Die Entwicklung der Großwohnsiedlungen in der DDR und den neuen Bundesländern zwischen den 1960er bis 1990er Jahren

Von städtebaulicher Chance zur sozialräumlichen Segregation


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

22 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Gliederung:

1.Einleitung

2. Forschungsstand

3. Zu den Begriffen „Plattenbau“ und „Großwohnsiedlungen“

4. Die Entwicklung der Großwohnsiedlungen in der DDR: Ein kurzer Überblick
4.1 „Objekt der Begierde“
4.2 Großwohnsiedlungsforschung in der DDR
4.3 Gab es eine sozialräumliche Segregation in den Großwohnsiedlungen der DDR?

5. Die Wiedervereinigung und die Folgen für die Großwohnsiedlungen der Neuen Bundesländer

6. Fazit

7. Anhang:

8. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

In ihren städtebaulichen Idealen gab es in den Ländern Europas der 1960er und frühen 1970er Jahre große Übereinstimmungen. Unabhängig von nationalen Traditionen und politischen Gesellschaftssystemen konnte länderübergreifend eine gemeinsame Überzeugung von der industriellen Vorfertigung im Wohnungsbau gefunden werden. Städteplaner glaubten, dass die Wohnbedürfnisse der Bevölkerung sich mit wissenschaftlichen Methoden und technokratischen Bauten ein für alle Mal feststellen und bewältigen ließen.[1] Zum Zeitpunkt ihrer ersten Erbauung wurden Großwohnsiedlungen als Höhepunkt modernen Städtebaus gefeiert. Abgesehen vom Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre, sollten sie nicht nur einen schweren Wohnungsmangel schnellstmöglich ausgleichen, sondern auch generell den in ihren engen Stadtwohnungen gefangenen Menschen mehr Freiraum, Luft und Sonne verschaffen. Umgeben mit großzügigen Grünflächen, sollten die neuen Stadtlandschaften mit viel Freiraum durchwandert werden können und das ohne mit störenden Autoverkehr in Berührung zu kommen.[2]

Neben der arbeits- und zeitsparenden Bautechnik und der Wirtschaftlichkeit sollte auch eine utopische Dimension erfüllt werden, die auf verbesserte Lebensbedingungen und die Gleichheit der Gesellschaft zielte. Die Planungskonzepte der neuen Städte waren die bisher letzten mutigen Versuche das Alltagsleben ihrer Bewohner in einer nicht nur funktionell, sondern auch kulturell ganzheitlichen Stadtumwelt zu beheimaten und abzubilden.[3]

Nur für kurze Zeit blieben Großsiedlungen in den westlichen Ländern Gegenstand fachlichen Stolzes. Unmittelbar nach Bezug der ersten Wohnungen wurden viele zum Thema negativer Publizität, welche auch in der breiten Bevölkerung mit einer Abwertung verbunden war. Anlass zur Beschwerde gaben die hohen und steigenden Mieten, schlechter Lärmschutz, ein unwohnliches Umfeld, vor allem aber die unzureichende und verspätete Ausstattung mit öffentlicher und privater Verkehrsanbindung.[4] Schnell wurden die Großwohnsiedlungen in Westeuropa abgeurteilt und galten als Zeichen eines stadtplanerischen Größenwahns der sich erträumte durch einheitliche Architektur die Gesellschaftsschichten zusammenzubringen. Die Kritik und Probleme, welche die Großsiedlungen mit sich brachten wurden zum Auslöser einer „Krise des modernen Städtebaus“.[5]

Das Stigma des Ghettos breitete sich schnell in den westeuropäischen Siedlungen aus. Der damit einhergehende gesellschaftliche Stempel rückte die Bewohner in soziale Segregation. Er betraf ihre gesamte Existenz und begleitet sie bei ihrer Suche nach Arbeit, dem Streben nach gesellschaftlichem Anschluss aber auch dem Umgang mit Staatsgewalt oder Sozialdienst. Trotz vielfältiger staatlicher Maßnahmen gelang es vielen westeuropäischen Ländern nur in unzureichendem Maße diesen sozial isolierenden Tendenzen entgegenzuwirken.[6]

Auch die Großwohnsiedlungen der ehemaligen DDR und der jetzigen neuen Bundesländer sind seit der deutschen Wiedervereinigung zum Gegenstand vieler Diskussionen im Hinblick auf problematische Stadtentwicklung geworden. Nicht erst seit dem politischen Umbruch der 1990er Jahre ist die architektonische Monotonie und anspruchslose Bauqualität ihrer Gebäude Kritikpunkt von Wissenschaft und der Bewohner. Mit wenigen Jahrzehnten Verzögerung übertrug sich seit den 1990er Jahren der schlechte Ruf der westdeutschen Großwohnsiedlungen auf ihre ostdeutschen Gegenstücke. Die düstere Prophezeiung der sozialen Segregation, die sich bereits seit den 1970er Jahren in den westdeutschen Großsiedlungen abzeichnete, zeigte sich seit 1989 auch in den ostdeutschen Wohngebieten gleicher Bauart.[7] Durch ihre „soziale Entmischung“ gerieten diese Siedlungen seit den 1990er Jahren immer mehr in die Diskussion. Von hoher Arbeitslosigkeits- und Kriminalitätsrate, sowie sozialräumlicher Misere war immer mehr die Rede.

In dieser Arbeit soll die Entwicklung der Ostdeutschen Großwohnsiedlungen von den 1960er bis in die 1990er Jahre nachgezeichnet werden. Von einer hochgepriesenen städtebaulichen Lösung entwickelten sie sich zu sozialräumlich stigmatisierten Wohngebieten. Durch die politischen und ökonomischen Veränderungen der Wende vollzog sich in den ostdeutschen Großwohnsiedlungen ein struktureller Angleichungsprozess an die Bedingungen des westdeutschen Wohnungsmarktes. Dieser zeigte sich, westdeutschem Muster folgend, u.a. in zunehmenden sozialstrukturellen Segregationsprozessen in den ostdeutschen Großwohnsiedlungen. Gestiegene Mieten und Einkommenspolarisierung erzeugten dabei veränderte Bewohnerstrukturen der Großwohnsiedlungen. Die Behandlung der Großwohnsiedlungen wird sich im Folgenden auf die Problematik der sozialräumlichen Segregation beschränken. Auf diskursiv geschaffene Bilder von Großwohnsiedlungen als unsichere Stadträume wird nicht eingehen, da eine starke Assoziation mit Gewalt und Kriminalität in den Siedlungen überwiegend durch Printmedien geschaffen und manifestiert wurde, bzw. wird. Wenn nach der Wende in der Presse Berichte von bierdosenschwenkenden Deutschen erschienen, die in ostdeutschen Großwohnsiedlungen ihren Ausländerhass gegen Vietnamesen demonstrierten oder aber von ängstlichen polnischer Touristen berichtet wurde, die auf dem Weg durch eine ostdeutsche Großwohnsiedlung aggressiven Jugendlichen begegneten, dann waren dies besonders herausstechende Einzelfälle von brisanten Vorkommnissen in ostdeutschen Großwohnsiedlungen, welche allerdings nicht Verallgemeinert werden können.[8] Im Zusammenhang von Stadtstruktur und Gewalt veröffentlichte das Bundeskriminalamt eine Studie und stellte fest, dass es keine Anhaltspunkte dafür gäbe, dass eine bestimmte Stadtstruktur in direkter Weise gewaltbegünstigend wirke. Es haben sich aber sozial-strukturelle Merkmale gezeigt, die in Zusammenwirkung mit bestimmten Stadtstrukturen als Ursache für Gewalthandlungen anzusehen seien. Belastende Faktoren seien Schichtzugehörigkeit, Konzentration sozial benachteiligter Gruppen und Konflikte zwischen bestimmten Rolleninhabern (Mieter: Vermieter, Eltern: Kinder, Bürger: öffentliche Institutionen, usw.).[9] Auch in ostdeutschen Großwohnsiedlungen führte die sozialräumliche Veränderung seit den 1990er Jahren zu einer Häufung gewalttätiger Vorkommnisse, auf diese wird aber im Folgenden nicht weiter eingegangen. Lediglich der Prozess hin zur Segregation soll nachgezeichnet und bewertet werden.

2. Forschungsstand

Fachwissenschaftlich aufgearbeitet ist die Problematik der Großwohnsiedlungen hauptsächlich in den Bereichen der Stadtplanung, Geographie sowie der Sozialwissenschaften mit dem Forschungsschwerpunkt auf sozialräumliche Veränderungen in bestimmten Quartieren. Herausragend auf dem Gebiet der Soziologie war Hartmut Häußermann, der eine Reihe an Veröffentlichungen über die Stadt und spezifische Stadtstrukturen herausgab. Der Untersuchungsgegenstand der sozialräumlichen Segregation von Bevölkerungsgruppen als ein wesentliches Strukturmerkmal der Städte in modernen Gesellschaften ist laut dem Sozialwissenschaftler Andreas Kapphan so alt wie die Soziologie selbst.[10] Auf Seiten der Geschichtswissenschaft lassen sich relativ wenige Veröffentlichungen finden.

