Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sport - Sport Psychology

Zur Relation von (Schul-)Sport, Bewegung und Selbstkonzept

Eine analytische Untersuchung in Betrachtung vorhandener wissenschaftlicher Forschungen

Title: Zur Relation von (Schul-)Sport, Bewegung und Selbstkonzept

Term Paper , 2016 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: David Zucchi (Author)

Sport - Sport Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit Jahrzehnten gilt das Selbstkonzept als eine der wichtigsten Facetten der Persönlichkeit, des Wohlbefindens und als Indikator für Gesundheit. Der Aufbau eines positiven Selbstkonzepts wird folglich als ein wichtiger Aspekt einer gelungenen Erziehung und Entwicklung angesehen. Als wichtige Faktoren bei der Entwicklung, Prägung und Stabilisierung des Selbstkonzepts werden auch immer wieder Sport und Bewegung genannt.

Im Folgenden sollen wissenschaftliche Forschungen in Betracht gezogen werden, die eine aufschlussreiche Debatte über dieses Thema eröffnen und das Selbstkonzept in Relation zum Sportunterricht setzen. Es wird hierbei immer wieder deutlich, dass dem Sportunterricht diverse positive Nebeneffekte nachgesagt werden. Sowohl psychisch, als auch physisch soll es Menschen aller Altersgruppen unterstützen und stärken.

In der vorliegenden Arbeit soll zunächst das Selbstkonzept genauer definiert werden. Anschließend wird herausgearbeitet, wie die Genese und Veränderung des Selbstkonzepts stattfindet. Daraufhin soll illustriert werden, welche Auswirkungen das Selbstkonzept auf das Leben haben kann. Hierbei liegt der Fokus besonders auf den Unterschiedlichen Ausprägungen des Selbstkonzepts. Differenziert soll hier erklärt werden, welche unterschiedlichen Effekte verschiedene Selbstkonzepte auf das Leben haben können. Im letzten Abschnitt der Analyse geht es schließlich darum, die Frage zu klären, wie man das Selbstkonzept in Relation zum Sportunterricht setzen kann und inwiefern das Selbstkonzept das Lehrerverhalten und die Unterrichtsgestaltung beeinflusst. In der Schlussfolgerung sollen letztendlich resümierend die signifikantesten Feststelllungen hervorgehoben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Definition „Selbstkonzept“

3. Genese und zeitliche Veränderung des Selbstkonzepts

4. Auswirkungen des Selbstkonzepts auf das Leben

4.1 Negatives Selbstkonzept

4.2 Positives Selbstkonzept

4.3 Realistisches Selbstkonzept

5. Relation von Sport, Bewegung und Selbstkonzept

6. Schlussfolgerung für die Schule

6.1 Erfolgserfahrungen durch Selbstwirksamkeit

6.2 Individuelle Wertschätzung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Zusammenhänge zwischen Sport, körperlicher Bewegung und der Entwicklung sowie Stabilisierung des Selbstkonzepts bei Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse aufzuzeigen, wie pädagogische Maßnahmen im Sportunterricht genutzt werden können, um ein positives und realitätsnahes Selbstbild zu fördern.

  • Theoretische Grundlagen und Definition des Begriffs Selbstkonzept
  • Genese und dynamische Entwicklung des Selbstkonzepts im Lebensverlauf
  • Differenzierung zwischen positiven, negativen und realistischen Selbstkonzepten
  • Die Rolle von Sport und Bewegung als Einflussfaktoren auf die Persönlichkeitsentwicklung
  • Pädagogische Empfehlungen zur Gestaltung eines selbstkonzeptförderlichen Sportunterrichts

Auszug aus dem Buch

4.2 Positives Selbstkonzept

Zu den wichtigsten Teilkomponenten eines positiven Selbstkonzepts zählt die Selbstwirksamkeit, also der Glaube an sich selbst und die Überzeugung, mit seinem eigenen, aktiven Handeln auch schwierige Anforderungen bewältigen zu können und somit etwas bewirken zu können. Dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit und das Bewusstsein der eigenen Stärken ist die Quelle von Motivation und Anstrengungsbereitschaft und lässt ein Kind aktiv werden (Bandura 1997, Schmitz 2007). Der Glaube an sich selbst kann in diesem Fall sprichwörtlich Berge versetzten (Quante, 2010). Im Gegensatz zu Kindern mit negativem Selbstbild, hegen sie eine selbstwertdienliche Attribution, führen ihre Erfolge also auf ihr eigenes Tun und die damit verbundene Anstrengung zurück und berücksichtigen bei der Reflexion von Misserfolgen auch die Umwelteinflüsse. Ihre Selbsttheorie beinhaltet sowohl generalisierte als auch flexible situationsspezifische Postulate (Epstein, 1993), was einerseits für ein stabiles Selbst und andererseits für Offenheit und Flexibilität sorgt. Aus diesem Grund sehen sie auch nicht sofort eine Bedrohung in neuen und ungewohnten Situationen und geben bei Misserfolgen nicht gleich auf. Auch die Wechsel von Kindergarten zur Primarstufe und weiter zur Sekundarstufe werden aus eben genanntem Grund besser verarbeitet (Quante, 2010). Außerdem fungiert ein positives Selbstbild als Puffer bei kritischer Selbstbetrachtung während der Pubertät (Alfermann et al., 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Selbstkonzepts für die menschliche Entwicklung und erste Darlegung der Forschungsabsicht zur Relation von Sportunterricht und Selbstbild.

