützenden und prozeduralen Informationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie 4C/ID-Modell, Mitarbeiter-Evaluation, Kompetenzorientierung, Instructional Design und kognitive Lernprozesse.

Wie unterscheidet sich das 4C/ID-Modell von klassischen Didaktik-Ansätzen?

Während die Allgemeine Didaktik oft bildungstheoretisch und schulfokussiert arbeitet, verfolgt das 4C/ID-Modell einen empirisch-analytischen Ansatz zur Förderung komplexer, authentischer Lernleistungen in der beruflichen Weiterbildung.

Warum wird im Modell zwischen „unterstützenden“ und „prozeduralen“ Informationen unterschieden?

Die Unterscheidung erfolgt, weil unterstützende Informationen bei nicht-wiederkehrenden, komplexen Problemlösungen helfen, während prozedurale Informationen das automatisierte Ausführen von regelbasierten Teilschritten steuern.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mitarbeiterevaluation in einer Bildungseinrichtung. Als Leitperson einen Mitarbeiter angemessen beurteilen
Untertitel
Instructional Design Modell / Schulungsentwurf
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Bildungswissenschaften und Psychologie)
Note
1,3
Autor
Nadine Schwantes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V339099
ISBN (eBook)
9783668290839
ISBN (Buch)
9783668290846
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mitarbeiterevaluierung Evaluation Transparenz Qualifizierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine Schwantes (Autor:in), 2016, Mitarbeiterevaluation in einer Bildungseinrichtung. Als Leitperson einen Mitarbeiter angemessen beurteilen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339099
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Leseprobe aus  20  Seiten
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