Von Interesse für diese Arbeit sind die ostdeutschen, soziologischen Intervallstudien „Stadtentwicklung und Wohnmilieu“, welche von Alice Kuhn und Loni Niederländer geleitet wurden und ausgewählte Großwohnsiedlungen wie beispielsweise Berlin Marzahn in ihrer Entwicklung zwischen 1980 bis 1986 untersuchten.[11] Auch die Schriften der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar veröffentlichte soziologische Studien in mehreren Teilen, in welchen Stadtteile wie Magdeburg Neu-Olvenstedt, Brandenburg oder auch Halle auf ihre Stadtentwicklung und das Wohnmilieu hin untersucht wurden.[12] Insgesamt wurden während des Bestehens der DDR etwa 20 Untersuchungen zur soziologischen und psychologischen Entwicklung in den Neubaugebieten der DDR von 1966 bis 1989 durchgeführt und veröffentlicht. Viele dieser Veröffentlichungen sind allerdings nur noch in wenigen ausgewählten Bibliotheken oder gar nicht mehr erhältlich. Ein Verzeichnis mit einem Überblick dieser Studien liefert Christine Hannemann in „Die Platte. Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR“.[13] Hannemann verweist auf die inhaltlichen Überschneidungen der Studien. Ziel und Inhalt der Studien sollen nahezu identisch sein: „Es wurde immer wieder das gleiche mit den gleichen Ergebnissen erforscht.“[14]

3. Zu den Begriffen „Plattenbau“ und „Großwohnsiedlungen“

Aufgrund ihrer industriell vorgefertigten gleichgroßen Deckenplatten und Wandplatten aus Beton bekamen die neuen Wohngebiete in der DDR schnell den Namen „Plattenbauten“ oder verkürzt „Platte“ verpasst. Laut Robert von Halász, welcher großer Befürworter dieser Bauweise war, sei der Ausdruck Plattenbau „sprachlich falsch und begrifflich ungenau“, da die Grundmodule aus Tafeln bestanden und die entsprechenden Bauten terminologisch korrekt „Tafelbauten“ genannt hätten werden müssen.[15] Die Bezeichnung der „Tafelbauten“ hat sich nie durchsetzen können. Auch in der Bauindustrie konnte sich nie eine exakte Terminologie entwickeln, da mit dem Begriff der „Platte“ sowohl auf die Bautechnik als auch auf den Bautyp verwiesen wurde.[16] Auch hinsichtlich dieses Begriffs der „Großwohnsiedlungen“ stellte in seinem Großsiedlungsbericht von 1994 das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (BMVBS) fest, dass es keine einheitliche Definition für die „Großwohnsiedlungen“ gäbe. Auch wenn der Begriff am häufigsten in der Fachliteratur verwendet würde gäbe es je nach Interessensstandpunkten verschiedenste terminologisch synonyme Begriffe für diese Baugebiete. So wird in der Wohnungswirtschaft meist der Begriff der Großwohnanlagen verwendet, Kommunalpolitiker tendierten (jedenfalls 1994) zur Bezeichnung der „Neubaugebiete“ und für juristische Definitionen wird entweder zwischen „allgemeinen“ und „reinen Wohngebieten“ unterschieden. In dieser Arbeit wird sich an dem Großsiedlungsbericht des BMVBS orientiert und die Begrifflichkeit sowie Definition der „Großwohnsiedlungen“ verwendet. Folgende Kriterien wurden vom BMVBS für diesen Begriff zusammengefasst:

- 2500 und mehr Wohnungen
- Eine einheitliche Städtebauliche Konzeption
- Nach dem zweiten Weltkrieg gebaut[17]

4. Die Entwicklung der Großwohnsiedlungen in der DDR: Ein kurzer Überblick

Mehr als zwanzig Prozent des Wohnraums in Deutschland wurde durch den Zweiten Weltkrieg zerstört. Mit der Zuwanderung der Vertriebenen erhöhte sich die Bevölkerungszahl in Deutschland auf 51 Millionen Menschen.[18] Daher war die Beseitigung des Wohnungsmangels im Bauwesen die nun wichtigste Aufgabe der Nachkriegszeit. Um lange Planungszeiten zu vermeiden wurde sich zunächst an den Erkenntnissen des sozialen Wohnungsbaus der 1920er und 1930er Jahre orientiert. Durch die Teilung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1949 wurden die neue Bundesrepublik und die Deutsche Demokratische Republik mit dem Problem konfrontiert, nicht nur vom Krieg zerstörte Städte wieder aufzubauen, sondern gleichzeitig auch die zwei neuen Staaten zu festigen und ihre Ideologien zu repräsentieren.[19]

Der Wiederaufbau in der DDR soll von Anfang an in ständiger Konkurrenz zu der Bundesrepublik verlaufen sein. In Moskau wurden 1950 die „16 Grundsätze des Städtebaus“ beschlossen, welche im klaren Kontrast zur Charta von Athen stehen sollten. Mit großer Mühe wurden ideologische Ähnlichkeiten überspielt und Unterschiede zwischen den beiden deutschen Staaten hervorgehoben. Laut Hannemann wurde deshalb die industrielle Bauweise in den Großwohnsiedlungen zur Staatsdoktrin erhoben und als „die markanteste Realisierung des Gesellschaftskonzeptes der DDR“ aufgefasst.[20] Bis in die 1970er Jahre entwickelte sich die sozialistische Großwohnsiedlung zum Beispiel einer sozialistisch städtebaulichen Lösung. Sehr ähnlich zur Bundesrepublik wurden auch in der DDR die Bereiche Arbeiten, Wohnen und Freizeit funktional getrennt. So wurden die Großwohnsiedlungen der DDR zu reinen Wohnstätten und waren in der gesamten Republik einheitlich strukturiert. Die Siedlungen lagen in städtischen Randgebieten, wurden allerdings nicht nur an Großstädte sondern auch in ländlicheren Gebieten angesiedelt. Damit sollten sie im ganzen Land einheitlich verteilt liegen und die Regionen damit in ihrer ideologischen Entwicklung steuerungsfähig bleiben.[21]

Zwischen 1958 und 1990 entstanden etwa 2,2 Millionen neue Wohnungen, die meisten in industrieller Plattenbauweise. Neu entstehende Industriezentrenten wie Merseburg, Halle, Wolfen oder Bitterfeld erlebten einen enormen Zustrom an Einwohnern. Halle Neustadt beispielsweise gehörte mit einem rasanten Zuwachs auf über 93000 Einwohner zu einer der größten Stadtneugründungen in der DDR.[22] Bis 1990 wurden in der DDR fast viermal so viele Großwohnsiedlungen gebaut wie in der Bundesrepublik.[23] Die Großwohnsiedlungen fassten meistens 4000 - 5000 Einwohner und alle zum Wohnkomplex gehörigen Einrichtungen wie Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen und Einzelhandelsgeschäfte sollten zu Fuß erreichbar sein. Auch der Anschluss an die öffentliche Infrastruktur war von hoher Bedeutung da Arbeitsplätze direkt in den Großwohnsiedlungen nur sehr vereinzelt vorzufinden waren.[24] Die Grünanlagen, die Auflockerungen zwischen den Betonbauten versprechen sollten, wurden von den Anwohnern als Spiel- und Wäscheplatz verwendet. In den Großwohnsiedlungen befanden sich ausschließlich Mietwohnungen, welche für Familien berufstätiger Eltern mit Kindern zugeschnitten waren. Im Idealfall hatten die Mieter eine gute Anstellung und waren treue Parteimitglieder.

Die Bevorzugung junger Familien bei der Wohnraumvergabepoltik der DDR konnte mit der Fixierung des Staates auf die sozialistische Kleinfamilie als kleinste Zelle der Gesellschaft erklärt werden. In der DDR entsprachen allerdings 90% aller Mehrpersonenhaushalte der Struktur der sozialistischen „Kernfamilie“, welche zwei Geschlechterfolgen aus Elternpaar und Kind/ Kindern umfasste.[25]

[...]


[1] SIEVERTS, Thomas: Die Geschichtlichkeit der Großwohnsiedlungen, in: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Informationen zur Raumentwicklung, Stadtumbau in Großsiedlungen, Heft 3 / 4, Bonn 2006, S. 163-165.

[2] WILLINGER, Stephan: Definitiv unvollendet. Die Großsiedlungen der Gesellschaft, in: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Informationen zur Raumentwicklung, Stadtumbau in Großsiedlungen, Heft 3 / 4, Bonn 2006, S. I.

[3] SIEVERTS, Thomas: Die Geschichtlichkeit der Großwohnsiedlungen, S. 163-165.

[4] WILLINGER, Stephan: Definitiv unvollendet. Die Großsiedlungen der Gesellschaft, in: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Informationen zur Raumentwicklung, Stadtumbau in Großsiedlungen, Heft 3 / 4, Bonn 2006, S. III.

[5] Ebd., S. I.

[6] Ebd., S. III.

[7] HANNEMANN, Christine: Die Platte: Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR, Berlin 2000 (2.Aufl.), S. 150.

[8] KNORR-SIEDOW, Thomas: „Ostdeutsche Plattenbausiedlungen als künftiger soziale Problemgebiete?“ in: RIETDORF, Werner (Hrsg.): „Weiter wohnen in der Platte. Probleme der Weiterentwicklung großer Neubaugebiete in den neuen Bundesländern“, Berlin 1997, S. 231.

[9] BUNDESKRIMINALAMT (Hrsg.):Literaturdokumentation Gewalt und Kriminalität. Arbeitstagung des Bundeskriminalamtes Wiesbaden vom 17. bis 20. September 1985, Bd. 4, Wiesbaden 1985, S. 28.

[10] KAPPHAN, Andreas: Sozialräumliche Segregation in der DDR, München 2002, S. 6.

[11] NIEDERLÄNDER, Loni u.a.: Forschungsbericht, Wohnen 86 (80, 82) Marzahn. Zur Entwicklung eines Neubaugebietes der Hauptstadt der DDR, Berlin 1987 (1980, 1982).

[12] HOCHSCHULE für Architektur und Bauwesen Weimar, Sektion Gebietsplanung und Städtebau unter Direktion von Prof. Dr. Gerold Kind: Stadtentwicklung und Wohnmilieu, Soziologische Studien, Weimar 1980-1988.

[13] Vgl. HANNEMANN, Christine: Die Platte. Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR, Wiesbaden 1996, S. 138-139.

[14] HANNEMANN, Christine: Die Platte. Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR, Wiesbaden 1996, S. 122.

[15] HALASZ, Robert von: Industrialisierung der Bautechnik. Bauen und Bauten mit Stahlbetonfertigteilen, Düsseldorf 1996, S. 253.

[16] HANNEMANN, Christine: Die Platte. Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR, Berlin 2000 (2. Aufl.), S. 26.

[17] BUNDESMINISTERIUM für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (Hrsg.): Großsiedlungsbericht 1994, Bonn 1994, S. 568-569.

[18] INFORMATIONEN zur politischen Bildung (Hrsg.): Deutschland in der 50er Jahren, Heft 256, Bonn 2012, S. 5.

[19] SPOTT, Katrin: Städteplanung und Großwohnsiedlungen. Ein Ost- / Westvergleich 1949-1989, o. A. 2006, S. 3.

[20] BERGANDER, Dirk, u.a.: Sozialstrukturelle Veränderungen in ostdeutschen Großsiedlungen. Die Fallstudien Leipzig-Grünau und Magdeburg Neu-Olvenstedt. Projektbericht, Berlin 2001, S. 28.

[21] HANNEMANN, Christine: Die Platte. Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR, Wiesbaden 1996, S.91.

[22] INFORMATIONEN zur politischen Bildung (Hrsg.): Geschichte der DDR, Heft 312, Bonn 2011, S. 49.

[23] HALLER, Christoph: Leerstand im Plattenbau: Ausmaß. Ursachen. Gegenstrategien, Berlin 2002. S. 7.

[24] HANNEMANN, Christine: Die Platte. Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR, Wiesbaden 1996, S.91.

[25] WIRTSCHAFTSPOLITISCHE Diskurse Nr. 50: Was wird aus den Plattensiedlungen? Chancen für die Entwicklung großer Neubaugebiete in Ostdeutschland, Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 16. Juni 1993 in Potsdam, Bonn 1993, S. 5.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die Entwicklung der Großwohnsiedlungen in der DDR und den neuen Bundesländern zwischen den 1960er bis 1990er Jahren
Untertitel
Von städtebaulicher Chance zur sozialräumlichen Segregation
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Geschichtswissenschaft)
Veranstaltung
Hauptseminar: Stadt, Polizei und Kriminalität seit dem 19. Jahrhundert
Note
1,3
Jahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V339532
ISBN (eBook)
9783668290914
ISBN (Buch)
9783668290921
Dateigröße
1070 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung, großwohnsiedlungen, bundesländern, jahren, chance, segregation
Arbeit zitieren
Anonym, 2012, Die Entwicklung der Großwohnsiedlungen in der DDR und den neuen Bundesländern zwischen den 1960er bis 1990er Jahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339532

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