2. Zur Definition „Selbstkonzept“: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff durch verschiedene wissenschaftliche Ansätze und Definition des Selbstkonzepts als mehrdimensionales, hierarchisches Selbstbild.

3. Genese und zeitliche Veränderung des Selbstkonzepts: Analyse der dynamischen Entwicklung des Selbstkonzepts und der Bedeutung von Erfahrungen sowie sozialen Rückmeldungen für die Bildung von Selbsttheorien.

4. Auswirkungen des Selbstkonzepts auf das Leben: Untersuchung der verschiedenen Ausprägungen des Selbstkonzepts (negativ, positiv, realistisch) und deren maßgeblichem Einfluss auf das Verhalten und die Lebensbewältigung.

5. Relation von Sport, Bewegung und Selbstkonzept: Diskussion über den positiven Einfluss von Sport auf die psychosoziale Gesundheit und die Herausforderungen bei der eindeutigen wissenschaftlichen Belegung dieser Wirkung.

6. Schlussfolgerung für die Schule: Darstellung praktischer pädagogischer Ansätze und Rahmenbedingungen zur Förderung des Selbstkonzepts durch Sportunterricht, mit Fokus auf Erfolgserlebnisse und Wertschätzung.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und Hinweis auf bestehende Nachweisdefizite sowie den Bedarf an weiterer Forschung im Bereich Sport und Selbstkonzept.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, Sportunterricht, Selbstwirksamkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Psychosoziale Gesundheit, Körperkonzept, Pädagogische Förderung, Attribution, Selbstwertgefühl, Bewegungserziehung, Jugendliche, Kindheit, Unterrichtsgestaltung, Selbstwertdienliche Attribution, Leistungsstagnation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Analyse der Beziehung zwischen Sport, körperlicher Aktivität und der Entwicklung des Selbstkonzepts bei Heranwachsenden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Selbstkonzepts, seine Genese und Dynamik sowie die Auswirkungen von Sport auf das Selbstbild und Möglichkeiten der schulischen Förderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sportunterricht gezielt gestaltet werden kann, um ein positives und realitätsnahes Selbstkonzept bei Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Untersuchung unter Einbeziehung und Betrachtung vorhandener wissenschaftlicher Forschungen und Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte der Selbstkonzeptentwicklung, die Auswirkungen verschiedener Selbstbildausprägungen und die pädagogischen Konsequenzen für den Sportunterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Selbstkonzept, Sportunterricht, Selbstwirksamkeit, Persönlichkeitsentwicklung und Körperkonzept charakterisiert.

Warum ist laut der Arbeit ein "realistisches" Selbstkonzept so wichtig?

Ein rein positives Selbstbild kann laut der Arbeit gefährlich sein, wenn es in Selbstüberschätzung mündet, die zu riskanten Handlungen oder unangemessenem Sozialverhalten führen kann.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Stärkung des Selbstkonzepts im Sportunterricht?

Die Lehrkraft spielt eine zentrale Rolle, indem sie durch ressourcenorientierte Rückmeldungen, individuelle Wertschätzung und die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen Erfolgserlebnisse ermöglicht.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Zur Relation von (Schul-)Sport, Bewegung und Selbstkonzept
Subtitle
Eine analytische Untersuchung in Betrachtung vorhandener wissenschaftlicher Forschungen
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1,3
Author
David Zucchi (Author)
Publication Year
2016
Pages
14
Catalog Number
V339633
ISBN (eBook)
9783668293496
ISBN (Book)
9783668293502
Language
German
Tags
sport psychologie sportpsychologie selbstkonzept schule schulsport lehramt sportunterricht unterricht selbstwirksamkeit ratgeber praxistipps
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Zucchi (Author), 2016, Zur Relation von (Schul-)Sport, Bewegung und Selbstkonzept, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339633
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint